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Tag: Heavy Metal

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Divine Ascension – Liberator – Power Metal aus Down Under

Wenn es um Musik-Acts aus Australien geht, muss man erst ein wenig überlegen. Dann fallen einem aber doch eine ganze Menge Namen ein wie z.B. AC/DC, Men At Work, Rick Springfield, Kylie Minogue, INXS oder natürlich die Bee Gees. In diese Liste kann man auch Divine Ascension nehmen, die mit zielgerichtetem Power Metal und ihrem zweiten Album Liberator bei der Zuhörerschaft punkten wollen. Die CD erscheint in Deutschland am 21. November.

Divine Ascension - Liberator
Dass aus dem Land der Kängurus dicke Gitarrenbretter kommen können, wissen wir spätestens seit AC/DC. Mit Devine Ascension kommt nun eine weitere Kapelle um die Ecke, die das Hard 'n' Heavy Genre bedient. Genauer bewegen wir uns auf dem Terrain des Progressive- bzw. Power Metals. Besonders ist hier ferner, dass der Gesang aus femininer Kehle von Frontfrau Jennifer Borg ertönt, wobei die Stimme gerne mehrfach, teilweise mehrstimmig übereinandergelegt wird. Das klingt gut und erinnert mich teilweise ein wenig an Amy Lee von Evanescence, wobei es bei Divine Ascension in der Summe doch schon ein paar Spuren härter zur Sache geht. In den Single-Charts erwarte ich also keine nennenswerte Platzierung, denn das ist für den Mob vermutlich eine Stufe zu hart. Das macht aber auch gar nichts, denn die Zielgruppe dürfte mit Maintream-Hitparaden eher wenig am Hut haben. Trotz aller Härte geht es dennoch melodisch zu und ruhigere Momente gibt es ebenfalls. Das Album ist sehr gut produziert und wurde von Jens Bogren (Soilwork, Katatonia, Opeth, Devin Townsend) in den Fascination Street Studios in Schweden gemixt und gemastert. Die Band besteht neben Jennifer Borg aus Robb Inglis (Gitarre), Karl Szulik (Gitarre), Jason Meracis (Bass), David Van Pelt (Keyboards) und Luke Wenczel (Drums). Wenn die Dame und die Herren die Musik auch live in einer ähnlichen Güte, wie auf dem Tonträger rüberbringen, dürften Divine Ascension beim nächsten Wacken Open Air optimal ins Line-Up passen. Eine Europa-Tour soll in Planung sein. Die Platte macht auf jeden Fall ordentlich Druck nach vorne und bereitet richtig Spaß. Das ist gelungener melodischer Power Metal und definitiv State of the Art. Die Musik verleitet sehr dazu, das Lautstärke-Poti deutlich höher zu drehen… Gruß an die Nachbarn!

Divine Ascension - Stronger (Official Lyric Video)


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Foto: Darko Boehringer

Dream Theater – Live At Luna Park

Sie sind ohne Zweifel in der obersten Liga des musikalischen Könnens zuhause. Die progressiven Metaller von Dream Theater beherrschen ihr Handwerk fast perfekt. Das stellen sie nun auch wieder mit dem frischen Live-Mitschnitt "Live At Luna Park" unter Beweis. Das Konzert erscheint am 01. November 2013 als Blu-ray, Doppel-DVD und als Deluxe-Edition (Blu-ray + 2 DVDs + 3 CDs) . Ich hatte gestern ein Promoexemplar der DVD in der Post, womit die Abendbeschäftigung geklärt war.

Dream Theater - Live At Luna Park DVD
Vorweg sei erwähnt, dass ich mir den Großteil des Hauptkonzertes angesehen habe und den Rest in einem Schnelldurchgang. Die Gesamtspielzeit der enthaltenen Datenträger beträgt nämlich knapp fünf Stunden! Wer dem Progressive Metal zugetan ist, braucht hinsichtlich Dream Theater keine weitere Erklärung. Alle anderen sollten sich mit gebührlicher Vorsicht an das Werk machen. Die fünf Herren finden ihre Erfüllung nun mal nicht im trivialen 4/4 Takt und normalen Aufbau ihres Liedguts. Die Songs sind bis ins Mark komplex, mit schrägen Rhythmen, dicken Gitarrenriffs, Breaks und Soloeinlagen, die es in sich haben. Mir ist und bleibt es ein Rätsel, wie man sich derartige Songs überhaupt nur einprägen, geschweige dann in der Güte wiedergeben kann. Zugegeben, das ist nicht jedermanns Sache, aber so ist es ja auch nicht konzipiert. Hier geht es ganz klar um Grenzerfahrungen zwischen dem machbaren und dem nicht machbaren. Und an einigen Stellen fragt man sich schon, wie lange man wohl dafür üben müsste.

Das Konzert entstand auf der "A Dramatic Tour Of Events"-Welttournee in der Luna Park Arena in Buenos Aires. Die über ein Jahr dauernde Konzertreise war übrigens für den neuen Drummer Mike Mangini die Nagelprobe. Schließlich musste er die Trommel-Koryphäe Mike Portnoy ersetzen. Diese Prüfung hat er jedoch mit Bravur bestanden. Wenn man sein Drumset sieht, denkt man erst, da sitzt jemand mit einer übergroßen Hybris. Spätestens bei seinem sehr sehens- und hörenswerten Drumsolo zeigt sich jedoch, dass jedes Teil am Kit einen guten Grund hat. Auch die Stamm-Crew hat hervorragende Dienste geleistet. Das einzige was mir auffiel, war der Gesang bei den ruhigen Stücken. Balladen liegen James LaBrie einfach nicht. Er muss hoch und laut singen, damit es gut klingt. Ansonsten gibt es aber musikalisch überhaupt nichts zu meckern.

Die Videoaufnahmen geben jedoch sehr wohl Grund zur Kritik. Das Konzert wurde mit 16 Kameras aufgenommen. Es gab welche, die klassisch von Kameramännern (oder –frauen?) bedient wurden. Dann gab es fest montierte Kameras, z.B. über dem Schlagzeug oder rechts am Keyboard. Diese hatten leider die Qualität einer besseren Webcam. Das kann jedoch im Rahmen der künstlerischen Freiheit auch gewollt gewesen sein. Und dann gab es noch die MAT-Kamerakräne, die Bilder quasi im Fluge aufnehmen und dramatische Schwenks sowie spektakuläre Kamerafahrten ermöglichen, wovon auch über die Maßen Gebrauch gemacht wurde. Diese permanente Bewegung im Bild nervt jedoch und strengt ziemlich an. Hinzu kamen – besonders am Anfang – viele, schnelle Schnitte, was den nervösen Gesamteindruck weiter unterstreicht. Natürlich ist Film das Medium für bewegte Bilder, aber es langt meiner Meinung nach, wenn sich die Protagonisten bewegen. Nichts gegen dezente Kameraschwenks, aber hier wurde definitiv übertrieben. Es gab leider kaum stehende Bilder. Zum Teil waren die Kamerabewegungen sogar unrund und man hatte partiell das Gefühl besoffen vor einem Ego-Shooter zu sitzen. Hier wäre weniger eindeutig mehr gewesen. Bei der Musik zeigt der Daumen steil nach oben, aber beim Videomaterial waren wohl einige Verantwortliche deutlich überzuckert.

Dream Theater - Pull Me Under (Live At Luna Park)


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Foto: Torsten Sukrow

Meine CD-Tipps aus den Veröffentlichungen des 8. Februars 2013

Neues Spiel, neues Glück! Diese Woche erstelle ich zum vorerst letzten Mal meine Liste mit Tipps aus den Neuerscheinungen des Plattenmarktes. Die Resonanz auf diese Rubrik ist zu gering und die Arbeit dafür zu aufwendig. Ich werde jedoch weiter in loser Folge interessante Einzeltitel auf CD und DVD / Blu-ray rezensieren.

Meine Auswahl enthält diesmal wieder in erster Linie eher unbekannte Namen. Da wäre z.B. die belgische Elektronik-Pop-Band Amatorski, die bereits reichlich Lob aus dem Feuilleton bekommen hat, oder Chris Stamey, dessen Albumtitel zwar Blues vermuten lässt; zum Vorschein kommt jedoch ein Singer-Songwriter mit ansprechendem Retro-Sound. Die Band Carver steht für zeitgemäßen Rock mit Punk und Heavy Einflüssen und Lakeside Inn bieten einen spannender Genre-Mix zwischen Rock und Pop mit Anleihen britischer Künstler der 80er. Ebenfalls eher unbekannt ist die Band Delta Spirit, die auf ihrem dritten Album vom Americana/Folk zum Rock/Pop wechselt. Bekannte Namen habe ich aber auch dabei: Da wären z.B. die UK SUBS mit ihrem 24. Album. Die erste Pressung der neuen CD von den Punk-Urgesteinen erscheint als Deluxe Hard Back Sleeve komplett mit einem 20-seitigen Booklet in einer Auflage von 2.000 Stück. Die Bluesrocker Robin Trower und Dr. Feelgood tummeln sich auch in meinen Tipps. Letztere bringen ein Re-Release des 90er Albums "Live In London", remastered und mit bisher unveröffentlichten Tracks. Jazzig wird es mit ECM Künstler Charles Lloyd & Jason Moran und die Singer-Songwriterin Lisa Loeb, die mit dem Song "Stay (I Missed You)" bekannt wurde, steht auch mit einem neuen Longplayer in den Startlöchern. Beim Klick auf die Cover-Fotos öffnet sich die entsprechende Produktseite von Amazon.de. Bei den meisten Alben kann man die Songs anspielen.

Hier kommt die makellose Übersicht meiner Tipps aus den Neuerscheinungen vom 8. Februar 2013:

Cover
Titel
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Lisa Loeb - No Fairy Tale
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Amatorski - TBC
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Robin Trower - Roots & Branches
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Delta Spirit - Delta Spirit
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Carver - Preflight
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Album als MP3 bei Musicload kaufen
Charles Lloyd & Jason Moran - Hagar's Song
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UK SUBS - XXIV
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Chris Stamey - Lovesick Blues
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Lakeside Inn - Tomorrow Will Be Done
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Dr. Feelgood - Live In London
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Foto: Torsten Sukrow

Neues vom Plattenmarkt am 01. Februar 2013

Auch diese Woche sind keine Mega-Kracher unter den neuen Releases der Plattenfirmen. Dennoch sind nach einiger Suche in den Veröffentlichungen des 1. Februars 2013 ein paar Perlen aufgetaucht, die ich als Empfehlungen in meine Auswahl genommen habe. Wer mit Walliserdeutsch etwas anfangen kann, sollte sich mal die frische CD der Schweizer Mundartsängerin Sina mit schönen Popsongs in unterschiedlichen Duetten, u.a. mit Stefanie Heinzmann antun. Der Bluesrocker Mitch Ryder veröffentlicht einen Konzertmittschnitt, genau wie die Average White Band, die mit Soul, Funk und R&B sowie dem Hit "Pick Up The Pieces" in den Siebzigern bekannt wurde. Ebenfalls live, aber schon etwas älter, ist das Album der UK-Tour 75 von Thin Lizzy. Die Niederländer von Golden Earring (Radar Love) bringen ein neues Studioalbum und von Blind Guardian kommt ein fettes Box-Set, das auf 8.000 Exemplare limitiert ist. Hochwertiger Jazz kommt diese Woche von Cloning Americana (Modern Jazz), dem deutschen Jazz-Gitarristen Helmut Kagerer sowie vom Lora Kostina Trio, einer Gruppe um die namensgebende Pianisten aus Sankt-Petersburg. Zu guter Letzt beglückt uns Altpunk Billy Idol mit einem DVD-Live-Konzert aus dem Jahr 1993, das jedoch mit 50 Minuten Spielzeit recht knapp ausfällt.
Somit sind doch auch diese Woche wieder ein paar Schmankerl dabei. Geht doch!

Die Liste meiner Auswahl in tabellarischer Übersicht:

Cover
Titel
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Sina - Duette
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Blind Guardian - A Traveler's Guide to Space and Time
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Golden Earring - Tits 'n Ass
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Cloning Americana - For Which It Stands
Cloning Americana - For Which It Stands
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Average White Band - Times Squared
Average White Band - Times Squared
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Helmut Kagerer - About Birds and Bees
Helmut Kagerer - About Birds and Bees
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Thin Lizzy - UK Tour '75
Thin Lizzy - UK Tour '75
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Lora Kostina Trio – Vorahnung
Lora Kostina Trio – Vorahnung
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Mitch Ryder - It's Killing Me
Mitch Ryder - It's Killing Me
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Billy Idol - Live From London
Billy Idol - Live From London
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Interessante Musik Neuerscheinungen auf CD vom 25. Januar 2013

Wirklich neue Alben der bekannten, großen Namen sind diese Woche zwar nicht dabei, ich habe aber dennoch eine ganz spannende Auswahl der Neuerscheinungen des Plattenmarktes vom 25. Januar 2013 zusammengestellt. Meine Liste beginnt mit der Neuauflage des legendären Fleetwood Mac Albums "Rumors", das zum 35. Geburtstag in verschiedenen Ausführungen erscheinen wird. Die deutschen Elektromusik-Pioniere von Qluster (vormals Kluster bzw. Cluster) erfreuen die Fans mit frischem Material. Eine fluffige Scheibe bringt auch die Singer-Songwriterin Betty Steeles und ein Comeback feiert die britische Metal-Institution Chrome Molly nach 22 Jahren. Die Sparte "Blues" wird diese Woche mit den Alben von Erja Lyytinen und Bart Walker anspruchsvoll besetzt. Und jazzig wird es mit dem Yaron Herman Trio sowie der CD von Jill Barber, die den 50er Style mit Orchester aufleben lässt und dabei mit ihrer Stimme zeitweise an Katie Melua erinnert. Die Hard 'n' Heavy Fraktion wird weiter beglückt mit dem neuen Werk von Pink Cream 69 sowie einer tollen Platte von Dante, die irgendwo zwischen Progressive Metal und Progressive Rock ihr Genre gefunden haben.

Hier ist die strukturierte Auflistung meiner Empfehlungen für diese Woche:

Cover
Titel
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Fleetwood Mac - Rumours
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Pink Cream 69 - Ceremonial
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Dante - November Red
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Jill Barber - Mischievous Moon
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Erja Lyytinen - Forbidden Fruit
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Betty Steeles - This Is Betty Steeles
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Chrome Molly - Gunpowder Diplomacy
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Qluster - Lauschen
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Bart Walker - Waiting On Daylight
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Yaron Herman Trio - A Time for Everything
Yaron Herman Trio - A Time for Everything
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Foto: Torsten Sukrow

Die frischen Tonträger Neuerscheinungen für den 18. Januar 2013

So liebe Leute, langsam kommen mal wieder ein paar Neuerscheinungen um die Ecke, die es vorzustellen lohnt. Wir beginnen mit dem Soundtrack zum neuen Quentin Tarantino Film "Django Unchained". Neues gibt es auch von Halloween, einer der erfolgreichsten deutschen Heavy Metal Bands sowie von den Punk-Rockern Bad Religion. Die italienische Rockröhre Gianna Nannini wirft ebenfalls ein frisches Werk auf den Plattenmarkt. Besonders spannend find ich diese Woche die Werke von der britischen Singer-/Songwriterin Kyla La Grange, der brasilianischen Metalband Vandroya und von dem US-Pianisten Ben Sidran. Letzterer spielte früher für die Steve Miller Band und war z.B. auch als Studio- bzw. Sessionmusiker für die Rolling Stones, Peter Frampton, oder Eric Clapton tätig. Sein Album ist jedoch ganz ruhiger Jazz vom Feinsten. Interessant ist zudem die Auswahl aus dem Benefiz-Livekonzert 12-12-12 für die Opfer des Wirbelsturms "Sandy", bei dem u.a. Bruce Springsteen, Roger Waters (Pink Floyd), Paul McCartney und Billy Joel mitwirkten. Die kompletten Erlöse aus den Eintrittskarten, den Downloads und den CD-Verkäufen gehen an den "Robin Hood Relief Fund", der vor Ort an der Ostküste der USA mit den Geldmitteln, Know-How und Material hilft. Bereits ausführlich hatte ich kürzlich das neue Album von Toto Gitarrist Steve Lukather sowie die DVD / Blu-ray von Lady Antebellum vorgestellt. Mal schauen, was die nächsten Wochen so bringen!

Hier ist die tabellarische Übersicht meiner Auswahl:

Cover
Titel
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Django Unchained - Soundtrack
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Helloween - Straight Out Of Hell
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Steve Lukather - Transition
Steve Lukather - Transition
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12-12-12 The Concert for Sandy Relief
12-12-12 - The Concert for Sandy Relief
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Gianna Nannini - Inno
Gianna Nannini - Inno
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Kyla La Grange - Ashes
Kyla La Grange - Ashes
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Vandroya - One
Vandroya - One
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Ben Sidran - Don't Cry for No Hipster
Ben Sidran - Don't Cry for No Hipster
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Bad Religion - True North
Bad Religion - True North
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Lady Antebellum - Own The Night - World Tour
Lady Antebellum - Own The Night - World Tour [DVD & Blu-ray]
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CD und DVD Neuerscheinungen für den 19. Oktober 2012

So langsam füllen sich die Regale der Plattenhändler mal wieder mit Weihnachts-CDs aller möglichen und unmöglichen Künstler. Eine Liste entsprechender Werke, die sich lohnen, habe ich letztes Jahr schon mal hier zusammengestellt. Diese Woche begnüge ich mich jedoch (noch) ohne festtagsmusikalische Werke. Meine Liste enthält dafür Metal von Doro und Mob Rules, Jazz vom Trommelvirtuosen Manu Katché, Tony Bennett sowie dem Bobo Stenson Trio und z.B. eine neue Soloscheibe von Journey Gitarrist Neil Schon. Mein ganz besonderer Tipp in dieser Liste ist das neue Album von Steve Hackett mit dem Namen "Genesis Revisited II". Hier interpretiert der frühere Gitarrist von Genesis (1970 – 1977) einige frühe Werke der Band. Ein wirklich spannendes Album! Das neue Live-Album von Milow habe ich kürzlich schon hier rezensiert, daher ist es nicht in der Liste, aber dennoch sehr empfehlenswert!

Hier sind meine Tipps für Freitag, den 19. Oktober 2012

Cover
Titel
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Steve Hackett - Genesis Revisted II
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Herbert Grönemeyer - I Walk
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Manu Katché - Manu Katché
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Doro - Raise Your Fist
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Bobo Stenson Trio - Indicum
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Tony Bennett - Viva Duets
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Neal Schon - The Calling
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Andy Burrows - Company
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Mob Rules - Cannibal Nation
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The Doors - Live At The Bowl ´68 - DVD / Blu-ray
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Affector – Harmagedon

Sowas passiert nicht alle Tage! Als Tour-Drummer von Neal Morse fragen Fans den Niederländer Collin Leijenaar öfter nach seiner Meinung zu deren Musik. Dass da nicht immer was bei rauskommt, ist nachvollziehbar. Beim deutschen Gitarristen Daniel Fries war das jedoch anders. Seine Musik hatte so viel Power, dass bei einem ersten Aufeinandertreffen mit Leijenaar 2006 die Idee entstand, musikalisch etwas gemeinsam zu machen. Bis es soweit war, verging dann doch noch etwas Zeit. Nun steht die Veröffentlichung des Konzeptalbums "Harmagedon" der Band AFFECTOR jedoch unmittelbar bevor!

Affector - Harmagedon
Verstärkt werden die beiden von Mike LePond am Bass und Ted Leonard am Gesang. Somit stand die Basis der Truppe fest. Für die Aufnahmen hatten Leijenaar und Fries eine Wunschliste mit Keyboardern formuliert, die wie folgt aussah: Neal Morse, Alex Argento, Derek Sherinian (Black Country Communion, Planet X, Ex-Dream Theater) und Jordan Rudess (Dream Theater). Letztlich konnten sie tatsächlich alle vier Keyboarder für das Projekt begeistern. Das Album kommt am 18. Mai in die Läden und erfüllt absolut die Erwartungen, die die vorangehenden Zeilen möglicherweise geweckt haben. Prog-Rock mit deutlichen Heavy-Metal Elementen – und das alles vom Feinsten. Leijenaar klärt auf: „Wir haben das Album nicht für das Publikum geschrieben, sondern für uns selbst. Als Komponist ist es wichtig, sich selbst treu zu bleiben und etwas zu komponieren, das einen bewegt; ein Künstler sollte für sich selbst schreiben anstatt darüber nachzudenken, was kommerziell das Richtige wäre und was die Leute sofort mögen. So sehe ich das jedenfalls. Ich selbst höre lieber Musik, die aus persönlicher Inspiration geboren wurde, als solche, die nach dem Handbuch 'Wie schreibe ich einen Hitsong?' entstanden ist. Wir drücken uns selbst mit all den unterschiedlichen Musikstilen aus, die wir mögen. Es ist Metal, aber auch Rock, es ist leicht, symphonisch und voller Seele, manchmal sogar ein bisschen Queen-mäßig. Das Album ist ein Schmelztiegel der Musik, die wir lieben.“ In den Leistungen steckt auch keiner der Musiker zurück. Alle zeigen, was sie können – und das macht ziemlich Spaß. Auch wenn das Album nicht für das Publikum geschrieben wurde, wird selbiges dennoch davon begeistert sein. Solche Debüts lasse ich mir gefallen. AFFECTOR wurden durch Bands wie Dream Theater, Spock’s Beard, Genesis und viele andere Prog-Rock- und Metal-Größen beeinflusst, was unüberhörbar ist. Ein mächtiges Werk und eine Band, die sich hinter ihren Vorbildern nicht verstecken braucht. AFFECTOR spielt definitiv in der gleichen Liga!

In das Album "Harmagedon" reinhören und/oder als MP3 bei Amazon.de kaufen:



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Saxon – Heavy Metal Thunder - Live – Eagles Over Wacken

Als ich 1992 als junger Pressefotograf mit eigener Bildagentur an einem Brückenpfeiler in Schleswig ein Plakat mit der Aufschrift Wacken Open Air sah, hatte ich keine Ahnung wo Wacken überhaupt ist. Als Headliner für das Festival war Saxon riesig groß auf dem Plakat zu lesen. Über eine Konzertagentur habe ich Kontakt zu den Festivalmachern bekommen und wurde auch prompt als Fotograf akkreditiert. Mein Ansprechpartner war Holger Hübner, der sich in einer Art um die Journalisten gekümmert hat, wie ich es von anderen Festivals nicht kannte. Es gab einen gemeinsamen Backstage-Bereich mit den Künstlern und auch das Catering stand den Presseleuten kostenlos zur Verfügung. Dort konnte man sich also richtig wohlfühlen! Damals waren neben Saxon auch noch andere tolle Bands wie z.B. Blind Guardian, Paradise, Highlander oder Mama´s Boys dabei. Highlight war jedoch der Auftritt von Saxon am Samstagabend. Die Wacken-Leute und Saxon waren wohl beide voneinander beeindruckt, so dass daraus über die Jahre eine geschäftliche Beziehung und Freundschaft wurde. Thomas Jensen, zweiter Hauptverantwortlicher für das Festival, macht heute auch das Management für die Band. Vielleicht waren es Saxon, die mit ihrem großen Bekanntheitsgrad 1992 den Stein für das Wacken Open Air (W:O:A) ins Rollen brachten und die Initialzündung dafür gaben, dass heute alljährlich ca. 80.000 Metalheads in einem beschaulichen Dorf in Schleswig Holstein das größte Heavy Metal-Festival der Welt feiern.

Saxon - Heavy Metal Thunder-Live
Am 20. April kommen diverse Saxon-Produkte als CD, DVD und auf Vinyl unter dem Namen "Heavy Metal Thunder-Live" in den Handel. Ich habe Rezensionsexemplare der DVD und der Doppel-Live-CD "Heavy Metal Thunder-Live-Eagles Over Wacken" bekommen. Es gibt die DVD jedoch auch in einem Digipac zusammen mit einer CD eines Konzertes der Band vom letzten Jahr in Glasgow. Insgesamt gibt es diese Veröffentlichung inkl. der digitalen Downloads in 6 unterschiedlichen Varianten. Da kann man als Fan schon mal leicht durcheinander kommen. Die Saxon Fans sind wohl auch die angestrebte Zielgruppe für diese Artikel. Auf der DVD sind Highlights der Wacken-Konzerte aus den Jahren 2004, 2007 und 2009 zusammengestellt. Zu sehen und zu hören gibt es die großen Hits der Band wie "Denim & Leather", "Metalhead", "Heavy Metal Thunder", "Princess Of The Night" oder "Crusader". Insgesamt sind 30(!) Songs zu bestaunen. Die Doppel-CD mit dem kompletten Wacken-Konzert von 2009 trägt den Untertitel "Fan´s Choice Setlist". Saxon war für das Wacken Open Air extrem wichtig! Aber auch die Auftritte der Band in Wacken sorgten dafür, dass die Saxon-Popularität in Deutschland auf einem hohen Level blieb. Die Verbindung zwischen Saxon und Wacken ist also eine Win-Win-Situation. Und nun können sich auch alle Fans die Früchte dieser Kooperation nach Hause holen. Ein tolles Fanpackage!

Weil ich 1992 beim ersten Gig von Saxon in Wacken dabei war, will ich Euch auch gerne ein paar Bilder der damaligen Show zeigen. Diese sind von alten KB-Dias eingescannt, ergo qualitativ nicht 100%ig! Schon damals war Frontmann Biff Byford (Peter Rodney Byford) mit 41 Jahren kein junger Spund mehr. Und auch dieses Jahr werden Saxon wieder in Wacken spielen; dann ist Herr Byford 61 Jahre alt! Andere Leute dieses Alters liegen abends mit einer Gicht-Attacke vorm Fernseher und nicken beim Musikantenstadl friedlich ein. Biff Byford entert weiter mit seinen Jungs die großen Bühnen, um den Fans ordentlich was auf die Ohren zu geben! Hier sind einige Bilder von sowie der Presse-Pass von damals aus Wacken:

Saxon auf dem Wacken Open Air 1992
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Saxon - Heavy Metal Thunder - Live - Eagles Over Wacken - EPK


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Fotos in der Galerie: © SULUPRESS.DE / Torsten Sukrow

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Axel Rudi Pell - Circle Of The Oath

Der frühere Steeler Gitarrist Axel Rudi Pell ist seit 1989 mit der Band aktiv, die unter seinem Namen erfolgreich "firmiert". Neben den Live-Shows produzieren die Heavy Metal Urgesteine auch zahlreiche Alben. Und es folgen munter weitere Werke. Kenner der Branche sind mit den deutschen Metallern natürlich bestens vertraut. Nicht umsonst schafften es die die beiden Vorgängeralben "The Crest" auf Platz 23 und "The Ballads IV" auf Platz 29 der Charts. Das sind für dieses Genre sehr respektable Platzierungen. Die Fangemeinde von Axel Rudi Pell dürfte also quantitativ stattliche Ausmaße haben.

Axel Rudi Pell - Circle of the Oath
Der Erfolg der Band liegt vielleicht an der Geradlinigkeit. Schaut man sich alle Alben-Cover seit 1989 an, fällt auf, dass diese fast ausnahmslos die gleiche Linie verfolgen. Oben, meist mittig, das Band-Logo immer im gleichen Schrifttyp, unten in der Regel der Name der Platte. Als Coverabbildung gibt es größtenteils Airbrush-Gemälde mit metallkompatiblen Fantasy-Motiven. Bei Firmen nennt man so etwas Corporate Idendity bzw. Corporate Design. Eine durchgängige Linie schafft Vertrauen und baut eine Bindung auf. Was für einige vielleicht einfallslos aussieht, ist unter Gesichtspunkten des Marketings vielleicht sogar genial. Diese Linie verfolgt Axel Rudi Pell auch bei der Musik. Keine Experimente, keine neuen Sounds. Man verlässt sich auf das was man kann und optimiert das. Die E-Gitarren ertönen nach wie vor singend aus den Röhrenbefeuerten Full Stacks, der Gesang von Johnny Gioeli klingt so wie man sich das bei einer erdigen Metall-Kapelle vorstellt. Alles erinnert an die Hairy-Metal-Bands der Achtziger und Neunziger, wobei der Terminus "Hairy" eigentlich nur noch auf Mastermind Axel Rudi Pell zutrifft. Der Rest der Band trägt das Haupthaar eher kurz. Auch bei der Besetzung greift die Konstanz. Die Band spielt in der aktuellen Formation bereits seit 1998 zusammen. Circle Of The Oath – das 23. Album von Axel Rudi Pell, das am 23. März das Licht der Welt erblicken wird – ist eine Solide Metal-Platte und wird die treuen Fans selbstverständlich wieder begeistern. Und selbige dürfen sich ab 20. April ebenfalls auf eine Tour und Festivalshows u.a. beim Wacken Open Air freuen. Tickets für die Circle Of The Oath - Tour von Axel Rudi Pell gibt es hier.

In das Album "Circle Of The Oath" reinhören und/oder als MP3 bei Amazon.de kaufen:



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