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Tag: Hardrock

Foto: Eagle Vision

Deep Purple with Orchestra – Live In Verona [DVD & Blu-ray]

Bereits länger auf dem Markt ist der Konzertmitschnitt Deep Purple - Live At Montreux 2011, den es als DVD, Blu-ray sowie auf CD gibt. Der Montreux-Auftritt wurde am 16. Juli 2011 aufgenommen. Zwei Tage später, am 18. Juli 2011 wurde in der Arena in Verona ein weiteres Konzert der englischen Rockband in Bild und Ton festgehalten, welches am 17. Oktober als DVD und Blu-ray veröffentlicht wird.

Deep Purple with Orchestra – Live In Verona
Bei beiden Konzerten wurden exakt die gleichen Songs gespielt. Auch die Reihenfolge ist identisch. Somit kann man durchaus die Frage stellen, ob es sinnvoll ist, zwei so kurz aufeinanderfolgende Gigs als DVD / Blu-ray zu veröffentlichen bzw. zu erwerben? Ich kenne die Montreux-Fassung nicht, hinsichtlich der Kulisse wird aber wohl das Verona-Konzert die Nase vorn haben. Das römische Amphitheater aus dem Jahre 30 n. Chr. ist optisch schon ein Hingucker und sorgt alleine dadurch für eine Gänsehautatmosphäre. Die farbigen Lichter auf den Torbögen sehen einfach klasse aus. Und wenn dort, wo normalerweise Nabucco, Aida oder Don Giovanni vorgetragen werden, eine britische Hardrock-Band ihr Liedgut zum Besten gibt, hat das definitiv was. Die Ergänzung mit dem Orchester Neue Philharmonie Frankfurt unter der Leitung von Stephen 'BK' Bentley-Klein setzt dem Ganzen das i-Tüpfelchen auf.

Das Konzert beginnt mit einem klassischen Intro namens Overture, in dem zum Ende das Gitarren-Riff aus "Smoke On The Water" orchestral angespielt wird. Danach geht es Deep Purple-typisch mit dem bekannten Opener "Highway Star" und der gewohnten Instrumentierung los. Es folgt eine bunte Mischung der großen Hits von "Strange Kind Of Woman" über "Woman From Tokyo" und "Lazy" bis zu "Smoke On The Water". Zwischendurch werden auch neuere Stücke wie "Rapture Of The Deep" und "When A Blind Man Cries" gespielt. Mein Highlight ist – ein wenig atypisch – "Contact Lost", eine Instrumentalnummer vom 2003er Album Bananas, geschrieben von Steve Morse. Eine ganz typische Nummer für Steve Morse, mit einer grandiosen Melodie als perfektes Schaustück für den besonderen Stil des Amerikaners. Anders, als bei der Album-Version von "Contact Lost" folgt noch ein klasse Solo-Part auf der Gitarre, den ich wirklich herausragend finde und bei dem Steve Morse seine Fähigkeiten beim Volume-Bending vorzüglich unter Beweis stellt! Der Gitarrensound von Ritchie Blackmore war definitiv schärfer und aus meiner Sicht auch rockiger. Steve Morse gibt der Band durch seine Spielart seit nunmehr 20 Jahren einen etwas weicheren und melodiöseren Charakter. Für mich ist er aber, trotz einiger kleiner Fehler der beste Musiker bei Deep Purple. Er ist jedoch auch der Jüngste in der Kapelle und vielleicht einfach noch etwas vitaler? Alle anderen haben inzwischen nämlich das Rentenalter geknackt. Und das zeichnet sich hier und da auch mal ein wenig ab. Die ganz bissige Hardrock-Power früher Jahre ist einfach nicht mehr da. Dennoch liefern die Herren einen guten Job ab und wählten vielleicht auch als Tribut an ihr Alter eine traditionelle Spielstätte wie die Arena in Verona. Wer Live At Montreux 2011 bereits im Archiv hat, wird vermutlich wenig Neues finden. Ob dann die schöne Kulisse allein den Kauf rechtfertigt, muss jeder für sich entscheiden.

Deep Purple & Orchestra - Space Truckin (Live in Verona)


Dass die Herren aber auch in absehbarer Zeit nicht in den Ruhestand eintreten wollen, belegt die gerade verkündete Tour für November 2015:

Datum Ort Location
13.11.2015 Oberhausen König-Pilsener-ARENA
14.11.2015 Magdeburg GETEC Arena
16.11.2015 Rostock Stadthalle
15.11.2015 Leipzig Arena
18.11.2015 Hannover Swiss Life Hall
20.11.2015 Trier Arena
21.11.2015 Nürnberg Arena
23.11.2015 Hamburg O2 World
24.11.2015 Berlin Max-Schmeling-Halle
26.11.2015 München Olympiahalle
27.11.2015 Frankfurt Festhalle
28.11.2015 Stuttgart Hanns-Martin-Schleyer-Halle
    

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Foto: Frontiers Records

Mr. Big – The Stories We Could Tell

Es ist schon ein paar Tage her, dass die vier Herren von Mr. Big mit ihrer Musik in den Charts waren. Im April 1992 erreichte die Single "To Be With You" die Top-Position der deutschen Hitparade. Nicht schlecht für eine Band, die eigentlich im Hard-Rock beheimatet ist. Aber damals waren es oftmals gerade die harten Jungs, die mit Balladen bei einem breiten Publikum punkten konnten. Die Band löste sich 2002 auf, fand jedoch 2009 wieder in Originalbesetzung zusammen.

Mr. Big - The Stories We Could Tell
Am 26. September erscheint das neue Album The Stories We Could Tell bei Frontiers Records. Diese Plattenfirma hat sich ein wenig darauf spezialisiert, bekannte Bands früherer Zeiten unter Vertrag zu nehmen. Bei einigen frohlockt des Öfteren mehr der Name, als die Musik. Bei Mr. Big ist das definitiv anders. Eric Martin (Gesang), Paul Gilbert (Gitarre), Billy Sheehan (Bass) und Pat Torpey (Drums) sind musikalisch betrachtet top-fit und liefern eingängigen Rock, verteilt auf 13 Stücke bzw. knapp 56 Minuten Spielzeit. Gut, die Frisuren sind heute etwas alltagstauglicher. Nur Billy Sheehan, mit immerhin schon 61 Lenzen, trägt weiterhin lang, spielt allerdings auch unverändert auf extrem hohem Niveau. Bei der Fingerfertigkeit ist Paul Gilbert ebenfalls immer noch eine Tauglichkeit erster Kajüte zu bescheinigen. Eric Martin´s Stimme scheint etwas gereifter zu sein, so dass er teilweise ein wenig sonoriger klingt, als früher, was mir gut gefällt. Insgesamt hat die Scheibe einen guten, passenden Klang, bei dem alles transparent und füllig-warm rüberkommt. Das Album ist sehr gut produziert. Auch die Solo-Parts sind exzellent und machen aufgrund der durchgängig hohen Qualität wirklich Spaß. Von Arthrosen oder ähnlichem körperlichen Verschleiß scheinen die Herren noch ganz weit entfernt zu sein. Die hohen Erwartungen, die der Name Mr. Big mit sich bringt werden mit The Stories We Could Tell demnach voll erfüllt. Da darf der anspruchsvolle Hard-Rock Fan also gerne bedenkenlos zugreifen und wird sicher große Freude an der Platte haben. Eine hohe Platzierung in den Single-Charts ist aber wohl trotz allem eher nicht zu erwarten. Die Longplay-Charts könnten aber durchaus erobert werden, wenn die Zielgruppe mitbekommt, dass dieses Album richtig gut ist!

Mr. Big - The Monster In Me (Official Track)


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Foto: Joe Lester

California Breed – Das neue Projekt von Glenn Hughes, Jason Bonham und Andrew Watt

Nachdem Joe Bonamassa bei Black Country Communion ausgestiegen ist, hat es auch Keyboarder Derek Sherinian aus dem Line-Up der Band gekegelt. Übrig blieben Glenn Hughes und Jason Bonham (der Sohn von John Bonham / Led Zeppelin), die den jungen Gitarristen Andrew Watt (23) an Bord geholt haben und jetzt unter dem Namen California Breed firmieren. Das Debüt-Album des Rock-Trios erscheint am 16. Mai bei Frontiers Records und dürfte Freunden ansprechenden Classic-Rocks durchaus munden.

CALIFORNIA BREED cover
Bereits der Opener "The Way" geht geradlinig ins Ohr und macht es unmöglich, still sitzen zu bleiben. Ein rotziges Gitarrenriff unterstützt vom treibenden Schlagzeug und komplettiert durch den markanten Gesang von Glenn Hughes bringen einen sofort auf Kurs. Ja, hier gibt es gleich mal richtig was auf die Ohren und man fühlt sich schnurstracks in die Siebziger zurückversetzt. Titel Nr. 2 "Sweat Tea" (siehe Video) steht dem in nichts nach. Purer Rock, wie ihn der Kenner gerne hat! Dass Glenn Hughes beim dem Gesangsstil überhaupt noch eine Stimme hat, grenzt an ein Wunder. Er scheint irgendwie von einem anderen Stern zu sein. Auch optisch ist Hughes alles andere als normal. Er ist ein wahrer Freak und den braucht es im Musikbusiness. Gerade bei dieser Musikrichtung nehme ich ihm sein Stil zu 100% ab – er wirkt absolut authentisch. Im weiteren Verlauf des Albums gibt es auch ruhiger Stücke. Der Titel "Midnight Oil" hat Kultcharakter und dürfte auf Konzerten ein Song werden, bei dem das Publikum gut mitsingen kann und wird. California Breed ist echter Rock ohne Schnickschnack, aber mit viel Herzblut und Power sowie tollen Songs. Das Album ist super produziert und sollte für den vollen Spaßfaktor laut gehört werden. Da müssen die Nachbarn durch. Wenn selbige nicht Helene Fischer Fans sind, kommen sie möglicherweise sogar rüber und rocken mit. Man hört in den Stücken teilweise die Verwandtschaft zu Deep Purple und Led Zeppelin an, aber es gibt auch reichlich eigene Stilistik, so dass hier eine autonome Rock-Platte eingespielt wurde, zu der es für meinen Geschmack gerne noch reichlich Nachfolger geben darf. Hoffen wir, dass California Breed länger besteht, als Black Country Communion. Live dürfte die Band ebenfalls ein Highlight werden! Das Album überzeugt mich schon mal restlos.

California Breed - Sweet Tea


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Foto: Paul Haverkort

Vandenberg's MoonKings – Die neue Band von Ex-Whitesnake Gitarrist Adrian Vandenberg

Vandenberg war auch der Name der Band, die Anfang der Achtziger gegründet wurde und bei der Adrian Vandenberg Namensgeber und Gitarrist war. Erfolg hatte die Band in den USA, wo sie im Vorprogramm von Ozzy Osburne und Kiss tourten sowie in Japan. 1987 stieg Adrian Vandenberg bei Whitesnake ein und blieb 10 Jahre. In dieser Zeit wurde er auch als Gitarrengröße in Europa bekannter. Nun steht der Niederländer mit seiner neuen Band MoonKinks und einem frischen Album in den Startlöchern. Erscheinen wird der Longplayer am 21. Februar 2014.

Vandenberg's Moonkings Cover
Die Band besteht neben Herrn Vandenberg aus Sänger Jan Hoving und den jungen Mitstreitern Mart 'Martman' Nijen-Es am Schlagzeug sowie Sem 'The Sham' Christoffel am Bass. Beim Start der CD wird man sogleich in die Zeit des Glam-Metals gebeemt. Das bedeutet es gibt eingängige Songs, die vor 25-30 Jahren durchaus Potential für eine höhere Chartposition gehabt hätten. Heute dürfte das durch den veränderten Zeitgeschmack jedoch deutlich schwerer werden. Dennoch besticht die Scheibe durch ein gutes Songwriting und sehr gute Instrumentalisten. Die Gitarrenparts von Adrian Vandenberg stehen hierbei oft im Vordergrund, ohne jedoch aufdringlich zu wirken. Die Soli zeigen, dass der Mann auch heute noch mit 50 Jahren den Ansprüchen eines herausragenden Gitarristen gerecht wird. Coole Riffs sind Ehrensache. Während früher viele Glam-Metal Bands recht sauber und glatt klangen, findet man bei den MoonKings durchaus den nötigen "Dreck", der die Musik wieder etwas authentischer macht. Die Stimme von Jan Hoving klingt auch irgendwie vertraut. Es ist eine Mischung aus Klaus Meine (Scorpions), Robert Plant (Led Zeppelin) sowie Ronnie James Dio und passt perfekt in das Genre. Wie es sich für guten Glam-Metal gehört, finden sich ebenfalls einige ruhigere Stücke auf dem Album. Gerade diesen Bands wurde damals immer nachgesagt, dass sie die besten Lovesongs haben. Eine wirklich herausragende Power-Ballade ist jedoch nicht dabei. Mit dem Song "Breathing" (siehe und höre Video) scheinen die Herren sogar noch ein wenig auf eine jüngere Zuhörerschaft zu schielen. Die Nummer hätte auch von Miley Cyrus sein können – jedoch zu Zeiten, als sie ihre Zunge noch unter Kontrolle hatte. Zum Schluss der CD gibt es ein Wiederhören mit David Coverdale, der sich beim Whitesnake-Song "Sailing Ships" die Ehre gibt. Wer die späten Whitesnake-Werke mag, oder an Bands wie Bon Jovi, Cinderella und ähnlichen Gefallen findet, wird auch mit Vandenberg´s MoonKings ein passendes Werk für die Plattensammlung finden. Im April sind die MoonKings für fünf Konzerte in Deutschland.

Vandenberg's MoonKings - Breathing (Official Video)


Vandenberg's MoonKings Tour
Datum Ort Location
10.04.2014 Hamburg Markthalle
12.04.2014 Essen Turock
13.04.2014 Nürnberg Hirsch
21.04.2014 Freiburg Jazzhaus
15.04.2014 Aschaffenburg Colos-Saal
16.04.2014 München Backstage Halle
    
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Foto: PR

Rainbow – Live In Munich 1977 [DVD]

Rainbow zählt unbestritten zu den spannendsten Rockbands der Siebziger Jahre. 1975 nach dem Austritt bei Deep Purple von Ritchie Blackmore gegründet, kann die Band bis in die frühen Achtziger vor allem in Großbritannien einige hohe Chartplatzierungen mit ihren Alben ergattern. Wirklich legendär ist aber für viele nur die frühe Phase der Band, in der Ronnie James Dio am Gesang war und der Musik durch seine Stimme einen ganz eigenen Charakter gab. Dio ist 1978 aufgrund der Spannungen mit Ritchie Blackmore ausgestiegen.

Rainbow - Live In Munich 1977 DVD
Aus dem Jahr 1977 stammt dieser Konzertmitschnitt, der einzige, der jemals in voller Länge mit der klassischen Blackmore-Dio-Powell-Besetzung gefilmt wurde. Am Bass waren Bob Daisley und am Keyboard David Stone frisch besetzt. Bis die Münchener Olympiahalle jedoch in den Genuss der musikalischen Darbietung kommen konnte, war Geduld gefragt. Ritchie Blackmore hatte nämlich zwei Abende zuvor bei einem Auftritt in Österreich Ärger mit der Polizei und musste aus dem Alpenland herausgeschmuggelt werden. Das Konzert begann also erst weit nach Mitternacht!

Ob Ritchie Blackmore aufgrund der Vorkommnisse in Österreich so launisch wirkte, oder ob das seine normalen Allüren waren, kann ich nicht beurteilen. Er macht auf der DVD jedenfalls einen recht angespannten Eindruck. Blackmore war für derartige Stimmungsschwankungen aber auch bekannt. Musikalisch haben alle einen guten Job abgeliefert. Insbesondere Ronnie James Dio zeigte sein ganzes Können als hervorragender Sänger, der von weich und gefühlvoll bis hart und heavy zu jeder Zeit Herr seiner Stimme war, ohne dabei jemals in die Nähe seines Limits zu kommen. Cozy Powell trommelte souverän mit einer Haltung, dessen Anblick mir schon Rückenschmerzen verursacht. Ritchie Blackmore mimte den Boss und bediente in gewohnter Manier seine Strat mit flotten Läufen. Zum Schluss zertrümmerte er dann auch noch ein etwas günstigeres Model der Gitarre und wirkte dabei recht aggressiv. Er schleuderte das Instrument, bzw. dessen gebrochene Reste bedenklich nah an den Köpfen des Publikums vorbei. Passiert ist seinerzeit offensichtlich jedoch nichts.

Alles in allem ist dieses Konzert ein Highlight für Rainbow Fans. Die DVD wurde jedoch in nahezu gleicher Aufmachung schon 2006 veröffentlicht. Geändert hat sich – soweit erkennbar – nur, dass jetzt die Rockpalast- und WDR-Logos mit auf dem Cover abgebildet sind. Die neue Auflage ist dafür aber auch um einiges günstiger. Weil eine TV-Aufnahme von 1977 natürlich nicht an den heutigen Stand der Technik heranreicht, darf man sowohl vom Bild als auch vom Ton keine Wunder erwarten. Insbesondere im Bild laufen teilweise ein paar Streifen durch. Als Zeitdokument dieser beeindruckenden Rainbow Ära bekommt der Fan jedoch einige schöne Stücke präsentiert. Da können mir auch paar Störstreifen den Spaß nicht verderben. Für ein Kind der Siebziger kann das sogar einen gewissen Charme haben. Das Konzert erscheint als DVD und zeitgleich auf Doppel-CD sowie als Vinyl-Doppelalbum am 26. April 2013.


Rainbow – Live In Munich 1977 als DVD, Doppel-CD, Doppel-LP oder MP3 bestellen bei:
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Foto: Torsten Sukrow

Interessante Musik Neuerscheinungen auf CD vom 25. Januar 2013

Wirklich neue Alben der bekannten, großen Namen sind diese Woche zwar nicht dabei, ich habe aber dennoch eine ganz spannende Auswahl der Neuerscheinungen des Plattenmarktes vom 25. Januar 2013 zusammengestellt. Meine Liste beginnt mit der Neuauflage des legendären Fleetwood Mac Albums "Rumors", das zum 35. Geburtstag in verschiedenen Ausführungen erscheinen wird. Die deutschen Elektromusik-Pioniere von Qluster (vormals Kluster bzw. Cluster) erfreuen die Fans mit frischem Material. Eine fluffige Scheibe bringt auch die Singer-Songwriterin Betty Steeles und ein Comeback feiert die britische Metal-Institution Chrome Molly nach 22 Jahren. Die Sparte "Blues" wird diese Woche mit den Alben von Erja Lyytinen und Bart Walker anspruchsvoll besetzt. Und jazzig wird es mit dem Yaron Herman Trio sowie der CD von Jill Barber, die den 50er Style mit Orchester aufleben lässt und dabei mit ihrer Stimme zeitweise an Katie Melua erinnert. Die Hard 'n' Heavy Fraktion wird weiter beglückt mit dem neuen Werk von Pink Cream 69 sowie einer tollen Platte von Dante, die irgendwo zwischen Progressive Metal und Progressive Rock ihr Genre gefunden haben.

Hier ist die strukturierte Auflistung meiner Empfehlungen für diese Woche:

Cover
Titel
Bestellen bei
Fleetwood Mac - Rumours
Fleetwood Mac - Rumours
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Pink Cream 69 - Ceremonial
Pink Cream 69 - Ceremonial
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Dante - November Red
Dante - November Red
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Jill Barber - Mischievous Moon
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Erja Lyytinen - Forbidden Fruit
Erja Lyytinen - Forbidden Fruit
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Betty Steeles - This Is Betty Steeles
Betty Steeles - This Is Betty Steeles
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Chrome Molly - Gunpowder Diplomacy
Chrome Molly - Gunpowder Diplomacy
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Qluster - Lauschen
Qluster - Lauschen
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Bart Walker - Waiting On Daylight
Bart Walker - Waiting On Daylight
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Yaron Herman Trio - A Time for Everything
Yaron Herman Trio - A Time for Everything
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Foto: Torsten Sukrow

Die frischen Empfehlungen aus den CD und DVD Veröffentlichungen vom 30. November 2012

So, wer jetzt noch keine passende Weihnachtsmusik hat, sollte nicht mehr auf Neuerscheinungen in diesem Bereich bauen. Das Thema dürfte sich für dieses Jahr erledigt haben, denn in den, für Freitag anstehenden Veröffentlichungen habe ich nichts Nennenswertes wahrnehmen können. Wer in dem Segment dennoch kaufwillig ist, kann auf meine Weihnachts-CD-Tipps vom letzten Jahr zurückgreifen, die auch 2012 eine vorzügliche Wahl sind! Ansonsten beginnen meine Tipps diese Woche mit ein paar recht interessanten Jazz-Scheiben von Till Brönner, Heinz Sauer & Michael Wollny, einer richtig schönen Gitarren-Jazz-Platte von Horst Weber sowie einem ebenfalls herausragenden Longplayer von Scenes (John Stowell, Jeff Johnson, John Bishop). Von den legendären Southern-Rocker der Allman Brothers Band wird das 91er Werk "Shades Of Two Worlds" als Wiederveröffentlichung in die Waagschale gelegt und von Chickenfoot, der Band mit Sammy Hagar und Joe Satriani kommt ein interessantes Box-Set in den Handel. Ein weiteres Box-Set mit schickem Drumherum (unbedingt ansehen!) kommt für die Fans von Motörhead. Und auch Gamma Ray sowie Michael Schenker publizieren neues Live-Material in diversen Formaten. Last but least, quasi zum Runterkommen, erscheint ein ganz frisches Tabaluga-Konzert von Peter Maffay auf CD, DVD und Blu-ray. Ich weiß, eine leicht polarisierende Mischung; aber so soll es ja auch sein!

Die komplette Einkaufsliste (bzw. Empfehlungsliste) für die Neuerscheinungen des 30. November 2012 habe ich wieder beherzt in eine übersichtliche Tabellenform gebracht:

Cover
Titel
Bestellen bei
Till Brönner - Till Brönner
Till Brönner - Till Brönner
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Heinz Sauer & Michael Wollny - Don't Explain
Heinz Sauer & Michael Wollny - Don't Explain - Live In Concert
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Horst Weber – Island View
Horst Weber – Island View
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Scenes – Silent Photographer
Scenes (John Stowell, Jeff Johnson, John Bishop) – Silent Photographer
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Allman Brothers Band – Shades Of Two Worlds
Allman Brothers Band – Shades Of Two Worlds
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Chickenfoot - I+III+LV Boxset
Chickenfoot - I+III+LV Boxset (CD+DVD)
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Motörhead - The Complete Early Years
Motörhead - The Complete Early Years
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Michael Schenker - Temple Of Rock - Live
Michael Schenker - Temple Of Rock - Live in Europe (diverse Formate)
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Gamma Ray - Skeletons & Majesties
Gamma Ray - Skeletons & Majesties (diverse Formate)
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Peter Maffay – Tabaluga und die Zeichen der Zeit - Live
Peter Maffay – Tabaluga und die Zeichen der Zeit - Live (diverse Formate)
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Die fachkundige Auswahl aus den CD und DVD Veröffentlichungen vom 23. November 2012

Wieder stehen am Freitag die Neuerscheinungen im Tonträger-Segment an. Aus diesem Grunde habe ich erneut eine Liste mit meinen Empfehlungen erstellt, die abermals eine abwechslungsreiche Mischung darbietet. Da wir nun auch in Kürze in die Adventszeit eintauchen, habe ich mir erlaubt, das neue Weihnachtsalbum von Rod Stewart mit in die Liste zu nehmen. Seine CDs mit amerikanischen Jazz-Klassikern haben reichlich Anklang gefunden, so dass dieses Album auch seine Zuhörerschaft finden wird. Die Progressive-Rock-Band Porcupine Tree bringt ein Live-Doppelalbum heraus und der "süße" Zucchero hat 7 seiner großen Hits und neue Songs mit lateinamerikanischer Färbung aufgenommen! Weitere Live-Werke kommen von der amerikanischen Hardrockband Y&T (Yesterday & Today), von Die Happy sowie von Silbermond und auch Soul-Diva Alicia Keys bringt pünktlich zur Geschenk-Saison einen neuen Longplayer in die Läden. Fridrik Karlsson von Mezzoforte veröffentlicht ein Solo-Album und jazzig wird es beim Akustikgitarristen Adrien Moignard sowie beim Triple Ace Trio (Oliver Kent, Uli Langthaler, Dusan Novakov). Na, da sind doch mal wieder ein paar Audio-Perlen dabei!

Meine akribisch erzeugte Liste für die VÖ-Tipps vom 23. November in tabellarischer Übersicht:

Cover
Titel
Bestellen bei
Porcupine Tree - Octane Twisted Live
Porcupine Tree - Octane Twisted
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Zucchero - La Sesión Cubana
Zucchero - La Sesión Cubana
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Rod Stewart - Merry Christmas, Baby
Rod Stewart - Merry Christmas, Baby
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Alicia Keys - Girl On Fire
Alicia Keys - Girl On Fire
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Die Happy - 1000th Show Live
Die Happy - 1000th Show Live
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Y&T - Live At The Mystic
Y&T - Live At The Mystic
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Silbermond - Himmel Auf-Live In Dresden
Silbermond - Himmel Auf - Live In Dresden
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Adrien Moignard - Between Clouds
Adrien Moignard - Between Clouds
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Fridrik Karlsson - A New Day
Fridrik Karlsson - A New Day
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Triple Ace Trio
Triple Ace Trio (Oliver Kent, Uli Langthaler, Dusan Novakov)
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RJP Empfehlungen für die CD & DVD Neuerscheinungen vom 16. November 2012

Es ist deutlich zu merken, dass es auf Weihnachten zugeht. Die Plattenfirmen zaubern schon wieder viele potentielle Geschenke für Jäger und Sammler aus dem Hut. So finden wir diese Woche eine ganze Menge großer Namen mit rockiger Gewichtung im Aufgebot. Da wäre z.B. unter dem Titel "Celebration Day" das legendäre Reunion-Konzert von Led Zeppelin aus dem Jahr 2007, das in diversen unterschiedlichen Formaten (CD, DVD, Blu-ray und Kombinationen daraus) erscheinen wird und The Who bringen, wie kürzlich die Beatles alle Studio-Alben als Box-Set in neu gemischter Qualität (remastered) auf 180g Vinyl an den Start. AC/DC legen das legendäre River Plate Konzert nun auf CD vor und die Simple Minds veröffentlichen ebenfalls ein frisches Live Album. Kid Rock, Uncle Kracker sowie Joe Cocker publizieren sogar gänzlich frisches Material und die New Age Veteranen von Tangerine Dream vertonen Edgar Allan Poe. Neue Konzertmitschnitte auf DVD und Blu-ray kommen von Amy Winehouse und Coldplay. Da sind doch mal wieder ein paar spannende Titel dabei! Ausführlicher habe ich Euch kürzlich schon die neue DVD/Blu-ray von Herbert Grönemeyer - "Live At Montreux 2012" vorgestellt, die ebenfalls ab Freitag erhältlich ist.

Im Folgenden findet Ihr die liebevoll zusammengestellte Liste meiner Tipps für diese Woche:

Cover
Titel
Bestellen bei
Led Zeppelin - Celebration Day 2CD + 2DVD
Led Zeppelin - Celebration Day (verschiedene Formate)
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AC/DC - Live At River Plate
AC/DC - Live At River Plate
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Kid Rock - Rebel Soul
Kid Rock - Rebel Soul
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Joe Cocker - Fire It Up
Joe Cocker - Fire It Up
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Simple Minds - 5x5 Live
Simple Minds - 5x5 Live
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Uncle Kracker - Midnight Special
Uncle Kracker - Midnight Special
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Tangerine Dream - Island Of The Fay
Tangerine Dream - Island Of The Fay
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The Who - The Studio Albums Limited 180g Vinyl Set
The Who - The Studio Albums (Limited 180g Vinyl Set)
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Amy Winehouse - At The BBC
Amy Winehouse - At The BBC (verschiedene Formate)
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Coldplay - Live 2012 DVD
Coldplay - Live 2012 (verschiedene Formate)
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Foto: Patric Ullaeus

Europe – Bag Of Bones

Alter Schwede mag manch einer denken, der diese Rezension liest. Die schwedische Rockband Europe, die in den Achtzigern mit der Hymne "The Final Countdown" riesen Erfolg hatte, ist immer noch aktiv. Vielleicht sollte man besser sagen, sie sind es wieder. Nach der Trennung 1992 sind die Herren seit 2004 erneut als Band vereint und haben seit dem schon wieder einige Alben veröffentlicht und diverse Tourneen gespielt. Nun steht mit "Bag Of Bones" das neueste Werk der Skandinavier in den Startlöchern. In den Plattenläden wird die CD ab 27. April käuflich zu erwerben sein.

Europe - Bag Of Bones - Cover
Von den Europe Gründungsmitgliedern sind noch Joey Tempest am Gesang sowie John Norum an der Gitarre dabei. Musikalisch ist Europe deutlich rockiger, als in den Achtzigern. Synthie-Bläser á la "The Final Countdown" sucht man auf der neuen Scheibe vergeblich. Dafür röhrt alternativ eine klassische Hammond-Orgel, bedient von Mic Michaeli und liefert ein cooles 70er-Feeling. Alles geht mehr von der Glam-Metal-Schiene zum Classic-Rock und klingt viel erdiger und authentischer. Mir gefällt diese Richtung sehr gut. Die Rhythmus-Sektion, bestehend aus John Levén am Bass und Ian Haugland am Schlagzeug macht ebenfalls einen sehr überzeugenden Job. "Bag Of Bones" geht gut nach vorne los. Joey Tempest sagt über die CD: „…es ist ein raues, klassisches Hard Rock-Album, auf dem auch der Blues ab und an auf die Tür klopft.“ Sicherlich ist "Bag Of Bones" nicht so charttauglich und stromlinienförmig, wie frühere Werke, aber für Freunde anspruchsvoller Rockmusik dürfte es passen!

Es gibt allerdings bei der aktuellen Europe CD ein neues Phänomen, das mir schon häufiger aufgefallen ist. Das Album könnte deutlich besser klingen! Es fehlt an Dynamik, wodurch sich alles mittenlastig bis pappig anhört. Auch bei Scheiben einiger anderer Künstler habe ich dieses merkwürdige Klangverhalten schon festgestellt. Der flache Sound trägt vermutlich der Entwicklung in Richtung MP3-Player Rechnung. Denn durch das Glattbügeln der Dynamik werden quasi alle Instrumente in der Lautstärke in etwa auf den gleichen Level hochgezogen. Anschließend wird alles wieder etwas im Volumen reduziert und schon klingt es auf einer schlechten Abspielquelle etwas besser bzw. voller, während es auf vernünftigem Equipment leider nicht mehr so viel Spaß macht. Dann darf man sich aber auch nicht wundern, wenn die CD-Verkäufe einbrechen! Die Plattenfirmen und Studios sollten ganz schnell mal eruieren, ob das wirklich der richtige Weg ist! Es kann doch nicht sein, dass bei den Verantwortlichen nicht wahrgenommen wird, dass echten Musikfans der Spaß an neuen Tonträgern immer mehr abhandenkommt, weil diese nicht klingen! Oder ist es gar gewollt? Notfalls müssen zwei unterschiedliche Mixe für die CD und für MP3 angefertigt werden. Es ist nicht akzeptabel, dass aktuelle CD´s auf einer vernünftigen Stereoanlage kaum besser als aus dem Radiowecker klingen! "Bag Of Bones" ist musikalisch wirklich gelungen, klanglich aber leider nur mittelmäßig…

"Europe" Official Video "Not Supposed To Sing The Blues"


In das Album "Bag Of Bones" reinhören und/oder als MP3 bei Amazon.de kaufen:



Europe – Bag Of Bones jetzt als CD/MP3 bestellen bei:
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Das angezeigte Video wird von YouTube bereitgestellt!

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