Matthew Good – Arrows Of Desire

In letzter Zeit hatten Musik-DVDs eindeutig die besseren Karten hier im Blog. Nun stelle ich auch mal wieder eine neue CD vor. Es geht um das 13. Studioalbum von Matthew Good mit dem Namen Arrows Of Desire, welches am 27. September die Verkaufsregale der Plattenläden entert. Matthew wer (?) wird sich der eine oder andere jetzt fragen. In Kanada ist der gute Mann seit über zwei Jahrzehnten eine Größe und hat dort bereits diverse Gold- und Platin-Auszeichnungen erhalten. Seit 1999 ging jedes seiner Alben in die Top 5 der kanadischen Charts.

Matthew Good - Arrows Of Desire
Die Eckdaten wecken doch auf jeden Fall schon mal Interesse und sind ein guter Grund, sich genauer mit Matthew Good zu beschäftigen. Ich habe das neue Album (eine Doppel-CD) kürzlich bemustert bekommen. In den meisten Fällen frage ich die Tonträger an, die mich interessieren. Hier bekam ich das Album unaufgefordert zugesandt. In solche "blind" bemusterten Alben höre ich natürlich grundsätzlich rein, oft erreichen sie mich musikalisch aber nicht. Bei Matthew Good war das anders. Bereits die ersten Töne klingen vielversprechend. Gitarrenriffs wie man sie ähnlich von Bands wie New Model Army oder Big Country kennt. Und dann die Stimme! Analogien zu Michael Stipe von R.E.M. sind deutlich erkennbar. Die Kombination der geradlinigen Gitarren mit angenehmen Harmonien und einer irgendwie vertrauten Stimmfarbe fesseln mich gleich an den Longplayer. Die erste CD des Albums bleibt dabei auch im eher rockigen Genre mit kompletter Band und enthält einige Nummern, die es durchaus zum Radio-Hit bringen könnten. Scheitern wird das vermutlich nur mal wieder an ängstlichen Maintream-Musikredakteuren, denen neue Musik und unbekannte Interpreten offensichtlich eine biblische Angst einjagen.

Die zweite CD des Albums kommt deutlich ruhiger daher. Hier ist alles viel sparsamer und akustisch instrumentiert. Matthew Good spielt Gitarre und singt; hinzukommen ganz dezent mal ein Piano oder eine Orgel. Die letzten beiden Stücke sind live aufgenommen. Auch in der reduzierten Form zündet die Begeisterung für diese Musik sehr gut. Das liegt zum einen am hervorragenden Songwriting von Matthew Good und zum anderen an der authentischen Interpretation. Ferner ist die Produktion des Albums – ebenfalls von Herrn Good – exzellent. Arrows Of Desire hat mich eindeutig positiv überrascht und ich kann nur empfehlen, mal die Hörproben (unter dem Video) zu starten!

Hey Hell Heaven by Matthew Good


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Das angezeigte Video wird von YouTube bereitgestellt!

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