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Tag: Superband

Foto: Jim Arbogast

Flying Colors – Second Nature – Das neue Album der Superband

Im März 2012 hatte ich das Debüt der Flying Colors auf dem Tisch, bzw. im CD-Player und war sehr angetan. Meine Begeisterung kam zum einen aufgrund der tollen Zusammensetzung der Band mit Drummer Mike Portnoy (Ex - Dream Theater), Gitarrist Steve Morse (Dixie Dregs, Deep Purple), Bassist Dave LaRue (Dixie Dregs, Joe Satriani, John Petrucci, Steve Vai,…), Multi-Instrumentalist Neal Morse (Spock's Beard, Transatlantic, …) und am Gesang sowie der zweiten Gitarre Casey McPherson (Alpha Rev, Endochine, …). Zum anderen enthielt die CD einfach geniale Songs! Nun steht das zweite Album der Band ab 26. September in den Startlöchern und ich habe es mir schon mal angehört.

Flying Colors – Second Nature
Nachdem das Debüt für eine Prog-Rock-Band relativ eingängig war, sind die Songs auf Second Nature etwas komplexer angelegt. Das sorgte dafür, dass sich beim Hören der CD nicht unbedingt auf Anhieb ein breites Grinsen einstellte. Wenn man das Album jedoch ein paar Mal durchhört, bleiben auch die Titel besser hängen und man findet mehr und mehr Gefallen daran. Zur Erinnerung: Die Flying Colors machen Progressive Rock auf hohem Niveau! Ergo findet man bei den Kompositionen nicht unbedingt Standard-Schemata nach dem Strickmuster "zwei schlicht, zwei kraus". Oder mit anderen Worten: Strophe, Bridge, Refrain, Strophe, Bridge, Refrain, Solo, Refrain ist nicht. Bei den Flying Colors beginnt z.B. der Song "One Love Forever" mit einem Thema, welches in Richtung Irisch Folk geht, was sich auch in der Instrumentierung niederschlägt. Obwohl das Grundthema erhalten bleibt, geht der Song zum Ende in eine reinrassige Classic-Rock-Nummer über. Also es gibt mal wieder das eine oder andere Break, welches auf Schallplatten herkömmlicher Mainstream-Künstler eben nicht zu finden ist. Ferner sind mit "Open Up Your Eyes" und "Cosmic Symphony" mal wieder zwei Stücke dabei, die deutliche die 10 Minuten-Marke knacken. Mir gefällt das 🙂

Der eigene Sound der Band verfestigt sich. Somit haben die Flying Colors das, was vielen heute inzwischen fehlt: Einen Wiedererkennungswert durch ein individuelles Profil, wie es auch Künstler á la Supertramp, Queen oder Mike Oldfield hatten. Die Musik war unverkennbar und hatte Charakter. Und das scheint bei den Flying Colors auch zu passieren. Da ist der Gitarrensound von Steve Morse ebenso für verantwortlich, wie der Schlagzeug-Stil von Mike Portnoy, aber auch und besonders die Stimme von Casey McPherson, der zwischen den alten Hasen eindeutig seinen Platz gefunden hat. Neal Morse und Mike Portnoy haben ebenfalls wieder ihre Gesangsanteile. In der Summe entsteht dann der typische Flying Colors Sound. Somit findet auch das neue Album nach kurzen Anlaufschwierigkeiten meine uneingeschränkte Zustimmung. Letztlich macht es ja auch Spaß sich in die Musik reinzuhören. Die Chance, dass es dann über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte anhält ist dadurch deutlich höher, als beim klassischen, schnell zündenden Ohrwurm.

Flying Colors - Second Nature - Album Trailer


Das Cover-Design erinnert mit den bunten Heißluftballons an Verpackungen der Grafik-Software Corel Draw von vor 20 Jahren. Da wird mir der Bandname doch ein wenig zu platt umgesetzt. Auf der Rückseite meiner Promo-CD-Hülle ist ein grafisch gestalteter Schwalbenschwanz Schmetterling, der von der Idee leider auch viel zu banal ist. Zudem hat der Arme nicht einmal Fühler… Das Cover-Design ist mir jedoch ziemlich egal. Denn was nützt die schönste Plattenhülle, wenn die Musik nichts taugt. Zum Glück ist es bei den Flying Colors andersrum!

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Foto: © Christie Goodwin

Black Country Communion - neues Album “Afterglow”

Wer auf knackigen Classic Rock in der Manier von Deep Purple, Led Zeppelin, oder ähnlich klangvollen Protagonisten guter alter Tage steht, aber dennoch die Band Black Country Communion nicht kennt, darf ein breites Lächeln aufsetzen. Mit "Afterglow" kommt am Freitag (26.10.2012) bereits das dritte Studioalbum der Superband, bestehend aus Glenn Hughes (Gesang & Bass), Joe Bonamassa (Gitarre & Gesang), Jason Bonham (Schlagzeug) und Derek Sherinian (Keyboards) in die Regale der CD-Dealer.

Black Country Communion - Afterglow
Als Glenn Hughes die Band 2009 gründete, formulierte er seine Ziele wie folgt: "Ich wollte eine Band, mit der ich für mich und für viele Fans wieder die Tür zum Rock´n`Roll aufstoße. Eine Band, bei der jeder Ton, jedes Arrangement durch und durch organisch klingt, die für die Bühne geradezu prädestiniert ist und dabei mühelos auf einem technisch hohen Niveau spielen kann." Ich habe heute, recht kurzfristig ein Rezensionsexemplar von Afterglow bekommen und bin bereits mächtig angefixt. Hier wird feinster Rock per Hand gespielt, der sich gekämmt und gewaschen hat. Glenn Hughes war bei Deep Purple in der MKIII- und MK IV-Besetzung als Bassist und zweiter Sänger neben David Coverdale maßgeblich für den damaligen Sound mitverantwortlich. Gerade mit seiner mitreißenden Kopfstimme gab er den Songs seinerzeit seinen ganz persönlichen Stempel. Und der Gesang ist es, der auch heute noch unverkennbar ist und Glenn Hughes zweifellos zu einem der besten Rocksängern auf diesen Planeten macht. An der Gitarre spielt Saitengenie Joe Bonamassa, der bereits Solo höchste Erfolge zu verbuchen hat und in diese Band passt, wie Vanillesoße zum Schokopudding. Es funktioniert einfach super. Am Schlagzeug sitzt Jason Bonham, dessen Vater John Henry "Bonzo" Bonham die Schießbude bei Led Zeppelin bis zu seinem Tod bedient hat. Last but not least komplettiert Derek Sherinian an den Tasten das Line Up der Band, der zuvor schon bei Dream Theater sowie in den Bands von Billy Idol, Alice Cooper oder Kiss und diversen anderen Konstellationen tätig war.

Man kann von einer derart hochkarätig besetzten Band also schon grundsätzlich vernünftige Arbeit erwarten. Und die liefern sie ohne jede Einschränkung mit Afterglow ab. So muss guter Rock klingen! Exzellente Gitarrenparts, knackige Bassläufe, röhrige Hammonds und treibend Rhythmen erschaffen ein Gesamtbild, das den Rockmusik-Liebhaber einfach entzücken wird. Knapp 1 Stunde Spielzeit zaubern mir ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht. Endlich mal wieder eine 100% echte Rockplatte!

Black Country Communion - Afterglow - Official Trailer


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Foto: Joey Pippin

Flying Colors – Die neue Superband!

1976 haben sich in Los Angeles 6 überaus talentierte Studiomusiker zu einer Band formiert, die unter dem Namen Toto weltweit Musikgeschichte geschrieben hat. 35 Jahre später besteht nun die Möglichkeit etwas Ähnliches zu erleben! Die Idee zum Bandprojekt von Flying Colors kam vom ausführenden Produzenten Bill Evans. Der hat seinen Einfall 2008 dem Produzenten Peter Collins sowie 5 weltbekannten Musikern vorgestellt. Alle waren begeistert und haben sich für das Projekt verpflichtet.

Flying Colors Cover
Die Musiker von Flying Colors sind Drummer Mike Portnoy, der Gründungsmitglied der US-Progressive-Metal-Band Dream Theater war, wo er jedoch 2010 ausgestiegen ist sowie Gitarrist Steve Morse, Mitbegründer der Dixie Dregs und seit 15 Jahren festes Mitglied bei Deep Purple. Ferner gehören zur Gruppe Dave LaRue (Dixie Dregs, Joe Satriani, John Petrucci, Steve Vai,…) am Bass, Multi-Instrumentalist Neal Morse (Spock's Beard, Transatlantic, …) sowie am Gesang und der zweiten Gitarre Casey McPherson (Alpha Rev, Endochine, …). Zusammen ist eine beeindruckende Superband entstanden, in der jeder Musiker das liefert, was man von ihm erwartet und in der Summe dennoch etwas ganz neues rauskommt. Das Album wurde in nur neun Tagen komponiert sowie in seinem Grundgerüst aufgenommen und zeigt, was passiert, wenn die musikalische Oberliga sich gruppiert. In der kurzen Zeit wurde ein Meilenstein produziert, wie es ihn lange nicht gegeben hat. Die Songs sind geniale Kompositionen, die teilweise radiotauglich sind und dennoch die volle Bandbreite des Könnens aller Beteiligten aufzeigen. Ein Song wie "Kayla" hat mit einem Ohrwurm-Refrain echtes Hitpotential und sollte unbedingt als Single ausgekoppelt werden. Von ruhigeren, eher poppigen Nummern bis zu ziemlich harten Stoff findet der Musikbegeisterte auf knapp 60 Minuten bestes musikalisches Handwerk sowie die eindrucksvolle Demonstration, wie Musik im Jahr 2012 und darüber hinaus klingen kann. Die CD der Flying Colors ist ein herausragendes Highlight und ich wage zu behaupten, dass sie in die Geschichte der besten Rockalben aller Zeiten eingehen wird. In meinem CD-Player will ich gar nichts anderes mehr einlegen. Wer jetzt einen wässrigen Mund hat, muss sich noch bis zum 23. März gedulden. Dann kommt dieses Hammer-Album der Flying Colors in die Läden. Es wird übrigens auch eine Vinyl-Version als Doppelalbum geben! Zudem wird offen über Tourpläne geschrieben. Live dürfte dieses virtuose Quintett ein Leckerbissen erster Kajüte werden!

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