Username:

Password:

Fargot Password? / Help

Tag: Folkrock

Foto: Rodney Bursiel

Drew Nelson – Tilt A Whirl

Laut Pressemappe der amerikanischen Plattenfirma Red House Records ist die Musik von Drew Nelson eine Mischung aus Bruce Springsteen´s Roots-Rock Sound und der folktypischen, geschichtenerzählenden Sensibilität von Nanci Griffith. Ich habe Ähnlichkeiten zu John Hiatt, Eddie Vedder oder John Mellencamp gehört. Vermutlich ist es von allen ein bisschen. Der Sound hat auf jeden Fall eine sehr amerikanische Note. Somit trifft die Bezeichnung "Americana" hinsichtlch des Musikstils wohl am ehesten zu.

Drew Nelson - Tilt A Whirl
Drew Nelson, der aus Michigan stammt, spielt seine Folkrock Kompositionen mit Einflüssen aus Blues, Country und Pop. Dabei kommen dann Stücke raus, die neben den normalen Instrumenten mit einer singenden B3-Orgel, Pedal-Steel- oder Dobro-Gitarre einen tendenziell schwermütigen US-Sound erzeugen, der mir persönlich sehr gut gefällt. Die Songs sind ruhig und handeln von vielfältigen Situationen aus dem Alltag. Es geht um getrennte Liebespaare, Wanderarbeiter und andere verlorene Seelen. Und wenn man genau hinhört, erkennt man auch, dass Drew Nelson einige der besungenen Charaktere selbst verkörpert. Drew Nelson erzählt Geschichten und verpackt diese in traurige, musikalische Gewänder. Die Songs werden von einer spürbaren Authentizität und Melancholie getragen. Alles harmoniert und die schönen Melodien nehmen einen mit. In Deutschland wird die CD von Drew Nelson über in-akustik vertrieben. Sowohl Red House Records, als auch in-akustik stehen grundsätzlich für hochwertigen Klang. Das bestätigt sich auch wieder bei "Tilt A Whirl". Somit ist das Album neben den tiefgründigen und melodischen Songs auch klanglich ein absoluter Volltreffer. Wer den Americana-Sound mag, ist mit Drew Nelson optimal beraten. Laut Pressemappe sind im Rahmen der CD-Veröffentlichung auch Konzerttermine in Europa geplant. Mal sehen, ob wir Herrn Nelson dann auch in Deutschland live erleben dürfen.

In das Album "Tilt A Whirl" reinhören und/oder als MP3 bei Amazon.de kaufen:



Drew Nelson – Tilt A Whirl jetzt als CD kaufen bei:
Diesen Artikel bei Amazon.de bestellen
Diesen Artikel bei JPC bestellen
Drew Nelson bei Amazon.de suchen

6.0/63votes
Voting statistics:
RatePercentageVotes
6100%3
50%0
40%0
30%0
20%0
10%0
Foto: Cameron Wittig

The Pines – Dark So Gold

The Pines sind eine Folk-Indierock Band aus Minneapolis im mittleren Westen der USA, die mir bis vor Kurzem nicht bekannt war. Das mir vorliegende Album "Dark So Gold" ist jedoch bereits das vierte Werk der Gruppe um die beiden Frontmänner Benson Ramsey und David Huckfelt. Interessanterweise greifen auch beide zu etwa gleichen Teilen zum Mikrophon und geben den Songs mit ihren markanten, aber unterschiedlichen Stimmen eine tolle Aura.

The Pines - Dark So Gold
Mich erinnern einige Lieder von den Melodien und der Stimmung durchaus an Mark Knopfler oder Robbie Robertsen. Als Instrumente dienen zwar grundsätzlich auch nur Gitarren, Bass, Schlagzeug, Piano, Keyboards, … und dennoch klingen The Pines ganz anders und eigen. Jeder Song könnte auch ein Soundtrack zu einem surrealen Traum sein. Die Melodien bleiben im Kopf und bereits beim zweiten Hören, glaubt man jahrelang bekannte Stücke zu hören. Das Grundfeeling der CD ist ruhig, die Songs lodern in langsamen oder mittleren Tempi und berauschen einen auf ganz besondere Weise. Die Musik hat etwas mystisches, wobei "Dark So Gold" etwas poppiger sein soll, als seine Vorgänger. Es ist auf jeden Fall ein spezielles, aber sehr angenehmes Album, das zudem noch hervorragend klingt. Eine tolle Produktion, die ich mir gerne öfter anhören werde! Und ab jetzt kenne ich The Pines – zum Glück!

In das Album reinhören und/oder als MP3 bei Amazon.de kaufen:



The Pines bei Amazon.de suchen

The Pines – Dark So Gold jetzt als CD kaufen bei:
Diesen Artikel bei Amazon.de bestellen
Diesen Artikel bei JPC bestellen
6.0/62votes
Voting statistics:
RatePercentageVotes
6100%2
50%0
40%0
30%0
20%0
10%0