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Tag: Brian May

Foto: Neal Preston © Queen Productions Ltd

Queen – Forever – Unveröffentlichtes Material und altbekanntes

Es ist schon erstaunlich, dass selbst 23 Jahre nach dem Tod von Freddie Mercury immer wieder neue Veröffentlichungen von Queen auf den Markt kommen. Diesmal ist es das Album Forever, das drei neue Songs und bekanntes Material in überarbeiteter Form enthält. Queen - Forever kommt am 7. November in den Handel.

Queen – Forever
Als ich vor einiger Zeit auf der Facebook-Seite von Brian May las, dass unveröffentlichte Songs von Queen aus einer extrem spannenden Zeit der Band zur Veröffentlichung anstehen, war ich als Fan natürlich erst mal hocherfreut. Schnell wurde jedoch klar, dass es sich nur um drei neue Titel handelt, die auf einem Album mit bekanntem Material unter dem Oberbegriff Lovesongs angeboten werden. Die Kommentare auf der Brian May-Seite gingen dann auch eindeutig in die Richtung Missstimmung. Wenn aus drei unveröffentlichten Titeln ein ganzes Album gemacht wird, hat das offensichtlich für den einen oder anderen Fan ein Geschmäckle.

Gestern hatte ich Queen – Forever als Rezensionsexemplar in der Post. Es gibt die einfache Version als Einzel-CD mit 20 Titeln sowie die Deluxe Version mit 2 CDs und insgesamt 36 Titeln. Ich habe die Doppel-CD bekommen. Zu den drei neuen Titeln zählt "Let Me In Your Heart Again", der während der Aufnahmen zu The Works entstand, eine Balladenversion des ersten Mercury-Solohits "Love Kills", aus einer Zusammenarbeit mit Giorgo Moroder und last but not least die musikalische Kooperation zwischen Queen und Michael Jackson, die den Titel "There Must Be More To Life Then This" trägt. Ganz streng betrachtet sind es also nur zwei neue Songs. Diese gefallen mir persönlich jedoch ausgesprochen gut, weil sie einen sehr typischen Queen-Sound haben und natürlich tolle musikalische Tondokumente sind. Zudem ist das gesangliche Duett zwischen Freddie Mercury und Michael Jackson sehr hörenswert. Die restlichen Songs sind eine Zusammenstellung toller Queen-Titel aus dem kompletten Katalog der Band. Aus nahezu jedem Album von Begin bis zum Ende wurden die Stücke von Brian May und Roger Taylor zu einer sehr gelungenen Mischung bekannter, aber auch teils unbekannterer Songs vereint; einige meiner absoluten Favoriten, wie "Spread Your Wings", "Nevermore", "´39" oder "Sail Away Sweet Sister" sind auch dabei. Ein paar Titel sind teilweise marginal bearbeitet. Klanglich ist das Album top!

Ob es nun geschäftstüchtig ist, für die drei neuen Songs ein komplettes Album aufzulegen, muss jeder für sich entscheiden. Die Greatest Hits Alben von Queen wurden sicherlich auch von vielen Fans gekauft, obwohl sie das darauf enthaltene Material bereits komplett hatten. Insofern sehe ich Forever als gelungene Ergänzung zu den Greatest Hits Alben, obwohl es da dann auch wieder einige Überschneidungen gibt. Wenn jedoch zum Weihnachtsgeschäft 2015 erneut drei unveröffentlichte Songs mit bekanntem Material zu einem Album zusammengeklöppelt werden, wäre die Missstimmung einiger Fans durchaus berechtigt. Als echter Fan freut man sich aber dennoch und kommt sowieso nicht drum herum, sich dieses neue Werk zuzulegen. Und für alle, die nicht im Besitz der kompletten Diskographie von Queen sind, hält Forever bestimmt noch ein paar weitere Perlen bereit. Meine Queen-Sammlung wurde definitiv bereichert!

Queen - Forever - Album Trailer


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Brian May & Kerry Ellis – The Candlelight Concerts – Live At Montreux 2013

Brian May ist als Queen-Gitarrist und Urheber vieler Queen-Hits längst eine lebende Legende. Kerry Ellis ist eine etablierte Musical-Darstellerin und -Sängerin, die insbesondere auch durch das Queen-Musical We Will Rock You bekannt wurde, wo sie in der Originalbesetzung von 2002 bis 2004 als "Meat" im Londoner Dominion Theatre zu sehen und zu hören war. Brian May und Kerry Ellis geben seit einigen Jahren zusammen Konzerte und haben auch schon gemeinsam Platten produziert. Am 28. März kommt das Montreux-Konzert der beiden aus dem letzten Jahr als DVD bzw. Blu-ray auf den Markt. Zudem ist eine Live-CD, aufgenommen auf der Born Free Tour 2012 mit enthalten.

Brian May & Kerry Ellis – The Candlelight Concerts – Live At Montreux 2013
Als alter Queen-Fan freue ich mich stets über Veröffentlichungen rund um die Band. Dass Brian May seit einiger Zeit gemeinsame Sache mit Kerry Ellis macht, habe ich zwar wahrgenommen, aber irgendwie ging das immer an mir vorbei. Vielleicht wurde ich mal mit einer schlechteren Aufnahme konfrontiert, oder ich konnte mir die Kombination eines meiner musikalischen Helden mit einer Musicalsängerin nicht so recht vorstellen. Kürzlich sah ich dann bei YouTube einen Clip, bei dem die beiden zusammen den Queen-Song Save Me spielten. Ich war schwer begeistert, obwohl es zum Ende bei Kerry Ellis ein wenig so klang, als ob sie "Shave Me" sang… 😉

Kaum, dass mein Interesse an dieser Kollaboration stieg, bekam ich die Info, dass Eagle Vision das Montreux-Konzert aus dem Jahr 2013 auf DVD und Blu-ray veröffentlicht. Selbiges liegt mir nun als Rezensionsexemplar vor. Bereits die DVD-Version ist in der Bildqualität brillant. Die Klangqualität ist ebenfalls makellos. Wie der Name dieser Publikation bereits erahnen lässt, sind es keine Rock-Konzerte, die die beiden geben. Es sind eher die ruhigen Töne, die angeschlagen werden. Aber die Kombination aus einem der markantesten Gitarristen der Rockgeschichte und einer hochgradig guten Sängerin funktioniert super. Und weil Brian May auf einen tollen Fundus großartiger Songs aus seiner Queen-Zeit zurückgreifen kann, gibt es natürlich auch entsprechendes Liedgut in speziellen Versionen zu hören. Dabei sind u.a. Love Of My Life, Sombody To Love, ´39 und selbst Titel wie Tie Your Mother Down und We Will Rock You fanden Einzug in die Setlist. Aber auch Something von den Beatles oder Dust In The Wind von Kansas und viele weitere Songs tragen die beiden in ihren speziellen Fassungen vor. Besonders schön finde ich ferner den Titel Born Free, der mir auf Anhieb bekannt vorkam. Nach kurzem Überlegen erinnerte ich mich an die Fernsehserie "Frei Geboren" aus den Siebzigern, wo dieser Song lief. Wahnsinn, wie stark eine Melodie über Jahrzehnte im Gedächtnis bleibt und auch die dazugehörigen Emotionen mitkonserviert. Brian May und Kerry Ellis unterstützen mit dem Song die Born Free Foundation von Virginia McKenna und weisen auch auf ihren Konzerten auf die Rechte von Tieren hin.

Brian May & Kerry Ellis - The Way We Were (The Candlelight Concerts - Live At Montreux 2013)


Begleitet werden Brian May und Kerry Ellis bei den Konzerten von Jeff Leach an den Keyboards. Die Spielzeit der DVD liegt bei gut 1,5 Stunden, die CD hat knapp 65 Minuten Material. Brian May – inzwischen doch ziemlich stark ergraut – und Kerry Ellis geben vor den Songs immer eine kurze Einleitung. Alles ist sehr intim, entspannt und durchweg sympathisch. Ich mag die bescheidene Art von Brian May, die nicht im Ansatz erahnen lässt, was er mit Queen alles erreicht hat. Und auch wenn die meisten Songs unplugged vorgetragen werden, lässt er es sich nicht nehmen, auch noch mal hier und da zur Red Special – seiner E-Gitarre – zu greifen und den einen oder anderen Titel elektrisch zu spielen, was vom Publikum durch rasch einsetzendes Mitklatschen dankend quittiert wird. Sowohl hier, als auch bei den Songs, wo zum Mitsingen animiert wird, erkannt man schnell, dass die Dichte der Queen-Fans nicht gerade gering ist. Von Love Of My Life erklingen nur die ersten Töne und schön gibt es begeisterte Zustimmung aus dem Stravinski Auditorium. Auch dort wird natürlich mitgesungen – nicht so druckstark wie zu Queen-Zeiten, aber das Publikum in Montreux ist zum einen quantitativ etwas überschaubarer und inzwischen im Durchschnitt wohl ebenfalls etwas älter geworden (hüstel). Das Package aus dem Montreux Konzert auf DVD bzw. Blu-ray und der CD dürfte sowohl Queen-Fans, aber auch Musical-Freunde beglücken. Die ganz großen Gänsehautmomente fehlen zwar, aber insgesamt ist diese Veröffentlichung eine runde Sache und gehört in jede Queen-Sammlung.

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Grafik-Composing: Torsten Sukrow

The Freddie Mercury Tribute Concert – Endlich auch mit dem ersten Teil der Show auf DVD und Blu-ray

Am 23. November 1991 gab Queen Frontmann Freddie Mercury öffentlich bekannt, dass er an Aids erkrankt sei. Schon am darauffolgenden Tag starb der charismatische Sänger an einer Lungenentzündung. Trotz der längst wabernden Gerüchte über seine Krankheit, war das ein Schock für die Musikwelt und für alle Queen Fans. Um dem Frontmann ihrer Band die Ehre zu erweisen und das Bewusstsein für Aids zu stärken, veranstalteten die verbleibenden Queen Mitglieder Brian May, Roger Taylor und John Deacon am 20. April 1992 (Ostermontag) eines der grandiosesten Musikereignisse der Neunziger Jahre. Das Freddie Mercury Tribute Konzert im Wembley Stadion. Die Einnahmen der Veranstaltung dienten zur Gründung des Mercury Phoenix Trusts, einer gemeinnützigen Organisation zur Bekämpfung von Aids.

The Freddie Mercury Tribute Concert
Die Show wurde damals weltweit live im Fernsehen übertragen und viele haben das Konzert auf (zu der Zeit noch) analogen Videobändern aufgenommen; ich auch. Es war eine Kassette mit fünf Stunden Spielzeit, die auch nahezu gefüllt, aber mit der Zeit nicht besser wurde. Bis dato gab es immer nur den zweiten Teil der Veranstaltung auf Video bzw. DVD zu kaufen, bei dem die drei verbleibenden Queen Mitglieder mit ihren illustren Gästen diverse Songs der Band spielen. Unveröffentlicht blieb jedoch der erste Teil, bei dem es ebenfalls extrem hochkarätig zur Sache ging. In der Neuauflage des Konzertes, das am 30. August auf drei DVDs bzw. auf einer Blu-ray veröffentlich wird, ist nahezu alles enthalten!

Eröffnet wurde das Musikhighlight seinerzeit von Metallica mit drei Songs. Dann kamen Extreme, die ein legendäres Queen-Medley gespielt und damit ihre musikalischen Einflüsse gehuldigt haben. Ich musste über 20 Jahre warten, um diesen phänomenalen Auftritt endlich mal wieder in guter Qualität genießen zu können. Leider wurde die Extreme Version von "Love Of My Life" herausgeschnitten. In diesem, bis dato unveröffentlichten Teil der Show sind auch Guns N’ Roses mit ihrer ebenfalls sagenhaften Live-Version von "Knocking On Heavens Door" vertreten, die zu der Zeit ein Dauerbrenner war. Bob Geldorf und Def Leppard sind auch in Teil 1 zu bewundern. Zwischen den Auftritten wird verschiedenes Material mit Freddie aus Queen-Videos, Konzerten und Interviews gezeigt.

Im Zweiten Abschnitt der Show (DVD 2) findet sich der bekanntere Teil, bei dem sich einige ganz große Stars der Musikbranche die Klinke in die Hand geben und zusammen mit Brian, John und Roger viele Queen Hits spielen. Dabei überzeugten einige Künstler auf beeindruckende Weise. Seal, David Bowie, Lisa Stansfield und erneut Gary Cherone (Extreme) liefern u.a. sehr gute Arbeit ab. George Michael war z.B. bei "Sombody To Love" so grandios, dass zeitweise sogar schon sein Name als möglicher neuer Queen-Sänger gemunkelt wurde. Das hätte spannend werden können! Weniger überzeugend war hingegen Paul Young, der mit "Radio Ga Ga" etwas überfordert war. Und sogar Elton John und Axl Rose standen gemeinsam auf der Bühne und haben zusammen "Bohemian Rhapsody" intoniert. Eine einmalige Zusammenarbeit, bei der deutlich wurde, dass Elton John mit der Tonhöhe des Songs leichte Probleme hatte! Unterm Strich ist die Stimmung, die an diesem Ostermontag 1992 eingefangen wurde jedoch ein Garant für den einen oder anderen Gänsehaut-Anflug. Dass nicht alle Künstler die Queen-Songs perfekt rüberbringen, spielt keine so große Rolle und mag der kurzen Vorbereitungszeit zugeschrieben werden. Am 20. April 1992 wurde aber definitiv Musikgeschichte geschrieben. Eine bunte Truppe von Weltstars sowie Fans in der Arena und weltweit an den Fernsehgeräten haben sich angemessen vor einem der größten Entertainer der 20. Jahrhunderts verneigt – Freddie Mercury.

DVD 3 enthält weitere 77 Minuten Bonusmaterial mit einer Doku zum 10. Jahrestag der Show, einigen Proben, Fotogalerien und Infos zum Mercury Phoenix Trust. Es ist höchste Zeit, dass dieses Konzertereignis nun endlich (fast) vollständig veröffentlicht wird. Das Freddie Mercury Tribute Konzert ist ein Meilenstein und gehört in jede gute Musik-Sammlung!

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QUEEN - Hungarian Rhapsody: Live in Budapest

Mit Queen ist es so eine Sache! Ihre letzte Tour mit Freddie Mercury war 1986. Und dennoch erscheinen bis heute immer wieder Konzertmitschnitte als DVD/Blu-ray und/oder CDs. Ist das nun eine übermäßige Geschäftstüchtigkeit, oder ist wirklich immer noch Bedarf an weiterem Material bei den Fans?

QUEEN - Hungarian Rhapsody: Live in Budapest
Da ich selbst großer Queen-Fan bin, erlaube ich mir den Versuch, die vorangehende Frage zu beantworten. Allein von der Magic Tour 1986 gibt es auf CD bereits die "Live Magic" sowie "Live At Wembley ´86". Nun kommt ein filmisches Dokument der Konzertreise mit dem Namen "Hungarian Rhapsody – Live In Budapest" hinzu, das jeweils auch in Deluxe-Versionen mit Audio-CDs erhältlich sein wird. Der Konzertfilm lief sogar vorab in ausgesuchten Kinos (siehe Trailer unten). Die Besonderheit bei dem Budapest-Konzert ist sicherlich die Tatsache, dass das damals in der Art und Weise ein Novum war. Eine westliche Rockband in einem Stadion mit 80.000 Besuchern gab es zuvor noch nicht im damaligen Ostblock. Am 27. Juli 1986 traten Queen im Népstadion in Budapest auf und zogen nicht nur Fans aus Ungarn, sondern aus Polen, der Tschechoslowakei und anderen osteuropäischen Ländern an.

Die DVD, die mir als Rezensionexemplar vorliegt, zeigt also nicht nur ein Konzert, sondern einen Meilenstein in der Karriere von Queen. Gut ein Jahr nach dem legendären Live Aid Konzert standen die vier Musiker im Rahmen ihrer größten Tournee, die über 2 Millionen Fans gesehen haben, für ein Konzert hinter dem "Eiserneren Vorhang". Das Set ist recht ähnlich mit dem der Wembley-CD, aber visuell ist das Ganze ebenfalls immer ein Leckerbissen. Nach dem Start des DVD-Players sieht man in Zeitraffer den Aufbau der Bühne und wie sich anschließend das Stadion mit den Zuschauern füllt. Wenn dann die Gitarre von "One Vision" einsetzt, habe ich eine picobello Gänsehaut! Das ist es u.a., was Queen ausmachte. Sie begeistern mich bis heute. Und obwohl mir die alten Songs bis ca. 1980 besser gefallen, sind auch die späteren Queen-Hits wie "A Kind Of Magic", "Radio Ga Ga" oder "Is This The World We Created…?" ein Erlebnis bei diesem Konzert. Zwischen den Songs gibt es vier kurze Einspieler, die die Bandmitglieder im Umfeld des Konzertes in Budapest zeigen. Freddie Mercury wird u.a. gezeigt, als er im quitschgelben Jogginganzug auf der noch leeren Bühne vorm leeren Stadion ein paar Gesangsübungen macht. Mit so einem Jogginganzug würde man heute selbst im Altenheim unangenehm auffallen. Beim Konzert gibt es bei Freddie Mercury, John Deacon und Brian May einige Kleidungswechsel. Und auch John Deacon steht plötzlich in einem ähnlich unvorteilhaft geschnittenen, hellgelben Jogginganzug auf der Bühne. Daran erkennt man deutlich, dass die Mode damals echt schräg war! Musikalisch waren Queen jedoch in Topform. Es scheinen allerdings einige Passagen des Konzertes dem Schnitt zu Opfer gefallen zu sein. Als Bonus gibt es noch eine Dokumentation mit dem Titel "A Magic Year", die das Jahr nach dem Live Aid Auftritt, der Queen einen gewaltigen Schub gegeben hat, dokumentiert.

Um zur Ausgangsfrage zurückzukommen. Ist so eine DVD nun pure Geschäftemacherei oder Bedarfsdeckung für die Fans? Gut, die Umsätze wird wohl keiner der Beteiligten verschmähen, aber wenn der Bedarf nicht da wäre, würde auch niemand die neuen Titel kaufen. Somit entscheidet der Fan, ob er ein weiteres Konzert in seiner Sammlung haben möchte, oder nicht. Im Übrigen meine ich, dass ich mir eine Band wie Queen – hätte ich die Möglichkeiten gehabt – gerne auch mehrfach live angesehen hätte. Da mir das nicht vergönnt war, kann ich mich zumindest an diversen Ton- und Bildträgern erfreuen. Und 1986, als dieses Konzert entstand, galt Queen als größte Rockband der Welt. Für viele sind sie es heute noch! Es besteht also durchaus auch noch Bedarf an solchem Material!

Queen - Hungarian Rhapsody: Live In Budapest (Cinema Trailer)


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The Brian May Band – Live At The Brixton Academy

Heute auf den Tag genau vor 18 Jahren war ich in Hamburg beim Konzert von Brian May im CCH. Als Gitarrist und Songwriter bei Queen hat er Musikgeschichte geschrieben. Als Queen Fan war das damals ein echtes Highlight und ich erinnere mich, als ob es gestern gewesen wäre! Im Rahmen der "Back To The Light Tour 93" wurde auch am 15. Juni 1993 ein Konzert in der Brixton Academy in London mitgeschnitten und als Album herausgebracht.

The Brian May Band – Live At The Brixton Academy
Brian May spielt neben eigenen Songs wie "Back To The Light", oder "Driven By You" auch einige Queen-Songs. Als er seinerzeit das von Freddie Mercury geschriebene "Love Of My Life" ankündigte und das Publikum mit den Worten „We do this one for Freddie“ um Unterstützung bat, hatte ich einen Klos im Hals und eine Gänsehaut bis unter die Haarwurzeln! Der ganze Saal hat natürlich mitgesungen. Das war einmalig! Die CD gibt dieses Feeling sehr gut wieder. Auch Queen-Klassiker wie "Tie Your Mother Down", "Now I´m Here" oder "Hammer To Fall" waren im Programm und finden sich auf dem Mitschnitt wieder. Die CD hat eine recht gute Klangqualität und auch die Stimme von Brian – die eigentlich etwas dünn ist – kommt gut rüber. Zudem wurde er durch gute Musiker wie z.B. Cozy Powell (Schlagzeug) oder Neil Murray (Bass) begleitet. Auch die beiden Backgroundsängerinnen Cathy Porter und Shelly Preston sind eine echte Bereicherung. Queen Fans sollten diese Scheibe auf jeden Fall in der Sammlung haben. Ich hoffe bis heute, dass dieses Konzert irgendwann noch mal auf DVD erscheinen wird!

Brian May - © SULUPRESS.DE / Torsten Sukrow
Brian May ist für viele Musiker einer der einflussreichsten Gitarristen. Sein Sound ist so eigenständig, dass man ihn bereits beim ersten Ton erkennt. Steve Vai sagte mal, dass Brian May seiner Gitarre das Flair eines ganzen Orchesters entlocken kann. Kaum einer hat so einen speziellen Ton wie Brian May. Dieser Sound hat auch die Songs von Queen ganz erheblich geprägt. Ich freue mich noch heute, dass ich diesen legendären Musiker live sehen und hören konnte. Die Live-CD ist die Krönung dieses Erlebnisses. Das Foto habe ich beim besagten Konzert in Hamburg gemacht!

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Foto mitte: © SULUPRESS.DE / Torsten Sukrow

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19.11.2011 Veröffentlicht von Torsten in DVD Neuheiten, Video

Queen - Days Of Our Lives (DVD/Blu-ray)

Ende der Sechziger hat sich in London eine Band zusammengefunden, die anfangs unter dem Namen "Smile" aktiv war, 1970 jedoch den Namen änderte. Fortan hießen sie Queen! Den Grundstein legten ursprünglich Brian May und Roger Taylor, anfangs noch mit anderen Mitgliedern. Später kam ein Sänger namens Farrokh Bulsara dazu, der auf den Künstlernamen Freddie Bulsara hörte, den er jedoch kurz nach der Queen-Gründung in Freddie Mercury wandelte. Anfang 1971 stieß der Bassist John Deacon zur Band. In dieser Besetzung blieben Queen bis zum Tod von Freddie Mercury 1991 zusammen und brachten währenddessen 26 Alben heraus, die sich weltweit über 300 Millionen Mal verkauften. Anfang der Achtziger galt Queen als größte Rockband der Welt!

Queen - Days Of Our Lives (DVD/Blu-ray)
2011 gibt es Queen offiziell 40 Jahre. Und es ist am 24. November bereits 20 Jahre her, dass Freddie starb. Kürzlich wurden Queen vor einem Fernsehpublikum von schätzungsweise 1,2 Mrd. Zuschauern bei den MTV EMAs 2011 mit dem Global Icon Award geehrt. Die Band stand immer für Superlative. In den Siebzigern waren sie es, die die größten Konzertereignisse mit riesigen Lichtanlagen ablieferten. Sie waren die ersten, die ganze Fußballstadien in Südamerika füllten. Die Shows von Queen waren immer legendär. Bei Live Aid 1985 haben sie neben allen anderen Top-Stars vermutlich die beste Show abgeliefert. Aufgrund der herausragenden Geschichte der Band und des Jubiläums wurde es nun Zeit für eine Dokumentation über Queen.

Rhys Thomas und Simon Lupton hatten zehn Jahre lang Queen-DVDs produziert, als die Band sie schließlich mit der ultimativen Dokumentation zum 40. Jahrestag beauftragte. Regie führte der renommierte Regisseur Matt Casey. Das Ergebnis von einem knappen Jahr akribischer Recherchen ist nun unter dem Namen "Days Of Our Lives" als DVD und Blu-ray erhältlich. Die Blu-ray enthält etwas mehr Bonus-Material als die DVD. Es empfiehlt sich also für den Queen-Fan gleich die richtige Scheibe zu kaufen! Gezeigt wird die Bandgeschichte in zwei Teilen. Hierbei kommen viele Weggefährten der Band, aber auch Queen selbst zu Wort. Es ist extrem spannend zu sehen, welchen Höhen aber auch Tiefen die Band durchmachte. Insbesondere die schlechten Zeiten sind dem normalen Queen-Fan oftmals gar nicht so bekannt. Auch gibt es viele Anekdoten darüber, wie die Alben und einige Songs entstanden sind, wie es zu den Stilwechseln der Band kam und wie sie sich letztlich doch immer wieder gemeinsam ins Studio begaben um neue Platten aufzunehmen. Im zweiten Teil der Dokumentation nimmt die HIV-Erkrankung von Freddie immer mehr Raum ein. Es wird sehr bewegend geschildert, wie Freddie trotz seiner Beschwerden weiter mit den Bandkollegen im Studio arbeitet, um noch so viel wie möglich aufzunehmen, bevor er letztlich stirbt. Durch seinen starken Willen sind letztlich überhaupt noch die Alben "Innunendo" und "Made in Heaven" entstanden. Wenn man die aktuellen Einspieler von Brian und Roger auf "Days Of Our Lives" sieht, wird klar, dass neben der professionellen Zusammenarbeit auch trotz einiger Spannungen eine ganz tiefe Freundschaft und Verbundenheit unter den Queen Mitgliedern herrschte. Und als langjähriger Fan und Betrachter dieser Doku fühle ich mich sogar ein wenig, wie ein Teil dieser Freundschaft…

Queen waren die Helden meiner Jugend und sind bis heute eine meiner absoluten Lieblingsbands. Sie haben meine Leben musikalisch geprägt und wunderbare Songs hinterlassen. Durch die Dokumentation "Days Of Our Lives" habe ich einen viel tieferen Einblick bekommen, wie diese Band ihre aktive Zeit erlebt hat und fühle mich noch ein wenig verbundener mit der Geschichte von Queen!

Queen - "Days Of Our Lives" ist als DVD und Blu-ray ab 25.11.2011 im Handel erhältlich!

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