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Tag: Rock

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Timo Tolkki´s Avalon – The Land Of New Hope

Wie wäre es mal mit einer Metal-Oper? Der Begriff Oper bezeichnet eigentlich eine musikalische Gattung des Theaters. Ein Schauspiel wird auf "The Land Of New Hope" von Timo Tolkki´s Avalon zwar nicht geboten, der Musik ist aber eine gewisse Theatralik durchaus anzuhören.

Timo Tolkki´s Avalon - The Land Of New Hope
Der ex-Stratovarius Gitarrist und Songwriter Timo Tolkki bekam im Sommer 2012 vom Frontiers Records Chef Serafino Perugino die Anfrage für eine bombastische Metal-Oper und zögerte nicht lange. Tolkki cancelte alle anderen Pläne und fing sofort damit an, Songs zu schreiben. Am 17. Mai erscheint nun das Album mit dem Titel "The Land Of New Hope". Die Mitstreiter des finnischen Projekts sind in der Metal- und Rockszene auch keine Unbekannten. Schon bei den Gesangsparts kamen diverse Künstler wie Michael Kiske (UNISONIC), Elize Ryd (AMARANTHE), Rob Rock (IMPELLITTERI), Russell Allen (SYMPHONY X), Sharon Den Adel (WITHIN TEMPTATION) und Tony Kakko (SONATA ARCTICA) zum Einsatz. Besonders die klaren Frauenstimmen setzen schöne Akzente in den Stücken und sorgen dafür, dass der eine oder andere Titel sogar eine gewisse Tauglichkeit für den Eurovison Song Contest hätte. Dies trifft z.B. auf die Single "Enshrined in my Memory" (siehe Video unten) zu. Die Finnen haben ja schon seinerzeit mit Lordi bewiesen, dass sie mit eigenwilligen Songs den ESC-Sieg einfahren können. Ein Großteil der Stücke von Timo Tolkki´s Avalon wird jedoch von pulsierenden Doppel-Bassdrums angetrieben, was den Metal-Charakter hervorhebt. Die Gitarren ertönen oft zweistimmig und erinnern, wie die männlichen Gesangsparts eindeutig an den Glam-Metal der Achtziger.

Timo Tolkki´s Avalon Logo

Das Line-Up der Musiker besteht aus Alex Holzwarth (RHAPSODY OF FIRE) am Schlagzeug sowie Jens Johansson (STRATOVARIUS), Derek Sherinian (BLACK COUNTRY COMMUNION) und Mikko Härkin (SONATA ARCTICA) an den Keyboards. Diese Metal-Oper spielt rund 50 Minuten und überzeugt durch eine typisch skandinavisch, hochwertige Produktion. Sie enthält zudem eine ordentliche Portion Pathos, bleibt dabei aber immer sehr musikalisch und liefert Melodien, die im Kopf bleiben. Somit dürfte die Zielvorgabe von Serafino Perugino absolut erfüllt sein. Das Cover entspricht mit einem prachtvollen Band-Logo in seiner künstlerischen Aufmachung ebenfalls dem Metal-Genre. Für Fans melodischen Metals á la Nightwish, Amaranthe, Stratovarius oder Within Temptation dürfte Timo Tolkki´s Avalon vermutlich ebenfalls hörenswert sein!

Timo Tolkki's Avalon - Enshrined In My Memory (Official video)



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Rainbow – Live In Munich 1977 [DVD]

Rainbow zählt unbestritten zu den spannendsten Rockbands der Siebziger Jahre. 1975 nach dem Austritt bei Deep Purple von Ritchie Blackmore gegründet, kann die Band bis in die frühen Achtziger vor allem in Großbritannien einige hohe Chartplatzierungen mit ihren Alben ergattern. Wirklich legendär ist aber für viele nur die frühe Phase der Band, in der Ronnie James Dio am Gesang war und der Musik durch seine Stimme einen ganz eigenen Charakter gab. Dio ist 1978 aufgrund der Spannungen mit Ritchie Blackmore ausgestiegen.

Rainbow - Live In Munich 1977 DVD
Aus dem Jahr 1977 stammt dieser Konzertmitschnitt, der einzige, der jemals in voller Länge mit der klassischen Blackmore-Dio-Powell-Besetzung gefilmt wurde. Am Bass waren Bob Daisley und am Keyboard David Stone frisch besetzt. Bis die Münchener Olympiahalle jedoch in den Genuss der musikalischen Darbietung kommen konnte, war Geduld gefragt. Ritchie Blackmore hatte nämlich zwei Abende zuvor bei einem Auftritt in Österreich Ärger mit der Polizei und musste aus dem Alpenland herausgeschmuggelt werden. Das Konzert begann also erst weit nach Mitternacht!

Ob Ritchie Blackmore aufgrund der Vorkommnisse in Österreich so launisch wirkte, oder ob das seine normalen Allüren waren, kann ich nicht beurteilen. Er macht auf der DVD jedenfalls einen recht angespannten Eindruck. Blackmore war für derartige Stimmungsschwankungen aber auch bekannt. Musikalisch haben alle einen guten Job abgeliefert. Insbesondere Ronnie James Dio zeigte sein ganzes Können als hervorragender Sänger, der von weich und gefühlvoll bis hart und heavy zu jeder Zeit Herr seiner Stimme war, ohne dabei jemals in die Nähe seines Limits zu kommen. Cozy Powell trommelte souverän mit einer Haltung, dessen Anblick mir schon Rückenschmerzen verursacht. Ritchie Blackmore mimte den Boss und bediente in gewohnter Manier seine Strat mit flotten Läufen. Zum Schluss zertrümmerte er dann auch noch ein etwas günstigeres Model der Gitarre und wirkte dabei recht aggressiv. Er schleuderte das Instrument, bzw. dessen gebrochene Reste bedenklich nah an den Köpfen des Publikums vorbei. Passiert ist seinerzeit offensichtlich jedoch nichts.

Alles in allem ist dieses Konzert ein Highlight für Rainbow Fans. Die DVD wurde jedoch in nahezu gleicher Aufmachung schon 2006 veröffentlicht. Geändert hat sich – soweit erkennbar – nur, dass jetzt die Rockpalast- und WDR-Logos mit auf dem Cover abgebildet sind. Die neue Auflage ist dafür aber auch um einiges günstiger. Weil eine TV-Aufnahme von 1977 natürlich nicht an den heutigen Stand der Technik heranreicht, darf man sowohl vom Bild als auch vom Ton keine Wunder erwarten. Insbesondere im Bild laufen teilweise ein paar Streifen durch. Als Zeitdokument dieser beeindruckenden Rainbow Ära bekommt der Fan jedoch einige schöne Stücke präsentiert. Da können mir auch paar Störstreifen den Spaß nicht verderben. Für ein Kind der Siebziger kann das sogar einen gewissen Charme haben. Das Konzert erscheint als DVD und zeitgleich auf Doppel-CD sowie als Vinyl-Doppelalbum am 26. April 2013.


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Electric Light Orchestra – Live

Dieses Jahr feiert das Electric Light Orchestra laut der eigenen Webseite seinen 40. Geburtstag/Jahrestag. Ich habe zwar auch Daten, die sagen, dass die Band schon etwas älter ist, aber egal. Aus dem besagten, feierlichen Anlass erscheinen bei Frontier Records am 19. April drei Alben. Zum einen wird eine Live-Show, die 2001 vom Fernsehsender PBS in Los Angeles aufgenommen wurde, erstmals unter dem schlichten Namen "Live" auf CD veröffentlicht. Zum anderen kommen ELO´s "Zoom" und Jeff Lynne´s erstes Solo-Album "Armchair Theatre" jeweils mit 2 Bonus-Tracks als Re-Releases in die Läden. "Zoom" wurde zudem noch remastered.

Electric Light Orchestra - Live
Während die beiden Studio-Alben wohl hauptsächlich für ELO Fans spannend sein dürften, ist die Live-CD durchaus auch für eine größere Zielgruppe interessant. Die Show wurde in Auszügen schon mal auf DVD veröffentlicht. Auf der CD sind jedoch auch die Songs "Secret Messages", "Sweet Talkin' Woman", "Twilight", und "Confusion", die auf der DVD fehlten. Zudem sind auch hier zwei weitere, unveröffentlichte Studio-Tracks von 1992 und 2010 enthalten.

Warum ist das Album nun so interessant? Ich habe mich schon öfter dabei erwischt, wenn ELO Songs im Radio liefen, dass ich lauter machte, mich an den Liedern erfreute und sogar – sofern niemand zuhörte –mitsang. Die Band um Jeff Lynne hat einfach diverse Welthits im Repertoire, die richtig gut sind. Über 50 Millionen verkaufte Tonträger sprechen für sich. Sowohl das markante Songwriting, als auch die Instrumentierung und die brillante Stimme von Jeff Lynne sorgten für Meilensteine in der Rockgeschichte. Die vorliegende Scheibe enthält einige der großen Hits wie z.B. "Evil Woman", "Livin’ Thing", "Mr. Blue Sky" oder "Don’t Bring Me Down". Getragen wird das ganze durch eine hervorragende Live-Band, die auch die anspruchsvollsten Parts hinsichtlich des Satzgesangs in den Stücken mit Bravur meistert. 2 Cellistinnen runden das Gesamtbild sauber ab. Die CD ist also für die eingefleischten Fans vom Electric Light Orchestra ein Muss, aber auch für Freunde guter Siebziger- und ggf. noch Achtziger-Musik ein Leckerbissen. Leider fehlen einige tolle Hits wie z.B. "Hold On Tight", "Rock ’n’ Roll Is King", "Calling America",… Dennoch ist dieses Konzert ein netter Tripp in meine Kindheit/Jugend und weckt gute Erinnerungen! Ich denke, dass es anderen Hörern ähnlich gehen wird. Das Album erscheint als limitiertes Ecolbook.

Die drei ELO bzw. Jeff Lynne Veröffentlichungen
Cover
Titel
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Electric Light Orchestra – Live
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Electric Light Orchestra - Zoom
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Jeff Lynne - Armchair Theatre
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Danny Bryant – Hurricane / Neues Album und Tour

Der 32-jährige Brite Danny Bryant veröffentlicht am 19. April bereits sein neuntes Album Hurricane. Vor gut einem Jahr hatte ich schon die Live-CD Night Life zur Rezension vorliegen, welche auch durchaus lobende Worte bei mir fand. Nun steht das frische Werk auf dem Prüfstand.

Danny Bryant - Hurricane
Das schlichte Design des CD-Covers im zurückhaltenden Schwarz/Weiß passt scheinbar nicht so ganz zum Titel Hurricane. Das soll hier aber nicht weiter stören, schließlich soll so eine Platte mit den inneren Werten überzeugen. Nach dem Start des Longplayers drückt gleich das eingängige Gitarrenriff von "Prisoner Of The Blues" auf die Membranen. Der Songtitel erinnerte mich flugs an Walter Trout´s "Prisioner Of A Dream", vom gleichnamigen Album aus dem Jahr 1990, ein Song, den ich bis heute ziemlich genial finde. Danny Bryant´s Eröffnungstitel enthält ebenfalls das Potential über Dekaden zu begeistern. Die Nummer hat Druck, gute Solopassagen und wieder erinnert mich sein Gesang partiell an Ian Gillan (Deep Purple). Der Titelsong "Hurricane", eine eher ruhige Nummer, lässt sowohl vom Song, als auch vom Gesang leichte Assoziation zu einem gewissen Jon Bon Jovi zu. Das muss jetzt nicht für jeden einen Anlass zum Kauf darstellen, zeigt aber auf jeden Fall die Wandelbarkeit von Danny Bryant. Der im Song besungene Hurricane ist übrigens mit Herzschmerz des Sängers gleichzusetzen, was die eher ruhige Stimmung des Titels erklärt und somit auch die oben erwähnte Covergestaltung. Es geht halt um den Blues!

Aufgenommen wurde das Album in der Zurückgezogenheit der Grafschaft Cornwall im Südwesten Großbritanniens, ohne technische Errungenschaften wie das Internet und selbst ein Telefonnetz ist dort kaum vorhanden. In dieser Abgeschiedenheit konnte sich Danny Bryant voll auf die Musik konzentrieren. Und herausgekommen ist tatsächlich ein solides Blues-Rock-Album. Bei einigen Stücken sind die Enden für meinen Geschmack etwas flatterig. Im positiven Gesamtbild ist das aber zu verschmerzen. Auch wenn der Vergleich ggf. etwas hinkt, ist das Gitarrenspiel gegenüber des letzten Livealbums sauberer. Das kann natürlich durch die wesentlich legereren Bedingungen im Studio begünstigt sein, aber auch durch eine Entwicklung in der Spieltechnik. In meiner letzten Rezension hatte ich mir gewünscht, dass Danny Bryant noch mehr seinen eigenen Sound findet. Und ich denke, er ist auf einem sehr guten Weg. Da viele Songs des Albums mit 2 Gitarren oder zusätzlichen Keyboards aufgenommen wurden, bleibt abzuwarten, wie das Ganze in der Formation des Power-Trios live herüberkommt. Ansehen und anhören kann man sich das auf der anstehenden Tour. Musikalisch und spielerisch hat Danny Bryant auf jeden Fall wieder einen Sprung nach oben gemacht.

Danny Bryant – Hurricane – Tour Termine
Datum Ort Location
18.04.2013 Unna Lindenbrauerei
19.04.2013 Köln Yardclub
20.04.2013 Rutesheim Uhlenspiegel
21.04.2013 Freiburg Jazzhaus
22.04.2013 A-Salzburg Rockhouse
24.04.2013 München Garage Deluxe
25.04.2013 Erfurt Museumskeller
26.04.2013 Torgau Kulturbastion
27.04.2013 Berlin Quasimodo
    
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Danny Bryant 'Hurricane' Album Preview



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Heinz Rudolf Kunze + Tobias Künzel - Uns fragt ja keiner - Live

Was passiert, wenn der deutsche Rock-Poet Heinz Rudolf Kunze zusammen mit Prinz Tobias Künzel ein Konglomerat der eigenen sowie von neuen gemeinsamen Songs live darbietet? Richtig! Es folgt ein Doppel-Album, welches diese Zusammenkunft als Tondokument für die Nachwelt festhält. Selbiges heißt "Uns fragt ja keiner - Live" und wird am 22. März 2013 erscheinen.

Heinz Rudolf Kunze - Tobis Künzel - Uns fragt ja keiner - Live
In der Schule war Deutsch eines der Fächer, welches mir weniger lag. Der Grund dafür war jedoch nicht die Sprache selbst, sonder die Art, wie die Pädagogen ihre Lehrpläne abgearbeitet haben. Als ich im pubertären Alter erstmalig mit den Songs von Heinz Rudolf Kunze konfrontiert wurde, änderte sich jedoch meine Einstellung zur Muttersprache maßgeblich. Der Mann war wortgewandt, kritisch, hatte Witz und konnte seine Beiträge sowohl musikalisch, als auch in gesprochenen Texten überzeugend deklamieren. Insbesondere auch seine angenehm lausbübisch klingende Stimme passte hervorragend zu den Liedern und Texten. Mit Kunze kam das Interesse für die eloquente Sprache. Vermutlich hätte ich sogar mein kürzlich erschienenes Buch 'Komische Menschen' ohne die Impulse von HRK nie geschrieben.

Tobias Künzel ist seit 1991 Mitglied der Prinzen, der Band, die in den Neunzigern diverse Hits wie "Küssen verboten", "Alles nur geklaut" oder "Schweine" hatte. In meiner Zeit als Pressefotograf mit eigener Bildagentur, war die erste Poster-Veröffentlichung 1994 mit einem Bild der Prinzen, eine Doppelseite in der Pop/Rocky. Die Herren waren immer extrem unkompliziert. Auf "Uns fragt ja keiner - Live" singt Tobias Künzel erwartungsgemäß, bedient jedoch auch das Schlagzeug.

Bereits das herrliche Cover zeigt, dass die beiden Männer auf spaßige Weise kleine Identitätswechsel vornehmen. Tobias Künzel trägt die Brille, eines der augenscheinlichsten Merkmale von Heinz Rudolf Kunze, während selbiger leicht verdutzt zum Mitspieler herüberschaut. Auf der Platte setzen sich diese Wechselspiele fort, indem Künzel die Kunze-Songs und Kunze die Künzel- bzw. Prinzen-Songs intoniert. Wenn dann noch ein Lied wie "Dein ist mein ganzes Herz" deutlich ruhiger arrangiert ist, wird das ganze Ausmaß der Zusammenarbeit erkennbar. Hier wird experimentiert und keiner der beiden will einfach seine Hits herunterspielen. Es gibt zudem eine Menge frischer Songs, die die zwei zusammen geschrieben haben. Ein Titel wie das zweistimmig gesungene "Ich will den kalten Krieg zurück" blickt mit einer gewissen Melancholie in die Zeit vor dem Mauerfall und gefällt auf Anhieb. Die Nummer hat wohl die Kernbotschaft, dass jede Zeit ihre guten und schlechten Seiten hat(te). Der Song schaut auch auf die Epoche zurück, in der Kunze seine größten Erfolge hatte. Damals war er für mein Empfinden inhaltlich noch ein wenig bissiger. Vielleicht lagen ihm die Themen zu jener Zeit besser? Wie in früheren Live-Programmen hat HRK auch auf diesem Album einige gesprochene Beiträge. Bei "Radio Galeere" fühlt er dem öden und kalkulierten Radioprogrammen sarkastisch auf den Zahn. Ich musste Tränen lachen und sah sofort die Parallelen zu meinem Artikel: 'Will uns der NDR zu Radio-Masochisten machen?', den ich Ende letzten Jahres aufgrund der überwiegenden Trostlosigkeit des (nord)deutschen Rundfunks geschrieben habe.

Tobis Künzel + Heinz Rudolf Kunze
Musikalisch werden KuK von Paul Millns an den Tasten, Christof Stein-Schneider (Ex-Fury In The Slaughterhouse) an der Gitarre sowie von Räuberzivilist Peter Pichl am Bass begleitet. So gibt es auch zwei Songs von Millns und eine schöne Version von Fury´s "Won´t Forget These Days" auf der Doppel-CD. Ansonsten sind einige sehr gute, aber auch schwächere Titel zu hören. Es ist eben weder eine typisches Kunze, noch ein Prinzen-Album, sondern ein Mittelweg, bei dem beide einander Tribut zollen, Gemeinsamkeiten belegen und Spaß an der Zusammenarbeit haben. Bei ca. 130 Minuten Spielzeit ist der eine oder andere "Ausreißer" allerdings problemlos zu verkraften. Speziell bei HRK habe ich ansonsten schon öfter festgestellt, dass das mehrmalige Hören und Zuhören bei neuen Songs sinnvoll ist, um noch mehr Gefallen am Material zu finden. So wird wahrscheinlich auch dieses Album etwas Reifezeit benötigen, um voll bei mir anzukommen.

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Spock´s Beard - Brief Nocturnes And Dreamless Sleep

Die US-amerikanische Progressive-Rock-Band Spock´s Beard bringt am 22. März ihr neues Album "Brief Nocturnes And Dreamless Sleep" heraus, das es als Einzel-CD sowie als Doppel-CD geben wird. Gegründet wurde die Band 1992 von den Brüdern Neal und Alan Morse. Neal Morse, der auch mit diversen anderen Projekten einen Namen in der Prog-Rock-Szene hat, ist 2002 ausgestiegen, hat aber auf dem aktuellen Longplayer beim Songwriting die Hände maßgeblich mit im Spiel.

Spock´s Beard - Brief Nocturnes And Dreamless Sleep
Ansonsten hat sich das Line-Up der Band ein wenig geändert: Die Langzeitmitglieder Alan Morse (Gitarre/Vocals), Dave Meros (Bass/Keyboard/Vocals) und Ryo Okumoto (Keyboard/Vocals) werden nun von Sänger Ted Leonard und Drummer Jimmy Keegan unterstützt. Zum Rezensieren habe ich leider nur die einfache CD als Download bekommen. Leider deswegen, weil die Musik absolut überzeugend ist. Ich mag einfach diese einerseits komplexen Instrumentierungen beim Progressive-Rock und andererseits die geniale Musikalität, die dieses Genre dennoch oft mitbringt. Ein hoher technischer Anspruch und Musik mit ungeheurem Feeling schließen sich einander eben nicht aus. Gerade wenn Leute wie Spock´s Beard am Werk sind, die ihr Handwerk perfekt beherrschen.

Ein weiterer Vorteil, den der Prog-Rock mitbringt ist der, dass die CD-Kapazität häufig gut ausgenutzt wird. Auch die Songs von Spock´s Beard haben monomentale Elemente, die Platz brauchen. So gibt es nur einen Song auf dem Album, der kürzer als 5 Minuten ist. Die Herren nehmen sich also den Raum, der nötig ist, um die Musik optimal zu transportieren. Und das hat auf "Brief Nocturnes And Dreamless Sleep" hervorragend geklappt. Ein tolles Album, das selbst mit den Download-Daten schon recht warm und füllig klingt und somit dem Trend permanenter Klangverschlechterung entgegenwirkt. Diese Musik muss gut klingen, sonst bleibt der Spaß definitiv auf der Strecke. Auch wenn mir nur die einfache Version des 11. Studio-Albums von Spock´s Beard vorliegt, ist das alleine bereits ein Kracher. Ich gehe davon aus, dass auch CD 2 im Doppel-Album restlos überzeugen wird.

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Die volle Packung für Jeff Healey Fans

Ich kann mich noch recht gut daran erinnern, als ich das erste Mal Jeff Healey im Fernsehen sah. Das war damals eine Offenbarung. Ein blinder Mann lieferte, seine Gitarre auf den Beinen liegend, eine grandiose Performance mit extremer Spielfreude ab und überzeugte mich total. Das war virtuoser Bluesrock der Extraklasse! Ich weiß allerdings nicht mehr, in welcher Sendung das war. In den folgenden Jahren habe ich Jeff Healey zweimal live erlebt, wo er mich auch jedes Mal total begeistert hat. Am 22. Februar sind gleich zwei neue Sahnestückchen für Jeff Healey Fans erschienen.

Jeff Healey – As The Years Go Passing By [CD/DVD]

Jeff Healey - As The Years Go Passing By
Dieses besondere Set von in-akustik ist in zwei Versionen erhältlich. Einmal mit drei CDs sowie als Deluxe Edition zusätzlich mit 2 DVDs. Enthalten sind drei Konzertmitschnitte aus der Zeit, als es im Fernsehen noch die Kultsendung "Ohne Filter" gab. Konkret sind es die Auftritte "Ohne Filter Extra" vom 10. Mai 1989, da war Healey noch relativ unbekannt. Eventuell ist das sogar das Konzert, bei dem ich ihn erstmals begeistert sah. Ferner im Set dabei sind "Extraspät in Concert" vom 2. April 1995 sowie "Ohne Filter Extra" vom 31. Oktober 2000. Über die Jahre kann man sehr gut sehen und hören, wie Jeff Healey reifte. Zu Anfang seiner Solo-Karriere war er noch voller Adrenalin, wirkte wild und ungestüm, in den folgenden Jahren wurde er zwar etwas ruhiger, blieb aber dennoch virtuos und einzigartig. Sein Gitarrenspiel wurde sogar mit der Zeit sauberer. Die Tour aus dem Jahr 2000 war jedoch auch die letzte der Jeff Healey Band.

Jeff Healey - As The Years Go Passing By (Official Trailer)



Die Konzerte waren für Fans wahre Highlights dieses außergewöhnlichen Musikers! Das 89er Konzert ist ein echter Kracher. Wenn Healey seinen ersten Hit "See The Light" anstimmt, bekomme ich noch heute eine Gänsehaut. Und das Solo ist einmalig! B.B. King, mit dem Jeff Healey bereits 1986 spielte, sprach damals schon in den höchsten Tönen von Healey und nannte ihn seinen Freund. Diese Kompilation enthält Mitschnitte aus drei tollen Konzerten, die den Kanadier mit seinem ganzen Können zeigen. Definitiv für Fans ein "Must Have". Die Tonträger haben zusammen 183 Minuten, das Videomaterial 200 Minuten Spielzeit.


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Jeff Healey Band – House On Fire

Jeff Healey Band - House On Fire
Die andere Veröffentlichung ist ein Album, das von Eagle Rock publiziert wurde. Enthalten sind gut 47 Minuten mit Demos und Raritäten aus den Neunzigern. Acht der elf Nummern wurden zwischen März und Juli 1992 während der Sessions für das Album "Feel This" aufgenommen. Die beiden Tracks "Adam Raised A Cain" (von Bruce Springsteen) und "We’ve Got Tonight" (ja, genau das, was im Original von Kenny Rogers und Sheena Easton intoniert und von Bob Seeger geschrieben wurde) stammen vom Mai/Juni 1994, "Daze Of The Night" wiederum vom Oktober 1998. Das Album ist klanglich bei einigen Songs nicht ganz optimal, aber als Ergänzung zur bestehenden Diskografie, insbesondere für Healey-Anhänger eine Bereicherung. Das Artwork der CD passt zu den damaligen Scheiben der Jeff Healey Band und reiht sich somit auch optisch perfekt in die bereits gesammelten Tonträger ein.


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Jeff Healey, der seit seinem ersten Lebensjahr an einem bösartigen Netzhauttumor litt, welcher auch für seine Erblindung verantwortlich war, starb am 02. März 2008 an dieser heimtückischen Krankheit, wenige Tage vor seinem 42. Geburtstag. Kurz vor seinem fünften Todestag erschienen nun diese beiden Werke und bringen den Fans zum einen die wirklich überzeugenden TV-Konzerte vom Anfang seiner Karriere bis zum Jahr 2000. Das sind großartige Zeitdokumente, die in jede Healey-Sammlung gehören! Zum anderen kommen auf "House On Fire" einige unveröffentlichten Stücke heraus, die ebenfalls eine wichtige Vervollständigung des Lebenswerks von Jeff Healey darstellen. Selbst nach einem knappen viertel Jahrhundert und fünf Jahre nach seinem Tod fasziniert mich der blinde Blues-Man aus Kanada immer noch. So einen Gitarristen wie Jeff Healey wird es wahrscheinlich nie wieder geben!

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Meine CD-Tipps aus den Veröffentlichungen des 8. Februars 2013

Neues Spiel, neues Glück! Diese Woche erstelle ich zum vorerst letzten Mal meine Liste mit Tipps aus den Neuerscheinungen des Plattenmarktes. Die Resonanz auf diese Rubrik ist zu gering und die Arbeit dafür zu aufwendig. Ich werde jedoch weiter in loser Folge interessante Einzeltitel auf CD und DVD / Blu-ray rezensieren.

Meine Auswahl enthält diesmal wieder in erster Linie eher unbekannte Namen. Da wäre z.B. die belgische Elektronik-Pop-Band Amatorski, die bereits reichlich Lob aus dem Feuilleton bekommen hat, oder Chris Stamey, dessen Albumtitel zwar Blues vermuten lässt; zum Vorschein kommt jedoch ein Singer-Songwriter mit ansprechendem Retro-Sound. Die Band Carver steht für zeitgemäßen Rock mit Punk und Heavy Einflüssen und Lakeside Inn bieten einen spannender Genre-Mix zwischen Rock und Pop mit Anleihen britischer Künstler der 80er. Ebenfalls eher unbekannt ist die Band Delta Spirit, die auf ihrem dritten Album vom Americana/Folk zum Rock/Pop wechselt. Bekannte Namen habe ich aber auch dabei: Da wären z.B. die UK SUBS mit ihrem 24. Album. Die erste Pressung der neuen CD von den Punk-Urgesteinen erscheint als Deluxe Hard Back Sleeve komplett mit einem 20-seitigen Booklet in einer Auflage von 2.000 Stück. Die Bluesrocker Robin Trower und Dr. Feelgood tummeln sich auch in meinen Tipps. Letztere bringen ein Re-Release des 90er Albums "Live In London", remastered und mit bisher unveröffentlichten Tracks. Jazzig wird es mit ECM Künstler Charles Lloyd & Jason Moran und die Singer-Songwriterin Lisa Loeb, die mit dem Song "Stay (I Missed You)" bekannt wurde, steht auch mit einem neuen Longplayer in den Startlöchern. Beim Klick auf die Cover-Fotos öffnet sich die entsprechende Produktseite von Amazon.de. Bei den meisten Alben kann man die Songs anspielen.

Hier kommt die makellose Übersicht meiner Tipps aus den Neuerscheinungen vom 8. Februar 2013:

Cover
Titel
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Lisa Loeb - No Fairy Tale
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Amatorski - TBC
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Robin Trower - Roots & Branches
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Delta Spirit - Delta Spirit
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Carver - Preflight
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Charles Lloyd & Jason Moran - Hagar's Song
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UK SUBS - XXIV
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Chris Stamey - Lovesick Blues
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Lakeside Inn - Tomorrow Will Be Done
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Dr. Feelgood - Live In London
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Neues vom Plattenmarkt am 01. Februar 2013

Auch diese Woche sind keine Mega-Kracher unter den neuen Releases der Plattenfirmen. Dennoch sind nach einiger Suche in den Veröffentlichungen des 1. Februars 2013 ein paar Perlen aufgetaucht, die ich als Empfehlungen in meine Auswahl genommen habe. Wer mit Walliserdeutsch etwas anfangen kann, sollte sich mal die frische CD der Schweizer Mundartsängerin Sina mit schönen Popsongs in unterschiedlichen Duetten, u.a. mit Stefanie Heinzmann antun. Der Bluesrocker Mitch Ryder veröffentlicht einen Konzertmittschnitt, genau wie die Average White Band, die mit Soul, Funk und R&B sowie dem Hit "Pick Up The Pieces" in den Siebzigern bekannt wurde. Ebenfalls live, aber schon etwas älter, ist das Album der UK-Tour 75 von Thin Lizzy. Die Niederländer von Golden Earring (Radar Love) bringen ein neues Studioalbum und von Blind Guardian kommt ein fettes Box-Set, das auf 8.000 Exemplare limitiert ist. Hochwertiger Jazz kommt diese Woche von Cloning Americana (Modern Jazz), dem deutschen Jazz-Gitarristen Helmut Kagerer sowie vom Lora Kostina Trio, einer Gruppe um die namensgebende Pianisten aus Sankt-Petersburg. Zu guter Letzt beglückt uns Altpunk Billy Idol mit einem DVD-Live-Konzert aus dem Jahr 1993, das jedoch mit 50 Minuten Spielzeit recht knapp ausfällt.
Somit sind doch auch diese Woche wieder ein paar Schmankerl dabei. Geht doch!

Die Liste meiner Auswahl in tabellarischer Übersicht:

Cover
Titel
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Sina - Duette
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Blind Guardian - A Traveler's Guide to Space and Time
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Golden Earring - Tits 'n Ass
Golden Earring - Tits 'n Ass
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Cloning Americana - For Which It Stands
Cloning Americana - For Which It Stands
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Average White Band - Times Squared
Average White Band - Times Squared
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Helmut Kagerer - About Birds and Bees
Helmut Kagerer - About Birds and Bees
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Thin Lizzy - UK Tour '75
Thin Lizzy - UK Tour '75
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Lora Kostina Trio – Vorahnung
Lora Kostina Trio – Vorahnung
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Mitch Ryder - It's Killing Me
Mitch Ryder - It's Killing Me
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Billy Idol - Live From London
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Interessante Musik Neuerscheinungen auf CD vom 25. Januar 2013

Wirklich neue Alben der bekannten, großen Namen sind diese Woche zwar nicht dabei, ich habe aber dennoch eine ganz spannende Auswahl der Neuerscheinungen des Plattenmarktes vom 25. Januar 2013 zusammengestellt. Meine Liste beginnt mit der Neuauflage des legendären Fleetwood Mac Albums "Rumors", das zum 35. Geburtstag in verschiedenen Ausführungen erscheinen wird. Die deutschen Elektromusik-Pioniere von Qluster (vormals Kluster bzw. Cluster) erfreuen die Fans mit frischem Material. Eine fluffige Scheibe bringt auch die Singer-Songwriterin Betty Steeles und ein Comeback feiert die britische Metal-Institution Chrome Molly nach 22 Jahren. Die Sparte "Blues" wird diese Woche mit den Alben von Erja Lyytinen und Bart Walker anspruchsvoll besetzt. Und jazzig wird es mit dem Yaron Herman Trio sowie der CD von Jill Barber, die den 50er Style mit Orchester aufleben lässt und dabei mit ihrer Stimme zeitweise an Katie Melua erinnert. Die Hard 'n' Heavy Fraktion wird weiter beglückt mit dem neuen Werk von Pink Cream 69 sowie einer tollen Platte von Dante, die irgendwo zwischen Progressive Metal und Progressive Rock ihr Genre gefunden haben.

Hier ist die strukturierte Auflistung meiner Empfehlungen für diese Woche:

Cover
Titel
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Fleetwood Mac - Rumours
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Pink Cream 69 - Ceremonial
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Dante - November Red
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Jill Barber - Mischievous Moon
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Erja Lyytinen - Forbidden Fruit
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Betty Steeles - This Is Betty Steeles
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Chrome Molly - Gunpowder Diplomacy
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Qluster - Lauschen
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Bart Walker - Waiting On Daylight
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Yaron Herman Trio - A Time for Everything
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