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Tag: Fab Four

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The Beatles – The U.S. Albums – Box

Aufmerksame Leser dieses Blogs dürften längst bemerkt haben, dass ich großer Beatles Fan bin. Neben Queen waren es die Fab Four die mich musikalisch am meisten geprägt haben. Am kommenden Freitag schlagen die Herzen der Beatles-Fans erneut etwas höher. Dann erscheint nämlich ein neues Boxset mit speziellen U.S.-Versionen der Alben, die zwischen 1964 und 1970 in Amerika erschienen sind.

The Beatles - The U.S. Albums - Sammlerbox mit 13 CDs
Das Gros der Songs dürfte zwar jeder Anhänger irgendwie schon mindestens einmal im eigenen Archiv haben. Dennoch ist diese Box ein Highlight für Sammler und Extremfans, da sich die Alben in den USA von denen in Europa erschienenen Exemplaren unterschieden haben. Die Albumtitel sind partiell andere, die Song-Zusammenstellungen und die Mixe differierten zum Teil und das Artwork wurde ebenfalls auf den amerikanischen Markt angepasst. Das Ganze erscheint nun komplett in einer ansprechenden Box, die den einen oder anderen Beatles-Fan mit Sicherheit entzücken wird.

Am 7. Februar 1964, also ziemlich genau vor 50 Jahren kamen die Beatles erstmals nach Amerika und wurden von Mengen begeisterter Fans empfangen. Zwei Tage später, am 9. Februar traten die Jungs aus Liverpool in der Ed Sullivan Show bei CBS auf und lösten einen Erdrutsch in der US-amerikanischen Musikgeschichte aus. Die Hysterie war über den großen Teich geschwappt und Millionen Amerikaner waren von den smarten Briten angetan. Die sogenannte British Invasion hatte begonnen. Von 1964 (Meet The Beatles!) bis 1970 (Hey Jude) erschienen 13 Alben in speziellen US-Versionen, die nun in einer besonders hochwertigen Aufmachung als CD-Box in den deutschen Handel kommen. Das Original-Artwork der Covers wurde einschließlich der inneren Schutzhüllen übernommen. Es gibt ferner ein 64-seitiges Booklet mit Fotos, Promobildern und einem neuen Essay von dem amerikanischen Autor und TV-Manager Bill Flanagen. Alle Alben (außer dem Audio Documentary Album "The Beatles’ Story") wird es für eine begrenzte Zeit auch einzeln geben. Einige erscheinen in diesen Versionen erstmals auf CD. Leider habe ich nicht die komplette Box bemustert bekommen – das wäre aber auch zu schön gewesen – sondern einen Sampler, der aus allen 13 Alben Auszüge enthält. Von "She Loves You" über "Drive My Car" bis zu "Hey Jude" sind schon auf der Promo-CD jede Menge musikalische Perlen enthalten. In der Box, in der alleine neun Alben sind, die die amerikanische Chartspitze erklommen haben, findet sich dann die komplette US-Diskographie der Beatles von 1964 bis 1970. Das ist ein echter Leckerbissen, bei dem jedem Fan das Wasser im Munde zusammenlaufen dürfte.

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The Beatles - On Air - Live At The BBC Volume 2 + The Collection

Dass die Beatles auch über 40 Jahre nach ihrer Trennung immer noch faszinieren, wird durch erfolgreiche neue Veröffentlichungen der Fab Four belegt. 1994 kam die Doppel-CD Live At The BBC auf den Markt, die in Großbritannien die Chartspitze und in den USA Platz 3 eroberte. Innerhalb von sechs Wochen wurden weltweit über fünf Millionen Exemplare verkauft. Am 8. November 2013 kommt mit On Air - Live At The BBC Volume 2 der Nachfolger des Bestsellers auf den Markt.

The Beatles - Live At The BBC - The Collection
Das erste BBC Album wurde zur Veröffentlichung von Teil zwei auch nochmal überarbeitet und es gibt ferner beide Alben zusammen als The Collection. Letztere liegt mir als Rezensionsexemplar vor. Beide Alben sind in hochwertigen Digisleeves, im Stil von aufklappbaren Vinylplattenhüllen. Jedem liegt ein 48-seitiges Hochglanzbüchlein bei, in denen penibel für jeden Song dokumentiert wird, wann dieser aufgenommen und gesendet wurde. Zudem gibt es für alle Titel eine kurze Anmerkung, das Studio, in dem diese aufgenommen wurden und den Namen der Sendung, in der die Aufnahme zu hören war. Am Beginn des Booklets in Vol. 1 gibt es einleitende Worte vom ehemaligen Beatles-Pressesprecher Derek Taylor. In Vol. 2 übernimmt Paul McCartney den Prolog. In beiden Booklets gibt es ferner ergänzende Worte über die BBC-Sessions der Beatles vom Autoren und Beatles-Experten Kevin Howlett (The Beatles: The BBC Archives: 1962-1970). Die CDs selbst sind stilecht mit den typischen Äpfeln dekoriert. Beide Alben stecken in der Collection zusätzlich in einem Pappschuber. Die Haptik und die optische Aufmachung sind natürlich gerade für Beatles Fans und Sammler ein wichtiges Kriterium, das hier auf jeden Fall schon mal volle Punktzahl erhält.

The Beatles (Foto: © Apple Corps Ltd)

In den Sechzigern und Siebzigern hat die British Broadcasting Corporation (BBC) viele Künstler zu Aufnahmesessions in ihre Studios eingeladen. Die Beatles haben zwischen 1962 und 1965 allein 275 (in Worten: Zweihundertfünfundsiebzig) musikalische Performances bei dem Sender eingespielt. Die Menge an Darbietungen, lässt erahnen, welche Wichtigkeit für Künstler damals in diesen Auftritten lag. Heute biete das Internet z.B. über Facebook und YouTube viele Möglichkeiten bekannt zu werden. Früher mussten die Musiker immer wieder persönlich ihren Erfolg befeuern. Das waren richtige Ochsentouren, die aber auch den Vorteil hatten, dass die Künstler viel Spielpraxis bekamen. Und gerade bei den Beatles, die in den Shows auch sehr viele Fremdkompositionen spielten, hört man, wie sicher sie schon in ihren frühen Jahren waren. Paul McCartney intoniert "Lucille" ebenbürtig wie Little Richard, was mir schon beim Zuhören einen Hustenreiz beschert. Beide Alben enthalten viele Songs aus der Rock-'n'-Roll Ära sowie weitere Hits anderer Künstler. Damals gab es einige hochkarätige Songwriter, die für Interpreten komponierten und texteten. Dazu zählten z.B. Phil Spector, Jerry Leiber und Mike Stoller, Gerry Goffin und Carole King sowie andere. Das war damals der Normalfall. Eher unüblich war es, dass Interpreten selbst komponierten. Und so haben die Beatles ebenfalls viele dieser Fremdkompositionen auf ihren frühen Konzerten gespielt, von denen Songs wie "Twist And Shout", "Please Mister Postman" oder "Honey Don´t" in den Fab Four Versionen durchaus zu Klassikern wurden. Aber natürlich sind ebenfalls jede Menge echte Beatles-Titel wie "Please Please Me", "If I Fell", "I´m A Loser", "And I Love Her", etc. dabei.

Bei den BBC-Sessions der Beatles spürt man zum einen den Spaß und einige alberne Momente, aber eben auch die Professionalität, mit der die vier ihre Musik aufnahmen. Zwischen den Titeln gibt es immer mal wieder kurze Sprachmitschnitte aus den Sendungen, die einen sympathischen Eindruck hinterlassen. Die Klangqualität ist natürlich trotz aktueller Überarbeitung nicht zeitgemäß. Dennoch ist erkennbar, dass die BBC als öffentlich rechtlicher Sender ganz passabel ausgestattet war. So fehlt den Aufnahmen zwar Fülle und Dynamik, aber das meiste ist doch relativ luftig und klar, so dass es hier aufgrund des Alters wenig zu meckern gibt. Es geht meiner Meinung auch eher um die Originalität und den individuellen Wert solcher Aufnahmen. Die Alben sind in erster Linie etwas für eingefleischte Beatles Fans, von denen es nach wie vor eine Menge gibt. Und eben diese dürfen sich nun über neues / altes Material freuen.

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Foto: © MPL Communications Ltd. - Photographer: Mary McCartney

Paul McCartney – Kisses On The Bottom

Als Solokünstler bestehen seine Konzerte auch heute noch hauptsächlich aus Beatles Songs. Paul McCartney lebt live on Stage den Mythos und sorgt dort für Zeitreisen in die Sechziger und Siebziger. Nun hat er, der als Musiker für viele Vorbild und Inspiration war, selbst die Lieder auf einer Platte aufgenommen, die ihn beeinflusst und musikalisch geprägt haben. Das Album "Kisses On The Bottom" ist die Hommage an seine Vorbilder. Es entstand mit Hilfe des mit einem Grammy ausgezeichneten Produzenten Tommy LiPuma, mit Diana Krall und ihrer Band sowie Gastauftritten von Eric Clapton und Stevie Wonder.

Paul McCartney - Kisses On The Bottom Cover
Es ist eine sehr persönliche Reise durch amerikanische Kompositionen, die Paul teilweise zum ersten Mal hörte, als sein Vater sie auf dem heimischen Piano spielte. Das Ganze geht also vielmehr in eine jazzige Richtung und befriedigt somit nicht unbedingt den Beatles-Fan. Sollte dieser jedoch Interesse an der Vorgeschichte der Beatles haben, ist dieses Album eine schöne Errungenschaft. In knapp 50 Minuten zeigt Paul McCartney eine gelungene Zusammenstellung weniger bekannter Klassiker. Er selbst hat bei diesem Album nur gesungen, was für ihn eine ganz neue Erfahrung war. Und es waren diese Lieder, die ihm sein Verständnis für die Musik gaben. “Als ich anfing zu schreiben und zu komponieren, merkte ich, wie gut diese Songs strukturiert waren und ich denke schon, dass ich dadurch viel gelernt habe“, erklärt Paul. “Ich fand Künstler wie Fred Astaire ziemlich cool. Songschreiber wie Harold Arlen, Cole Porter usw. fand ich einfach magisch. Und als ich dann selbst Songs schrieb, merkte ich, wie gut gemacht und schön diese Stücke waren.“ Nun lässt Paul uns an diesen Werken teilhaben und präsentiert sie auf seine Art mit diesem sehr schönen Album. Auch wenn die Stimme von Paul McCartney teilweise etwas Druck vermissen lässt, singt er die Lieder auf seine Weise, so dass dann doch wieder eine Verbindung zu den Beatles hergestellt werden kann. Das Album passt ganz wunderbar in das Gesamtwerk von Paul McCartney, der dieses Jahr 70 wird!

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THE BEATLES – “Red” und “Blue” Collections – Remaster

Wer zu den besten Zeiten des Vinyls eine ansatzweise aussagekräftige Plattensammlung hatte, besaß meistens auch im Minimum eine dieser Zusammenstellungen der großen Beatles Hits, die erstmals 1973, also einiges nach Auflösung der “Fab Four” veröffentlicht wurden. Das rote Album war eine Sammlung aus Singles und Album Tracks von 1962 – 1966, das blaue Album enthielt die großen Songs von 1967 – 1970. Beide Standardwerke wurden 2009 remastert und 2010 neu veröffentlich! Der eine oder andere mag nun stöhnend bemerken, dass schon wieder alte Alben recycelt wurden, die die meisten sowieso schon im Schrank haben. Diese beiden Doppel-CD´s sind jedoch echter Kult und dokumentieren eine gute Auswahl über die Songs und die Entwicklung der Beatles während ihrer nur 7-jährigen Schaffensphase!

Beatles Red Box
Die Platten bekamen durch das Remastern eine wirklich tolle Brillanz und Transparenz. Man hört alles viel differenzierter und klarer. Es gibt auch Werke in der Rockgeschichte, deren Remaster gehörig in die Hose gingen. Die “Red Box” und die “Blue Box” der Beatles hingegen sind in den frisch veröffentlichten Versionen jedoch wirklich gelungen. Es wurden nicht nur die Tonregler auf Rechtsanschlag gedreht, um alles fett und neu klingen zu lassen. Hier war das gleiche Team von Ingenieuren der EMI Music Abbey Road Studios am Werk, das bereits die Original-Alben der Beatles remastert hat. Alles hat seinen Charme behalten und klingt original nach Sixtys, jedoch scheint es, als ob nun die imaginäre Wolldecke vor den Boxen verschwunden ist. Bis auf “Love Me Do”, “Please Please Me”, “From Me To You” und “She Loves You” sind alle Songs in Stereo!

Beatles Blue Box
Die Alben kommen in liebevoll umgesetzten Digipaks mit hochwertig gedruckten und umfangreichen Booklets in die Läden. Die Booklets enthalten schöne, teils seltene Bilder, alle Songtexte sowie einen kurzen (englischen) Rückblick auf das Werk der Beatles von Bill Flanagan. Er schreibt: “Die Musik in dieser Sammlung hat alles verändert – das ist jedoch nur die halbe Geschichte. Diese Musik verändert alles von Generation zu Generation von Zuhörern.” Was Herr Flanagen sagen will ist: Die Musik der Pilzköpfe ist bis heute selbst bei jungen Leuten, die weit nach der Auflösung der Beatles geboren wurden, sehr beliebt und prägend. Und das scheint sich weiter zu vererben!

Die Musik ist wirklich phantastisch und bewirkt ein Déjà-vu nach dem anderen. Die Songs der Beatles sind einfach zeitlos und großartig. Das ist es, was diese Musik so genial und magisch macht. Wer meint, die Beatles hätten nur Lagerfeuermusik mit drei Akkorden gemacht, hat gar nichts verstanden. Kaum eine andere Band hat das Leben, die Geschichte und die Musik im Allgemeinen derart nachhaltig beeinflusst wie die Beatles. Nicht umsonst klingen auch heute noch aktuelle Produktionen immer wieder ein wenig nach den Herren aus Liverpool. Zuletzt erinnerte z.B. der Gitarrenpart in “Shame” von Robbie Williams und Gary Barlow sehr an “Blackbird” von den Beatles.

Beide Compilations gehören auch heute noch definitiv als Exponate der Musikgeschichte und als Minimalausstattung in jedes CD Regal, es sei denn, man hat bereits alle “normalen” Werke von John, Paul, George und Ringo dort archiviert. Über diese Alben habe ich die Beatles kennen und lieben gelernt. Deswegen sind bei mir auch beide Bewertungsdaumen nach oben gerichtet! Das Rote Album hätte zwar auch problemlos auf eine CD gepasst, aber hier wurde sich wohl streng an das Original gehalten, so dass es auch heute noch ein Doppelalbum ist. Für mich und vermutlich unzählige Beatles-Fans auf diesem Planeten sind diese beiden Alben in der aufpolierten Form auf jeden Fall ein Highlight. Danke an APPLE CORPS LTD., EMI MUSIC und natürlich die BEATLES! So, jetzt werde ich etwas Musik hören!

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