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Tag: Fusion

Grafik: Torsten Sukrow

Simon Phillips – Protocol II

In der Musikgeschichte haben schon verschiedene Drummer Solo-Alben veröffentlicht. Häufig ist das in musikalischer Hinsicht in die Hose gegangen. Nun probiert es Schlagzeug-Koryphäe Simon Phillips erneut mit dem Album Protocol II, das am 26.09.2014 in Deutschland erscheinen wird. Bereits 1988 nahm der Brite sein erstes Solo-Album unter dem Namen Protocol auf. Damals spielte er alle Instrumente selbst. Es folgten neben vielen anderen Projekten diverse weitere Solowerke.

Simon Phillips - Protocol II
Das 88er Album habe ich tatsächlich in meinem Archiv. Dort blieb es jedoch eher unbeachtet. Das war eben so ein Drummer-Album, das für meinen Geschmack wenig aufregend war. Auf Protocol II überlässt Simon Phillips die anderen Instrumente Andy Timmons (Gitarre), Steve Weingart (Keyboards) und Ernest Tibbs (Bass). Musikalisch ist das deutlich besser. Denn auch wenn Simon Phillips wohl beim Songwriting federführend ist, ist sein Hauptinstrument nun mal das Schlagzeug und das bedient er auf Protocol II erwartungsgemäß gut. Auch die Songs sind anspruchsvoll und auf hohem Niveau. Teilweise fühle ich mich sogar an die Los Lobotomys erinnert. Das war die Gruppe, bei der Simon Mitte der Neunziger trommelte und zusammen mit Steve Lukather, David Garfield und John Pêna das Album Candyman aufnahm sowie einige tolle Konzerte spielte. Die Band löste sich leider aufgrund nicht abgestimmter Bootleg-Veröffentlichungen auf. Bei Toto ist Simon Phillips letztes Jahr auch in Freundschaft ausgestiegen, um sich mehr seinen Solo-Projekten zu widmen. Das Ergebnis habe ich nun zur Hörprobe bekommen. Der qualitative Unterschied zwischen Protocol und Protocol II ist deutlich. Die neue Scheibe glänzt mit rein instrumentalen Jazzrock/Fusion auf hohem Niveau. Simon ist ebenfalls Produzent der CD und für den Mix verantwortlich. Somit hat er sich genau auf die Tätigkeiten konzentriert, die er richtig gut beherrscht. Denn die Songs finde ich wirklich gelungen, das Schlagzeug-Spiel ist sowieso über jeden Zweifel erhaben und auch der Klang der Scheibe ist so, wie es sein soll. Transparent, warm und voll, aber nicht zu fett. So muss Jazzrock klingen! Das Album zeigt deutlich, dass Simon Phillips ein Vollblutmusiker ist und eben nicht nur ein brillanter Drummer. So einen hochwertigen Mix lassen viele, deutlich größere Produktionen von bekannten Künstlern oft vermissen. Manchmal dachte ich schon, dass ich Probleme mit dem Gehör habe. Da ist es sehr genugtuend, wenn man mal wieder eine CD im Player hat, die so super klingt.

Mein Fazit: Protocol II ist eine überzeugende Jazzrock/Fusion CD mit einem hervorragenden Klang, die für 1 Stunde hochkarätiges Musikvergnügen sorgt. Leider hatte die deutsche Plattenfirma in-akustik kein Bildmaterial für mich. So habe ich direkt per E-Mail beim Management von Simon Phillips angefragt, jedoch keine Antwort geschweige dann Fotos bekommen. Da die Platte wirklich gelungen ist und alle Tätigkeiten bei der musikalischen Besetzung optimal vergeben wurden, wäre mein Tipp, an der Qualität der Pressearbeit etwas zu schrauben. Denn da gibt es eindeutig Defizite. Notfalls langt mir auch ein Download-Bereich auf der Webseite, wo etwas Material zur Verfügung gestellt wird. Wenn jedoch selbst Anfragen zur Bebilderung einer Rezension ignoriert werden, ist dieses Aufgabengebiet suboptimal besetzt! Also: Super Album, schlechte Pressearbeit!

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Foto: Steven Parke

The Stanley Clarke Band – Up – Neue CD vom Top-Bassisten

Er ist einer der bedeutendsten Bassisten im Bereich Jazz und Fusion. Stanley Clarke hat seit 1973 eine Menge Solo-Scheiben herausgebracht, aber auch mit vielen anderen Top-Stars der Branche Projekte verwirklicht. Ich habe ihn z.B. 1994 zusammen mit Al Di Meola und Jean-Luc Ponty live im Hamburger Stadtpark gesehen und war schwer beeindruckt. Am 26. September kommt sein neues Werk Up auf den Markt. Es firmiert zwar unter dem Namen The Stanley Clarke Band, jedoch posiert er - wie unschwer zu erkennen - alleine auf dem Cover-Foto und sein Name ist auch hervorgehoben.

The Stanley Clarke Band – Up
Es sind aber durchaus einige Klangvolle Namen dabei, die das Album durch ihr Dazutun bereichern. So spielen im Titelsong "Up" Stewart Copeland (The Police) am Schlagzeug sowie Joe Walsh (u.a. Eagles) an der Gitarre. Chick Corea musiziert am Piano bei einer ruhigen, aber sehr ansprechenden Nummer namens "La Canción de Sofia" im Duett mit Stanley Clarke. Die Vielfalt der CD ist für das Genre bezeichnend. Einen Stil über ein ganzes Album durchziehen? Nicht bei Stanley Clarke! Der Eröffnungssong "Pop Virgil" ist zur Einstimmung gleich mal eine ganz typische Nummer, wie man sie vom Meister erwartet. Ein zünftiges Slap-Bass-Thema, das als "Türöffner" eine ziemlich groovige Marke setzt und wohl insbesondere die zahlreichen Basser und Bass-Fans unter den Zuhörern sofort in Wallung versetzen wird. Da zeigt Clarke gleich zu Beginn, wo der Hammer hängt. Dann geht es weiter mit "Last Train To Sanity", einem Song der durchaus auch als Filmmusik durchgehen würde. Soundtrack-Erfahrung hat Stanley Clarke ja schließlich auch, was auf Up ebenfalls klar erkennbar ist. Seinem früheren Weggefährten und Freund George Duke, der 2013 verstorben ist, widmet er eine Interpretation des Songs "Brazilian Love Affair" sowie das ganze Album. Klasse finde ich zudem die "Bass Folk Songs", drei bzw. vier kurze Solo-Bass-Passagen, die auf dem Kontrabass oder E-Bass dargeboten werden. Und last but not least finden wir auf dem Longplayer auch noch eine frisch eingespielte Version des Stanley Clarke Klassikers schlechthin: "School Days". Während der rund 45 Minuten Spielzeit wird man musikalisch auf hohen bis höchstem Niveau unterhalten. Der sehr gute Klang der Scheibe tut sein übriges, um die Freude noch weiter zu steigern. Denn gute Musik erfordert einen guten Klang, der heute leider viel zu häufig vernachlässigt wird. Nicht aber bei Stanley Clarke! Ein rundum gelungener Longplayer, bei dem die Songs zwar manchmal aufgrund ihrer Unterschiedlichkeit etwas speziell und schräg wirken, aber dennoch durch die Bank gefallen.

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Foto: Mascha Muenzesheimer

Robben Ford – A Day In Nashville – Die neue CD des Ausnahmegitarristen

Im weitesten Sinne würde ich Robben Ford als Bluesgitarristen bezeichnen. Er spielt jedoch ebenso Jazz, Fusion und singt auf seinen Platten – und das seit über 40 Jahren. Eine neue CD des Südkaliforniers kommt am kommenden Freitag (31.01.2014) in den Handel und hört auf den Namen A Day In Nashville. Der Name ist Programm, weil das Album tatsächlich an nur einem Tag im legendären Studio "Sound Kitchen" in Nashville aufgenommen wurde. Normal dauert so eine Produktion mehrere Wochen.

Robben Ford - A Day In Nashville Cover
Robben Ford hatte die Stücke selbstverständlich alle gut vorbereitet und die Musiker mit Demos versorgt, so dass die Songs in der kurzen Zeit eingespielt werden konnten. Es ist aber auch ein Beleg für die technische Qualität des Gitarristen, der definitiv zu den ganz großen des Genres zählt. Denn A Day In Nashville klingt in keinster Weise wie ein Schnellschuss. Im Gegenteil. Es gibt rund 45 Minuten hochkarätige musikalische Unterhaltung. Dabei bilden Fords charakteristisches Gitarrenspiel sowie sein Gesang eine bekannte Basis. Ich kenne nicht die komplette Diskographie von Robben Ford, Posaune habe ich jedoch bis dato noch nicht so prägnant gehört. Das ist auf diesem Album anders. Barry Green, der auch für Tony Bennett ins Horn bläst, gibt dem Album eine ungewöhnliche aber interessante Komponente. Bläsersätze hört man ja häufiger auf derartigen Platten, aber markante Posaunensolos sind schon etwas seltener. Die Gitarre kommt aber zum Glück auch nicht zu kurz, so dass wir auch da schöne Soli in bekannter Manier dargeboten bekommen. Wir haben es auch nicht mit einem reinen Bluesalbum zu tun, sondern hören ebenfalls etwas Jazz und ein wenig R’n’B. Diese Genre-Mischungen sind Robben Ford Fans vertraut. Die Songs wirken grundsätzlich ein wenig ruhiger und werden somit ebenfalls dem Albumnamen gerecht. Im Pressetext ist von "Old School" die Rede, was also nicht nur auf die schnelle Aufnahme, sondern auch auf die Songs zutrifft. Das bedeutet jedoch nicht, dass einfache 12-Takt-Themen heruntergeschrabbelt werden. Der besondere Ton von Robben Ford macht schon eine ganze Menge mehr her und demonstriert die Klasse. Die Posaune bringt aber doch zuweilen etwas tradiertes Südstaaten-Flair ins Spiel. Mir sind die früheren Alben als Robben Ford mit The Blue Line als Trio aktiv war etwas lieber, weil es dort mehr flottere Stücke gab. Das ist aber reine Geschmackssache. Qualitativ lässt sich an A Day In Nashville nichts aussetzen. Gute Songs und solides musikalisches Handwerk mit virtuosen Soloparts können eben auch etwas ruhiger sein. Robben Ford ist immerhin schon 62 Jahre alt, so dass er durchaus mal etwas gemächlicher zu Werke gehen kann. Er ist und bleibt ohne jeden Zweifel ein genialer sowie herausragender Musiker.

Robben Ford - A Day In Nashville - EPK


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Santana & McLaughlin - Invitation To Illumination - Live At Montreux 2011

Carlos Santana und John McLaughlin sind jeder für sich Weltstars und Ausnahmegitarristen. Santana ist der Erfinder des "Latin Rocks" und McLaughlin zählt zu den besten Jazz-Gitarristen des Planeten. 1973 haben die beiden zusammen das Album "Love Devotion Surrender" aufgenommen. Die meisten Titel des Longplayers sowie diverse weitere Songs haben sie am 1. Juli 2011 zusammen auf der Bühne des legendären Montreux Jazz Festivals live dargeboten.

Santana & McLaughlin - Live At Montreux 2011
Santana und McLaughlin sind beide in ihren Genres Virtuosen und seit über 40 Jahren erfolgreich. Die Zusammenkunft dieser Stars schürt die Erwartungen auf ein Konzert-Highlight der Extraklasse. Das Opening des Auftritts wird durch eine lange Ansage des Festival Mitbegründers Claude Nobs und eine anschließende recht improvisiert klingende musikalische Einleitung durch die Band und die beiden Protagonisten zu einer Geduldsprobe. Die Band besteht aus hervorragenden Musikern, was aber auch nicht anders zu erwarten war. Besonders gefallen haben mir David K. Mathews an den Keyboards sowie Etienne M´Bappé am Bass. Isoliert betrachtet sind auch Santana und McLaughlin in der Lage zu überzeugen, nur will das Zusammenspiel irgendwie nicht so richtig klappen. Ich finde zudem, dass Santana seinen Zenit hinsichtlich seiner Spielkunst schon länger überschritten hat. Er wirkt jedoch zeitweise so, als ob er der wichtigste Musiker auf der Bühne wäre. John McLaughlin sucht ständig Blickkontakt und ist technisch um Längen besser, als sein Mitspieler. Er strahlt jederzeit eine tiefe Güte aus und freut sich über die gelungenen Momente mit einem sympathischen Lächeln.

Highlights sind für mich die beiden akustisch vorgetragenen Titel "Naima" und "Lotus Land Op 47, No. 1", die zeitweise sogar leichte Erinnerungen an den Klassiker "Friday Night in San Francisco" wecken. Hier wird die Überlegenheit McLaughlins deutlich erkennbar. Es gibt im Verlauf des Konzertes, das über 2 Stunden läuft, weitere Highlight, die jedoch durch zeitweilig schlechte Abstimmung getrübt werden. Besonders zum Schluss merkt man, dass die Musiker Schwierigkeiten haben, die Stücke zu beenden. Bei "A Love Supreme" wird es Santana sogar zu bunt, so dass er die Bühne verlässt. Vielleicht sind es auch einfach zu viele Instrumentalisten, die in der Anzahl schwer zu koordinieren sind. Dennis Chambers, eine Kapazität am Schlagzeug, kommt neben Cindy Blackman Santana, der Ehefrau von Carlos Santana gar nicht richtig zum Zuge. Trotz aller Qualität, die dieses Konzert natürlich auch beinhaltet, fällt die schlechte Abstimmung trübend auf. Schön ist am Ende des Auftritts die Geste, Festival-Leiter Claude Nobs auf die Bühne zu holen, wo dieser zur John Lee Hooker Nummer "Shake It Up And Go" recht überzeugend die Mundharmonika gespielt hat. Der Reiz dieses Mitschnitts liegt in der Tatsache, dass Santana und McLaughlin zusammen auf der Bühne standen. Bei einer besseren Vorbereitung hätte das ein legendäres Zusammentreffen werden können. Das Konzert erscheint am 16. August 2013 auf DVD und Blu-ray.

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Larry Carlton & Robben Ford – Unplugged [DVD]

Über Larry Carlton und Robben Ford muss man eigentlich keine großen Worte verlieren. Beide sind Gitarren-Legenden und als solche von ihren Fans weltweit geschätzt und geachtet. Larry Carlton wird auch Mr. 335 genannt, was auf die Gibson ES 335 E-Gitarre zurückzuführen ist, die er in erster Linie für seine musikalischen Darbietungen einsetzt. Zusammen mit Robben Ford hat er jedoch 2009 in Paris ein Konzert gegeben, bei dem beide mit Akustikgitarren spielten. Diese Aufnahme wurde kürzlich als DVD und CD veröffentlicht. Es ist übrigens die erste Akustik-Performance, die bis dahin mit Robben Ford aufgenommen wurde.

Larry Carlton Robben Ford - Unplugged
Den Opener des Konzertes im New Morning spielen die beiden Gitarren-Helden ohne Begleitung. Dann kommen Fifi Chayeb am Bass und Claude Salmieri am Schlagzeug hinzu, die das Duo perfekt ergänzen. Larry Carlton hat für mein Empfinden die größeren Solo-Anteile. Bei Robben Ford kommt dafür bei einigen Songs die Stimme zum Einsatz. Genau wie über die Gitarristen als solche, erübrigt sich auch eine Bewertung der spielerischen Leistung der Protagonisten. Beide überzeugen mit hoher Qualität und Professionalität. Dennoch will der Funken bei mir nicht so recht überspringen. Larry Carlton wirkt auf mich wie ein Gitarrist einer Top-40-Band, der tagsüber auf der Zielgerade zum Rentendasein einem "normalen" Beruf nachgeht und sich abends mit tollen Solopassagen auf seinem Instrument profiliert. Robben Ford erscheint mir bei seinen Solo-Einsätzen sauberer und sicherer zu sein. Die Musik dürfte die Fans beider Gitarristen jedoch grundsätzlich begeistern. Besonders haben mir die Songs "Monty", eine Hommage von Robben Ford an Wes Montgomery sowie "I Put A Spell On You" von Screamin' Jay Hawkins (siehe Video) gefallen. Leider ist das Konzert selbst schon nach weniger als 1 Stunde Spielzeit vorbei. Beim Bonusmaterial gibt es dann noch ein Gespräch zwischen den Herren, das vor der Show aufgezeichnet wurde und bei dem natürlich auch viel Gitarre gespielt wird. Den Anhänger von Larry Carlton und Robben Ford dürfte das Konzert, trotz der kurzen Spielzeit vermutlich größtenteils gefallen. Meine Erwartungen wurden jedoch nicht ganz erfüllt.

Larry Carlton & Robben Ford - I Put A Spell On You + Rio Samba



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Foto: Rob Shanahan

Steve Lukather – Transition – Die neue CD vom Toto Gitarristen

Steve Lukather ist ohne jeden Zweifel einer der besten Gitarristen der Welt. Seine Technik, verbunden mit dem eigenen, unverkennbaren Stil und der Vielseitigkeit sorgen nicht nur bei Toto für einen unverwechselbaren Sound. Steve Lukather zählt auch seit Jahrzehnten zu einem der gefragtesten Studiogitarristen und wurde von unzähligen Weltstars für Plattenaufnahmen gebucht.

Steve Lukather - Transition
Ich habe Steve Lukather in meiner Zeit als Bildjournalist einige Male getroffen und erlebt. Er ist ein nahbarer, sympathischer Künstler, der zwar hinsichtlich seiner Arbeit immer extrem professionell ist, dennoch niemals die Diva gibt, oder mit sonstigen Star-Allüren um die Ecke kommt. Am 18. Januar erscheint das neue Solo-Album "Transition". Bei einem Musiker dieser Liga ist die Erwartung natürlich auch immer etwas höher. Heute hatte ich ein Promo-Exemplar der CD im Postkasten. Leider wurde das Album ohne Cover geliefert. Somit kann ich zur Haptik und zum Artwork gar nichts schreiben.

Dass ich Steve Lukather musikalisch sehr schätze, wird aus den einleitenden Worten dieses Artikels vermutlich schon klar. Unvergessen ist für mich immer noch das Album "Candyman", das er 1994 in Deutschland unter seinen Namen und in Amerika unter dem Bandnamen Los Lobotomys herausbrachte. Das Album ist und bleibt für mich der Benchmark, an dem sich alles Nachfolgende messen lassen muss. Es war musikalisch mit einem Mix aus Fusion und Rock mit einer Menge Punch ein Meilenstein. Auch der Klang des Albums war der Musik entsprechend gut. Die nachfolgenden Alben von Steve Lukather tendierten wieder etwas mehr zum Toto-Sound, wurden also etwas massentauglicher. Dennoch wurde nie auf ausgefallenen Soli verzichtet und die Besetzungen der anderen Musiker waren ebenfalls stets auf hohem Niveau. So ist es auch auf "Transition" wieder. Mehr Mainstream, weniger Los Lobotomys, aber dennoch musikalisch anspruchsvoll! Toll ist z.B. die Lukather-Version von "Smile", eine schöne Instrumentalnummer, vom Meister sehr schön interpretiert! Begleitet wird Steve Lukather auf "Transition" u.a. von Lee Sklar, Nathan East, Lenny Castro und Gregg Bissonette.

Beim Klang der Scheibe muss ich jetzt jedoch mal richtig Dampf ablassen. Ein Problem, das ich seit einiger Zeit speziell bei den CDs von Mascot aber auch bei einigen anderen Labels feststelle: Es klingt tendenziell pappig, mittenlastig und verhangen! Und auch der Klang auf "Transition" ist leider bescheiden und flach. Beim Hören hinterfrage ich mich selbst, ob ich ggf. einen schlechten Tag habe, oder meine Anlage vielleicht spinnt. Zur Gegenprobe habe ich dann "Through The Looking Glass" von Toto aus dem Jahr 2002 eingelegt. Ein Unterschied wie Tag und Nacht! Auf einmal war Dynamik und Druck da und es wurde richtig luftig. Nach dem Rückwechsel zum frischen Lukather Album hingen aber wieder die Decken vor den Boxen. Wie kann es sein, dass ein Label wie Mascot, bei dem wirklich viele geniale Musiker ihre Scheiben veröffentlichen, scheinbar dem Klang der Musik keine angemessene Bedeutung mehr beimisst? Und wieso lassen die Künstler das mit ihrer Musik machen? Mich ärgert so etwas ganz massiv! Denn die Technik gibt es problemlos her, ordentlich klingende Scheiben zu produzieren. Und ich glaube nicht, dass die Mascot Künstler ihre Platten in heruntergekommenen Hinterhofstudios aufnehmen. Die Voraussetzungen für einen guten Klang sind also definitiv gegeben! Dennoch wird musikalisch hochwertiges Material - aus mir nicht ersichtlichen Gründen - zum klanglichen Gematsche zusammenpresst, welches speziell die Zielgruppe der Mascot-Künstler nicht zufriedenstellen dürfte! Gute Musik mit Radioweckerklang macht nicht wirklich glücklich. Die Leistung von Steve Lukather wird durch den faden MP3-Sound leider extrem negiert… Schade!

Live dürfte es hoffentlich etwas besser klingen, so dass ich hier auch noch die kommenden Konzert-Termine poste. Karten könnt Ihr hier bestellen.

STEVE LUKATHER Live 2013
Datum Ort Location
24.03.2013 Hamburg Markthalle
10.04.2013 Berlin Lido
15.04.2013 Aschaffenburg Colos Saal
16.04.2013 Hannover Musikzentrum
17.04.2013 Bochum Zeche
19.04.2013 Stuttgart LKA Longhorn
20.04.2013 München Backstage Werk
    

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Foto: Sandrine Lee

Mike Stern – All Over The Place

Der US-amerikanische Jazz- und Fusion Gitarrist Mike Stern hat kürzlich mal wieder ein frisches Album auf den Markt gebracht. "All Over The Place" heißt das Werk und bietet mit einer feinen Auswahl von Gastmusikern eine flexible Zusammenstellung von 11 Songs.

Mike Stern - All Over The Place
Vorab fällt bereits beim Einlegen der CD die Spielzeit von über 75 Minuten positiv auf. Während Mainstream-Musiker sich oft schon schwer tun, 40 Minuten ansatzweise akzeptabel zu füllen, scheint es bei Jazz-Musikern eher so zu sein, dass sie zu wenig Platz auf dem Silberling haben, um alle guten Songs unterzubringen. Quantitativ ist der Daumen schon mal oben. Wer nun ein Album erwartet, dass von der Gitarre dominiert wird, muss umdenken. Aufgrund der vielen hochkarätigen Gäste stehen auch andere Instrumente im Focus und die Stücke zeigen ganz verschiedene Facetten, so dass es durchaus Abwechslung gibt. Ein Titel wie "Cameroon" mit Richard Bona am Gesang (und Bass) klingt im Refrain ein wenig wie Toto, also fast poppig. Andere Stücke zeigen mehr den zeitgenössischen Jazz. "Out Of The Blue" erinnert an Pat Metheny; hier spielt Randy Brecker noch eine passende Trompete und Tom Kennedy zupft dazu eine Basslinie, die schon ziemlich abgefahren ist. Gerade die Solo-Parts sind auf diesem Album wahre Leckerbissen und zeigen die durchgehend hohe Qualität aller Musiker. Ebenfalls mit dabei sind u.a. Jim Beard (zudem Produdent des Albums), Dave Weckl, Kenny Garrett, Dave Holland, Victor Wooten,…

Bei der Expertendichte wäre für profilneurotische Ego-Shows auf der Gitarre wohl gar kein Platz. Das scheint auch Mike Stern´s Ding nicht zu sein! Dennoch kommt der typische, mittenbetonte und Chorus-versetzte Gitarrensound nicht zu kurz. Auf zwei Stücken greift Mike Stern auch zur Nylon-Gitarre. Die Songs gehen von fetzig bis ruhig, "As Far As We Know" ist fast meditativ. Somit ist die Richtung Jazz und Fusion grob vorgegeben, das Album zeigt jedoch ein buntes Spektrum mit Einflüssen aus allen Himmelsrichtungen. Folglich sind die 75 Minuten kurzweilig und qualitativ ebenfalls erste Sahne. Nachdem nun die Spielzeit und die Güte der Musik positiv abgeschnitten haben, möchte ich abschließend noch den Klang lobend erwähnen, der ebenfalls seinen Beitrag zum Gelingen des Musikgenusses leistet. Wer nicht fest auf ein Instrument geprägt ist, sondern Jazz und Fusion Musik mit großer Vielfalt begrüßt, ist mit "All Over The Place" in jeder Hinsicht optimal bedient.

Mike Stern - All Over The Place - Teaser


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Return To Forever – The Mothership Returns

Ein wahres Schmankerl für Jazz/Rock/Fusion Freunde steht seit heute in den CD-Regalen guter Plattenhändler. Return To Forever ist ein Band-Projekt, das Anfang der Siebziger von der Jazz-Keyboard-Legende Chick Corea ins Leben gerufen wurde. "The Mothership Returns" ist eine Doppel-Live-CD + DVD, die jetzt zum normalen CD-Kurs in die Läden kommt.

Return To Forever - The Mothership Returns
Die aktuelle Besetzung wird auch "Return To Forever IV" genannt und besteht neben Chick Corea aus Stanley Clarke am Bass, Lenny White am Schlagzeug, Jean-Luc Ponty an der Geige sowie Frank Gambale an der Gitarre, der Al Di Meola´s Posten übernommen hat. Jeder für sich ist schon ein Meister an seinem Instrument und hat als Solo-Künstler sowie in verschiedenen Formationen bereits höchste Beachtung und Anerkennung errungen. In dieser wahren Supergroup findet sich allerdings eine Band zusammen, die das Genre perfekt bedient. Die Herren sind alle schon etwas betagter, Frank Gambale ist mit 53 Jahren der jüngste im Bunde. Der Rest hat – bis auf Stanley Clarke – die Rente altersmäßig schon längst erreicht. Und dennoch sprüht diese Altherrengruppe vor Spielfreude und Können, dass viele jüngere Kollegen nur blass werden können.

Bei dem Konzertmittschnitt aus dem Jahr 2011 zeigt sich die wahre musikalische Größe des Quintetts. Jeder Ton sitzt perfekt, das Timing stimmt und man spürt die Energie. Trotz der teils komplexen Stücke und der hohen Güte, wird alles mit einer scheinbaren Leichtigkeit vorgetragen. Vielleicht wirkt sich das Alter der Bandmitglieder hier positiv aus! Alle fünf Protagonisten haben tolle Solo-Parts in den Stücken und die Songs überschreiten das radiotaugliche Spielzeitmaß von 3-4 Minuten meistens erheblich. Für Jazzrock-Fans ein rauschendes Fest! Die Beiden CDs kommen zusammen auf knapp zwei Stunden musikalischen Hochgenuss und klingen hervorragend.

Die DVD enthält eine Dokumentation, in der die fünf Musiker über die Entstehung der Songs sprechen und Anekdoten dazu erzählen. Auch hier spürt man die Freundschaft und das Glücksgefühl zusammen zu musizieren. Zudem sind mit "After The Cosmic Rain" und "The Romantic Warrior" zwei umfangreiche Live-Songs auf der DVD. Last but not least gibt es einen ausführlichen Trailer für den demnächst erscheinenden Film "The Story Of Return To Forever". Zu den zwei Stunden hochkarätiger Musik kommen also noch mal rund zwei Stunden Bonus-Material auf der DVD. Dieses Album ist qualitativ und quantitativ ein Highlight. Return To Forever spielt ohne Zweifel in der höchsten Liga und geizt nicht mit beeindruckendem Material. "The Mothership Returns" wird garantiert viele alte und neue Fans beglücken.

Das folgende Video zeigt eine Aufnahme vom Festival Jazz des Cinq Continents (FJ5C) in Marseille. Der Song "Medieval Overture" ist der klassische Opener für RTF-Konzerte, natürlich auch auf The Mothership Returns.

RETURN TO FOREVER IV / FJ5C 2011 MARSEILLE OFFICIAL


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Larry Carlton Trio – The Paris Concert

Als "Mr. 335" wird der vierfache Grammy-Gewinner Larry Carlton wie kaum ein anderer mit seinem Instrument, einer Gibson ES-335 in Verbindung gebracht. Der warme Sound, den er aus der Halbresonanzgitarre herausholt, zusammen mit seiner charakteristischen Spieltechnik haben ihm diesen Spitznamen eingebracht. Mit einer Mischung aus Blues, Jazz und Fusion hat er sich sowohl als Studiomusiker, als auch live einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Er spielte bei den Crusaders, ersetzte Lee Ritenour in der Band Fourplay und war als Gitarrist für viele namhafte Künstler auf unzähligen Studio-Sessions. Es hat ihn aber auch immer wieder sehr zu seinen Solo-Projekten gezogen. So spielte er u.a. auch erfolgreiche Konzertreihen mit Steve Lukather (Toto) oder Robben Ford, die ebenfalls auf CD/DVD veröffentlicht wurden. Nun ist bei In-Akustik das Konzert des Larry Carlton Trios im Pariser New Morning aus dem April 2008 als CD erschienen.

Larry Carlton Trio - The Paris Concert
Bei diesem Silberling wird das Format mit über 70 Minuten Spielzeit recht gut genutzt. Zum Larry Carlton Trio gehören (neben dem Meister selbst) am Bass Larry´s Sohn Travis Carlton und am Schlagzeug Toss Panos. Die drei bilden eine überzeugende Einheit und spielen ihre Songs absolut überzeugend und auf Augenhöhe. Auf DVD ist das Konzert bereits 2009 in den Handel gekommen. Die Musik von Larry Carlton zielt auf eine Nische. Man muss es einfach mögen, wenn drei Musiker ihr Können zeigen und sich in den Solopassagen auch die Zeit nehmen, die sie brauchen. Gesang gibt es auf dieser CD nicht, was aber auch nicht im Geringsten stört. Im Gegenteil! Die Musik hat Raum und das Trio zeigt, was es kann. Und das ist absolut beeindruckend und macht Spaß. Wenn die CD über vernünftige Hardware abgespielt wird, ist man wirklich dabei und denkt auf keinen Fall daran, das Konzert zu unterbrechen. Sein Übriges tut der sehr gute Klang der Scheibe obendrein. Für alle, die mit dem Namen Larry Carlton nichts oder wenig anfangen können, füge ich oben ein Video mit dem Song "Cold Gold" an, das jedoch in anderer Besetzung aufgenommen wurde. Der Titel ist allerdings auch auf "The Paris Concert" enthalten! Freunde guter Jazz-Rock-Fusion-Musik dürften in der Regel sowieso schon das eine oder andere Werk von Larry Carlton in der Sammlung haben. "The Paris Concert" ist ohne Zweifel ein weiteres Sammlerstück!

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Spyro Gyra – A Foreign Affair

Die Jazz-Fusion-Band Spyro Gyra wurde in den Siebzigern vom Saxophonisten Jay Beckenstein und dem Keyboarder Jeremy Wall gegründet und gehört bis heute zu den kommerziell erfolgreichsten Jazzbands. Sieben Grammys haben die Herren auch schon abgeräumt und mit "A Foreign Affair" steht nun seit letztem Freitag das 29. Album von Spyro Gyra im Verkaufsregal gut sortierter Plattenhändler.

Spyro Gyra - A Foreign Affair
Freundlicherweise habe ich ein Rezensionsexemplar der CD erhalten, auf dem ca. 1 Stunde hochwertige Jazz-Fusion-Musik dargeboten wird. Interessant finde ich bei Spyro Gyra die Vielfalt der Stücke. Die Scheibe beginnt mit dem Song "Caribe", einer ganz typischen Spyro Gyra Nummer, die von Jay Beckenstein´s charakteristischem Saxophonspiel getragen wird, aber auch ein Gitarrensolo enthält, das leicht an modernere Santana-Stücke erinnert. Es folgt das von Arijit Singh in Hindi gesungene "Khuda". Stück Nr. 3 – "Sweet Ole Thang" – zeigt eine weitere stilprägende Facette der Band: Latino-Rhythmen, Steel-Drums und das Gefühl, dass dieser Song auch problemlos bei internationalen Wettbewerben für lateinamerikanische Standardtänze aufgeführt werden könnte. "Falling Walls" begeistert dann wieder mit knackig, synkopierten Drums, einem staubtrockenen Bass sowie einem betörenden funky Groove. Trotz dieser bunten Abwechslung innerhalb der Stücke, behält das Liedgut immer den Spyro Gyra Sound, und entzückt mit einem hervorragenden Klang, der warm und samtig, aber dennoch transparent und luftig ist.

Spyro Gyra/J. Beckenstein am 16.02.1994 in der Großen Freiheit 36 in Hamburg:
Spyro Gyra / Jay Beckenstein © SULUPRESS.DE / Torsten Sukrow
Die Band verpackt wieder mal anspruchsvolle Kompositionen in ein leichtes Gewand. Die Musik ist speziell, aber in ihrem Genre überaus erfolgreich. Wer Spyro Gyra kennt und den Stil mag, kann beim neuen Album "A Foreign Affair" bedenkenlos zugreifen! Der Name Spyro Gyra bedeutet übersetzt übrigens "Schraubenalge" - ein netter Name für eine Musikkapelle! Das Video oben zeigt ein älteres Stück von Spyro Gyra!

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Foto Unten: © SULUPRESS.DE / Torsten Sukrow
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