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Tag: Toto

Foto: PR

TOTO - 35TH ANNIVERSARY TOUR - LIVE IN POLAND

Als junger Bursche war ich gerne und viel auf Konzerten. Toto habe ich dreimal live erlebt – jedes Mal mit einem anderen Drummer. Das erste Konzert war 1991 auf dem Midtfyns Festival im dänischen Ringe, damals noch mit Jeff Porcaro. Das zweite Konzert war auf der Kingdom Of Desire-Tour 1992 in Hamburg. Auf dieser Gastspielreise war Simon Phillips erstmals als Schlagzeuger dabei und wurde später auch festes Mitglied der Band. Und last but not least konnte ich Toto mit Gregg Bissonette an den Trommeln 1995 ebenfalls in Hamburg sehen. Bissonette sprang für den damals verletzten Simon Phillips ein. Eines haben grundsätzlich alle Toto Konzerte gemeinsam: Es sind Live-Erlebnisse der Spitzenklasse.

TOTO - 35TH ANNIVERSARY TOUR – LIVE IN POLAND
So freut es mich auch riesig, einen recht frischen Konzertmittschnitt der Band auf DVD in mein musikalisches Testlabor bekommen zu haben. TOTO - 35TH ANNIVERSARY TOUR - LIVE IN POLAND heißt das Werk, wurde letztes Jahr am 25. Juni im polnischen Łódź aufgenommen und erscheint am 25. April als DVD, Blu-ray , Doppel-CD und in einer besonders hochwertigen Deluxe-Buch-Edition. Auf der Tour zum 35. Jubiläum der Band standen dann auch mit Steve Lukather, David Paich und Steve Porcaro drei Gründungsmitglieder von Toto auf der Bühne. Ebenfalls kein unbekannter war Sänger Joseph Williams, der bereits von 1986 – 1989 Frontmann der Band war und seit 2010 wieder mit an Bord ist. Mit Nathan East und Simon Phillips war das Line Up komplett.

Schon der Opener verursachte bei mir eine Gänsehaut. Ich mag einfach die professionellen Inszenierungen der Band. Die Herren wissen längst, wie sie ihr Publikum von der ersten Sekunde in den Bann ziehen. Musikalisch ist Toto sowieso über jeden Zweifel erhaben. Das ist Mainstream-Rock auf höchsten technischem Niveau. Die Klasse jedes einzelnen Musikers ist herausragen und in der Kombination ist es eine Superband die mit Africa, Rosanna, Hold The Line oder Stop Loving You diverse Welthits hatte. Und auch wenn die großen Charterfolge schon etwas zurückliegen, bleiben die Spielfreude und die Qualität ungetrübt. Das ist erste Liga! Ein Live Konzert von Toto ist einfach ein großes Vergnügen und somit fällt mein Urteil erwartungsgemäß auch für diese Veröffentlich positiv aus. Ein wenig stört mich mal wieder der Schnitt. Nur weil moderne Videobearbeitung tolle Effekte enthält, sollte das keinen Zwang darstellen, immer alles zu nutzen. Glücklicherweise halten sich die optischen Ausraster in Grenzen. Aber warum der Song It´s A Feeling komplett mit einem horizontalen Splitscreen dargestellt wird, erschließt sich mir nicht. Mich lenken solche Effekte nur ab. Der Großteil des Bildmaterials ist jedoch okay, so dass der musikalische Genuss meist ungetrübt bleibt. Insgesamt enthält die DVD 150 Minuten Material, was für einen gepflegten Toto-Konzert-Abend reichen sollte. Leider ist Simon Phillips letztes Jahr nach über 20 Jahren bei Toto ausgestiegen. Seinen Job übernimmt seit diesem Jahr Keith Carlock, der einzige Drummer, mit dem ich Toto noch nicht live gesehen habe. Vielleicht wäre das ja mal wieder ein Grund für einen Konzertbesuch, sofern sich noch mal die Möglichkeit bietet...

Toto - Hold the Line (35th Anniversary Tour - Live In Poland)


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Foto: Rob Shanahan

Steve Lukather – Transition – Die neue CD vom Toto Gitarristen

Steve Lukather ist ohne jeden Zweifel einer der besten Gitarristen der Welt. Seine Technik, verbunden mit dem eigenen, unverkennbaren Stil und der Vielseitigkeit sorgen nicht nur bei Toto für einen unverwechselbaren Sound. Steve Lukather zählt auch seit Jahrzehnten zu einem der gefragtesten Studiogitarristen und wurde von unzähligen Weltstars für Plattenaufnahmen gebucht.

Steve Lukather - Transition
Ich habe Steve Lukather in meiner Zeit als Bildjournalist einige Male getroffen und erlebt. Er ist ein nahbarer, sympathischer Künstler, der zwar hinsichtlich seiner Arbeit immer extrem professionell ist, dennoch niemals die Diva gibt, oder mit sonstigen Star-Allüren um die Ecke kommt. Am 18. Januar erscheint das neue Solo-Album "Transition". Bei einem Musiker dieser Liga ist die Erwartung natürlich auch immer etwas höher. Heute hatte ich ein Promo-Exemplar der CD im Postkasten. Leider wurde das Album ohne Cover geliefert. Somit kann ich zur Haptik und zum Artwork gar nichts schreiben.

Dass ich Steve Lukather musikalisch sehr schätze, wird aus den einleitenden Worten dieses Artikels vermutlich schon klar. Unvergessen ist für mich immer noch das Album "Candyman", das er 1994 in Deutschland unter seinen Namen und in Amerika unter dem Bandnamen Los Lobotomys herausbrachte. Das Album ist und bleibt für mich der Benchmark, an dem sich alles Nachfolgende messen lassen muss. Es war musikalisch mit einem Mix aus Fusion und Rock mit einer Menge Punch ein Meilenstein. Auch der Klang des Albums war der Musik entsprechend gut. Die nachfolgenden Alben von Steve Lukather tendierten wieder etwas mehr zum Toto-Sound, wurden also etwas massentauglicher. Dennoch wurde nie auf ausgefallenen Soli verzichtet und die Besetzungen der anderen Musiker waren ebenfalls stets auf hohem Niveau. So ist es auch auf "Transition" wieder. Mehr Mainstream, weniger Los Lobotomys, aber dennoch musikalisch anspruchsvoll! Toll ist z.B. die Lukather-Version von "Smile", eine schöne Instrumentalnummer, vom Meister sehr schön interpretiert! Begleitet wird Steve Lukather auf "Transition" u.a. von Lee Sklar, Nathan East, Lenny Castro und Gregg Bissonette.

Beim Klang der Scheibe muss ich jetzt jedoch mal richtig Dampf ablassen. Ein Problem, das ich seit einiger Zeit speziell bei den CDs von Mascot aber auch bei einigen anderen Labels feststelle: Es klingt tendenziell pappig, mittenlastig und verhangen! Und auch der Klang auf "Transition" ist leider bescheiden und flach. Beim Hören hinterfrage ich mich selbst, ob ich ggf. einen schlechten Tag habe, oder meine Anlage vielleicht spinnt. Zur Gegenprobe habe ich dann "Through The Looking Glass" von Toto aus dem Jahr 2002 eingelegt. Ein Unterschied wie Tag und Nacht! Auf einmal war Dynamik und Druck da und es wurde richtig luftig. Nach dem Rückwechsel zum frischen Lukather Album hingen aber wieder die Decken vor den Boxen. Wie kann es sein, dass ein Label wie Mascot, bei dem wirklich viele geniale Musiker ihre Scheiben veröffentlichen, scheinbar dem Klang der Musik keine angemessene Bedeutung mehr beimisst? Und wieso lassen die Künstler das mit ihrer Musik machen? Mich ärgert so etwas ganz massiv! Denn die Technik gibt es problemlos her, ordentlich klingende Scheiben zu produzieren. Und ich glaube nicht, dass die Mascot Künstler ihre Platten in heruntergekommenen Hinterhofstudios aufnehmen. Die Voraussetzungen für einen guten Klang sind also definitiv gegeben! Dennoch wird musikalisch hochwertiges Material - aus mir nicht ersichtlichen Gründen - zum klanglichen Gematsche zusammenpresst, welches speziell die Zielgruppe der Mascot-Künstler nicht zufriedenstellen dürfte! Gute Musik mit Radioweckerklang macht nicht wirklich glücklich. Die Leistung von Steve Lukather wird durch den faden MP3-Sound leider extrem negiert… Schade!

Live dürfte es hoffentlich etwas besser klingen, so dass ich hier auch noch die kommenden Konzert-Termine poste. Karten könnt Ihr hier bestellen.

STEVE LUKATHER Live 2013
Datum Ort Location
24.03.2013 Hamburg Markthalle
10.04.2013 Berlin Lido
15.04.2013 Aschaffenburg Colos Saal
16.04.2013 Hannover Musikzentrum
17.04.2013 Bochum Zeche
19.04.2013 Stuttgart LKA Longhorn
20.04.2013 München Backstage Werk
    

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Toto – Falling In Between Live (DVD)

Bei Toto dreht sich immer mal wieder das Personalkarussell. Der einzige, der durchgehend immer dabei war, ist Steve Lukather an der Gitarre und am Gesang. Als Klassiker möchte ich gerne die DVD "Falling In Between Live" aus dem Jahr 2008 vorstellen, die in der dortigen Besetzung sehr gut harmoniert. Simon Phillips am Schlagzeug, der den 1992 verstorbenen Jeff Porcaro seit nunmehr knapp 20 ersetzt, muss eigentlich kaum erwähnt werden. Er ist eine Klasse für sich und passt einfach mit seinem Drum-Stil perfekt zur Band.

Toto - Falling in between Live DVD
Wirklich erstaunt war ich bei dieser DVD von Bobby Kimball, der sowohl bei der Studio-CD "Falling In Between", als auch bei dieser Tour aus dem Jahr 2007 zum Mikro griff. Der Mann haut immer noch die hohen Töne mit einer Power raus, dass man es kaum glauben kann. Gesanglich ist das auf jeden Fall großartig. Nur legt Kimball häufiger den Arm um Steve Lukather, vielleicht um Harmonie zu demonstrieren. Es wirkt etwas aufgesetzt und Steve scheint das wohl nicht so zu gefallen. An der Gitarre ist Lukather natürlich bei Toto unverzichtbar. Alle anderen sind mehr oder weniger austauschbar. Ich habe Toto sogar mal mit Gregg Bissonette am Schlagzeug live gesehen, als Simon Phillips krank war. Das ging ebenfalls. Klasse sind auf dem Konzertmitschnitt auch Leland Sklar am Bass und Greg Phillinganes am Keyboard und Gesang. Beide integrieren sich fantastisch in die Band und gerade Bass-Legende Leland Sklar, der normal für ruhigere Künstler wie James Taylor, Jackson Browne, Phil Collins oder Barbra Streisand den Bass zupft, hat seinen Job hammermäßig gemacht und gezeigt, dass er richtig rocken kann! Last but not least ergänzt Tony Spinner an der zweiten Gitarre und am Gesang das Line-Up. Zusammen kommt ein guter Sound raus, der gerade auch dort, wo es in den mehrstimmigen Gesang geht, absolut überzeugen kann. Steve Lukather zaubert selbstverständlich wieder reichlich Solos aus dem Ärmel, so dass auch hier keiner zu kurz kommt. Die großen Hits wie u.a. "Hold The Line", "Rosanna", "Africa" oder "Stop Lovin You" sind alle enthalten. Die Gesamtspielzeit beträgt kurzweilige 142 Minuten. Ein klasse Konzert aus dem Zenith in Paris und eine DVD/Blu-ray, die in keiner Toto-Sammlung fehlen sollte!

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Toto - Rosanna ("Live In Amsterdam")

Toto ist definitiv eine der musikalisch anspruchsvollsten Bands im Rock-Zirkus. Dennoch oder vielleicht gerade deswegen haben sie den Superstarstatus wie Pink Floyd, Queen oder Genesis nicht erreicht. Die Gruppe ist 1977 aus verschiedenen Studiomusikern in Los Angeles entstanden. Über die Jahre haben auch immer mal die Besetzungen gewechselt. Nach dem überraschenden Tod von Drummer Jeff Porcaro im Jahr 1992 hat Simon Phillips damals erst die "Kingdom Of Desire-Tour" getrommelt und wurde danach festes Mitglied bei Toto. Heute ist von den Gründungsmitgliedern nur noch Gitarrist, Sänger und Songschreiber Steve Lukather dabei. Das Video zeigt eine Aufnahme aus der DVD "Live in Amsterdam", wo noch David Paich am Keyboard und Mike Porcaro am Bass sowie On/Off-Sänger Bobby Kimball dabei sind. Der Song Rosanna bekam 1983 sogar den Grammy Award als "Record Of The Year" und ist natürlich einer der bekanntesten Songs von Toto. Allein der Shuffle-Groove des Schlagzeugs macht diesen Song einzigartig.

Toto - Live In Amsterdam
Konzerte von Toto sind immer ein Erlebnis. Ich konnte die Band bereits mehrfach live erleben und war immer wieder von der Spielfreude und der Qualität begeistert. Und auch auf dem Sofa macht ein Toto-Konzert mächtig Spaß.

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Foto: SULUPRESS.DE / Torsten Sukrow

Steve Lukather – Candyman

Er gilt als einer der besten Rock-Gitarristen der Welt und hat mit Toto Musikgeschichte geschrieben. Die Rede ist von Steve Lukather. 1994 brachte er mit Candyman sein zweites Soloalbum auf den Markt, welches bei Kritikern und Fans bis heute als sein bestes gilt. Das Werk sprüht vor Spielfreude und bietet Rock/Fusion erster Klasse. Die Band, die Steve Lukather für die CD und die anschließende Tour um sich versammelt hat, nannte sich Los Lobotomys und bestand zu der Zeit neben Lukather aus dem Trommel-Gott Simon Phillips, dem Keyboarder David Garfield sowie John Pêna am Bass. Dieses Quartett hat 1994 auch diverse Konzerte in Deutschland gespielt. Eines davon fand am 12. Juni (ein Sonntag) um 12.00 Uhr mittags(!) auf dem Jübek Open Air statt, wo auch anschließend das freundliche Gruppenfoto entstand. Live war die Formation ein Hammer und brachte das anfangs verkaterte Festival-Publikum schnell wieder auf Kurs. Eine grandiose Show bei bestem Wetter!

Steve Lukather – Candyman
Da die CD größtenteils live eingespielt wurde, springt auch hier der Funken sofort über. Bereits die ersten Takte von „Hero With A 1.000 Eyes“ bringen die Füße zum Mitwippen. Bis auf „Freedom“ von Jimi Hendrix und „The Bomber“ von Joe Walsh, wurden alle Stücke von Steve Lukather und seinen Kollegen geschrieben. Ein besonderes Highlight der Platte ist „Party In Simon´s Pants“, bei dem Simon Phillips seine wahre Klasse zeigt; der Song hat einen 17/8 Takt und groovt ziemlich. Das Album ist schon genial und gilt wohl für viele Musiker dieses Genres als Benchmark! In den USA erschien das Album unter dem Bandnamen "Los Lobotomys" und hatte mit "Red House" von Jimi Hendrix auch noch einen Song mehr im Gepäck.

Leider wird die Band in dieser Formation wohl nicht wieder gemeinsam musizieren, da es aufgrund nicht abgesprochener Bootleg-Veröffentlichungen Streit zwischen den Mitgliedern gab. Allerdings haben auch andere Bands schon wieder zusammengefunden, obwohl sie sagten, dass vorher die Hölle zufrieren müsse, was aber meinem Wissen nach nicht passiert ist! Ich würde mich über eine neue CD und eine Tour der Los Lobotomys sehr freuen! Bis dahin genieße ich von Zeit zu Zeit die Candyman CD und zehre von den Erinnerungen an zwei großartige Konzerte, die ich erleben durfte.

Foto oben: David Garfield, Steve Lukather, Simon Phillips, John Pêna (© Copyright SULUPRESS.DE / Torsten Sukrow)

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