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Tag: Metal

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Divine Ascension – Liberator – Power Metal aus Down Under

Wenn es um Musik-Acts aus Australien geht, muss man erst ein wenig überlegen. Dann fallen einem aber doch eine ganze Menge Namen ein wie z.B. AC/DC, Men At Work, Rick Springfield, Kylie Minogue, INXS oder natürlich die Bee Gees. In diese Liste kann man auch Divine Ascension nehmen, die mit zielgerichtetem Power Metal und ihrem zweiten Album Liberator bei der Zuhörerschaft punkten wollen. Die CD erscheint in Deutschland am 21. November.

Divine Ascension - Liberator
Dass aus dem Land der Kängurus dicke Gitarrenbretter kommen können, wissen wir spätestens seit AC/DC. Mit Devine Ascension kommt nun eine weitere Kapelle um die Ecke, die das Hard 'n' Heavy Genre bedient. Genauer bewegen wir uns auf dem Terrain des Progressive- bzw. Power Metals. Besonders ist hier ferner, dass der Gesang aus femininer Kehle von Frontfrau Jennifer Borg ertönt, wobei die Stimme gerne mehrfach, teilweise mehrstimmig übereinandergelegt wird. Das klingt gut und erinnert mich teilweise ein wenig an Amy Lee von Evanescence, wobei es bei Divine Ascension in der Summe doch schon ein paar Spuren härter zur Sache geht. In den Single-Charts erwarte ich also keine nennenswerte Platzierung, denn das ist für den Mob vermutlich eine Stufe zu hart. Das macht aber auch gar nichts, denn die Zielgruppe dürfte mit Maintream-Hitparaden eher wenig am Hut haben. Trotz aller Härte geht es dennoch melodisch zu und ruhigere Momente gibt es ebenfalls. Das Album ist sehr gut produziert und wurde von Jens Bogren (Soilwork, Katatonia, Opeth, Devin Townsend) in den Fascination Street Studios in Schweden gemixt und gemastert. Die Band besteht neben Jennifer Borg aus Robb Inglis (Gitarre), Karl Szulik (Gitarre), Jason Meracis (Bass), David Van Pelt (Keyboards) und Luke Wenczel (Drums). Wenn die Dame und die Herren die Musik auch live in einer ähnlichen Güte, wie auf dem Tonträger rüberbringen, dürften Divine Ascension beim nächsten Wacken Open Air optimal ins Line-Up passen. Eine Europa-Tour soll in Planung sein. Die Platte macht auf jeden Fall ordentlich Druck nach vorne und bereitet richtig Spaß. Das ist gelungener melodischer Power Metal und definitiv State of the Art. Die Musik verleitet sehr dazu, das Lautstärke-Poti deutlich höher zu drehen… Gruß an die Nachbarn!

Divine Ascension - Stronger (Official Lyric Video)


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Foto: Paul Haverkort

Vandenberg's MoonKings – Die neue Band von Ex-Whitesnake Gitarrist Adrian Vandenberg

Vandenberg war auch der Name der Band, die Anfang der Achtziger gegründet wurde und bei der Adrian Vandenberg Namensgeber und Gitarrist war. Erfolg hatte die Band in den USA, wo sie im Vorprogramm von Ozzy Osburne und Kiss tourten sowie in Japan. 1987 stieg Adrian Vandenberg bei Whitesnake ein und blieb 10 Jahre. In dieser Zeit wurde er auch als Gitarrengröße in Europa bekannter. Nun steht der Niederländer mit seiner neuen Band MoonKinks und einem frischen Album in den Startlöchern. Erscheinen wird der Longplayer am 21. Februar 2014.

Vandenberg's Moonkings Cover
Die Band besteht neben Herrn Vandenberg aus Sänger Jan Hoving und den jungen Mitstreitern Mart 'Martman' Nijen-Es am Schlagzeug sowie Sem 'The Sham' Christoffel am Bass. Beim Start der CD wird man sogleich in die Zeit des Glam-Metals gebeemt. Das bedeutet es gibt eingängige Songs, die vor 25-30 Jahren durchaus Potential für eine höhere Chartposition gehabt hätten. Heute dürfte das durch den veränderten Zeitgeschmack jedoch deutlich schwerer werden. Dennoch besticht die Scheibe durch ein gutes Songwriting und sehr gute Instrumentalisten. Die Gitarrenparts von Adrian Vandenberg stehen hierbei oft im Vordergrund, ohne jedoch aufdringlich zu wirken. Die Soli zeigen, dass der Mann auch heute noch mit 50 Jahren den Ansprüchen eines herausragenden Gitarristen gerecht wird. Coole Riffs sind Ehrensache. Während früher viele Glam-Metal Bands recht sauber und glatt klangen, findet man bei den MoonKings durchaus den nötigen "Dreck", der die Musik wieder etwas authentischer macht. Die Stimme von Jan Hoving klingt auch irgendwie vertraut. Es ist eine Mischung aus Klaus Meine (Scorpions), Robert Plant (Led Zeppelin) sowie Ronnie James Dio und passt perfekt in das Genre. Wie es sich für guten Glam-Metal gehört, finden sich ebenfalls einige ruhigere Stücke auf dem Album. Gerade diesen Bands wurde damals immer nachgesagt, dass sie die besten Lovesongs haben. Eine wirklich herausragende Power-Ballade ist jedoch nicht dabei. Mit dem Song "Breathing" (siehe und höre Video) scheinen die Herren sogar noch ein wenig auf eine jüngere Zuhörerschaft zu schielen. Die Nummer hätte auch von Miley Cyrus sein können – jedoch zu Zeiten, als sie ihre Zunge noch unter Kontrolle hatte. Zum Schluss der CD gibt es ein Wiederhören mit David Coverdale, der sich beim Whitesnake-Song "Sailing Ships" die Ehre gibt. Wer die späten Whitesnake-Werke mag, oder an Bands wie Bon Jovi, Cinderella und ähnlichen Gefallen findet, wird auch mit Vandenberg´s MoonKings ein passendes Werk für die Plattensammlung finden. Im April sind die MoonKings für fünf Konzerte in Deutschland.

Vandenberg's MoonKings - Breathing (Official Video)


Vandenberg's MoonKings Tour
Datum Ort Location
10.04.2014 Hamburg Markthalle
12.04.2014 Essen Turock
13.04.2014 Nürnberg Hirsch
21.04.2014 Freiburg Jazzhaus
15.04.2014 Aschaffenburg Colos-Saal
16.04.2014 München Backstage Halle
    
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Foto: Darko Boehringer

Dream Theater – Live At Luna Park

Sie sind ohne Zweifel in der obersten Liga des musikalischen Könnens zuhause. Die progressiven Metaller von Dream Theater beherrschen ihr Handwerk fast perfekt. Das stellen sie nun auch wieder mit dem frischen Live-Mitschnitt "Live At Luna Park" unter Beweis. Das Konzert erscheint am 01. November 2013 als Blu-ray, Doppel-DVD und als Deluxe-Edition (Blu-ray + 2 DVDs + 3 CDs) . Ich hatte gestern ein Promoexemplar der DVD in der Post, womit die Abendbeschäftigung geklärt war.

Dream Theater - Live At Luna Park DVD
Vorweg sei erwähnt, dass ich mir den Großteil des Hauptkonzertes angesehen habe und den Rest in einem Schnelldurchgang. Die Gesamtspielzeit der enthaltenen Datenträger beträgt nämlich knapp fünf Stunden! Wer dem Progressive Metal zugetan ist, braucht hinsichtlich Dream Theater keine weitere Erklärung. Alle anderen sollten sich mit gebührlicher Vorsicht an das Werk machen. Die fünf Herren finden ihre Erfüllung nun mal nicht im trivialen 4/4 Takt und normalen Aufbau ihres Liedguts. Die Songs sind bis ins Mark komplex, mit schrägen Rhythmen, dicken Gitarrenriffs, Breaks und Soloeinlagen, die es in sich haben. Mir ist und bleibt es ein Rätsel, wie man sich derartige Songs überhaupt nur einprägen, geschweige dann in der Güte wiedergeben kann. Zugegeben, das ist nicht jedermanns Sache, aber so ist es ja auch nicht konzipiert. Hier geht es ganz klar um Grenzerfahrungen zwischen dem machbaren und dem nicht machbaren. Und an einigen Stellen fragt man sich schon, wie lange man wohl dafür üben müsste.

Das Konzert entstand auf der "A Dramatic Tour Of Events"-Welttournee in der Luna Park Arena in Buenos Aires. Die über ein Jahr dauernde Konzertreise war übrigens für den neuen Drummer Mike Mangini die Nagelprobe. Schließlich musste er die Trommel-Koryphäe Mike Portnoy ersetzen. Diese Prüfung hat er jedoch mit Bravur bestanden. Wenn man sein Drumset sieht, denkt man erst, da sitzt jemand mit einer übergroßen Hybris. Spätestens bei seinem sehr sehens- und hörenswerten Drumsolo zeigt sich jedoch, dass jedes Teil am Kit einen guten Grund hat. Auch die Stamm-Crew hat hervorragende Dienste geleistet. Das einzige was mir auffiel, war der Gesang bei den ruhigen Stücken. Balladen liegen James LaBrie einfach nicht. Er muss hoch und laut singen, damit es gut klingt. Ansonsten gibt es aber musikalisch überhaupt nichts zu meckern.

Die Videoaufnahmen geben jedoch sehr wohl Grund zur Kritik. Das Konzert wurde mit 16 Kameras aufgenommen. Es gab welche, die klassisch von Kameramännern (oder –frauen?) bedient wurden. Dann gab es fest montierte Kameras, z.B. über dem Schlagzeug oder rechts am Keyboard. Diese hatten leider die Qualität einer besseren Webcam. Das kann jedoch im Rahmen der künstlerischen Freiheit auch gewollt gewesen sein. Und dann gab es noch die MAT-Kamerakräne, die Bilder quasi im Fluge aufnehmen und dramatische Schwenks sowie spektakuläre Kamerafahrten ermöglichen, wovon auch über die Maßen Gebrauch gemacht wurde. Diese permanente Bewegung im Bild nervt jedoch und strengt ziemlich an. Hinzu kamen – besonders am Anfang – viele, schnelle Schnitte, was den nervösen Gesamteindruck weiter unterstreicht. Natürlich ist Film das Medium für bewegte Bilder, aber es langt meiner Meinung nach, wenn sich die Protagonisten bewegen. Nichts gegen dezente Kameraschwenks, aber hier wurde definitiv übertrieben. Es gab leider kaum stehende Bilder. Zum Teil waren die Kamerabewegungen sogar unrund und man hatte partiell das Gefühl besoffen vor einem Ego-Shooter zu sitzen. Hier wäre weniger eindeutig mehr gewesen. Bei der Musik zeigt der Daumen steil nach oben, aber beim Videomaterial waren wohl einige Verantwortliche deutlich überzuckert.

Dream Theater - Pull Me Under (Live At Luna Park)


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Timo Tolkki´s Avalon – The Land Of New Hope

Wie wäre es mal mit einer Metal-Oper? Der Begriff Oper bezeichnet eigentlich eine musikalische Gattung des Theaters. Ein Schauspiel wird auf "The Land Of New Hope" von Timo Tolkki´s Avalon zwar nicht geboten, der Musik ist aber eine gewisse Theatralik durchaus anzuhören.

Timo Tolkki´s Avalon - The Land Of New Hope
Der ex-Stratovarius Gitarrist und Songwriter Timo Tolkki bekam im Sommer 2012 vom Frontiers Records Chef Serafino Perugino die Anfrage für eine bombastische Metal-Oper und zögerte nicht lange. Tolkki cancelte alle anderen Pläne und fing sofort damit an, Songs zu schreiben. Am 17. Mai erscheint nun das Album mit dem Titel "The Land Of New Hope". Die Mitstreiter des finnischen Projekts sind in der Metal- und Rockszene auch keine Unbekannten. Schon bei den Gesangsparts kamen diverse Künstler wie Michael Kiske (UNISONIC), Elize Ryd (AMARANTHE), Rob Rock (IMPELLITTERI), Russell Allen (SYMPHONY X), Sharon Den Adel (WITHIN TEMPTATION) und Tony Kakko (SONATA ARCTICA) zum Einsatz. Besonders die klaren Frauenstimmen setzen schöne Akzente in den Stücken und sorgen dafür, dass der eine oder andere Titel sogar eine gewisse Tauglichkeit für den Eurovison Song Contest hätte. Dies trifft z.B. auf die Single "Enshrined in my Memory" (siehe Video unten) zu. Die Finnen haben ja schon seinerzeit mit Lordi bewiesen, dass sie mit eigenwilligen Songs den ESC-Sieg einfahren können. Ein Großteil der Stücke von Timo Tolkki´s Avalon wird jedoch von pulsierenden Doppel-Bassdrums angetrieben, was den Metal-Charakter hervorhebt. Die Gitarren ertönen oft zweistimmig und erinnern, wie die männlichen Gesangsparts eindeutig an den Glam-Metal der Achtziger.

Timo Tolkki´s Avalon Logo

Das Line-Up der Musiker besteht aus Alex Holzwarth (RHAPSODY OF FIRE) am Schlagzeug sowie Jens Johansson (STRATOVARIUS), Derek Sherinian (BLACK COUNTRY COMMUNION) und Mikko Härkin (SONATA ARCTICA) an den Keyboards. Diese Metal-Oper spielt rund 50 Minuten und überzeugt durch eine typisch skandinavisch, hochwertige Produktion. Sie enthält zudem eine ordentliche Portion Pathos, bleibt dabei aber immer sehr musikalisch und liefert Melodien, die im Kopf bleiben. Somit dürfte die Zielvorgabe von Serafino Perugino absolut erfüllt sein. Das Cover entspricht mit einem prachtvollen Band-Logo in seiner künstlerischen Aufmachung ebenfalls dem Metal-Genre. Für Fans melodischen Metals á la Nightwish, Amaranthe, Stratovarius oder Within Temptation dürfte Timo Tolkki´s Avalon vermutlich ebenfalls hörenswert sein!

Timo Tolkki's Avalon - Enshrined In My Memory (Official video)



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Foto: Torsten Sukrow

Neues vom Plattenmarkt am 01. Februar 2013

Auch diese Woche sind keine Mega-Kracher unter den neuen Releases der Plattenfirmen. Dennoch sind nach einiger Suche in den Veröffentlichungen des 1. Februars 2013 ein paar Perlen aufgetaucht, die ich als Empfehlungen in meine Auswahl genommen habe. Wer mit Walliserdeutsch etwas anfangen kann, sollte sich mal die frische CD der Schweizer Mundartsängerin Sina mit schönen Popsongs in unterschiedlichen Duetten, u.a. mit Stefanie Heinzmann antun. Der Bluesrocker Mitch Ryder veröffentlicht einen Konzertmittschnitt, genau wie die Average White Band, die mit Soul, Funk und R&B sowie dem Hit "Pick Up The Pieces" in den Siebzigern bekannt wurde. Ebenfalls live, aber schon etwas älter, ist das Album der UK-Tour 75 von Thin Lizzy. Die Niederländer von Golden Earring (Radar Love) bringen ein neues Studioalbum und von Blind Guardian kommt ein fettes Box-Set, das auf 8.000 Exemplare limitiert ist. Hochwertiger Jazz kommt diese Woche von Cloning Americana (Modern Jazz), dem deutschen Jazz-Gitarristen Helmut Kagerer sowie vom Lora Kostina Trio, einer Gruppe um die namensgebende Pianisten aus Sankt-Petersburg. Zu guter Letzt beglückt uns Altpunk Billy Idol mit einem DVD-Live-Konzert aus dem Jahr 1993, das jedoch mit 50 Minuten Spielzeit recht knapp ausfällt.
Somit sind doch auch diese Woche wieder ein paar Schmankerl dabei. Geht doch!

Die Liste meiner Auswahl in tabellarischer Übersicht:

Cover
Titel
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Blind Guardian - A Traveler's Guide to Space and Time
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Golden Earring - Tits 'n Ass
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Cloning Americana - For Which It Stands
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Average White Band - Times Squared
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Helmut Kagerer - About Birds and Bees
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Thin Lizzy - UK Tour '75
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Lora Kostina Trio – Vorahnung
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Mitch Ryder - It's Killing Me
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Billy Idol - Live From London
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Foto: Ian Blissett

Headspace – I Am Anonymous

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Besser kann man es kaum formulieren. Keyboarder Adam Wakeman ist der Spross des legendären Yes-Keyboarder Rick Wakeman und veröffentlicht nun mit seiner Band Headspace das Debütalbum "I Am Anonymous". Ab 18. Mai wird der Longplayer im Handel verfügbar sein.

Headspace - I Am Anonymous
Als Vorbilder geben die Bandmitglieder Rush, Yes, Genesis und andere Bands an. Und das ist auch unüberhörbar. In einigen Abschnitten zollen sie nach eigenen Angaben sogar Dream Theater Tribut. Ja, das passt schon! Die Musik ist aufwendig geschrieben und die Songs laufen bis auf eine Ausnahme acht Minuten oder länger. Neben Adam Wakemann an den Keyboards besteht die Band aus Damian Wilson am Gesang, Pete Rinaldi an der Gitarre, Lee Pomeroy am Bass und Richard Brook an den Drums. Die Fünf beherrschen ihr Handwerk kein Deut schlechter als ihre Vorbilder. Ob es für Adam Wakeman Fluch oder Segen ist, der Sohn von Rick Wakeman zu sein, beantwortet sich zumindest aus musikalischer Sicht beim Hören des Albums. Ohne die Einflüsse seines Vaters wäre er vermutlich nicht so stark von dieser Musik geprägt worden, dass er in die gleichen Fußstapfen tritt und auch stilistisch seinem Erzeuger nacheifert. By the way ist Adam Wakeman ebenfalls Mitglied in der Band von Ozzy Osbourne und somit kein unbeschriebenes Blatt. Musikalisch fällt "I Am Anonymous" in die Rubrik Prog-Metal und überzeugt mit anspruchsvollem Liedgut der Sonderklasse. Die meist komplexen Songs, haben reichlich Breaks und sind in ihrer Qualität eindeutig auf Augenhöhe zu denen, der oben genannten Protagonisten. Es gibt schöne, pathetische Melodien, einen optimal passenden Gesang, fette Gitarrenbretter und Soli, die viel Freude bereiten. Auch wenn Adam Wakeman als Ast des Yes-Stammbaums namentlich das Zugpferd ist, legt er Wert darauf, dass die Summe aller Einzelteile bzw. aller Bandmitglieder Headspace ausmacht. Die meisten Songs stammen dennoch von Wakemann und Rinaldi. Das Progessive-Metal Genre bedient diese Band so oder so hervorragend. Der geneigte Zuhörer wird große Freude an diesem Album haben, das mit fast 74 Minuten Spielzeit auch reichlich Material zum Genießen bietet.

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Foto: PR

Exilia – Decode

Aus der Modestadt Mailand kommt die Nu-Metal bzw. Alternative-Rock Band Exilia, die eine Spur knackiger als Gruppen, wie z.B. die Guano Apes oder Evanescence musiziert. Frontfrau Masha kommt auch optisch auffälliger um die Ecke. Knallrotgefärbter Pony im Gesicht, ein blonder Pferdeschwanz und rasierte Schädelseiten sind schon ein visuelles Statement. Stimmlich legt Masha ebenfalls gut vor. Bei Bedarf kann sie richtig Gas geben und ganz schön aggro klingen! Dabei ist sie in der Intonation jedoch immer sauber.

Exilia
Am 30. März 2012 erscheint das neue Album Decode, welches bereits das fünfte Werk der Italiener ist. Besonders die Single "Over The Edge", bei der Stephan "Gudze" Hinz (H-Blockx) den Bass zupft, kommt schön dynamisch und mit einem geilen Drumfill vor dem Refrain aus den Startlöchern. Den Song könnt Ihr Euch im Video antun. Selbiges ist durch eine Kurzgeschichte von Roald Dahl inspiriert!

Exilia - Over The Edge


Laut Pressetext sind Exilia die Kombination aus aggressiven Gitarrenriffs, schwer prügelnden Drums, knackigem Bass sowie mächtiger Texte und kraftvollen Gesangs. Das kann ich nach dem Durchhören der neuen CD bedenkenlos bestätigen. Die Musik wird die Nachbarn in der hellhörigen Mietsbutze nicht gerade begeistern, denn Exilia braucht Lautstärke, um richtig zu rocken. Wer der Räumungsklage wegen Lärmbelästigung gelassen entgegensehen kann, darf sich ab 30.03.2012 auf Auseinandersetzungen mit seinen Hausgenossen und natürlich dem frischen Longplayer von Exilia freuen. Ach, live sind die Mailänder ebenfalls sehr fleißig. 150 – 200 Konzerte stehen pro Jahr im Terminkalender von Exilia.

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Axel Rudi Pell - Circle Of The Oath

Der frühere Steeler Gitarrist Axel Rudi Pell ist seit 1989 mit der Band aktiv, die unter seinem Namen erfolgreich "firmiert". Neben den Live-Shows produzieren die Heavy Metal Urgesteine auch zahlreiche Alben. Und es folgen munter weitere Werke. Kenner der Branche sind mit den deutschen Metallern natürlich bestens vertraut. Nicht umsonst schafften es die die beiden Vorgängeralben "The Crest" auf Platz 23 und "The Ballads IV" auf Platz 29 der Charts. Das sind für dieses Genre sehr respektable Platzierungen. Die Fangemeinde von Axel Rudi Pell dürfte also quantitativ stattliche Ausmaße haben.

Axel Rudi Pell - Circle of the Oath
Der Erfolg der Band liegt vielleicht an der Geradlinigkeit. Schaut man sich alle Alben-Cover seit 1989 an, fällt auf, dass diese fast ausnahmslos die gleiche Linie verfolgen. Oben, meist mittig, das Band-Logo immer im gleichen Schrifttyp, unten in der Regel der Name der Platte. Als Coverabbildung gibt es größtenteils Airbrush-Gemälde mit metallkompatiblen Fantasy-Motiven. Bei Firmen nennt man so etwas Corporate Idendity bzw. Corporate Design. Eine durchgängige Linie schafft Vertrauen und baut eine Bindung auf. Was für einige vielleicht einfallslos aussieht, ist unter Gesichtspunkten des Marketings vielleicht sogar genial. Diese Linie verfolgt Axel Rudi Pell auch bei der Musik. Keine Experimente, keine neuen Sounds. Man verlässt sich auf das was man kann und optimiert das. Die E-Gitarren ertönen nach wie vor singend aus den Röhrenbefeuerten Full Stacks, der Gesang von Johnny Gioeli klingt so wie man sich das bei einer erdigen Metall-Kapelle vorstellt. Alles erinnert an die Hairy-Metal-Bands der Achtziger und Neunziger, wobei der Terminus "Hairy" eigentlich nur noch auf Mastermind Axel Rudi Pell zutrifft. Der Rest der Band trägt das Haupthaar eher kurz. Auch bei der Besetzung greift die Konstanz. Die Band spielt in der aktuellen Formation bereits seit 1998 zusammen. Circle Of The Oath – das 23. Album von Axel Rudi Pell, das am 23. März das Licht der Welt erblicken wird – ist eine Solide Metal-Platte und wird die treuen Fans selbstverständlich wieder begeistern. Und selbige dürfen sich ab 20. April ebenfalls auf eine Tour und Festivalshows u.a. beim Wacken Open Air freuen. Tickets für die Circle Of The Oath - Tour von Axel Rudi Pell gibt es hier.

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Foto: Johan Carlen

Heat – Address The Nation

Als RTL noch RTL plus hieß, gab es auf dem Sender eine Musiksendung namens "Mosh", die sich nur dem Genre Metal gewidmet hat. Das war Ende der Achtziger Jahre. In den Sendungen – moderiert von Sabina Classen – liefen damals viele Stücke von Bands, die stilistisch in die Kategorie Glam-Metal fielen. Es waren meist schick gemachte Musiker mit langen, aufwendig toupierten Haaren und einem gepflegten Äußeren. Gruppen wie Europe, Poison, Mötley Crüe, Cinderella aber auch die frühen Bon Jovi gehörten dazu.

HEAT - Address The Nation - Cover
Sie unterschieden sich optisch von den echten, harten Jungs und brachten zum Teil ein wenig Glamour aber immer viel Haarspray mit. Die Herren waren Sexsymbole, die den in Tücher drapierten Mikro-Ständer akrobatisch umtanzten, während sich leichtbekleidete Frauen dazu gerne erotisierend räkelten, so dass man sich zwischendurch fragen musste, ob man noch bei "Mosh" war, oder bereits "M – Das Männermagazin" begonnen hatte. Musikalisch waren die Hairy-Rock-Bands durchaus interessant, brachten sie doch harte Klänge an eine breitere Zielgruppe. Dies gelang z.B. durch die Kombination poppiger Synthesizer-Flächen, knackiger Gitarrenriffs und empathischer, aber dennoch powervoller Gesänge. Gerne wurde mehrstimmig gearbeitet, um die Harmonien noch eingängiger zu machen. Die Hooks blieben hängen und weil die Herren so dufte aussahen, strömten auch viele wildlederbestiefelte Frauen aller Couleur mit kurzen Röcken zu Konzerten der o.g. Protagonisten. Warum erzähle ich das alles? Weil die Musik damals schon recht anspruchsvoll war und ziemlich Spaß gemacht hat, gibt es auch heute noch, bzw. wieder Künstler, die diesen Stil bedienen. Die schwedische Band Heat – korrekte Schreibweise H.E.A.T – greift den Retro-Sound von damals auf und sorgt damit zum einen für eine gewisse Verblüffung, weil das verdammt vertraut klingt und zum anderen für Begeisterung, weil es wirklich gut gemacht ist. Neben der musikalischen Qualität an den Instrumenten überzeugt bei Heat vor allem der Frontmann Eric Grönwall, der mal ein wenig wie Glenn Hughes (Deep Purple, Black Sabbath, Black Country Communion,…) und dann wieder wie Sammy Hagar (Van Halen, Chickenfoot,…) klingt, aber noch viele weitere Facetten parat hat. Ein phantastischer Sänger! Heat reproduziert den Sound der Glam-Metal Zeit nahezu perfekt, ohne dabei wie eine Kopie zu klingen. Das mir vorliegende Bildmaterial offenbart, dass die Herren auch optisch ein wenig in die alte Kerbe schlagen und wohl etwas mehr Zeit zum Föhnen brauchen. Nur Sänger Eric Grönwall trägt die Haare (noch) etwas kürzer. Die Musik hat auf jeden Fall Ohrwurm-Charakter und findet vermutlich nicht nur bei mir Zustimmung. Der Klang ist zudem auch ziemlich gut, so dass sich bei englischer Einstellung des heimischen Verstärkers auch Eure Nachbarn auf pompöses Liedgut mit Wiedererkennungswert freuen dürften!

Das Album erscheint am 23.03.2012!

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30.11.2011 Veröffentlicht von Torsten in Song der Woche, Tonträger

Extreme – Hole Hearted

Extreme war vermutlich eine der besten Rockbands in den frühen Neunzigern. Genauer müsste man ihre Musik wohl als Funk-Metal oder Hardrock bezeichnen. Wirklich bekannt wurden sie jedoch mit der Ballade "More Than Words". Frontman Gary Cherone war bei den Live-Shows extrovertiert, wie sonst kaum einer. Gitarrist Nuno Bettencourt gilt bis heute als Ausnahmetalent. Und auch die Rhythmussektion, damals bestehend aus Pat Badger (Bass) und Paul Geary (Drums) konnte überzeugen. Legendär war der Auftritt beim "Freddie Mercury Tribute Concert" am 20. April 1992 im Londoner Wembley Stadium. Dort spielten sie ein beeindruckendes Medley aus 11 Queen-Songs und begeisterten die Massen.

Extreme - Gary Cherone © SULUPRESS.DE / Torsten Sukrow
1995 war Extreme u.a. auf dem "Rock Over Germany Open Air" in Lüneburg, wo ich live und Backstage ein paar Fotos machen konnte. Im gleichen Jahr löste sich die Band jedoch noch auf. Von 1996 bis 1999 war Gary Cherone Sänger bei Van Halen. 2008 kamen Extreme wieder zusammen, konnten aber bis heute nicht mehr an die früheren Erfolge anknüpfen. Eine weitere Auskopplung aus dem 1990er Album "Pornograffitti" war die Single "Hole Hearted" die es in den deutschen Charts jedoch nur bis auf Platz 48 schaffte, aber wohl dennoch der zweiterfolgreichste Hit der Band war. Der Song ist ebenfalls wieder eine ruhigere Nummer aber dennoch klasse und deswegen der Song der Woche. Ich habe erst vor kurzem herausgefunden, wie der Titel korrekt auf der Gitarre gespielt wird. Jetzt kann ich es (theoretisch)…

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Fotos: © SULUPRESS.DE / Torsten Sukrow

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