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Tag: Elektronische Musik

Foto: Stian Andersen

Röyksopp – The Inevitable End – Das letzte Album der Norweger

Als Remixer arbeiten Röyksopp für Weltstars wie Coldplay, Lady Gaga, Kings of Leon oder Depeche Mode. Sie gehören zu den erfolgreichsten Künstlern in der elektronischen Musik weltweit. Ihr neues Album The Inevitable End soll zugleich auch das letzte sein. Es erscheint am 21. November und enthält zum einen das Hauptalbum mit gut 60 Minuten Musik. Zum anderen ist eine weitere CD mit fünf Bonustracks dabei.

Röyksopp – The Inevitable End
Aufmerksam wurde ich auf das norwegische Duo, bestehend aus Svein Berge und Torbjørn Brundtland, weil ich in der Presseankündigung zum Album lass, dass bei zwei Titeln der Platte Susanne Sundfør singt. Selbige habe ich auch eher zufällig im Oktober 2012 über ihr Album "The Silicone Veil" entdeckt und in mein musikalisches Herz geschlossen, weil sie einen ganz eigenen und besonderen Musikstil hat. Letzteres gilt auch für Röyksopp, die selbst den Anspruch haben, Musik zu machen, die sie sonst nirgends finden. Die Songs sind schon größtenteils sehr technisch – manchmal weich und zart, dann wieder sperrig, hart und rau. Der Gesang schafft dann aber oft einen brillanten Gegenpol, der die teils kalten Sounds wieder mit Wärme füllt. Und so entstehen audiophile Leckerbissen, die irgendwo zwischen Daft Punk und Kraftwerk liegen. Neben Susanne Sundfør (ebenfalls aus Norwegen) singt bei einigen Stücken die Schwedin Robyn, die in Skandinavien eine Legende ist, und Jamie McDermott (The Irrepressibles) sowie Ryan James (Man Without Country) übernehmen die männlichen Gesangsparts. Die Damen gefallen mir jedoch eindeutig besser! In Norwegen gehen die Alben von Röyksopp meist auf die Top-Positionen der Charts. Dort haben sie auch bereits 7 norwegischen Grammys (Spellemannprisen) und fünf norwegische Musikpreise (Alarmprisen) bekommen. Das sind doch mal Belege. Dass Röyksopp bis dato in den anderen, ausländischen Märkten noch nicht so bekannt sind, mag an der Gesinnung der Macher und deren speziellen Werken liegen. Oder sie sind einfach (noch) nicht auf dem Tableau der Musikredakteure. Mich macht dieser leicht kühle, aber extrem moderne, skandinavische Sound auf jeden Fall ziemlich an. Die Herren verstehen es gekonnt, die geilsten Klänge aus ihren Synthesizern zu holen, coole Arrangements zu erstellen, perfekt zu mixen und das Ganze in ein Gesamtgebilde zu gießen, das auch mich, der eigentlich lieber ein dickes Gitarrenbrett hört, in den Bann zieht. Die Skandinavier scheinen grundsätzlich ein gutes Händchen für elektronische Musik zu haben. The Inevitable End von Röyksopp bedient dieses Genre definitiv sehr eindrucksvoll. So etwas findet man in der Tat sonst nirgends.

Røyksopp feat. Robyn - Monument (The Inevitable End Version)


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Klaus Schulze – Shadowlands

Was ist von einem Musiker zu halten, der selber nicht genau beziffern kann, wie viele Alben er veröffentlicht hat? Wenn dieser Musiker Klaus Schulze heißt, viel! Die Zahl seiner Langspielplatten liegt übrigens irgendwo im Bereich zwischen 200 und 500 Stück! Am 22. Februar ist ein weiteres Album mit dem Namen Shadowlands hinzugekommen.

Klaus Schulze - Shadowlands
Obwohl Klaus Schulze zu den Pionieren der elektronischen Musik gehört, mag er diese Bezeichnung gar nicht. Es ist ihm auch egal, dass Martin Gore von Depeche Mode ihn für einen Helden hält. Klaus Schulze ist Jahrgang 1947, einer der einflussreichsten Wegbereiter der Berliner Schule und neben Tangerine Dream und Kraftwerk eine der Kapazitäten im Bereich der elektronischen Musik in Deutschland. Bei den unzähligen Alben, die er veröffentlicht hat, war auch eine ganze Menge Schrott dabei, aber eben auch viele Perlen. Ich erinnere mich, als ich das erste Mal den Song "Totem" gehört habe. Ich war begeistert! Das neue Album Shadowlands enthält ganze drei Tracks. Schulze Fans wissen natürlich, dass diese Songs dennoch nur mit Not auf einen CD-Tonträger passen. Shadowlands hat eine Spielzeit von rund 75 Minuten. Die Songs eigenen sich hervorragend zum Entspannen. Christopher von Deylen, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Schiller hat einen Text zur CD verfasst. Dieser beginnt wie folgt:

„Lieber Klaus,

Nun sitzt man hier, spät am Abend, draußen ist es schon lange dunkel. Es ist einer dieser Abende, an denen man gerne für sich ist, nicht einsam, aber alleine. Ein angenehmes Gefühl…“

Schon diese Einleitung bringt es auf den Punkt. Genau das ist der Moment, an dem eine Klaus Schulze CD eine wahre Wonne ist. Man setzt sich bequem an den optimalen Punkt für ein audiophiles Klangerlebnis und lässt die ambiente Musik laufen. Dabei ein guter Tee und das Leben ist perfekt!

Klaus Schulze bleibt seiner Linie treu und spielt lange, fast unendliche Stücke zum Abfliegen. Kurz fassen, lacht der 65-Jährige, könne er sich einfach nicht. Und er will es auch nicht. Weil es dafür keinen Grund gibt. Die drei Stücke haben leichte Einflüsse von Weltmusik mit Geige, Flöte und Gesang. Die Grundstimmung bleibt aber meist meditativ und beruhigend. Die Berliner Schule stand für besonders lange Stücke, die von den Kompositionen eher einfach sind, aber fast schon hypnotisch wirken. Genau das erfüllt Shadowlands von Klaus Schulze auch heute noch und er wird seine Fans damit zum x-ten Mal beglücken. Es gibt das Album als Standard-CD sowie als Limited Edition mit einem weiteren prall gefüllten Tonträger.

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