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Tag: Konzert

Foto: Eagle Vision

Deep Purple with Orchestra – Live In Verona [DVD & Blu-ray]

Bereits länger auf dem Markt ist der Konzertmitschnitt Deep Purple - Live At Montreux 2011, den es als DVD, Blu-ray sowie auf CD gibt. Der Montreux-Auftritt wurde am 16. Juli 2011 aufgenommen. Zwei Tage später, am 18. Juli 2011 wurde in der Arena in Verona ein weiteres Konzert der englischen Rockband in Bild und Ton festgehalten, welches am 17. Oktober als DVD und Blu-ray veröffentlicht wird.

Deep Purple with Orchestra – Live In Verona
Bei beiden Konzerten wurden exakt die gleichen Songs gespielt. Auch die Reihenfolge ist identisch. Somit kann man durchaus die Frage stellen, ob es sinnvoll ist, zwei so kurz aufeinanderfolgende Gigs als DVD / Blu-ray zu veröffentlichen bzw. zu erwerben? Ich kenne die Montreux-Fassung nicht, hinsichtlich der Kulisse wird aber wohl das Verona-Konzert die Nase vorn haben. Das römische Amphitheater aus dem Jahre 30 n. Chr. ist optisch schon ein Hingucker und sorgt alleine dadurch für eine Gänsehautatmosphäre. Die farbigen Lichter auf den Torbögen sehen einfach klasse aus. Und wenn dort, wo normalerweise Nabucco, Aida oder Don Giovanni vorgetragen werden, eine britische Hardrock-Band ihr Liedgut zum Besten gibt, hat das definitiv was. Die Ergänzung mit dem Orchester Neue Philharmonie Frankfurt unter der Leitung von Stephen 'BK' Bentley-Klein setzt dem Ganzen das i-Tüpfelchen auf.

Das Konzert beginnt mit einem klassischen Intro namens Overture, in dem zum Ende das Gitarren-Riff aus "Smoke On The Water" orchestral angespielt wird. Danach geht es Deep Purple-typisch mit dem bekannten Opener "Highway Star" und der gewohnten Instrumentierung los. Es folgt eine bunte Mischung der großen Hits von "Strange Kind Of Woman" über "Woman From Tokyo" und "Lazy" bis zu "Smoke On The Water". Zwischendurch werden auch neuere Stücke wie "Rapture Of The Deep" und "When A Blind Man Cries" gespielt. Mein Highlight ist – ein wenig atypisch – "Contact Lost", eine Instrumentalnummer vom 2003er Album Bananas, geschrieben von Steve Morse. Eine ganz typische Nummer für Steve Morse, mit einer grandiosen Melodie als perfektes Schaustück für den besonderen Stil des Amerikaners. Anders, als bei der Album-Version von "Contact Lost" folgt noch ein klasse Solo-Part auf der Gitarre, den ich wirklich herausragend finde und bei dem Steve Morse seine Fähigkeiten beim Volume-Bending vorzüglich unter Beweis stellt! Der Gitarrensound von Ritchie Blackmore war definitiv schärfer und aus meiner Sicht auch rockiger. Steve Morse gibt der Band durch seine Spielart seit nunmehr 20 Jahren einen etwas weicheren und melodiöseren Charakter. Für mich ist er aber, trotz einiger kleiner Fehler der beste Musiker bei Deep Purple. Er ist jedoch auch der Jüngste in der Kapelle und vielleicht einfach noch etwas vitaler? Alle anderen haben inzwischen nämlich das Rentenalter geknackt. Und das zeichnet sich hier und da auch mal ein wenig ab. Die ganz bissige Hardrock-Power früher Jahre ist einfach nicht mehr da. Dennoch liefern die Herren einen guten Job ab und wählten vielleicht auch als Tribut an ihr Alter eine traditionelle Spielstätte wie die Arena in Verona. Wer Live At Montreux 2011 bereits im Archiv hat, wird vermutlich wenig Neues finden. Ob dann die schöne Kulisse allein den Kauf rechtfertigt, muss jeder für sich entscheiden.

Deep Purple & Orchestra - Space Truckin (Live in Verona)


Dass die Herren aber auch in absehbarer Zeit nicht in den Ruhestand eintreten wollen, belegt die gerade verkündete Tour für November 2015:

Datum Ort Location
13.11.2015 Oberhausen König-Pilsener-ARENA
14.11.2015 Magdeburg GETEC Arena
16.11.2015 Rostock Stadthalle
15.11.2015 Leipzig Arena
18.11.2015 Hannover Swiss Life Hall
20.11.2015 Trier Arena
21.11.2015 Nürnberg Arena
23.11.2015 Hamburg O2 World
24.11.2015 Berlin Max-Schmeling-Halle
26.11.2015 München Olympiahalle
27.11.2015 Frankfurt Festhalle
28.11.2015 Stuttgart Hanns-Martin-Schleyer-Halle
    

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Foto: Eagle Vision / Edel

Gary Moore – Live At Bush Hall 2007

Der 2011 leider viel zu früh verstorbene Gary Moore begann seine musikalische Karriere ja eher im Hardrock-Genre. So war er mehrfach als Gitarrist bei Thin Lizzy dabei, gründete u.a. die Jazzrock-Band Colloseum II und war auch als Solokünstler im Hard & Heavy Bereich bekannt. 1990 wechselte er zum Blues und verblüffte damit zwar einige, war aber auch extrem erfolgreich. Live At Bush Hall ist die Aufnahme eines Radiokonzertes aus dem Jahr 2007, bei dem der Blues die Hauptrolle spielt und die als CD am 19. September in den Handel kommt.

Gary Moore - Live At Bush Hall 2007
Der Gig diente seinerzeit der Promotion für sein gerade veröffentlichtes Album "Close At You Get", aus dem er natürlich einige Songs spielte. Selbstverständlich war ebenfalls bekanntes Material wie "Still Got The Blues", "Walking By Myself" oder "To Tired" dabei. Ein kleines Highlight ist auch eine Interpretation des Thin Lizzy Klassikers "Don´t Believe A Word". Bereits vor ca. zwei Jahren kam "Blues For Jimi", ein Live-Konzert bei dem Gary Moore Stücke von Jimi Hendrix spielte, als CD und DVD auf den Markt. Für mich war jedoch der Stil des Iren mit den Hendrix-Stücken nicht wirklich kompatibel. Bei der aktuellen Scheibe stand Gary Moore wieder zu 100% für seine Art, den Blues zu spielen. Er war ein brillanter Techniker, der extrem flotte Soli abgekurbelt hat; aber er konnte eben auch genauso gut richtig viel Gefühl in sein Gitarrenspiel legen und mit langen, singenden Tönen überzeugen. Genau diese Kombination war vermutlich auch für den riesen Erfolg seiner Blues-Alben Anfang der Neunziger verantwortlich. Auf Live At Bush Hall zeigte er wieder beide Seiten; den flotten Gitarrero und den Bluesmann mit ganz viel Feeling. Nebenbei war Gary Moore ebenfalls ein hervorragender Sänger, der eine gute Stimmfarbe hatte und sauber bis in hohe Lagen intonieren konnte – auch live. Klanglich liefert die CD nicht das Optimum, aber insgesamt bekommt der Fan einen ansprechenden Mitschnitt aus der späten Phase des Iren, die durchaus einen Platz im CD-Regal der Gary Moore Anhänger verdient hat.

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Foto: Rob Shanahan

Steve Lukather – Transition – Die neue CD vom Toto Gitarristen

Steve Lukather ist ohne jeden Zweifel einer der besten Gitarristen der Welt. Seine Technik, verbunden mit dem eigenen, unverkennbaren Stil und der Vielseitigkeit sorgen nicht nur bei Toto für einen unverwechselbaren Sound. Steve Lukather zählt auch seit Jahrzehnten zu einem der gefragtesten Studiogitarristen und wurde von unzähligen Weltstars für Plattenaufnahmen gebucht.

Steve Lukather - Transition
Ich habe Steve Lukather in meiner Zeit als Bildjournalist einige Male getroffen und erlebt. Er ist ein nahbarer, sympathischer Künstler, der zwar hinsichtlich seiner Arbeit immer extrem professionell ist, dennoch niemals die Diva gibt, oder mit sonstigen Star-Allüren um die Ecke kommt. Am 18. Januar erscheint das neue Solo-Album "Transition". Bei einem Musiker dieser Liga ist die Erwartung natürlich auch immer etwas höher. Heute hatte ich ein Promo-Exemplar der CD im Postkasten. Leider wurde das Album ohne Cover geliefert. Somit kann ich zur Haptik und zum Artwork gar nichts schreiben.

Dass ich Steve Lukather musikalisch sehr schätze, wird aus den einleitenden Worten dieses Artikels vermutlich schon klar. Unvergessen ist für mich immer noch das Album "Candyman", das er 1994 in Deutschland unter seinen Namen und in Amerika unter dem Bandnamen Los Lobotomys herausbrachte. Das Album ist und bleibt für mich der Benchmark, an dem sich alles Nachfolgende messen lassen muss. Es war musikalisch mit einem Mix aus Fusion und Rock mit einer Menge Punch ein Meilenstein. Auch der Klang des Albums war der Musik entsprechend gut. Die nachfolgenden Alben von Steve Lukather tendierten wieder etwas mehr zum Toto-Sound, wurden also etwas massentauglicher. Dennoch wurde nie auf ausgefallenen Soli verzichtet und die Besetzungen der anderen Musiker waren ebenfalls stets auf hohem Niveau. So ist es auch auf "Transition" wieder. Mehr Mainstream, weniger Los Lobotomys, aber dennoch musikalisch anspruchsvoll! Toll ist z.B. die Lukather-Version von "Smile", eine schöne Instrumentalnummer, vom Meister sehr schön interpretiert! Begleitet wird Steve Lukather auf "Transition" u.a. von Lee Sklar, Nathan East, Lenny Castro und Gregg Bissonette.

Beim Klang der Scheibe muss ich jetzt jedoch mal richtig Dampf ablassen. Ein Problem, das ich seit einiger Zeit speziell bei den CDs von Mascot aber auch bei einigen anderen Labels feststelle: Es klingt tendenziell pappig, mittenlastig und verhangen! Und auch der Klang auf "Transition" ist leider bescheiden und flach. Beim Hören hinterfrage ich mich selbst, ob ich ggf. einen schlechten Tag habe, oder meine Anlage vielleicht spinnt. Zur Gegenprobe habe ich dann "Through The Looking Glass" von Toto aus dem Jahr 2002 eingelegt. Ein Unterschied wie Tag und Nacht! Auf einmal war Dynamik und Druck da und es wurde richtig luftig. Nach dem Rückwechsel zum frischen Lukather Album hingen aber wieder die Decken vor den Boxen. Wie kann es sein, dass ein Label wie Mascot, bei dem wirklich viele geniale Musiker ihre Scheiben veröffentlichen, scheinbar dem Klang der Musik keine angemessene Bedeutung mehr beimisst? Und wieso lassen die Künstler das mit ihrer Musik machen? Mich ärgert so etwas ganz massiv! Denn die Technik gibt es problemlos her, ordentlich klingende Scheiben zu produzieren. Und ich glaube nicht, dass die Mascot Künstler ihre Platten in heruntergekommenen Hinterhofstudios aufnehmen. Die Voraussetzungen für einen guten Klang sind also definitiv gegeben! Dennoch wird musikalisch hochwertiges Material - aus mir nicht ersichtlichen Gründen - zum klanglichen Gematsche zusammenpresst, welches speziell die Zielgruppe der Mascot-Künstler nicht zufriedenstellen dürfte! Gute Musik mit Radioweckerklang macht nicht wirklich glücklich. Die Leistung von Steve Lukather wird durch den faden MP3-Sound leider extrem negiert… Schade!

Live dürfte es hoffentlich etwas besser klingen, so dass ich hier auch noch die kommenden Konzert-Termine poste. Karten könnt Ihr hier bestellen.

STEVE LUKATHER Live 2013
Datum Ort Location
24.03.2013 Hamburg Markthalle
10.04.2013 Berlin Lido
15.04.2013 Aschaffenburg Colos Saal
16.04.2013 Hannover Musikzentrum
17.04.2013 Bochum Zeche
19.04.2013 Stuttgart LKA Longhorn
20.04.2013 München Backstage Werk
    

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Foto: Keith Martin

Ultravox – Brilliant – Das erste Studioalbum seit 26 Jahren

In den Achtzigern gehörten Ultravox zu den stilprägenden Bands der damaligen Zeit. Sie waren u.a. mit Hits wie "Hymn", "Dancing With Tears In My Eyes" oder "Vienna" sehr erfolgreich. Ferner sind sie maßgeblich an der New-Wave sowie New-Romantic-Bewegung beteiligt gewesen und somit ein Stück Musikgeschichte. Am 25. Mai wurde nun nach 26 Jahren das erste Studioalbum der Band mit dem Namen "Brilliant" veröffentlicht.

Ultravox - Brilliant Cover
Die Musik von Ultravox hat auch heute noch jede Menge 80er-Kolorit, das gleich für eine wohlige Atmosphäre sorgt, nachdem der CD-Player in die Pflicht genommen wurde. Ich war in den Achtzigern ein Teenager und bin in dieser besonderen Klangwelt aufgewachsen. Das geht nicht spurlos an einem vorüber. "Brilliant" klingt für jemanden, der die moderne Musik seinerzeit erlebt hat, sehr vertraut. Schon der erste Titel "Live" erzeugt mit einer eingängigen Hookline dieses spezielle Gefühl. Trotz des "Retro-Sounds" klingt das Album durch aktuelle Technik frisch und modern. Ultravox kombinierten immer schon geschickt die typischen Synthie-Pop-Elemente mit anderen Instrumenten, wie E-Gitarre, Streicher, Schlagzeug,… Dabei kommt der ureigene Ultravox-Sound heraus, der mit dem neuen Album nahtlos an frühere Werke anschließt. Midge Ure, Billy Currie, Chris Cross und Warren Cann mussten hierfür das Rad nicht neu erfinden. Sie haben ihre Musik überzeugend ins 21. Jahrhundert mitgenommen sowie in ein frisches Gewand gepackt. Und es wirkt immer noch. Als Anspieltipp empfehle ich "Hello", ein Song, der anfangs ein wenig wie das Akte-X- Thema klingt, im Refrain von der Melodie an "That Was Yesterday" von Foreigner aus dem Jahr 1984 erinnert und auch noch mehr, bereits bekannte Fragmente früherer Songs durchschimmern lässt. Ein weiteres Highlight ist "Lie", ein perfekter Pop-Song, dessen Refrain bereits nach dem ersten Durchlauf sitzt und mitgesungen werden kann, ohne dabei banal zu wirken. Beide Songs könnten nach dem Titeltrack "Brillant" für meinen Geschmack als zweite Single herhalten. Man muss nicht gleich die Bundfaltenhosen reaktivieren, aber Ultravox machen auch 2012 mit dem gekonnt aufpolierten 80er-Sound gute Laune. Man hört, dass diese Band zu den Pionieren des Synthie-Pops gehört und die damals neumodischen Instrumente eigenständig und perfekt in ihre Musik einbauten und immer noch einbauen. Dies zeigt sich in ausdrucksstarken Songs die heute, wie früher funktionieren. Ich denke, dass auch jüngere Zuhörer den Reiz dieser Musik erkennen werden. Bei mir funktioniert es auf jeden Fall!

In das Album "Brilliant" reinhören und/oder als MP3 bei Amazon.de kaufen:



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Ultravox - Deutschland-Tour 2012
Im Herbst 2012 sind die Herren von Ultravox auch auf Tour durch Deutschland unterwegs. Derzeit sind acht Termine bestätigt.

Datum Ort Location
14.10.2012 Hamburg Docks
25.10.2012 Berlin Columbiahalle
26.10.2012 Mainz Phönixhalle
27.10.2012 Leipzig Haus Auensee
29.10.2012 München Kesselhaus
03.11.2012 Memmingen Stadthalle
07.11.2012 Köln E-Werk
08.11.2012 Bielefeld Ringlokschuppen
    
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Foto: PR
21.02.2012 Veröffentlicht von Torsten in Konzerte, Live On Stage

Michael Schenker – Temple Of Rock Tour 2012

Der "kleine" Bruder von Gitarrist Rudolf Schenker, hat neben seinem Mitwirken bei den Scorpions auch in vielen anderen Konstellationen mitgerockt. Michael Schenker löste bei UFO 1973 den späteren Whitesnake Gitarristen Bernie Marsden ab und konnte neben seinen spielerischen Fähigkeiten auch als Komponist überzeugen. In dieser Zeit entstanden UFO Hits wie "Doctor Doctor" und "Rock Bottom". 1979 kehrte er kurz zu den Scorpions zurück, gründete dann aber 1980 die Michael Schenker Group (MSG). Von 1993 bis 2002 spielte Michael Schenker auch wieder bei UFO. Aus dieser Zeit ist auch das Live-Foto.

Michael Schenker am 23.12.1993 in der Großen Freiheit 36 in Hamburg:
Michael Schenker © SULUPRESS.DE / Torsten Sukrow
Zu den Bandprojekten kamen neben Gastperformances bei anderen Künstlern wie z.B. Uli Jon Roth oder Siggi Schwarz auch immer mal wieder Solo-Scheiben. 1993 erschien u.a. "Thank You" ein eher untypisches Album mit akustischen Gitarren, das vermutlich den seinerzeit herrschenden Unplugged-Trend bedient hat, aber sehr gut war. Aus diesem Album hat er auf der damaligen UFO Tour auch ein paar Stücke gespielt.

Die kommende Tour mit sechs Terminen in Deutschland enthält viele Songs aus der Laufbahn von Michael Schenker. Zu hören sein werden Titel wie "Rock Bottom", "Doctor Doctor" (UFO), "Armed and Ready", "Intro The Arena" (MSG), aber auch Scorpions Klassiker wie "Another Piece of Meat", "Rock You like a Hurrican". Und selbstverständlich gibt es auch Material aus dem aktuellen Album "Tempel Of Rock". Begleitet wird Michael Schenker auf der Tour u.a. von alten Wegbegleitern wie Herman Rarebell und Francis Buchholz (beide Ex-Scorpions) sowie Doogie White (Ex Rainbow und Yngwie Malmsteen). Damit dürfte die Qualität der Besetzung schon mal durchaus vielversprechend sein. Da kommt eine ordentliche Portion Classic-Rock auf die Besucher zu!

Die Termine

DatumOrtLocation
25.04.2012KrefeldKulturfabrik
26.04.2012HamburgMarkthalle
28.04.2012ErfurtHsD/Gewerkschaftshaus
29.04.2012AugsburgSpectrum
15.05.2012HannoverCapitol
16.05.2012BerlinC-Club

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Foto oben: PR
Foto mitte: © SULUPRESS.DE / Torsten Sukrow

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Lynyrd Skynyrd © Travis Shinn
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21.12.2011 Veröffentlicht von Torsten in Konzerte, Live On Stage

Lynyrd Skynyrd – Deutschland-Konzerte im Juni 2012

Wenn von Südstaatenrock bzw. "Southern Rock" die Rede ist, kommt man an einer Band definitiv nicht vorbei: Lynyrd Skynyrd – gegründet 1964 – bedienen dieses Genre seit über vier Jahrzehnten. Ihre großen Hits wie "Sweet Home Alabama", "Free Bird" oder "Call Me The Breeze" sind Klassiker der Rockgeschichte. Die Band musste allerdings auch viele Schicksalsschläge verkraften. Am 20. Oktober 1977 kam es zu einer Tragödie. Die Band war mit dem Flugzeug von Greenville nach Baton Rouge (Louisiana) unterwegs und stürzte in Gillsburg (Mississippi) in einem Waldgebiet ab. Bei dem Absturz kamen die Bandmitglieder Ronnie Van Zant (Gesang), Steve Gaines (Gitarre) und Cassie Gaines (Backgroundgesang), der Tourmanager Dean Kilpatrick sowie Pilot und Co-Pilot ums Leben. Die restlichen Mitglieder überlebten den Absturz schwer verletzt.

Lynyrd Skynyrd © Travis Shinn
Nach einer Neuformierung im Jahr 1987 übernahm Johnny Van Zant, Bruder des verstorbenen Ronnie Van Zant den Gesang. Aber auch Gitarrist und Gründungsmitglied Allen Collins konnte inzwischen nicht mehr mitspielen, da er in Folge eines Autounfalls im Jahr 1986 von der Hüfte abwärts gelähmt war. Er starb 1990 an einer Lungenentzündung im Alter von nur 37 Jahren. Von den ursprünglichen Gründungsmitgliedern ist heute nur noch Gary Rossington an der Gitarre dabei. Die Musik von Lynyrd Skynyrd lebt dennoch weiter! Der Bandname geht übrigens auf den Sportlehrer Leonard Skinner zurück, der die Schüler Ronnie Van Zant, Allen Collins, Gary Rossington, Bob Burns und Larry Junkstrom bei Verstößen gegen die Kleiderordnung ertappte. Nachdem die Herren die Schule verlassen hatten, gaben sie ihrer Highschool-Band "The Noble Five" den Namen "Leonard Skinnerd", der später, um Ärger zu vermeiden in "Lynard Skynard" und letztlich in "Lynyrd Skynyrd" geändert wurde. Im Frühsommer kommt die Band in der Besetzung Johnny Van Zant (Gesang), Gary Rossington (Gitarre), Peter Keys (Keyboards), Robert Kearns (Bass), Rickey Medlocke (Gitarre), Michael Cartellone (Schlagzeug), Mark Matejka (Gitarre), Dale Krantz Rossington (Gitarre) und Carol Chase (Gesang) für vier Konzerte nach Deutschland.

Die Termine

DatumOrtLocation
05.06.2012MünchenZenith
06.06.2012LeipzigParkbühne
07.06.2012BerlinZitadelle
10.06.2012HamburgStadtpark

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Foto: © Travis Shinn

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15.12.2011 Veröffentlicht von Torsten in Konzerte, Live On Stage

Tom Petty & The Heartbreakers 2012 live in Deutschland

Seit über 20 Jahren waren Tom Petty & The Heartbreakers nicht mehr live in Europa zu sehen. Im nächsten Jahr hat diese Durststrecke ein Ende. Dann kommt die Band mit ihrem namensgebenden Frontmann für drei Termine nach Hamburg, Köln und Mannheim. Während Tom Petty & The Heartbreakers bereits 1975 gegründet wurden und in den USA eine feste Institution sind, hat Petty als Solo-Künstler erst 1989 seine erste Platte veröffentlicht. Mit den Heartbreakers sind auch in Deutschland Songs wie "American Girl", "Into the Great Wide Open", oder "Learning to Fly" einem breiteren Publikum bekannt. Vom Solokünstler Tom Petty kennt man u.a. die Singles "I Won’t Back Down" oder "Free Fallin´". Für alle Fans der US-Band hat das Warten ein Ende. Im Juni 2012 gastieren die Herren in drei deutschen Arenen. Der Vorverkauf beginnt am 13. Januar 2012. Über die Twitter- und Facebook-Seiten von Rock-Jazz-Pop gibt es zum Vorverkaufsstart einen Reminder. Es macht also Sinn, dort zu folgen und/oder Fan zu werden!

Tom Petty & The Heartbreakes © Mary Ellen Matthews

Die Termine

DatumOrtLocation
10.06.2012Hamburgo2 World
25.06.2012KölnLanxess Arena
30.06.2012MannheimSAP Arena

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Foto mitte: © Mary Ellen Matthews

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Toto – Falling In Between Live (DVD)

Bei Toto dreht sich immer mal wieder das Personalkarussell. Der einzige, der durchgehend immer dabei war, ist Steve Lukather an der Gitarre und am Gesang. Als Klassiker möchte ich gerne die DVD "Falling In Between Live" aus dem Jahr 2008 vorstellen, die in der dortigen Besetzung sehr gut harmoniert. Simon Phillips am Schlagzeug, der den 1992 verstorbenen Jeff Porcaro seit nunmehr knapp 20 ersetzt, muss eigentlich kaum erwähnt werden. Er ist eine Klasse für sich und passt einfach mit seinem Drum-Stil perfekt zur Band.

Toto - Falling in between Live DVD
Wirklich erstaunt war ich bei dieser DVD von Bobby Kimball, der sowohl bei der Studio-CD "Falling In Between", als auch bei dieser Tour aus dem Jahr 2007 zum Mikro griff. Der Mann haut immer noch die hohen Töne mit einer Power raus, dass man es kaum glauben kann. Gesanglich ist das auf jeden Fall großartig. Nur legt Kimball häufiger den Arm um Steve Lukather, vielleicht um Harmonie zu demonstrieren. Es wirkt etwas aufgesetzt und Steve scheint das wohl nicht so zu gefallen. An der Gitarre ist Lukather natürlich bei Toto unverzichtbar. Alle anderen sind mehr oder weniger austauschbar. Ich habe Toto sogar mal mit Gregg Bissonette am Schlagzeug live gesehen, als Simon Phillips krank war. Das ging ebenfalls. Klasse sind auf dem Konzertmitschnitt auch Leland Sklar am Bass und Greg Phillinganes am Keyboard und Gesang. Beide integrieren sich fantastisch in die Band und gerade Bass-Legende Leland Sklar, der normal für ruhigere Künstler wie James Taylor, Jackson Browne, Phil Collins oder Barbra Streisand den Bass zupft, hat seinen Job hammermäßig gemacht und gezeigt, dass er richtig rocken kann! Last but not least ergänzt Tony Spinner an der zweiten Gitarre und am Gesang das Line-Up. Zusammen kommt ein guter Sound raus, der gerade auch dort, wo es in den mehrstimmigen Gesang geht, absolut überzeugen kann. Steve Lukather zaubert selbstverständlich wieder reichlich Solos aus dem Ärmel, so dass auch hier keiner zu kurz kommt. Die großen Hits wie u.a. "Hold The Line", "Rosanna", "Africa" oder "Stop Lovin You" sind alle enthalten. Die Gesamtspielzeit beträgt kurzweilige 142 Minuten. Ein klasse Konzert aus dem Zenith in Paris und eine DVD/Blu-ray, die in keiner Toto-Sammlung fehlen sollte!

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Stray Cats – The Toronto Strut (CD)

Wer rein zufällig einen '57 Chevrolet Bel Air (Bild oben) oder ein äquivalentes Kraftfahrzeug aus US-amerikanischer Produktion der fünfziger Jahre in seiner Garage beherbergt, wird gepflegte Rock 'n' Roll-Musik vermutlich zu schätzen wissen. Die Neo-Rockabilly-Band Stray Cats dürfte den meisten Freunden dieses Genres nicht nur geläufig, sondern durchaus wohlgesonnen sein. Wer je auf einem Konzert der Stray Cats war, weiß, dass man dort eine andere Welt bzw. eine andere Zeit betritt. Der Großteil des Publikums sieht aus, als ob es direkt aus den Fünfzigern importiert wurde. Blue Jeans, College-Jacken, Geldbörsen-Ketten, Tattoos sowie natürlich Frisuren mit Tolle und Pomade bis zum Abwinken.

Stray Cats – The Toronto Strut
Die Stray Cats wurden Ende der Siebziger von Brian Setzer (Gesang und Gitarre), Slim Jim Phantom (bürgerlich Jim McDonell) (Schlagzeug) und Lee Rocker (bürgerl. Leo Drucker) (Bass) unter dem Namen "Brian Setzer and the Tomcats" gegründet und waren 1983 dann inzwischen als Stray Cats wohl auf ihrem ersten Karriere-Höhepunkt. In diesem Jahr spielten sie auf der Loreley und machten sich damit auch in Deutschland einen Namen. Ein paar Monate vorher gastierten sie in der Massey Hall in Toronto, Kanada. Und von diesem Konzert ist kürzlich eine Live-CD erschienen, die in Deutschland von in-akustik vertrieben wird. Gemessen an der Zeit, ist die Klangqualität der Aufnahme durchaus okay. Ich kenne Scheiben größerer Bands aus den Achtzigern, die schlechter klingen. Das Konzert wurde damals live im Radio übertragen. Zwei Bonustracks, ebenfalls aus einem anderen Radiokonzert von 1982 in Chicago sind historisch ganz nett, klanglich allerdings bescheiden. Der Großteil der CD, die rund 79 Minuten Spielzeit hat, ist feinster Rock 'n' Roll in angemessener Qualität, der natürlich wunderbar in ein schickes US-Car passt, aber auch im rostigen Renault Twingo oder auf der Couch zu Hause Spaß macht! Für Neo-Rockabilly- und Stray Cats Fans ist die Scheibe als Ergänzung der Sammlung auf jeden Fall ein Tipp!

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Foto oben: © SREEDHAR YEDLAPATI - Fotolia.com

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24.11.2011 Veröffentlicht von Torsten in Konzerte, Live On Stage

Bruce Springsteen & The E-Street Band - Open Air 2012

Man nennt ihn "Boss", "Marathon-Mann", "Letzter Mohikaner der Rockmusik" oder "Leader of the Gang" und alles sind nur diffuse Umschreibungen für einen der größten Rockstars der Geschichte. Bruce Springsteen gilt auch in Deutschland spätestens seit seinem Album "Born In The U.S.A." aus dem Jahr 1984 als Superstar. Seine Shows sind legendär und kräftezehrend. Nicht nur er gibt alles. Er fordert auch sein Publikum bis aufs Letzte und ein Konzert kann im Extremfall schon mal 5 Stunden dauern. Das macht ihm so schnell keiner nach! Ob er diese Extreme immer noch praktiziert? Der Mann ist immerhin schon 62 Jahre alt! Bruce Springsteen ist Oscar-Preisträger und hat bereits 2x einen Golden Globe und 20x den Grammy gewonnen. Die Bezeichnung "The Boss" stammt übrigens aus den Siebzigern, als er seinen Musikern noch die Gagen nach dem Auftritt ausbezahlt hat! In den Staaten ist er eine Institution und auch weltweit zählt er zu den ganz Großen der Musik! Im Sommer 2012 kommt er zusammen mit seiner E-Street Band für vier Open-Air-Konzerte nach Deutschland und Österreich!

Bruce Springsteen

Die Termine:

DatumOrtLocation
25.05.2012FrankfurtCommerzbank-Arena
27.05.2012KölnRheinEnergieStadion
30.05.2012BerlinOlympiastadion
12.07.2012Wien (AT)Ernst Happel Stadion

Der Kartenvorverkauf beginnt am 28.11.2011 um 9.00 Uhr!

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Foto oben: © Sony Music
Foto mitte: © Danny Clinch

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