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Tag: Tour

Foto: Paal Audestad

Katzenjammer – Rockland – das dritte Studioalbum der Norwegerinnen

Aufmerksame Leser dieses Blogs konnten beim Lesen der letzten Katzenjammer-Rezension Zeuge meiner Begeisterung werden. Die Band ist so andersartig und speziell und lieferte auf den letzten Alben einige extrem festsitzende Ohrwürmer, so dass die Erwartungen für das neue Album ziemlich hoch waren. Dieses erscheint nun am kommenden Freitag (16.01.2015) unter dem Namen Rockland.

Katzenjammer - Rockland
Ich habe Rockland als Download bemustert bekommen, lud also sofort das Material herunter und startete den Player. Auf gut 42 Minuten finden sich 11 brandneue Songs der nordischen Mädels. Beim ersten Durchhören wollte der Funke noch nicht so recht überspringen. Beim Vorgänger A Kiss Before You Go gab es Songs wie "I Will Dance (When I Walk Away)", "Lady Marlene", "Rock-Paper-Scissors" oder "Cocktails and Ruby Slippers", die sofort hängengeblieben sind und vor dem geistigen Ohr in einer Tour abliefen. Das ist bei Rockland nicht der Fall. Die Songs passen zwar ins Schema von Katzenjammer, die Leichtigkeit scheint jedoch ein wenig abhanden gekommen zu sein. Beeindruckten die ersten beiden Alben noch durch Frische, Eigenart und Spontanität, wirkt die neue Platte etwas affektierter bzw. gesteuerter. Während die ersten Scheiben vermutlich relativ frei und ohne Erfolgsdruck eingespielt werden konnten, müssen bei Rockland wahrscheinlich Erwartungen hinsichtlich des Publikums und der Verkaufszahlen erfüllt werden. Das geht für mein Empfinden auf Kosten der Andersartigkeit. Aber gerade das ist das Markenzeichen bei Katzenjammer. Mir scheint das Konzept Katzenjammer etwas aufgeweicht bzw. nicht konsequent fortgesetzt worden zu sein. Somit klingt der eine oder andere Song schon mal leicht wie ein zweiter Aufguss älterer Titel. Das Material auf Rockland ist dennoch gut und wird vermutlich dem Großteil der Fans zusagen. Gefallen haben mir z.B. "Flash In The Dark" mit einem schönen mehrstimmigen Gesang oder "My Dear" mit einem eingängigen Folk-Refrain. Der große Aha-Effekt bleibt unterm Strich aber leider aus. Da hätte ich mir etwas mehr Mut gewünscht. Stattdessen hat man lieber wieder auf Bewährtes gesetzt, gleiche Sounds und ähnliche Songs eingespielt. So wirkt das Ganze dann in der Summe doch etwas zu berechnet und die richtigen Ohrwürmer sind leider ebenfalls nicht dabei. Möglicherweise brennt sich der eine oder andere Song noch nach mehrmaligem Hören besser ein. Die Klasse des Vorgängers erreicht Rockland jedoch nicht. Das nächste Album darf gerne wieder etwas experimenteller und authentischer werden!

Nachtrag / Korrektur
Nun habe ich Rockland einige Male durchgehört und mich doch nahezu komplett infiziert. Die neuen Katzenjammer-Songs zündeten etwas weniger schnell als einige Vorgänger, aber nun spucken mir die Lieder wieder derart durch den Kopf, dass ich kaum noch schlafen kann. Ergo nehme ich meine Kritik an dem Album zurück und korrigiere meine Bewertung. Sorry Mädels, aber Ihr habt erneut einen sehr guten Job gemacht und ein tolles Album abgeliefert, das mich wohl noch einige Tage um die verdiente Nachtruhe bringen wird. Das ist vielleicht die Strafe für meine erste Fehleinschätzung 😉

Katzenjammer – Lady Grey (Official Video)


Katzenjammer Tour 2015
Datum Ort Location
04.03.2015 Köln Palladium
05.03.2015 Dresden Alter Schlachthof
06.03.2015 Berlin Columbiahalle
07.03.2015 Bielefeld Ringlokschuppen
09.03.2015 Hamburg Große Freiheit
10.03.2015 Mannheim Maimarktclub
20.03.2015 München Tonhalle
21.03.2015 Wiesbaden Schlachthof
    

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Foto: Eagle Vision

Deep Purple with Orchestra – Live In Verona [DVD & Blu-ray]

Bereits länger auf dem Markt ist der Konzertmitschnitt Deep Purple - Live At Montreux 2011, den es als DVD, Blu-ray sowie auf CD gibt. Der Montreux-Auftritt wurde am 16. Juli 2011 aufgenommen. Zwei Tage später, am 18. Juli 2011 wurde in der Arena in Verona ein weiteres Konzert der englischen Rockband in Bild und Ton festgehalten, welches am 17. Oktober als DVD und Blu-ray veröffentlicht wird.

Deep Purple with Orchestra – Live In Verona
Bei beiden Konzerten wurden exakt die gleichen Songs gespielt. Auch die Reihenfolge ist identisch. Somit kann man durchaus die Frage stellen, ob es sinnvoll ist, zwei so kurz aufeinanderfolgende Gigs als DVD / Blu-ray zu veröffentlichen bzw. zu erwerben? Ich kenne die Montreux-Fassung nicht, hinsichtlich der Kulisse wird aber wohl das Verona-Konzert die Nase vorn haben. Das römische Amphitheater aus dem Jahre 30 n. Chr. ist optisch schon ein Hingucker und sorgt alleine dadurch für eine Gänsehautatmosphäre. Die farbigen Lichter auf den Torbögen sehen einfach klasse aus. Und wenn dort, wo normalerweise Nabucco, Aida oder Don Giovanni vorgetragen werden, eine britische Hardrock-Band ihr Liedgut zum Besten gibt, hat das definitiv was. Die Ergänzung mit dem Orchester Neue Philharmonie Frankfurt unter der Leitung von Stephen 'BK' Bentley-Klein setzt dem Ganzen das i-Tüpfelchen auf.

Das Konzert beginnt mit einem klassischen Intro namens Overture, in dem zum Ende das Gitarren-Riff aus "Smoke On The Water" orchestral angespielt wird. Danach geht es Deep Purple-typisch mit dem bekannten Opener "Highway Star" und der gewohnten Instrumentierung los. Es folgt eine bunte Mischung der großen Hits von "Strange Kind Of Woman" über "Woman From Tokyo" und "Lazy" bis zu "Smoke On The Water". Zwischendurch werden auch neuere Stücke wie "Rapture Of The Deep" und "When A Blind Man Cries" gespielt. Mein Highlight ist – ein wenig atypisch – "Contact Lost", eine Instrumentalnummer vom 2003er Album Bananas, geschrieben von Steve Morse. Eine ganz typische Nummer für Steve Morse, mit einer grandiosen Melodie als perfektes Schaustück für den besonderen Stil des Amerikaners. Anders, als bei der Album-Version von "Contact Lost" folgt noch ein klasse Solo-Part auf der Gitarre, den ich wirklich herausragend finde und bei dem Steve Morse seine Fähigkeiten beim Volume-Bending vorzüglich unter Beweis stellt! Der Gitarrensound von Ritchie Blackmore war definitiv schärfer und aus meiner Sicht auch rockiger. Steve Morse gibt der Band durch seine Spielart seit nunmehr 20 Jahren einen etwas weicheren und melodiöseren Charakter. Für mich ist er aber, trotz einiger kleiner Fehler der beste Musiker bei Deep Purple. Er ist jedoch auch der Jüngste in der Kapelle und vielleicht einfach noch etwas vitaler? Alle anderen haben inzwischen nämlich das Rentenalter geknackt. Und das zeichnet sich hier und da auch mal ein wenig ab. Die ganz bissige Hardrock-Power früher Jahre ist einfach nicht mehr da. Dennoch liefern die Herren einen guten Job ab und wählten vielleicht auch als Tribut an ihr Alter eine traditionelle Spielstätte wie die Arena in Verona. Wer Live At Montreux 2011 bereits im Archiv hat, wird vermutlich wenig Neues finden. Ob dann die schöne Kulisse allein den Kauf rechtfertigt, muss jeder für sich entscheiden.

Deep Purple & Orchestra - Space Truckin (Live in Verona)


Dass die Herren aber auch in absehbarer Zeit nicht in den Ruhestand eintreten wollen, belegt die gerade verkündete Tour für November 2015:

Datum Ort Location
13.11.2015 Oberhausen König-Pilsener-ARENA
14.11.2015 Magdeburg GETEC Arena
16.11.2015 Rostock Stadthalle
15.11.2015 Leipzig Arena
18.11.2015 Hannover Swiss Life Hall
20.11.2015 Trier Arena
21.11.2015 Nürnberg Arena
23.11.2015 Hamburg O2 World
24.11.2015 Berlin Max-Schmeling-Halle
26.11.2015 München Olympiahalle
27.11.2015 Frankfurt Festhalle
28.11.2015 Stuttgart Hanns-Martin-Schleyer-Halle
    

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TOTO - 35TH ANNIVERSARY TOUR - LIVE IN POLAND

Als junger Bursche war ich gerne und viel auf Konzerten. Toto habe ich dreimal live erlebt – jedes Mal mit einem anderen Drummer. Das erste Konzert war 1991 auf dem Midtfyns Festival im dänischen Ringe, damals noch mit Jeff Porcaro. Das zweite Konzert war auf der Kingdom Of Desire-Tour 1992 in Hamburg. Auf dieser Gastspielreise war Simon Phillips erstmals als Schlagzeuger dabei und wurde später auch festes Mitglied der Band. Und last but not least konnte ich Toto mit Gregg Bissonette an den Trommeln 1995 ebenfalls in Hamburg sehen. Bissonette sprang für den damals verletzten Simon Phillips ein. Eines haben grundsätzlich alle Toto Konzerte gemeinsam: Es sind Live-Erlebnisse der Spitzenklasse.

TOTO - 35TH ANNIVERSARY TOUR – LIVE IN POLAND
So freut es mich auch riesig, einen recht frischen Konzertmittschnitt der Band auf DVD in mein musikalisches Testlabor bekommen zu haben. TOTO - 35TH ANNIVERSARY TOUR - LIVE IN POLAND heißt das Werk, wurde letztes Jahr am 25. Juni im polnischen Łódź aufgenommen und erscheint am 25. April als DVD, Blu-ray , Doppel-CD und in einer besonders hochwertigen Deluxe-Buch-Edition. Auf der Tour zum 35. Jubiläum der Band standen dann auch mit Steve Lukather, David Paich und Steve Porcaro drei Gründungsmitglieder von Toto auf der Bühne. Ebenfalls kein unbekannter war Sänger Joseph Williams, der bereits von 1986 – 1989 Frontmann der Band war und seit 2010 wieder mit an Bord ist. Mit Nathan East und Simon Phillips war das Line Up komplett.

Schon der Opener verursachte bei mir eine Gänsehaut. Ich mag einfach die professionellen Inszenierungen der Band. Die Herren wissen längst, wie sie ihr Publikum von der ersten Sekunde in den Bann ziehen. Musikalisch ist Toto sowieso über jeden Zweifel erhaben. Das ist Mainstream-Rock auf höchsten technischem Niveau. Die Klasse jedes einzelnen Musikers ist herausragen und in der Kombination ist es eine Superband die mit Africa, Rosanna, Hold The Line oder Stop Loving You diverse Welthits hatte. Und auch wenn die großen Charterfolge schon etwas zurückliegen, bleiben die Spielfreude und die Qualität ungetrübt. Das ist erste Liga! Ein Live Konzert von Toto ist einfach ein großes Vergnügen und somit fällt mein Urteil erwartungsgemäß auch für diese Veröffentlich positiv aus. Ein wenig stört mich mal wieder der Schnitt. Nur weil moderne Videobearbeitung tolle Effekte enthält, sollte das keinen Zwang darstellen, immer alles zu nutzen. Glücklicherweise halten sich die optischen Ausraster in Grenzen. Aber warum der Song It´s A Feeling komplett mit einem horizontalen Splitscreen dargestellt wird, erschließt sich mir nicht. Mich lenken solche Effekte nur ab. Der Großteil des Bildmaterials ist jedoch okay, so dass der musikalische Genuss meist ungetrübt bleibt. Insgesamt enthält die DVD 150 Minuten Material, was für einen gepflegten Toto-Konzert-Abend reichen sollte. Leider ist Simon Phillips letztes Jahr nach über 20 Jahren bei Toto ausgestiegen. Seinen Job übernimmt seit diesem Jahr Keith Carlock, der einzige Drummer, mit dem ich Toto noch nicht live gesehen habe. Vielleicht wäre das ja mal wieder ein Grund für einen Konzertbesuch, sofern sich noch mal die Möglichkeit bietet...

Toto - Hold the Line (35th Anniversary Tour - Live In Poland)


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Danny Bryant – Hurricane / Neues Album und Tour

Der 32-jährige Brite Danny Bryant veröffentlicht am 19. April bereits sein neuntes Album Hurricane. Vor gut einem Jahr hatte ich schon die Live-CD Night Life zur Rezension vorliegen, welche auch durchaus lobende Worte bei mir fand. Nun steht das frische Werk auf dem Prüfstand.

Danny Bryant - Hurricane
Das schlichte Design des CD-Covers im zurückhaltenden Schwarz/Weiß passt scheinbar nicht so ganz zum Titel Hurricane. Das soll hier aber nicht weiter stören, schließlich soll so eine Platte mit den inneren Werten überzeugen. Nach dem Start des Longplayers drückt gleich das eingängige Gitarrenriff von "Prisoner Of The Blues" auf die Membranen. Der Songtitel erinnerte mich flugs an Walter Trout´s "Prisioner Of A Dream", vom gleichnamigen Album aus dem Jahr 1990, ein Song, den ich bis heute ziemlich genial finde. Danny Bryant´s Eröffnungstitel enthält ebenfalls das Potential über Dekaden zu begeistern. Die Nummer hat Druck, gute Solopassagen und wieder erinnert mich sein Gesang partiell an Ian Gillan (Deep Purple). Der Titelsong "Hurricane", eine eher ruhige Nummer, lässt sowohl vom Song, als auch vom Gesang leichte Assoziation zu einem gewissen Jon Bon Jovi zu. Das muss jetzt nicht für jeden einen Anlass zum Kauf darstellen, zeigt aber auf jeden Fall die Wandelbarkeit von Danny Bryant. Der im Song besungene Hurricane ist übrigens mit Herzschmerz des Sängers gleichzusetzen, was die eher ruhige Stimmung des Titels erklärt und somit auch die oben erwähnte Covergestaltung. Es geht halt um den Blues!

Aufgenommen wurde das Album in der Zurückgezogenheit der Grafschaft Cornwall im Südwesten Großbritanniens, ohne technische Errungenschaften wie das Internet und selbst ein Telefonnetz ist dort kaum vorhanden. In dieser Abgeschiedenheit konnte sich Danny Bryant voll auf die Musik konzentrieren. Und herausgekommen ist tatsächlich ein solides Blues-Rock-Album. Bei einigen Stücken sind die Enden für meinen Geschmack etwas flatterig. Im positiven Gesamtbild ist das aber zu verschmerzen. Auch wenn der Vergleich ggf. etwas hinkt, ist das Gitarrenspiel gegenüber des letzten Livealbums sauberer. Das kann natürlich durch die wesentlich legereren Bedingungen im Studio begünstigt sein, aber auch durch eine Entwicklung in der Spieltechnik. In meiner letzten Rezension hatte ich mir gewünscht, dass Danny Bryant noch mehr seinen eigenen Sound findet. Und ich denke, er ist auf einem sehr guten Weg. Da viele Songs des Albums mit 2 Gitarren oder zusätzlichen Keyboards aufgenommen wurden, bleibt abzuwarten, wie das Ganze in der Formation des Power-Trios live herüberkommt. Ansehen und anhören kann man sich das auf der anstehenden Tour. Musikalisch und spielerisch hat Danny Bryant auf jeden Fall wieder einen Sprung nach oben gemacht.

Danny Bryant – Hurricane – Tour Termine
Datum Ort Location
18.04.2013 Unna Lindenbrauerei
19.04.2013 Köln Yardclub
20.04.2013 Rutesheim Uhlenspiegel
21.04.2013 Freiburg Jazzhaus
22.04.2013 A-Salzburg Rockhouse
24.04.2013 München Garage Deluxe
25.04.2013 Erfurt Museumskeller
26.04.2013 Torgau Kulturbastion
27.04.2013 Berlin Quasimodo
    
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Danny Bryant 'Hurricane' Album Preview



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Foto: Tom Bowell & Robin Portnoff

Enochian Theory als Support auf der Threshold Tour 2013

Threshold stehen für ausgefeilten Prog-Metal, den die Engländer auf ihrer Tour im März mal wieder live in Deutschland darbieten werden. Nicht weniger Interessant ist die Progressive-Rock/Metal Band Enochian Theory, die als Support auf der Threshold Tour dabei sein wird.

Enochian Theory - Life...And All It Entails
Zum anteasen habe ich das Enochian Theory Album "LIFE …And All It Entails" bemustert bekommen, das im März 2012 erschienen ist. Die Musik ist hochqualitativ und erinnert mich zum Teil sehr an Anathema oder ähnliche Bands des Genres. Alles ist etwas düster und komplex, dabei aber immer musikalisch und eingängig. Das Album enthält über eine Stunde Musik auf höchstem Niveau. Kürzlich hatte ich in meiner Rezension zu "Transition" von Steve Lukather schon mal ein Problem angemerkt, welches mir besonders bei Veröffentlichungen von Mascot Records aufgefallen ist. Der Klang der Mascot Alben, die ich zuletzt angehört habe, war auf allen Tonträgern nicht wirklich überzeugend. Und so ist es leider auch bei der Enochian Theory CD, die ebenfalls bei Mascot erschienen ist. Gerade bei dieser Vielschichtigkeit in der Musik fällt der suboptimale Klang besonders auf. Solange einzelne Instrumente spielen, geht es noch, sobald jedoch mehr passiert, wird alles zu einer dichten "Matschepampe", klingt mittenlastig, luftleer und verhangen. Mein Artikel für das Steve Lukather Album ist bis zu ihm persönlich durchgedrungen und er wollte klären, was da passiert ist, da er selbst viel Wert auf guten Klang legt. Bis dato habe ich noch nichts weiter gehört, hoffe aber noch auf Feedback.

Auf Tour dürfte Enochian Theory jedoch richtig Spaß machen, so dass ich Euch hier mal die Tourdaten durchgebe.

Threshold – March Of Progress Tour 2013 – Support: Enochian Theory
Datum Ort Location
04.03.2013 Hamburg Markthalle
05.03.2013 Berlin C-Club
13.03.2013 Aschaffenburg Colos Saal
14.03.2013 Ludwigsburg Rockfabrik
15.03.2013 Essen Turock
16.03.2013 Osnabrück Bastard Club
    
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Herbert Grönemeyer – Live At Montreux 2012

Fast auf den Tag genau ein Jahr nach der Veröffentlichung von "Grönemeyer - Schiffsverkehr Tour 2011 - Live in Leipzig" kommt am 16. November 2012 der diesjährige Auftritt von Herbert Grönemeyer beim legendären Montreux Jazz Festival auf DVD/Blu-ray heraus. Dieses Konzert fand im Rahmen der zweiten Etappe der Schiffsverkehr-Tour am 14. Juli in der bekannten Schweizer Musik-Hochburg statt.

Herbert Grönemeyer - Live in Montreux 2012 DVD
Mit achtköpfiger Band und drei Backgroundsängern betrat Herbert Grönemeyer die heilige Bühne von Montreux. Das Programm enthält jede Menge Hits aus der über 30-jährigen Musiklaufbahn des gebürtigen Göttingers. Insgesamt kommen knapp 2,5 Stunden Material zusammen. Grönemeyer zählt definitiv zur Elite der deutschen Künstler. Er verkauft viele Tonträger, bekommt reichlich Airplay im Radio und füllt regelmäßig große Konzertarenen. Aktuell ist er zur Abwechslung gerade auf einer kleineren Club-Tour. Die frische DVD/Blu-ray, aufgenommen im ausverkauften Stravinski Auditorium zeigt einen sichtlich gepuschten Grönemeyer. Er wirkt aufgedreht, ja fast überzuckert und freut sich über die Bestätigung des Publikums mit teils merkwürdigen Lautäußerungen. Sein Gesang ist gewohnt markant und größtenteils unverständlich. Die Musiker wirken nicht nur aufgrund ihrer zum Teil grauen Haare routiniert. Alle machen einen guten Job; besonders gefallen hat mir Frank Kirchner am Saxophon, der tolle Soloparts hat. Die drei Backgroundsänger wirken optisch mit Minimalchoreographie manchmal ein wenig, wie von einem Schlagerabend oder einer Top-40-Band ausgeliehen, musikalisch sind die Damen und der Herr jedoch auch durchweg sicher. Allerdings scheint es aufgrund des Gesangsstils von Herrn Grönemeyer nicht immer leicht zu sein, diesen passend zu begleiten. Die Glückshormone sorgen bei Herbert partiell für Timing-Kapriolen, die es auch dem Publikum schwer machen, in die Hits mit einzustimmen. Mit insgesamt 30 Liedern ist diese DVD prall gefüllt. Bei den echten Fans wird dieser zweite Mitschnitt aus der Schiffverkehr-Tour sicher auch Einzug ins DVD-Regal finden, da dieser etwas günstiger ist, als die Veröffentlichung vom letzten Jahr. Ton- und Klangqualität sind gut, Bonus-Material gibt es jedoch nicht.

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Foto: Keith Martin

Ultravox – Brilliant – Das erste Studioalbum seit 26 Jahren

In den Achtzigern gehörten Ultravox zu den stilprägenden Bands der damaligen Zeit. Sie waren u.a. mit Hits wie "Hymn", "Dancing With Tears In My Eyes" oder "Vienna" sehr erfolgreich. Ferner sind sie maßgeblich an der New-Wave sowie New-Romantic-Bewegung beteiligt gewesen und somit ein Stück Musikgeschichte. Am 25. Mai wurde nun nach 26 Jahren das erste Studioalbum der Band mit dem Namen "Brilliant" veröffentlicht.

Ultravox - Brilliant Cover
Die Musik von Ultravox hat auch heute noch jede Menge 80er-Kolorit, das gleich für eine wohlige Atmosphäre sorgt, nachdem der CD-Player in die Pflicht genommen wurde. Ich war in den Achtzigern ein Teenager und bin in dieser besonderen Klangwelt aufgewachsen. Das geht nicht spurlos an einem vorüber. "Brilliant" klingt für jemanden, der die moderne Musik seinerzeit erlebt hat, sehr vertraut. Schon der erste Titel "Live" erzeugt mit einer eingängigen Hookline dieses spezielle Gefühl. Trotz des "Retro-Sounds" klingt das Album durch aktuelle Technik frisch und modern. Ultravox kombinierten immer schon geschickt die typischen Synthie-Pop-Elemente mit anderen Instrumenten, wie E-Gitarre, Streicher, Schlagzeug,… Dabei kommt der ureigene Ultravox-Sound heraus, der mit dem neuen Album nahtlos an frühere Werke anschließt. Midge Ure, Billy Currie, Chris Cross und Warren Cann mussten hierfür das Rad nicht neu erfinden. Sie haben ihre Musik überzeugend ins 21. Jahrhundert mitgenommen sowie in ein frisches Gewand gepackt. Und es wirkt immer noch. Als Anspieltipp empfehle ich "Hello", ein Song, der anfangs ein wenig wie das Akte-X- Thema klingt, im Refrain von der Melodie an "That Was Yesterday" von Foreigner aus dem Jahr 1984 erinnert und auch noch mehr, bereits bekannte Fragmente früherer Songs durchschimmern lässt. Ein weiteres Highlight ist "Lie", ein perfekter Pop-Song, dessen Refrain bereits nach dem ersten Durchlauf sitzt und mitgesungen werden kann, ohne dabei banal zu wirken. Beide Songs könnten nach dem Titeltrack "Brillant" für meinen Geschmack als zweite Single herhalten. Man muss nicht gleich die Bundfaltenhosen reaktivieren, aber Ultravox machen auch 2012 mit dem gekonnt aufpolierten 80er-Sound gute Laune. Man hört, dass diese Band zu den Pionieren des Synthie-Pops gehört und die damals neumodischen Instrumente eigenständig und perfekt in ihre Musik einbauten und immer noch einbauen. Dies zeigt sich in ausdrucksstarken Songs die heute, wie früher funktionieren. Ich denke, dass auch jüngere Zuhörer den Reiz dieser Musik erkennen werden. Bei mir funktioniert es auf jeden Fall!

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Ultravox - Deutschland-Tour 2012
Im Herbst 2012 sind die Herren von Ultravox auch auf Tour durch Deutschland unterwegs. Derzeit sind acht Termine bestätigt.

Datum Ort Location
14.10.2012 Hamburg Docks
25.10.2012 Berlin Columbiahalle
26.10.2012 Mainz Phönixhalle
27.10.2012 Leipzig Haus Auensee
29.10.2012 München Kesselhaus
03.11.2012 Memmingen Stadthalle
07.11.2012 Köln E-Werk
08.11.2012 Bielefeld Ringlokschuppen
    
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Foto: PR
21.02.2012 Veröffentlicht von Torsten in Konzerte, Live On Stage

Michael Schenker – Temple Of Rock Tour 2012

Der "kleine" Bruder von Gitarrist Rudolf Schenker, hat neben seinem Mitwirken bei den Scorpions auch in vielen anderen Konstellationen mitgerockt. Michael Schenker löste bei UFO 1973 den späteren Whitesnake Gitarristen Bernie Marsden ab und konnte neben seinen spielerischen Fähigkeiten auch als Komponist überzeugen. In dieser Zeit entstanden UFO Hits wie "Doctor Doctor" und "Rock Bottom". 1979 kehrte er kurz zu den Scorpions zurück, gründete dann aber 1980 die Michael Schenker Group (MSG). Von 1993 bis 2002 spielte Michael Schenker auch wieder bei UFO. Aus dieser Zeit ist auch das Live-Foto.

Michael Schenker am 23.12.1993 in der Großen Freiheit 36 in Hamburg:
Michael Schenker © SULUPRESS.DE / Torsten Sukrow
Zu den Bandprojekten kamen neben Gastperformances bei anderen Künstlern wie z.B. Uli Jon Roth oder Siggi Schwarz auch immer mal wieder Solo-Scheiben. 1993 erschien u.a. "Thank You" ein eher untypisches Album mit akustischen Gitarren, das vermutlich den seinerzeit herrschenden Unplugged-Trend bedient hat, aber sehr gut war. Aus diesem Album hat er auf der damaligen UFO Tour auch ein paar Stücke gespielt.

Die kommende Tour mit sechs Terminen in Deutschland enthält viele Songs aus der Laufbahn von Michael Schenker. Zu hören sein werden Titel wie "Rock Bottom", "Doctor Doctor" (UFO), "Armed and Ready", "Intro The Arena" (MSG), aber auch Scorpions Klassiker wie "Another Piece of Meat", "Rock You like a Hurrican". Und selbstverständlich gibt es auch Material aus dem aktuellen Album "Tempel Of Rock". Begleitet wird Michael Schenker auf der Tour u.a. von alten Wegbegleitern wie Herman Rarebell und Francis Buchholz (beide Ex-Scorpions) sowie Doogie White (Ex Rainbow und Yngwie Malmsteen). Damit dürfte die Qualität der Besetzung schon mal durchaus vielversprechend sein. Da kommt eine ordentliche Portion Classic-Rock auf die Besucher zu!

Die Termine

DatumOrtLocation
25.04.2012KrefeldKulturfabrik
26.04.2012HamburgMarkthalle
28.04.2012ErfurtHsD/Gewerkschaftshaus
29.04.2012AugsburgSpectrum
15.05.2012HannoverCapitol
16.05.2012BerlinC-Club

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Foto oben: PR
Foto mitte: © SULUPRESS.DE / Torsten Sukrow

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15.12.2011 Veröffentlicht von Torsten in Konzerte, Live On Stage

Tom Petty & The Heartbreakers 2012 live in Deutschland

Seit über 20 Jahren waren Tom Petty & The Heartbreakers nicht mehr live in Europa zu sehen. Im nächsten Jahr hat diese Durststrecke ein Ende. Dann kommt die Band mit ihrem namensgebenden Frontmann für drei Termine nach Hamburg, Köln und Mannheim. Während Tom Petty & The Heartbreakers bereits 1975 gegründet wurden und in den USA eine feste Institution sind, hat Petty als Solo-Künstler erst 1989 seine erste Platte veröffentlicht. Mit den Heartbreakers sind auch in Deutschland Songs wie "American Girl", "Into the Great Wide Open", oder "Learning to Fly" einem breiteren Publikum bekannt. Vom Solokünstler Tom Petty kennt man u.a. die Singles "I Won’t Back Down" oder "Free Fallin´". Für alle Fans der US-Band hat das Warten ein Ende. Im Juni 2012 gastieren die Herren in drei deutschen Arenen. Der Vorverkauf beginnt am 13. Januar 2012. Über die Twitter- und Facebook-Seiten von Rock-Jazz-Pop gibt es zum Vorverkaufsstart einen Reminder. Es macht also Sinn, dort zu folgen und/oder Fan zu werden!

Tom Petty & The Heartbreakes © Mary Ellen Matthews

Die Termine

DatumOrtLocation
10.06.2012Hamburgo2 World
25.06.2012KölnLanxess Arena
30.06.2012MannheimSAP Arena

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Foto mitte: © Mary Ellen Matthews

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7.12.2011 Veröffentlicht von Torsten in Konzerte, Live On Stage

JUDAS PRIEST - Epitaph Farewell Tour 2012

Die Heavy Metal- und Hard-Rocker Judas Priest zählen sicher zu den größten Bands dieses Genres. In Birmingham in England (eine Region, die vielen als Geburtsstätte des Heavy Metal gilt) wurde Judas Priest in den frühen 70ern gegründet. Vorläufer war bereits eine Blues-Band, die den gleichen Namen trug, sich aber immer mehr zum Rock bis Hardrock orientierte. 1977 kam das Album "Sin After Sin" auf den Markt, womit die Band zum Heavy Metal überging. Ihre Härte drückten sie auch als erste Band durch viel Leder und Nieten aus. Auf der Bühne gab es immer große Shows. Ohne Motorrad ging schon mal gar nichts. Nach vielen erfolgreichen Jahren mit 16 Alben und unzähligen Konzerten hat die Band nun beschlossen in "Rente" zu gehen. Bevor dies passiert gibt es aber noch eine Abschiedstournee.

Die EPITAPH Show wird Songs aus der gesamten Laufbahn von Judas Priest enthalten, darunter auch einige, die noch nie Live gespielt wurden. Und natürlich werden ebenfalls alle Klassiker dabei sein!

Die Metal-Götter gehen noch einmal auf Tour mit einem Album, das im nächsten Jahr veröffentlicht werden soll. Heavy Metal at it’s best mit allem was dazu gehört: Laser, Lightshow, Motorräder und das Höllenfeuer! Judas Priest scheint es zum Schluss noch mal richtig krachen lassen zu wollen!

Judas Priest Logo

Die Termine:

DatumOrtLocation
27.04.2012HamburgSporthalle
28.04.2012LeipzigArena Leipzig
30.04.2012MünsterHalle Münsterland
01.05.2012DüsseldorfMitsubishi Electric Halle
03.05.2012StuttgartPorsche-Arena
04.05.2012NürnbergArena Nürnberger Versicherung

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Foto oben: © Steve Schofield

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