Ana Popovic - Unconditional

Ana Popovic und der Blues. Grundsätzlich erwartet man von Blues-Musikern, dass sie aus den USA kommen, männlich und am besten schwarz sind. Sie dürfen gerne älter sein und ihren Blues, also das Leid, das sie in ihrer Musik zum Ausdruck bringen auch über die Gesichtsmimik darstellen. Ana Popovic bedient diese Klischees gar nicht. Sie kommt aus Serbien, ist offensichtlich eine Frau und steht schon mal in High-Heels, engen Jeans und bauchfrei auf den Konzertbühnen. Und sie hat dennoch den Blues. Frau Popovic bringt ihre Stratocaster gekonnt zum Singen und Schreien und zwar in bester Manier reifer Bluesgrößen und mit einer gehörigen Portion Feeling. Drahtiger Gitarrensound mit knackigem Anschlag. Garniert wird alles mit einer kraftvollen Stimme die zeitweise Vergleiche zu Macy Gray oder Shirley Bassey erlaubt, also durchaus richtig Soul hat!

Ana Popovic - Unconditional
Das neue Album Unconditional wurde in New Orleans vom Grammy-Gewinner John Porter produziert. Neben einer Auswahl von 12 Songs, die durch die Bank überzeugen, zeigt Ana Popovic auf dem Cover, das sie optisch nicht so ganz in das Genre passt. Sie posiert nämlich nackt, allerdings im Sichtschutz einer Gitarre. Also, nicht so schlimm, aber eben untypisch, dafür aber durchaus sexy!

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