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Tag: Steve Lukather

Foto: ZDF / GF-Design

3sat - Pop Around The Clock - Silvester 2015 - Das Programm

Alle Jahre wieder erfreut uns 3sat bei Pop Around The Clock mit einem bunten Strauß an Konzerten aller Couleur und sendet einen ganzen Tag lang Live-Mitschnitte, die teils erst ganz frisch auf DVD bzw. BluRay oder auch auf CD veröffentlicht wurden. So dürfen wir uns auch dieses Jahr wieder auf ein hochkarätiges, musikalisches Programm freuen, bei dem für jeden etwas dabei sein dürfte.

Den Anfang macht Joe Bonamassa mit seinem Konzert am leganderen Red Rocks Amphitheatre in Morrison, Colorado. Das Konzert vor beeindruckender Kulisse stand im Zeichen von Muddy Waters und Howlin´ Wolf. Ebenfalls dabei und für mich sehr erfreulich, ist der kürzlich veröffentlichte Mitschnitt eines Queen Konzertes, das am 24.12.1975 im Hammersmith Odeon in London im Rahmen der A Night At The Opera Tour aufgenommen wurde und den Beginn ihrer Weltkarriere markiert. Tina Turner ist gleich mit zwei Konzerten dabei und auch Ex-Beatle Ringo Starr zeigt mit illustren Gästen wie Steve Lukather (Toto), Todd Rundgren, Gregg Bissonette oder Mr. Mister-Sänger Richard Page eine sicher spannende Show.

Das komplette Programm mit den Sendezeiten findet ihr unten in der Tabelle. Dort sind auch wieder – sofern vorhanden – die Links, um die Konzerte in voller Länge auf DVD, BluRay und/oder CD zu ordern, da 3sat meist nur Highlights aus den Shows zeigt. Einfach auf den Titel klicken...

Die Silvester-Party 2015 findet also wieder gemütlich auf dem Sofa bei guter Musik statt.

Queen - Foto: Universal Music

Die Liste aller Pop Around The Clock Konzerte für Silvester 2015
Uhrzeit Sendung Aufnahmejahr
6.20
Joe Bonamassa: A Tribute to Muddy Waters & Howlin' Wolf
2014
7.05
In memoriam B.B. King: Live at Montreux 1993
1993
7.35
Annie Lennox: Nostalgia
2015
8.20
100 Jahre Frank Sinatra: The Main Event *
1974
9.10
Queen: A Night at the Odeon
1975
9.55
Tina Turner: Nice 'n' Rough *
1982
10.25
The Rolling Stones: From the Vault - Marquee 1971
1971
11.00
Dire Straits: Alchemy Live
1983
12.15
Deep Purple & Friends: Celebrating Jon Lord
2014
13.15
Ringo Starr & Friends: At the Ryman
2012
14.00
Shania Twain: Still the One - Live in Las Vegas
2014
14.45
Lynyrd Skynyrd: Pronounced Leh-nerd Skin-nerd - Live
2015
15.45
Bruce Springsteen & Friends: A MusiCares Tribute
2013
16.45
Peter Maffay & Band: Niemals war es besser
2015
18.00
Eric Clapton: Slowhand at 70
2015
19.15
Jeff Lynne's ELO: Hyde Park 2014
2014
20.15
Tina Turner: One Last Time
2000
21.15
Aerosmith: Rocks Donington
2014
22.15
Katy Perry: The Prismatic World Tour 2015
2015
23.15
Kylie Minogue: Kiss Me Once
2014
0.00
Miley Cyrus: Bangerz Tour
2014
0.45
One Direction: Where We Are
2014
1.30
Die Fantastischen Vier: Rekord
2015
2.30
Revolverheld: MTV Unplugged
2015
3.30
Andreas Bourani: Hey - Live
2015
4.15
Lenny Kravitz: Just Let Go - Live
2014
5.15
The Who: Live at Hyde Park 2015
2015
6.15
Status Quo: The Frantic Four Final Fling
2014
7.00
Roxy Music aus der 3sat-Reihe "In concert" *
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* Von diesen Konzerten gibt es (derzeit) keine DVD/Blu-ray zu kaufen.

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Foto: PR

TOTO - 35TH ANNIVERSARY TOUR - LIVE IN POLAND

Als junger Bursche war ich gerne und viel auf Konzerten. Toto habe ich dreimal live erlebt – jedes Mal mit einem anderen Drummer. Das erste Konzert war 1991 auf dem Midtfyns Festival im dänischen Ringe, damals noch mit Jeff Porcaro. Das zweite Konzert war auf der Kingdom Of Desire-Tour 1992 in Hamburg. Auf dieser Gastspielreise war Simon Phillips erstmals als Schlagzeuger dabei und wurde später auch festes Mitglied der Band. Und last but not least konnte ich Toto mit Gregg Bissonette an den Trommeln 1995 ebenfalls in Hamburg sehen. Bissonette sprang für den damals verletzten Simon Phillips ein. Eines haben grundsätzlich alle Toto Konzerte gemeinsam: Es sind Live-Erlebnisse der Spitzenklasse.

TOTO - 35TH ANNIVERSARY TOUR – LIVE IN POLAND
So freut es mich auch riesig, einen recht frischen Konzertmittschnitt der Band auf DVD in mein musikalisches Testlabor bekommen zu haben. TOTO - 35TH ANNIVERSARY TOUR - LIVE IN POLAND heißt das Werk, wurde letztes Jahr am 25. Juni im polnischen Łódź aufgenommen und erscheint am 25. April als DVD, Blu-ray , Doppel-CD und in einer besonders hochwertigen Deluxe-Buch-Edition. Auf der Tour zum 35. Jubiläum der Band standen dann auch mit Steve Lukather, David Paich und Steve Porcaro drei Gründungsmitglieder von Toto auf der Bühne. Ebenfalls kein unbekannter war Sänger Joseph Williams, der bereits von 1986 – 1989 Frontmann der Band war und seit 2010 wieder mit an Bord ist. Mit Nathan East und Simon Phillips war das Line Up komplett.

Schon der Opener verursachte bei mir eine Gänsehaut. Ich mag einfach die professionellen Inszenierungen der Band. Die Herren wissen längst, wie sie ihr Publikum von der ersten Sekunde in den Bann ziehen. Musikalisch ist Toto sowieso über jeden Zweifel erhaben. Das ist Mainstream-Rock auf höchsten technischem Niveau. Die Klasse jedes einzelnen Musikers ist herausragen und in der Kombination ist es eine Superband die mit Africa, Rosanna, Hold The Line oder Stop Loving You diverse Welthits hatte. Und auch wenn die großen Charterfolge schon etwas zurückliegen, bleiben die Spielfreude und die Qualität ungetrübt. Das ist erste Liga! Ein Live Konzert von Toto ist einfach ein großes Vergnügen und somit fällt mein Urteil erwartungsgemäß auch für diese Veröffentlich positiv aus. Ein wenig stört mich mal wieder der Schnitt. Nur weil moderne Videobearbeitung tolle Effekte enthält, sollte das keinen Zwang darstellen, immer alles zu nutzen. Glücklicherweise halten sich die optischen Ausraster in Grenzen. Aber warum der Song It´s A Feeling komplett mit einem horizontalen Splitscreen dargestellt wird, erschließt sich mir nicht. Mich lenken solche Effekte nur ab. Der Großteil des Bildmaterials ist jedoch okay, so dass der musikalische Genuss meist ungetrübt bleibt. Insgesamt enthält die DVD 150 Minuten Material, was für einen gepflegten Toto-Konzert-Abend reichen sollte. Leider ist Simon Phillips letztes Jahr nach über 20 Jahren bei Toto ausgestiegen. Seinen Job übernimmt seit diesem Jahr Keith Carlock, der einzige Drummer, mit dem ich Toto noch nicht live gesehen habe. Vielleicht wäre das ja mal wieder ein Grund für einen Konzertbesuch, sofern sich noch mal die Möglichkeit bietet...

Toto - Hold the Line (35th Anniversary Tour - Live In Poland)


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Links
Toto Homepage
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Das angezeigte Video wird von YouTube bereitgestellt!

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Foto: Charles Jischke

Derek Sherinian – Re-Releases von 5 Solo-CDs des Prog-Rock-Keyboarders

Wenn man ein Ranking der besten Keyboarder in der Rockmusik erstellen würde, wäre Derek Sherinian ganz weit oben, vielleicht sogar an der Spitze. Der US-Amerikaner mit armenischen Wurzeln hat die Tasten schon bei vielen elitären Kollegen bedient und gehört nicht nur deswegen selbst zur Elite an den Keyboards. Heute (07.02.2014) veröffentlicht Armoury Records fünf Solo-Alben von Derek Sherinian als Re-Release.

Derek Sherinian (Foto: William Hames)

Sherinian war von 1994 – 1999 festes Mitglied bei Dream Theater und gehörte zum Aufgebot von Black Country Communion, die sich jedoch nach dem Ausstieg von Joe Bonamassa aufgelöst haben. Wegen Streitigkeiten hinsichtlich des Namens werden die verbleibenden Mitglieder Glenn Hughes und Jason Bonham jedoch ohne Derek Sherinian unter dem Namen California Breed mit dem neuen Gitarristen Andrew Watt als Trio weitermachen. Auch gehört Sherinian zur Supergroup P.S.M.S. (Portnoy, Sheehan, MacAlpine, Sherinian) zu Planet X, hat bei Billy Idol, Alice Cooper, Kiss und in diversen weiteren Projekten gespielt. Mit anderen Worten: Der Mann versteht sein Handwerk ziemlich gut. Und das beweist er auch eindrucksvoll auf seinen Solo-Scheiben. Die oben erwähnten Re-Releases liegen mir als Rezensionsexemplare vor. Und auch hier gaben sich reichlich namhafte Kollegen die Ehre und spielten als Gäste auf den Longplayern. Produziert hat die Alben alle Derek Sherinian selbst, auf dreien waren Schlagzeuglegende Simon Phillips, auf einem zusätzlich Brian Tichy als Co-Produzenten tätig. Simon Phillips agiert zum Teil auch als Tonmeister und natürlich als Trommler!

Das erste wiederveröffentlichte Album ist Inertia von 2001, welches bereits mit Simon Phillips am Schlagzeug sowie Steve Lukather und Zakk Wylde an den Gitarren ein Ausrufezeichen setzt. Der Bass wird von Tony Franklin, Tom Kennedy bzw. Jimmy Johnson bedient. Insbesondere Lukather und Phillips sind deutlich bei ihrer Arbeit rauszuhören. So werden Fans der Los Lobotomys bestimmt auf ihre Kosten kommen. Aber auch Anhänger gepflegten Prog-Rocks dürften großen Gefallen an Inertia finden.

Album Nr. 2 in der Liste ist Black Utopia von 2003, das gleich bei den ersten beiden Tracks unverkennbar mit Yngwie Malmsteen an der Gitarre loslegt. Ebenfalls mit an Bord sind Al Di Meola (sogar in Kombination mit Malmsteen!), Billy Sheehan am Bass sowie erneut Simon Phillips an den Drums, Steve Lukather (Git.), Zakk Wylde (Git.), Tony Franklin (Fretless Bass) und Jerry Goodman an der Violine. Die Besetzung steckt die Erwartungen hoch und diese werden absolut erfüllt. Das ist oberste Liga!

Nr. 3 heißt Mythology aus dem Jahr 2004. Neben den üblichen Verdächtigen Zakk Wylde, Steve Lukather, Simon Phillips und Tony Franklin reihen sich diesmal auch Steve Stevens, John Skyes, Allan Holdsworth, Brian Tichy und Marco Mendoza in die Gästeliste ein. Das Niveau bleibt auch auf dieser Scheibe gewohnt hoch und die Musik kann erneut überzeugen. Dabei sind natürlich nicht die Gastmusiker alleine für die Güte der Songs verantwortlich. Derek Sherinian zeigt in jedem einzelnen Track seine Fähigkeiten an den Tasten. Aus der Reihe tanzt hier der Song "El Flamingo Suave" der mit einem modernen Flamenco auffällt. Aber auch sonst verlässt dieses Album ein wenig den üblichen Pfad, ohne jedoch weniger genial zu sein.

Die vierte CD ist Blood Of The Snake aus dem Jahr 2006. Das erotisch anmutende Cover erinnert an frühere Platten die mit eben solchen Gemälden phantastischer Bilder aus anderen Welten die Blicke auf sich zogen. Das Bild stammt von Mattias Norén, der auch schon für Kamelot, Sabaton oder John Petrucci gearbeitet hat. Bis auf Inertia sind die anderen Covers der Re-Releases ebenfalls von Mattias Norén. Ja und musikalisch ist dieses Album mit den Gästen Billy Idol, Slash, John Petrucci, Brad Gillis, Brandon Fields (Sax.) sowie erneut Simon Phillips, Zakk Wylde, Jerry Goodman und Yngwie Malmsteen wiederum über jeden Zweifel erhaben. Als Sahnehäubchen gibt es eine Coverversion von Ray Dorset ´s (Mungo Jerry) "In The Summertime" gesungen von Billy Idol und mit Slash an der Lead-Gitarre.

Last but not least wird Molecular Heinosity von 2009 wiederveröffentlicht. Neu im Line-Up sind diesmal Rusty Cooley (Git.), Brett Garsed (Git.), Virgil Donati (Drums), Taka Minamino (Git.) und Tina Guo (Cello). Obwohl bereits auf Interia von 2001 die geniale Spielweise von Derek Sherinian deutlich erkennbar ist, hört man bis zu Molecular Heinosity eine Entwicklung. Das Album wirkt in sich geschlossener und auch die Songs sind noch ein wenig virtuoser, als auf den Vorgängern. Bereits auf den früheren CDs ist es großartig, aber Molecular Heinosity ist ein musikalischer Volltreffer.

Alle CDs sind durch die Bank hochklassig und größtenteils nichts für seichte Kuschelabende. Hier geht die Post schon in der Regel richtig ab und man bekommt virtuose Songs erster Wahl mit tollen Musikern geboten. Durch die verschiedenen Mitstreiter ändern sich auch immer ein wenig die Stile der Alben und der Songs. Vieles was Derek Sherinian spielt, wirkt oft erst gar nicht wie Keyboard, sondern durch die Spielweise mit speziellen Sounds, Pitchbender und wirklich flotten Fingern wie eigenständige Instrumente. Sherinian versteht es, wie kaum ein anderer das Optimum aus seinen Tasteninstrumenten zu holen. Die Freunde anspruchsvoller Rockmusik, egal ob Progressive, Fusion oder auch der härteren Sachen, dürften ihre wahre Freude an den Alben haben. Unten sind die Cover mit den Bestelllinks abgebildet. Beim Click auf die Cover kommt Ihr zum jeweiligen Album im Amazon-Shop, wo auch in die Songs reingehört werden kann.

Die fünf Re-Releases von Derek Sherinian
Cover
Titel
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Derek Sherinian - Inertia
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Derek Sherinian - Black Utopia
Derek Sherinian - Black Utopia
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Derek Sherinian - Mythology
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Derek Sherinian - Blood Of The Snake
Derek Sherinian - Blood Of The Snake
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Derek Sherinian - Molecular Heinosity
Derek Sherinian - Molecular Heinosity
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Link
Derek Sherinian Homepage

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Foto: Torsten Sukrow

Die frischen Tonträger Neuerscheinungen für den 18. Januar 2013

So liebe Leute, langsam kommen mal wieder ein paar Neuerscheinungen um die Ecke, die es vorzustellen lohnt. Wir beginnen mit dem Soundtrack zum neuen Quentin Tarantino Film "Django Unchained". Neues gibt es auch von Halloween, einer der erfolgreichsten deutschen Heavy Metal Bands sowie von den Punk-Rockern Bad Religion. Die italienische Rockröhre Gianna Nannini wirft ebenfalls ein frisches Werk auf den Plattenmarkt. Besonders spannend find ich diese Woche die Werke von der britischen Singer-/Songwriterin Kyla La Grange, der brasilianischen Metalband Vandroya und von dem US-Pianisten Ben Sidran. Letzterer spielte früher für die Steve Miller Band und war z.B. auch als Studio- bzw. Sessionmusiker für die Rolling Stones, Peter Frampton, oder Eric Clapton tätig. Sein Album ist jedoch ganz ruhiger Jazz vom Feinsten. Interessant ist zudem die Auswahl aus dem Benefiz-Livekonzert 12-12-12 für die Opfer des Wirbelsturms "Sandy", bei dem u.a. Bruce Springsteen, Roger Waters (Pink Floyd), Paul McCartney und Billy Joel mitwirkten. Die kompletten Erlöse aus den Eintrittskarten, den Downloads und den CD-Verkäufen gehen an den "Robin Hood Relief Fund", der vor Ort an der Ostküste der USA mit den Geldmitteln, Know-How und Material hilft. Bereits ausführlich hatte ich kürzlich das neue Album von Toto Gitarrist Steve Lukather sowie die DVD / Blu-ray von Lady Antebellum vorgestellt. Mal schauen, was die nächsten Wochen so bringen!

Hier ist die tabellarische Übersicht meiner Auswahl:

Cover
Titel
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Django Unchained - Soundtrack
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Helloween - Straight Out Of Hell
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Steve Lukather - Transition
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12-12-12 The Concert for Sandy Relief
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Gianna Nannini - Inno
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Kyla La Grange - Ashes
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Vandroya - One
Vandroya - One
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Ben Sidran - Don't Cry for No Hipster
Ben Sidran - Don't Cry for No Hipster
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Bad Religion - True North
Bad Religion - True North
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Lady Antebellum - Own The Night - World Tour
Lady Antebellum - Own The Night - World Tour [DVD & Blu-ray]
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Foto: Rob Shanahan

Steve Lukather – Transition – Die neue CD vom Toto Gitarristen

Steve Lukather ist ohne jeden Zweifel einer der besten Gitarristen der Welt. Seine Technik, verbunden mit dem eigenen, unverkennbaren Stil und der Vielseitigkeit sorgen nicht nur bei Toto für einen unverwechselbaren Sound. Steve Lukather zählt auch seit Jahrzehnten zu einem der gefragtesten Studiogitarristen und wurde von unzähligen Weltstars für Plattenaufnahmen gebucht.

Steve Lukather - Transition
Ich habe Steve Lukather in meiner Zeit als Bildjournalist einige Male getroffen und erlebt. Er ist ein nahbarer, sympathischer Künstler, der zwar hinsichtlich seiner Arbeit immer extrem professionell ist, dennoch niemals die Diva gibt, oder mit sonstigen Star-Allüren um die Ecke kommt. Am 18. Januar erscheint das neue Solo-Album "Transition". Bei einem Musiker dieser Liga ist die Erwartung natürlich auch immer etwas höher. Heute hatte ich ein Promo-Exemplar der CD im Postkasten. Leider wurde das Album ohne Cover geliefert. Somit kann ich zur Haptik und zum Artwork gar nichts schreiben.

Dass ich Steve Lukather musikalisch sehr schätze, wird aus den einleitenden Worten dieses Artikels vermutlich schon klar. Unvergessen ist für mich immer noch das Album "Candyman", das er 1994 in Deutschland unter seinen Namen und in Amerika unter dem Bandnamen Los Lobotomys herausbrachte. Das Album ist und bleibt für mich der Benchmark, an dem sich alles Nachfolgende messen lassen muss. Es war musikalisch mit einem Mix aus Fusion und Rock mit einer Menge Punch ein Meilenstein. Auch der Klang des Albums war der Musik entsprechend gut. Die nachfolgenden Alben von Steve Lukather tendierten wieder etwas mehr zum Toto-Sound, wurden also etwas massentauglicher. Dennoch wurde nie auf ausgefallenen Soli verzichtet und die Besetzungen der anderen Musiker waren ebenfalls stets auf hohem Niveau. So ist es auch auf "Transition" wieder. Mehr Mainstream, weniger Los Lobotomys, aber dennoch musikalisch anspruchsvoll! Toll ist z.B. die Lukather-Version von "Smile", eine schöne Instrumentalnummer, vom Meister sehr schön interpretiert! Begleitet wird Steve Lukather auf "Transition" u.a. von Lee Sklar, Nathan East, Lenny Castro und Gregg Bissonette.

Beim Klang der Scheibe muss ich jetzt jedoch mal richtig Dampf ablassen. Ein Problem, das ich seit einiger Zeit speziell bei den CDs von Mascot aber auch bei einigen anderen Labels feststelle: Es klingt tendenziell pappig, mittenlastig und verhangen! Und auch der Klang auf "Transition" ist leider bescheiden und flach. Beim Hören hinterfrage ich mich selbst, ob ich ggf. einen schlechten Tag habe, oder meine Anlage vielleicht spinnt. Zur Gegenprobe habe ich dann "Through The Looking Glass" von Toto aus dem Jahr 2002 eingelegt. Ein Unterschied wie Tag und Nacht! Auf einmal war Dynamik und Druck da und es wurde richtig luftig. Nach dem Rückwechsel zum frischen Lukather Album hingen aber wieder die Decken vor den Boxen. Wie kann es sein, dass ein Label wie Mascot, bei dem wirklich viele geniale Musiker ihre Scheiben veröffentlichen, scheinbar dem Klang der Musik keine angemessene Bedeutung mehr beimisst? Und wieso lassen die Künstler das mit ihrer Musik machen? Mich ärgert so etwas ganz massiv! Denn die Technik gibt es problemlos her, ordentlich klingende Scheiben zu produzieren. Und ich glaube nicht, dass die Mascot Künstler ihre Platten in heruntergekommenen Hinterhofstudios aufnehmen. Die Voraussetzungen für einen guten Klang sind also definitiv gegeben! Dennoch wird musikalisch hochwertiges Material - aus mir nicht ersichtlichen Gründen - zum klanglichen Gematsche zusammenpresst, welches speziell die Zielgruppe der Mascot-Künstler nicht zufriedenstellen dürfte! Gute Musik mit Radioweckerklang macht nicht wirklich glücklich. Die Leistung von Steve Lukather wird durch den faden MP3-Sound leider extrem negiert… Schade!

Live dürfte es hoffentlich etwas besser klingen, so dass ich hier auch noch die kommenden Konzert-Termine poste. Karten könnt Ihr hier bestellen.

STEVE LUKATHER Live 2013
Datum Ort Location
24.03.2013 Hamburg Markthalle
10.04.2013 Berlin Lido
15.04.2013 Aschaffenburg Colos Saal
16.04.2013 Hannover Musikzentrum
17.04.2013 Bochum Zeche
19.04.2013 Stuttgart LKA Longhorn
20.04.2013 München Backstage Werk
    

Steve Lukather – Transition als CD / MP3 jetzt bestellen bei:
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Foto: SULUPRESS.DE / Torsten Sukrow

Steve Lukather – Candyman

Er gilt als einer der besten Rock-Gitarristen der Welt und hat mit Toto Musikgeschichte geschrieben. Die Rede ist von Steve Lukather. 1994 brachte er mit Candyman sein zweites Soloalbum auf den Markt, welches bei Kritikern und Fans bis heute als sein bestes gilt. Das Werk sprüht vor Spielfreude und bietet Rock/Fusion erster Klasse. Die Band, die Steve Lukather für die CD und die anschließende Tour um sich versammelt hat, nannte sich Los Lobotomys und bestand zu der Zeit neben Lukather aus dem Trommel-Gott Simon Phillips, dem Keyboarder David Garfield sowie John Pêna am Bass. Dieses Quartett hat 1994 auch diverse Konzerte in Deutschland gespielt. Eines davon fand am 12. Juni (ein Sonntag) um 12.00 Uhr mittags(!) auf dem Jübek Open Air statt, wo auch anschließend das freundliche Gruppenfoto entstand. Live war die Formation ein Hammer und brachte das anfangs verkaterte Festival-Publikum schnell wieder auf Kurs. Eine grandiose Show bei bestem Wetter!

Steve Lukather – Candyman
Da die CD größtenteils live eingespielt wurde, springt auch hier der Funken sofort über. Bereits die ersten Takte von „Hero With A 1.000 Eyes“ bringen die Füße zum Mitwippen. Bis auf „Freedom“ von Jimi Hendrix und „The Bomber“ von Joe Walsh, wurden alle Stücke von Steve Lukather und seinen Kollegen geschrieben. Ein besonderes Highlight der Platte ist „Party In Simon´s Pants“, bei dem Simon Phillips seine wahre Klasse zeigt; der Song hat einen 17/8 Takt und groovt ziemlich. Das Album ist schon genial und gilt wohl für viele Musiker dieses Genres als Benchmark! In den USA erschien das Album unter dem Bandnamen "Los Lobotomys" und hatte mit "Red House" von Jimi Hendrix auch noch einen Song mehr im Gepäck.

Leider wird die Band in dieser Formation wohl nicht wieder gemeinsam musizieren, da es aufgrund nicht abgesprochener Bootleg-Veröffentlichungen Streit zwischen den Mitgliedern gab. Allerdings haben auch andere Bands schon wieder zusammengefunden, obwohl sie sagten, dass vorher die Hölle zufrieren müsse, was aber meinem Wissen nach nicht passiert ist! Ich würde mich über eine neue CD und eine Tour der Los Lobotomys sehr freuen! Bis dahin genieße ich von Zeit zu Zeit die Candyman CD und zehre von den Erinnerungen an zwei großartige Konzerte, die ich erleben durfte.

Foto oben: David Garfield, Steve Lukather, Simon Phillips, John Pêna (© Copyright SULUPRESS.DE / Torsten Sukrow)

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