Melissa Etheridge – This is M.E. – Das neue Album

Bekannt wurde Melissa Etheridge hauptsächlich durch Songs wie "Bring Me Some Water", "Come To My Window" und "Like The Way I Do". Ebenfalls denken viele Leser bestimmt auch an ihre Krebserkrankung 2004 und natürlich an das Outing hinsichtlich ihrer Homosexualität 1993. Nun steht die US-Amerikanische Sängerin, Grammy- und Oscar-Preisträgerin aber mal wieder musikalisch im Fokus und bringt am 16. Januar 2015 Ihr neues Album This Is M.E. in Deutschland auf den Markt. In den USA ist dies bereits Ende September erschienen.

Melissa Etheridge – This is M.E.
Das Cover zeigt ein Portrait von Melissa Etheridge, welches eine Kollage aus vielen kleinen Einzelbildern ist. Im Inneren des Booklets finden sich zudem diverse alte Fotos der Sängerin. Alles wirkt ein wenig wie aus dem persönlichen Fotoalbum, wie ein Blick zurück. Deswegen habe ich als Bild zu diesem Artikel ebenfalls ein älteres Foto von Melissa Etheridge aus meinem Archiv genommen. Das Bild konnte ich 1993 auf dem Jübek Open Air machen.

Auf This Is M.E. haben viele kreative Leute aus der Musikszene mitgearbeitet: Jon Levine (Nelly Furtado, K’Naan, Selena Gomez), RoccStar (Usher, Chris Brown), Jerrod Bettis (Adele, One Republic, Eric Hutchinson, Gavin DeGraw), Jerry Wonda (Grammy-Gewinner und Produzent der Fugees, von Mary J. Blige und Akon),… wirkten mit. "Ich war seit Jahren nicht mehr dermaßen begeistert", erklärt Etheridge, "jeder einzelne Song war eine großartige Erfahrung." Beim Lesen der Namen denkt man vielleicht, dass das ein sehr modernes oder gar poppiges Albums sein müsste. Es klingt aber definitiv nach Melissa Etheridge. Ihre überaus markante Stimme ist prägend und die Produktion klingt dabei frisch und unverbraucht. Letzteres mag dem Einfluss der o.g. Personen geschuldet sein. This Is M.E. ist ein Album, das ggf. nicht beim ersten Hören sofort zündet, aber ich habe es nun ein paar Mal abgespielt und finde immer mehr Gefallen an den Songs, die wie die Single "Take My Number" sehr gut im Radio funktionieren könnten. Eine Nummer wie "Stranger Road" klingt da schon deutlich amerikanischer, fast wie ein pathetischer Bon-Jovi Titel, natürlich mit der charakteristischeren Stimme von M.E.. Trotz etwas moderner Produktion bleibt sich Melissa Etheridge treu und erfüllt auf gut 41 Minuten Spielzeit die Erwartungen, die man an eine Rockplatte der US-Sängerin hat. Gute Songs, gute Produktion, Hammer-Stimme und ein solides Werk.

Melissa Etheridge: Take My Number


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