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Tag: Re-Release

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The Doobie Brothers – Live At Wolf Trap [DVD]

In der über 40-jährigen Geschichte der Doobie Brothers ist eine Menge passiert. Es gab diverse Umbesetzungen, die Band löste sich 1982 auf, kam aber 1986 wieder zusammen,… Der Musikstil wird bei Wikipedia als Countryrock oder Boogie Rock bezeichnet. Das Konzert vom 25. Juli 2004 im Wolf Trap Nationalpark in Virginia kommt nun erstmals als Blu-ray in den Handel. Zeitgleich werden auch die DVD sowie die CD (mit einer gekürzten Trackinglist) neu aufgelegt.

The Doobie Brothers - Live At Wolf Trap
Zur Zeit des Konzerts, aber auch heute noch sind die Hauptakteure der Doobie Brothers Tom Johnston, Pat Simmons und John McFee. Alle spielen Gitarre und singen, letzteres auch gerne mehrstimmig. John McFee greift zudem auch zu Geige und spielt Pedal Steel- sowie Slide Gitarre. Ich habe die DVD als Rezensionsexemplar bekommen. Leider hatte der Promoter neben den Cover-Fotos kein weiteres Bildmaterial, so dass ich direkt in den USA über eine E-Mail Adresse, die explizit für Pressebildanfragen auf der Webseite der Band eingerichtet ist, nach entsprechendem Material gefragt. Bei einem anderen Künstler aus den Staaten hatte ich es schon mal. Dort scheint man kein Interesse an einer guten Pressearbeit für Deutschland zu haben. Denn eine Antwort geschweige denn Bilder habe ich nicht bekommen. Schade! Also habe ich das Bild aus dem Cover genommen. Das geht auch, entspricht jedoch eigentlich nicht meinem Anspruch.

Zum Konzert: Die Doobie Brothers sind musikalisch durchaus eine hochwertige Band. Die Bühne ist aber auch voll mit Musikern. Neben den drei oben erwähnten, gibt es zwei Schlagzeuger, einen Percussionisten, einen Bassisten, einen Keyboarder, sowie eine dreiköpfige Bläsertruppe, dessen Kopf Marc Russo (Saxophone) auch mit tollen Solo-Einlagen glänzt. Die Darbietung enthält die großen Hits der Doobie Brothers inkl. "Rockin´ Down The Highway", "Listen To The Music" oder "Long Train Running", aber auch einige seltener gespielte Nummern. Die großen Zeiten der Doobie Brothers waren jedoch in den Siebzigern und Achtzigern. Damals war das Live-Feeling einfach besser und auch die Spielfreude wirkte authentischer. Der Gitarrensound von Jon McFee ist zudem bei dieser Aufnahme tendenziell gewöhnungsbedürftig. Der wird vermutlich durch irgendeinen Modelling-Amp geschickt, der zeitweise etwas Top-40-Band Stimmung aufkommen lässt. Als Ergänzung für die Sammlung ist "Live At Wolf Trap" okay, im Vergleich zur Live Aufnahme "Live At The Greek Theatre" aus dem Jahr 1982 lässt es jedoch ein wenig den Spaß an der Musik vermissen.


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Foto: Robert Ellis
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Paul McCartney / Wings - Wings Over America

Man kann Paul McCartney definitive zu den Dinosauriern im Musik-Business zählen. Deswegen werden auch immer wieder alte Werke von ihm und von den Wings neu aufgelegt. Heute erschien das Live-Album "Wings Over America" als Re-Release, welches die legendäre Nordamerika Tour (1976) der Band um Paul und Linda McCartney sowie dem Gitarristen Denny Laine (ex-Moody Blues) dokumentiert.

Paul McCartney - Wings - Wings Over America
Das Album erscheint in verschiedenen Versionen bis hin zum Deluxe Edition-Boxset, bestehend aus 4 Büchern und 4 Discs (3 CDs, 1 DVD)! Mehr geht nicht. Ich habe als Rezensionsexemplar die Doppel-CD bekommen, die das ursprüngliche Album enthält. Das Material wurde in den Abbey Road-Studios remastert. Mir fehlt leider der Vergleich zur Original-Veröffentlichung. Der Klang entspricht jedoch nach wie vor einer typischen Aufnahme aus den Siebzigern, allerdings ist alles recht luftig. Besonders sticht der Bass hervor, der zwar nicht wummert, aber sehr präsent hörbar ist. Vielleicht war der Funk damals ein Grund für den vordergründigen Bass, aber ansonsten ist das Album auf großen Strecken recht rockig. Neben den großen Hits der Wings wie z.B. "Live And Let Die", "Jet", "My Love", "Band On The Run" oder "Silly Love Songs" sind auch die Beatles Titel "Lady Madonna", "The Long And Winding Road", "I´ve Just Seen A Face", "Blackbird" und "Yesterday" zu hören. Die Mischung der Songs ist sehr abwechslungsreich und die Spielfreude der Wings ist unüberhörbar. Somit wird knapp 2 Stunden kurzweilige Musik geboten, die live mit vier Bläsern schön abgerundet wird. Beim Durchhören ist man doch erstaunt, wie viele Hits die Wings allein von der Gründung 1971 bis zur Aufnahme 1976 hatten. Dabei waren die höchsten Chartplatzierungen sowohl bei den Singles als auch bei den LPs tatsächlich in den USA. Dort hatten die Wings von 1973 bis 1977 fünf Longplayer in Folge auf Platz 1. Die letzte Nr. 1 war "Wings Over America", dieses Live-Album, das eine hervorragende Zwischenbilanz der Band aufzeigt. 1981 lösten sich die Wings auf.


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