Affector – Harmagedon

Sowas passiert nicht alle Tage! Als Tour-Drummer von Neal Morse fragen Fans den Niederländer Collin Leijenaar öfter nach seiner Meinung zu deren Musik. Dass da nicht immer was bei rauskommt, ist nachvollziehbar. Beim deutschen Gitarristen Daniel Fries war das jedoch anders. Seine Musik hatte so viel Power, dass bei einem ersten Aufeinandertreffen mit Leijenaar 2006 die Idee entstand, musikalisch etwas gemeinsam zu machen. Bis es soweit war, verging dann doch noch etwas Zeit. Nun steht die Veröffentlichung des Konzeptalbums "Harmagedon" der Band AFFECTOR jedoch unmittelbar bevor!

Affector - Harmagedon
Verstärkt werden die beiden von Mike LePond am Bass und Ted Leonard am Gesang. Somit stand die Basis der Truppe fest. Für die Aufnahmen hatten Leijenaar und Fries eine Wunschliste mit Keyboardern formuliert, die wie folgt aussah: Neal Morse, Alex Argento, Derek Sherinian (Black Country Communion, Planet X, Ex-Dream Theater) und Jordan Rudess (Dream Theater). Letztlich konnten sie tatsächlich alle vier Keyboarder für das Projekt begeistern. Das Album kommt am 18. Mai in die Läden und erfüllt absolut die Erwartungen, die die vorangehenden Zeilen möglicherweise geweckt haben. Prog-Rock mit deutlichen Heavy-Metal Elementen – und das alles vom Feinsten. Leijenaar klärt auf: „Wir haben das Album nicht für das Publikum geschrieben, sondern für uns selbst. Als Komponist ist es wichtig, sich selbst treu zu bleiben und etwas zu komponieren, das einen bewegt; ein Künstler sollte für sich selbst schreiben anstatt darüber nachzudenken, was kommerziell das Richtige wäre und was die Leute sofort mögen. So sehe ich das jedenfalls. Ich selbst höre lieber Musik, die aus persönlicher Inspiration geboren wurde, als solche, die nach dem Handbuch 'Wie schreibe ich einen Hitsong?' entstanden ist. Wir drücken uns selbst mit all den unterschiedlichen Musikstilen aus, die wir mögen. Es ist Metal, aber auch Rock, es ist leicht, symphonisch und voller Seele, manchmal sogar ein bisschen Queen-mäßig. Das Album ist ein Schmelztiegel der Musik, die wir lieben.“ In den Leistungen steckt auch keiner der Musiker zurück. Alle zeigen, was sie können – und das macht ziemlich Spaß. Auch wenn das Album nicht für das Publikum geschrieben wurde, wird selbiges dennoch davon begeistert sein. Solche Debüts lasse ich mir gefallen. AFFECTOR wurden durch Bands wie Dream Theater, Spock’s Beard, Genesis und viele andere Prog-Rock- und Metal-Größen beeinflusst, was unüberhörbar ist. Ein mächtiges Werk und eine Band, die sich hinter ihren Vorbildern nicht verstecken braucht. AFFECTOR spielt definitiv in der gleichen Liga!

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