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Tag: Song der Woche

Toast To Freedom – eine Hymne an die Freiheit zum 50. Geburtstag von AMNESTY INTERNATIONAL

Aufgrund der Streitigkeiten zwischen Google und der GEMA habe ich den Song der Woche in letzter Zeit etwas vernachlässigt. Nun habe ich jedoch mal wieder einen Videoclip, der einem guten Zweck dient und deswegen ein guter Anlass ist, diese Rubrik zu nutzen. Es geht um den Song Toast To Freedom, der am 3. Mai, dem Internationalen Tag der Pressefreiheit, veröffentlicht wird. Der Titel wird über verschiedene Plattformen als Download erhältlich sein. Der Erlös aus dem Verkauf des Songs geht an Amnesty International!

Toast To Freedom - Cover
Da über 50 weltbekante Künstler an dem Song mitwirkten, würde man erwarten, dass auch der Song von einem Weltstar geschrieben wurde, wie seinerzeit "We Are The World" (USA For Africa) von Michael Jackson und Lionel Richie, oder "Do They Know It’s Christmas?" (Band Aid) von Bob Geldorf und Midge Ure. Toast To Freedom wurde jedoch vom deutschen Gitarristen und Produzenten Carl Carlton (Udo Lindenberg, Peter Maffay, Robert Palmer, Eric Burdon, Keb Mo) sowie dem amerikanischen Musiker Larry Campbell (Marius Müller Westernhagen, Bob Dylan, Elvis Costello) geschrieben. Und auch wenn die Mitwirkenden des Songs nicht alle in der ersten Reihe des Ruhms stehen, sind dennoch diverse wohlklingende Namen dabei. Mitgewirkt haben:

Amy Helm, Angelique Kidjo, Arno, Axelle Red, Bertha Blades, Blind Boys of Alabama, Carl Carlton, Carly Simon, Christine & The Queens, Christophe Willem, David D’Or, Donald Fagen, Emmanuel Jal, Eric Burdon, Essie Jain, Ewan McGregor, Florent Pagny, Gentleman, Jane Birkin, Jerry “Wyzard” Seay, Jimmy Barnes, John Leventhal, JP Nataf, Keb Mo, Kris Kristofferson, Larry Campbell, Levon Helm, Mahalia Barnes, Marianne Faithfull, Matthew Houck, Max Buskohl, Moses Mo, Nacho Campillo, Pascal Kravetz, Rosanne Cash, Shawn Mullins, Sir Samuel, Sonny Landreth, Sussan Deyhim, Taj Mahal, Teresa Williams, Vida Simon, Warren Haynes, Wayne P. Sheehy, Zackary Alford

Executive Producers: Bill Shipsey and Jochen Wilms Produced by Bob Clearmountain Co-Produced and Written by Carl Carlton & Larry Campbell

Der Song ist richtig gut und klingt durchaus international. Im Video (oben) könnt Ihr Euch davon überzeugen! Mit "Toast to Freedom" wird an die Gründungsgeschichte von Amnesty erinnert, die mit einem "Toast", also einem Trinkspruch begann: zwei Studenten stießen 1961 in einem Café in Lissabon auf die Freiheit an. Doch im diktatorischen Portugal war die Erwähnung des Wortes "Freiheit" verboten. Die zwei Studenten wurden festgenommen und zu sieben Jahren Haft verurteilt. Davon erfuhr Peter Benenson, ein Londoner Anwalt. Er veröffentlichte in der Zeitung The Observer den Artikel "The Forgotten Prisoners", in dem er die Leser aufforderte, mit Appellschreiben öffentlichen Druck auf Regierungen zu machen und von ihnen die Freilassung politischer Gefangener zu fordern. Die Resonanz war überwältigend. 30 große Zeitungen in verschiedenen Ländern druckten den Artikel nach. Allein in den ersten Wochen meldeten sich mehr als tausend interessierte Mitstreiter. Das war der Beginn von Amnesty International. Inzwischen ist Amnesty in mehr als 150 Ländern aktiv und hat über drei Millionen Unterstützer. AMNESTY INTERNATIONAL ist eine von Regierungen, politischen Parteien, Ideologien, Wirtschaftsinteressen und Religionen unabhängige Menschenrechtsorganisation. Amnesty kämpft seit 1961 mit Aktionen, Appellbriefen und Dokumentationen für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen auf der ganzen Welt. Die Organisation hat weltweit mehr als drei Millionen Unterstützer. 1977 erhielt Amnesty den Friedensnobelpreis.

Alle weiteren Informationen zum Song "Toast to Freedom" und der Amnesty Aktion sind ab dem 3. Mai 2012 im Internet unter http://action.amnesty.de/toasttofreedom zu finden.

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Foto: Robert John

Motörhead – Ace Of Spades

Anfang der Achtziger Jahre galt Motörhead als lauteste Band der Welt. Anfang der Neunziger konnte ich mich bei einem Konzert in Flensburg im Fotograben direkt vor der Bühne live davon überzeugen, dass die Herren reichlich Dezibel ins Publikum rausfeuern. Meine Fresse, war das laut! Das Foto (mitte) ist von diesem Konzert. Dennoch oder gerade deswegen ist die Band um Frontmann Lemmy Kilmister Kult! Gegründet wurde Motörhead 1975 nachdem Lemmy bei Hawkwind rausgeflogen war. Das kommerziell erfolgreichste Album von Motörhead war "Ace Of Spades" mit der gleichnamigen Single. Das war 1980 mit den Bandkollegen (Fast) Eddie Clarke an der Gitarre, der seinerzeit als einer der schnellster Gitarrist der Welt galt und Phil "Animal" Taylor am Schlagzeug. Die aktuellen Mitstreiter bei Motörhead neben Lemmy sind Phil "Wizzo" Campbell an der Gitarre und Backgroundgesang sowie der Schwede Mikkey Dee an den Drums.

Motörhead / Lemmy Kilmister am 23.06.1993 in Handewitt / Flensburg
Motörhead © SULUPRESS.DE Torsten Sukrow
Lemmy hatte immer schon den Ruf, dass er dem Alkohol zugetan ist, was auch den Klang seiner Stimme ausmachen soll. Dennoch ist es erstaunlich, dass er das Musikerleben mit anstrengenden Tourneen immer noch mitmacht. Da muss man sich die Frage stellen, ob das trotz, oder wegen des Alkohols funktioniert. Sein Markenzeichen ist neben den beiden Fibromen auf der linken Wange der Rickenbacker Bass (Signaturmodel 4004LK), den er mittels eines Marshall Amps so übersteuert, dass er Verzerrt. Diese Spielweise ist eher untypisch für Bassisten, aber für Motörhead Teil des eigenen Sounds. Den Song "Ace Of Spades" kennt vermutlich jeder, der die Zeit miterlebt hat. Auch wenn sich die Songs von Motörhead ähneln, sticht "Ace Of Spades" irgendwie heraus und ist für mich ein Klassiker des Hardrocks. Deswegen geht die Wahl für den Song der Woche diesmal an diesen Kracher.



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Foto oben: © Robert John
Foto mitte: © SULUPRESS.DE / Torsten Sukrow

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Foto: Deidre O'Callaghan

The Pierces – You'll Be Mine

Zugegeben, der Song der Woche ist eine größere Herausforderung, als ich im Vorwege dachte. Mir ist es dabei wichtig, dass der Song natürlich immer eine besondere Qualität hat, im Idealfall ein Video verfügbar ist und ich am besten auch noch Fotos der Künstler bekommen kann. Es soll ja auch gut aussehen! Insbesondere die Qualität des aktuellen Songs der Woche finde ich grandios, aber die anderen beiden Punkte sind ebenfalls erfüllt! Die Schwestern Catherine und Allison Pierce sind Sängerinnen, Songwriter und zusammen das Duo The Pierces. Ich bin zufällig auf die Geschwister aus Alabama aufmerksam geworden und habe aus diversen Songs den Titel "You'll Be Mine" ausgewählt. Es war die erste Single aus ihrem vierten Album "You & I". Single und Longplayer kamen im letzen Herbst zeitgleich auf den Markt.

The Pierces – You & I
So unterschiedlich die beiden Schwestern auch aussehen, musikalisch harmonieren sie absolut perfekt. Der Gesang von Catherine (blond), die zweite Stimme von Allison (brünett) und der wunderbar eingängige Folkpop sind klasse. Und obwohl der Song Ohrwurmqualität hat, ist er keinesfalls trivial. Warum werden solche Titel nicht viel mehr im Radio gespielt? Wäre ich Musikredakteur, würde ich derartige Komposition herbeisehnen. Stattdessen werden immer wieder die gleichen Nummern durchgenudelt, bis man sie einfach nicht mehr ertragen kann. In Großbritannien werden The Pierces von Fans und Presse bereits gefeiert. Dort hat das Album "You & I" auch bereist den Goldstatus erreicht! Die britische "The Times" schrieb „Honigsüße Harmonien und großartige Pop-Hooks“, in der Zeitschrift "Q" stand über The Pierces „Eine lebensbejahende Freude“. Die Songs der beiden jungen Frauen sind wirklich großartig. Deswegen mein Aufruf an die Musikredakteure deutscher Radiostationen: Es ist niemandem geholfen, wenn Sender Songs wie in einer Endlosschleife totspielen. Bringt lieber mal frische Titel wie z.B. "You'll Be Mine" ins Programm. Der ist oder war zwar (noch) nicht in den Top-20, gehört dort aber im Minimum hin! Es ist nie zu spät…

The Pierces – You'll Be Mine


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Sonny & Cher – I Got You Babe

Der Film "Und täglich grüßt das Murmeltier" (Original: Groundhog Day) ist knapp 20 Jahre alt. Legendär ist die Szene, wenn Wettermann Phil Connors (Bill Murray) immer und immer wieder den gleichen Tag erlebt und morgens um 6.00 Uhr vom alten Klappzahlenradiowecker auf dem, mit Häkeldeckchen dekorierten Beistelltisch mit "I Got You Babe" von Sonny & Cher geweckt wird.

Und täglich grüßt das Murmeltier
Dieser, sich fortwährend wiederholende Tag ist der 2. Februar, das Datum an dem tatsächlich alljährlich im Ort Punxsutawney im US-Bundesstaat Pennsylvania der Murmeltiertag zelebriert wird. Es geht darum, anhand eines Waldmurmeltiers den weiteren Verlauf des Winters zu bestimmen. Sieht das Murmeltier – das auch den Namen Phil trägt – beim ersten Verlassen des Baus seinen Schatten, wird der Winter noch mindestens 6 Wochen dauern. Ist kein Schatten zu sehen, ist der Legende nach der baldige Frühling zu erwarten. Bei den derzeit herrschenden Temperaturen der sogenannten "Russland-Kälte" würde ich mir auch den Frühling herbeiwünschen. Sitzt man jedoch wie Phil Connors in der Schleife fest, kann es sehr deprimierend werden, wie der Film auf amüsante Weise zeigt. Neben der immer wiederkehrenden "Radiowecker-Szene" ist diese Kömödie selbstverständlich auch sonst absoluter Kult! Und da heute der Murmeltiertag ist, kann man den Film vielleicht mal wieder hervorholen an anschauen!

Andie MacDowell 1993 beim Promo-Termin zum Film in Hamburg:
Andie MacDowell © SULUPRESS.DE / Daniel Rack
1993 gab es übrigens mit der weiblichen Hauptdarstellerin Andie MacDowell, die Phil Conners Kollegin Rita Hanson darstellt, einen offiziellen Fototermin zum Film in Hamburg, bei dem seinerzeit das sehr schöne Schwarzweißbild (oben) an der Alster entstand. Den Termin hat damals Daniel Rack für meine Bildagentur wahrgenommen. Aufgrund des heutigen Murmeltiertages ist "I Got You Babe" von Sonny & Cher der Song der Woche! Als Video habe ich eine Art Trailer herausgesucht, der mit dem Song untermalt ist.

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Foto unten: © SULUPRESS.DE / Daniel Rack
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The Rocky Horror Picture Show – Time Warp

Ich kenne Leute, die ich hier namentlich nicht nennen möchte, die die Rocky Horror Picture Show 100x oder mehr gesehen haben. Als Film allein betrachtet ist der Streifen bestenfalls Mittelmaß. Nach seiner Veröffentlichung im Jahr 1975 lief er auch schlecht an und blieb hinter den Erwartungen zurück. Ein paar eingefleischte Fans sorgten jedoch dafür, dass der Film neu geschnitten und erneut ins Kino gebracht wurde. Fortan lief die Rocky Horror Picture Show als Midnight Movie in verschiedenen Kinos und wurde durch Mundpropaganda zu einem Kultfilm. Auch heute noch läuft der Film immer wieder in Programmkinos und sorgt weiter für mächtig gute Laune. Was den Streifen neben der komplett irren Story so gut macht, ist die Musik, die von Richard O’Brien geschrieben wurde, der im Film auch den Butler Riff Raff spielt. Die Songs haben etwas ganz eigenständiges. Man hört zwar den zu der Zeit angesagten Glitterrock raus, aber es gibt auch Parts, die z.B. an Pink Floyd erinnern. Und auch wer den Film nicht kennt, sollte mit dem "Time Warp" und dem dazugehörigen Tanz vertraut sein. Deswegen ist dieser geniale 70er Titel der Song der Woche! Übrigens spielten neben Tim Curry als Dr. Frank N. Furter u.a. auch Susan Sarandon als Janet Weiss und Meat Loaf als Rüpel-Rocker Eddie mit! Im Jahr 1981 gab es sogar unter dem Namen "Shock Treatment" eine Fortsetzung des Films, die seit 2007 auch als DVD im Handel ist!

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AC/DC – Back In Black

Sylvester, also morgen vor 38 Jahren, am 31. Dezember 1973 hatte die Band AC/DC ihren ersten Live-Auftritt in einem Club in Sydney. Mit dem dritten Sänger Brian Johnson, der 1980 den Platz des verstorbenen Bon Scott einnahm, nahmen die Herren das Album "Back in Black" auf, welches nach Michael Jacksons "Thriller" das meistverkaufte Album der Rockgeschichte ist. Nach Schätzungen wurden von der Platte ca. 49 Millionen Einheiten verkauft! Der Titeltrack ist diesmal der Song der Woche. Die Nummer ist einfach klasse. Ich habe eine schöne Live-Version herausgesucht, die von der DVD "Live at River Plate" stammt. Einen Auszug der DVD gibt es morgen ab 21.00 Uhr auch auf 3sat innerhalb des Pop around the clock – Thementages.

AC/DC © C. Taylor Crothers
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Foto: © C. Taylor Crothers

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Pete Townshend – Give Blood

Als Songwriter und Gitarrist von The Who hat Pete Townshend Musikgeschichte geschrieben. Zusammen mit dem The Who Schlagzeuger Keith Moon hat er früher nach den Konzerten für ordentlich Schrott gesorgt, indem beide die Instrumente kurz und klein geschlagen haben. Damals war das wohl so… Die ersten Anfänge von The Who wurden bereits 1959 von Roger Daltrey gelegt. Anfang der Sechziger stießen Bassist John Entwistle und Pete Townshend zur Band. Die Gruppe spielte in Woodstock, ist für die Rock-Opern Tommy und Quadrophenia verantwortlich und hat z.B. mit dem Album "Live At Leeds" (1970) laut Aussage vieler Kritiker eines der besten Live-Platten der Musikgeschichte abgeliefert. Vermutlich ist The Who auch eine der einflussreichsten Bands der Rock-Musik.

Pete Townshend – White City
Pete Townshend hat ebenfalls diverse Solo-Alben veröffentlicht. Kommerziell am erfolgreichsten war vermutlich die 85er-Scheibe "White City" von der auch die Singles "Face The Face" und "Give Blood" ausgekoppelt wurden. Von "Give Blood" liefen seinerzeit – wenn ich mich recht erinnere – öfter verschiedene Live-Videos im Fernsehen. Der Titel ist für mich bis heute einer der besten Rocksongs überhaupt. Angetrieben durch die Delay-Gitarre von David Gilmour (Pink Floyd) und durch das grandiose Schlagzeugspiel von Simon Phillips, der ganz klar der Motor dieses Liedes ist. Vom Einstieg über den Mittelteil bis zum Ende ist Phillips der Sauerstoff, der die Glut des Songs in lodernde Flammen verwandelt. Hinzu kommen eine amtliche Bläser-Sektion, ein passender Backgroundgesang und knackige Percussions. "Give Blood" ist definitiv üppig instrumentiert - und der Song kann es vertragen! Das Video ist optisch etwas antiquiert, klanglich aber ganz ok. Da es eine authentische Aufnahme ist und die Damen und Herren wirklich live spielen, kann man über die kleinen Einbußen beim Bild hinwegsehen. Dem Spaß tut dies keinen Abbruch. Ein exzellenter Titel und somit der Song der Woche!

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Rodrigo Y Gabriela - Buster Voodoo

Es gibt Tage, an denen läuft es irgendwie nicht rund. Heute ist so ein Tag und ich mache mir schon seit morgens Gedanken um den Song der Woche. Kurz bevor ich aufgeben wollte, habe ich dieses Video von den beiden Mexikanern Rodrigo Y Gabriela bei YouTube gefunden. Ich war absolut geplättet. Wie geil ist das denn? Die Spielen einen so abgefahrenen, modernen Flamenco, dass ich hin und weg bin. Mit vollem Namen heißen Rodrigo Y Gabriela übrigens Rodrigo Sánchez und Gabriela Quintero und haben vorher in einer Trash-Metal Band gespielt. Das erklärt vielleicht die Geschwindigkeit, mit der sie ihre Gitarren bearbeiten. Der Song "Buster Voodoo" ist durch die Musik von Jimi Hendrix inspiriert, was vermutlich den Einsatz der Wah-Wah-Pedale begründet. Der Titel ist auf dem Album "11:11". Ich bin wirklich massiv begeistert von diesem fantastischen Duo. Da haben sich die Gitarrenstunden doch mal wirklich gelohnt! Und ich habe definitiv meinen Song der Woche gefunden!

Rodrigo Y Gabriela
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Webseite von Rodrigo Y Gabriela
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30.11.2011 Veröffentlicht von Torsten in Song der Woche, Tonträger

Extreme – Hole Hearted

Extreme war vermutlich eine der besten Rockbands in den frühen Neunzigern. Genauer müsste man ihre Musik wohl als Funk-Metal oder Hardrock bezeichnen. Wirklich bekannt wurden sie jedoch mit der Ballade "More Than Words". Frontman Gary Cherone war bei den Live-Shows extrovertiert, wie sonst kaum einer. Gitarrist Nuno Bettencourt gilt bis heute als Ausnahmetalent. Und auch die Rhythmussektion, damals bestehend aus Pat Badger (Bass) und Paul Geary (Drums) konnte überzeugen. Legendär war der Auftritt beim "Freddie Mercury Tribute Concert" am 20. April 1992 im Londoner Wembley Stadium. Dort spielten sie ein beeindruckendes Medley aus 11 Queen-Songs und begeisterten die Massen.

Extreme - Gary Cherone © SULUPRESS.DE / Torsten Sukrow
1995 war Extreme u.a. auf dem "Rock Over Germany Open Air" in Lüneburg, wo ich live und Backstage ein paar Fotos machen konnte. Im gleichen Jahr löste sich die Band jedoch noch auf. Von 1996 bis 1999 war Gary Cherone Sänger bei Van Halen. 2008 kamen Extreme wieder zusammen, konnten aber bis heute nicht mehr an die früheren Erfolge anknüpfen. Eine weitere Auskopplung aus dem 1990er Album "Pornograffitti" war die Single "Hole Hearted" die es in den deutschen Charts jedoch nur bis auf Platz 48 schaffte, aber wohl dennoch der zweiterfolgreichste Hit der Band war. Der Song ist ebenfalls wieder eine ruhigere Nummer aber dennoch klasse und deswegen der Song der Woche. Ich habe erst vor kurzem herausgefunden, wie der Titel korrekt auf der Gitarre gespielt wird. Jetzt kann ich es (theoretisch)…

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Fotos: © SULUPRESS.DE / Torsten Sukrow

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24.11.2011 Veröffentlicht von Torsten in Song der Woche, Tonträger

Sarah McLachlan – Angel

Die ganz hohen Charterfolge konnte die kanadische Singer/Songwriterin Sarah McLachlan nie verbuchen. Dennoch hat sie eine große Fangemeinde und ist mit 25 Millionen verkauften Alben und 3 Grammys definitiv eine Größe im Musikgeschäft. Ihre bekanntesten Songs kommen vom 97er Album "Surfacing", mit dem sie ihren kommerziellen Durchbruch schaffte. Hier ist neben "Building A Mystery", "Sweet Surrender" und "Adia" auch der Song "Angel" enthalten, der ebenfalls auf dem Soundtrack zum Film "Stadt der Engel" mit Meg Ryan und Nicolas Cage zu finden ist und vermutlich auch dadurch einer der größten Erfolge von Sarah McLachlan wurde. In dem Lied geht es um Jonathan Melvoin, der Tour-Keyboarder der Smashing Pumkins war und 1996 an einer Überdosis Heroin starb. Auch in "Stadt der Engel" ist der Song eng mit dem Tod der Protagonistin Maggie Rice (Meg Ryan) verbunden…

Sarah McLachlan Foto © Raphael Mazzucco
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Foto oben: © Kharen Hill
Foto mitte: © Raphael Mazzucco

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