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Tag: Bluesrock

Foto: Rick Gould

Joe Bonamassa – Different Shades Of Blue

Zeitweise hatte ich das Gefühl, dass Joe Bonamassa alle drei bis vier Monate etwas Neues veröffentlicht: Ein Studioalbum, ein Livealbum, die Konzert-DVD, etwas Akustisches,… Ganz so häufig war es dann wohl doch nicht, aber irgendwann trat bei mir so eine Art Langeweile ein. Am 19. September erscheint nun das 11. Studioalbum des US-amerikanischen Blues- und Bluesrock – Gitarristen mit dem Titel Different Shades Of Blue. Und bei der Ankündigung hat es mich dann doch so gereizt, dass ich ein Rezensionsexemplar angefragt habe – und das ist auch gut so!

Joe Bonamassa - Different Shades Of Blue
In der Presseankündigung steht, dass dies sein erstes Soloprojekt seit über zwei Jahren ist, was mich nach meinem oben beschriebenen Gefühl leicht verwundert hat. Es spielt aber auch keine Rolle. Sobald der Silberling sich nämlich im Abspieler dreht, ist es ziemlich egal, wann die letzte Platte publiziert wurde. Denn das, was aus den Lautsprechern kommt klingt gut. Der Opener ist ein Instrumentalstück, das gleich mal eine Duftmarke im Bereich Classic-Rock setzt. Titel Nr. 2 ("Oh Beautiful") schließt dort an und erlaubt Vergleiche zu Led Zeppelin. Der Gesang ist natürlich nicht vergleichbar, aber der Aufbau und der Sound gehen schon in die Richtung. Stimmlich hat mir Bonamassa noch nie so gut gefallen, wie auf diesem Album. Da zahlen sich das häufige Touren und die vielfache Nutzung der Stimme dann doch in einem – nenne wir es mal – "gereiften Klang" aus. Es folgen Stücke, die mit knackigen Bläsersätzen richtig funky sind, ohne jemals die Schiene des Rocks zu verlassen. Der Rock zieht sich durch das ganze Album, von richtig fetzigen Nummern bis zu ruhigeren Stücken. Es ist von allem etwas dabei. Alle Titel wurden von Joe Bonamassa geschrieben. Und auch hier möchte ich anerkennungsvoll meine Hochachtung zum Ausdruck bringen. Das Songwriting ist durchgängig erstklassig und stellt für meinen Geschmack alles Bisherige von Bonamassa in den Schatten. Die CD ist astrein produziert, bietet Abwechslung, reichlich Gitarrenarbeit des Meisters und in der Summe jede Menge Spaß für den Hörer. Ich bin wirklich von der Scheibe beeindruckt und hätte diese Qualität nicht erwartet. Das zeigt, dass Joe Bonamassa vermutlich noch nicht mal seinen Zenit erreicht hat und wir uns möglicherweise noch auf weitere Qualitätssteigerungen einstellen müssen. Ich könnte damit leben… 😉 Mit Different Shades Of Blue beweist der US-Gitarrist, dass er zu Recht zur derzeitigen Top-Elite der gepflegten Blues- und Rockmusik zählt. Für mich ist das bis jetzt ganz klar das beste Bonamassa Album, das mir zu Ohren gekommen ist. Den, an der Aufnahme beteiligten Musikern, wie Carmine Rojas (Bass), Reese Wynans (Orgel, Klavier), Lenny Castro (Percussion) u.a. gebührt ebenfalls höchste Anerkennung. Very good job!

Joe Bonamassa - Different Shades Of Blue - Official Video


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Foto: Sam Hare

Matt Schofield – Far As I Can See – Ein grandioses Album

Wenn ich nach meinem Glauben gefragt werde, tendiere ich am ehesten zum Taoismus oder zum Buddhismus, grundsätzlich bin ich aber atheistisch eingestellt. Zumindest in der Musik habe ich allerdings nun mal wieder etwas wirklich Göttliches entdeckt, woran man nicht nur glauben kann. Denn Far As I Can See, die neue Scheibe von Matt Schofield ist real und ab 14. Februar für jedermann zu haben.

Matt Schofield - Far As I Can See
Normalerweise geize ich mit Superlativen. Zu schnell werden diese sonst inflationär eingesetzt und verlieren an Glaubwürdigkeit. Bei Matt Schofield muss ich jedoch eine Ausnahme machen – nicht zur Bestätigung der Regel, sondern weil es angebracht ist. Dieser Mann ist genial und in der Tat mit Abstand das Beste, was ich seit langem in diesem Genre gehört habe! Der 36-jährige wird von der Fachpresse derzeit in den höchsten Tönen gelobt. Das Guitarist Magazine hält ihn gegenwärtig für den besten Bluesgitarristen Großbritanniens und das Vintage Guitar Magazine schreibt: "Der beste europäische Bluesmusiker seiner Generation. Sein musikalisches Gespür ist unglaublich, sein Spiel so interessant, dass jeder Gitarrist, der sich an ihm orientiert, dafür belohnt werden wird." 2010, 2011 und 2012 hat er den British Blues Award dreimal in Folge als bester Gitarrist gewonnen. Im "Penguin Book Of Blues Recordings" wird er als einer von nur zwei lebenden britischen Künstlern mit einem Vier-Sterne-Rating geführt. Mit anderen Worten: Der Mann ist eine Keule!

Das fünfte Studioalbum des Gitarristen, Sängers, Songwriters und Produzenten Matt Schofield hat mich schlichtweg umgehauen. Far As I Can See zeigt diverse Facetten zeitgemäßer Bluesmusik, von ruhigen, klassisch angehauchten Songs über die funky Hammernummer "Hindsight", die dermaßen groovt, dass es unmöglich ist, still sitzen zu bleiben bis hin zu "Red Dragon", einem Bluesrocktitel, der an Joe Bonamassa erinnert und ein Evergreen werden könnte. Neun der 11 Songs stammen aus der Feder des Meisters, zwei Songs sind Coverversionen seiner musikalischen Helden wie "Yellow Moon" von den Neville Brothers. Matt Schofield hat für jede Stimmung den richtigen Ton und beherrscht seine Gitarre perfekt. Aber nicht nur er überzeugt bis in die Haarspitzen. Die Kollegen, die ihn auf dem Album begleiten sind ebenfalls durchweg Meister ihres Faches. Man hört wunderbare Passagen von Jonny Henderson auf der Hammond-Orgel in verschiedensten Klangvariationen, einen knurrigen Bass von Carl Stanbridge, der teilweise herrlich synkopiert gespielt wird und Multiinstrumentalist Jordan John am Schlagzeug, der höchste Erwartungen stillt und jedem Song den richtigen Rhythmus verpasst. Alles ist extrem lebendig, perfekt aufeinander eingespielt und restlos überzeugend. Wer mal wieder eine richtig geile Platte sucht, hat beste Chancen bei Matt Schofield fündig zu werden. Ich verneige mich vor dieser Leistung, die mir sehr großen Hörgenuss bereitet. Für mich ist Far As I Can See bereits jetzt eines der besten Alben 2014!

Matt Schofield - Far As I Can See – EPK


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Rory Gallagher – Kickback City – Ein einzigartiges Album-Projekt

Erst kürzlich hatte ich die DVD "Live In Cork" von Rory Gallagher hier im Blog vorgestellt. Nun kommt schon wieder ein neues Werk vom irischen Bluesrocker postum auf den Markt. Diesmal handelt es sich um ein Album-Projekt namens Kickback City, das verschiedene Genres verbinden soll. Die Grundidee dreht sich um hard-boiled-Krimis, also solche, die von abgebrühten Privatschnüfflern handeln. Rory Gallagher mochte diese Art Krimis so sehr, dass diese ihn zu verschiedenen Songs inspirierten.

Rory Gallagher - Kickback City Cover
Das Package besteht aus drei CDs. Die erste Scheibe enthält bekannte, jedoch remasterte Studioaufnahmen von Gallagher, die eben genau durch die o.g. Inspirationen entstanden sind. CD zwei ist die Audio-Version der eingangs erwähnten Live DVD, die nun erstmals auf CD erscheint. Und last but not least ist auf dem dritten Silberling das Hörbuch "The Lie Factory", geschrieben von Ian Rankin und gesprochen von Hollywood-Star Aidan Quinn. Verpackt ist alles in einem ansprechenden Hardcover-Buch, das auch die Druckversion des Krimis – natürlich alles in englischer Sprache – sowie Illustrationen von Timothy Truman enthält. Als Zugabe gibt es dann auch noch 4 Postkarten mit Motiven aus dem Buch. Alles im allen bekommt der Fan hier schon ein besonderes Werk, das in seiner Art außergewöhnlich und speziell ist.

Rory Gallagher - Kickback City Pack Shot
Rory Gallagher - Kickback City Pack Shot
Als ich dieses Package von der Promotion-Firma angeboten bekommen habe, hatte ich Probleme die Verbindung zwischen der Musik, dem Hörbuch und dem illustriertem Hardcover-Buch zu sehen. Natürlich geht es bei allem um diese spezielle Art der Krimis. Aber irgendwie stehen die verschiedenen Parts dieser CD-Veröffentlichung alle für sich allein. Die Musik von Rory Gallagher, die den Soundtrack zum Buch darstellen soll, gefällt mir gut. Gallagher war einfach ein toller Bluesrock-Künstler, was auch auf den beiden ersten CDs klar erkennbar ist. Aber ein Soundtrack ist für mich die zeitgleiche Untermalung einer Geschichte. Bei diesem Werk ist das jedoch nur ansatzweise möglich, wenn ich die Printversion lese und dazu die Musik laufen lasse. Ob die jeweilige Textpassagen und die Musik dann zueinanderpassen, bleibt dem Zufall überlassen. Allein betrachtet, sind die, in diesem Genre-Mix vereinten Bestandteile durchaus reizvoll, die konzeptionelle Kombination macht für mich jedoch auch weiterhin nur bedingt Sinn. Da das Ganze preislich nur geringfügig mehr als eine normale CD kostet, mag die Rechnung dennoch aufgehen. Zumindest ist es eine schöne Hommage an den 1995 verstorbenen Rory Gallagher. Und wer weiß, vielleicht wird dieses CD-Buch-Hörbuch-Projekt in einigen Jahren ein begehrtes Sammlerstück – nicht nur bei Gallagher Fans.

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Foto: Eagle Vision

Rory Gallagher – Live In Cork auf DVD

Der irische Bluesrock-Gitarrist Rory Gallagher war zwar nie ein Megastar, seine Qualitäten als Musiker, insbesondere Live waren aber stets geschätzt. 1977 konnte er sein Können auch in der ersten Rockpalast Nacht vom WDR einem breiten Publikum in Deutschland vorstellen. Die Show wurde damals europaweit live im Radio und im Fernsehen ausgestrahlt. Im Gepäck hatte er seinerzeit sein Album "Calling Card". Fortan war Gallagher in unserer Nation ein gern gesehener Gast auf vielen Konzertbühnen.

Rory Gallagher - Live in Cork
1987 kam der Mann mit der verschrabbelten Fender Stratocaster nach einigen Jahren der Abwesenheit auch mal wieder in seinen Geburtsort Cork, um ein Konzert im Opernhaus der Stadt zu spielen. Das irische Fernsehen RTE rückte zu diesem Ereignis mit einigen Kameras an und konservierte den Auftritt akustisch und visuell. Das Konzert wurde schon mal unter dem Namen "Messin’ With The Kid – Live At The Cork Opera House" auf VHS Kassette veröffentlicht und kam am 30.08.2013 erneut mit verbesserter Ton- und Bildqualität als DVD in den Handel. Ein paar Störstreifen laufen dennoch hier und da mal durchs Bild im 4:3 Format. Das Menü der DVD ist zwar nett gestaltet, allerdings etwas gewöhnungsbedürftig.

Die Show zeigt Gallagher in bester Spielfreude, der im typischen Jeans-Outfit ohne Schnörkel und durchchoreografiertes Bühnengehüpfe seine Songs darbietet. Damals ging es noch um die Musik und nicht um bunte Hochglanzevents. Und musikalisch lieferte Rory Gallagher mit seinem zünftigen Bluesrock genau das ab, was sein Publikum erwartete. Gekonnt intoniertes Liedgut, den ureigenen, drahtigen Strat-Sound und einen Frontmann der durch sein Können und seine Authentizität überzeugt. Begleitet wurde er fachgerecht von Mark Feltham (Mundharmonika), Brendan O´Neill (Drums) und Gerry McAvoy (Bass). Gallagher wirkte auf mich immer wie ein ganz normaler Typ von nebenan, ohne Starallüren oder sonstige Marotten. Er war dazu aber auch ein genialer Musiker, mit eigenem Stil und guten Songs. Und exakt das zeigt er auf der DVD Live In Cork. Wer eine Multimediashow sehen will, sollte sich etwas von Take That kaufen, wer jedoch gebührlichen Bluesrock zu schätzen weiß, möge seine Aufmerksamkeit ruhig mal auf diese Konzertaufnahme von Rory Gallagher richten.

Rory Gallagher - Tattoo'd Lady - Cork 1987


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Foto: Marco van Rooijen

Ana Popovic – Can You Stand The Heat

Boah, das groovt aber mal so richtig. Während die letzte Scheibe (Unconditional) von Ana Popovic eher back to the roots ging und ruhigerer Natur war, geht auf der neuen CD "Can You Stand The Heat" mit knackigen Funk-Elementen meist die Post so richtig ab.

Ana Popovic - Can You Stand The Heat
Bei der optischen Darstellung von Frau Popovic mögen der eine oder andere Herr und bestimmt auch ein paar Damen von der Musik abgelenkt sein. Die serbische Gitarristin und Sängerin geizt nicht mit ihren Reizen und zeigt offensichtlich gerne ihre weibliche Seite. Nun mag der unkundige Leser meinen, dass man mit hohen Schuhen und langen Beinen nicht unbedingt für den Blues prädestiniert ist. Die oftmals reizvolle Darstellung ist auch nicht jedermanns Sache, aber ein unverkennbares Statement der Künstlerin. Ich kann jedoch die frohe Botschaft verkünden, dass bei Ana Popovic die Musik erster Güte ist. Bereits die ersten Töne der neuen Platte geben die Richtung vor. Sehr funky fühlt man sich sofort in Zeiten zurückversetzt, in denen handgemachte Musik mit synkopierten Bassläufen, groovigen Drums und kernigen Bläsersätzen noch massentauglicher war. Ana Popovic nimmt diesen Faden auf und zeigt wieder mal mit ihrem beeindruckenden Gitarrenspiel und dem gefühlvollen Gesang, dass sie in einer Männerdomäne durchaus ihren Platz gefunden hat. Mit "Can You Stand The Heat" demonstriert sie zudem die Wandelbarkeit des Blues, der nicht nur die Form eines 08/15 12-Takte-Schemas haben muss, sondern so viele weitere interessante Facetten hat. Und interessant ist das Album von Ana Popovic allemal. Es erinnert zeitweise an die Musik von Albert Collins. Als Anpieltipp sei hier mal "Ana´s Shuffle" genannt. Mit einer knappen Stunde Spielzeit beweist die Serbin, dass Blues weder schwarz noch männlich, oder gar traurig ist und auch nicht aus dem Mississippi Delta oder Chicago kommen muss. Ana Popovic zeigt, dass sie mit anständiger Qualität auch ohne Frauenquote begeistert und legt erneut eine Platte vor, die positiv überrascht und zudem auch noch sehr gut klingt. Ich bin von dieser CD sehr angetan und kann sie nur wärmstens empfehlen. Erschienen ist "Can You Stand The Heat" am 19. April 2013 und im Sommer und Herbst gibt es Livetermine: Karten bestellen!

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Foto: PR

Danny Bryant – Hurricane / Neues Album und Tour

Der 32-jährige Brite Danny Bryant veröffentlicht am 19. April bereits sein neuntes Album Hurricane. Vor gut einem Jahr hatte ich schon die Live-CD Night Life zur Rezension vorliegen, welche auch durchaus lobende Worte bei mir fand. Nun steht das frische Werk auf dem Prüfstand.

Danny Bryant - Hurricane
Das schlichte Design des CD-Covers im zurückhaltenden Schwarz/Weiß passt scheinbar nicht so ganz zum Titel Hurricane. Das soll hier aber nicht weiter stören, schließlich soll so eine Platte mit den inneren Werten überzeugen. Nach dem Start des Longplayers drückt gleich das eingängige Gitarrenriff von "Prisoner Of The Blues" auf die Membranen. Der Songtitel erinnerte mich flugs an Walter Trout´s "Prisioner Of A Dream", vom gleichnamigen Album aus dem Jahr 1990, ein Song, den ich bis heute ziemlich genial finde. Danny Bryant´s Eröffnungstitel enthält ebenfalls das Potential über Dekaden zu begeistern. Die Nummer hat Druck, gute Solopassagen und wieder erinnert mich sein Gesang partiell an Ian Gillan (Deep Purple). Der Titelsong "Hurricane", eine eher ruhige Nummer, lässt sowohl vom Song, als auch vom Gesang leichte Assoziation zu einem gewissen Jon Bon Jovi zu. Das muss jetzt nicht für jeden einen Anlass zum Kauf darstellen, zeigt aber auf jeden Fall die Wandelbarkeit von Danny Bryant. Der im Song besungene Hurricane ist übrigens mit Herzschmerz des Sängers gleichzusetzen, was die eher ruhige Stimmung des Titels erklärt und somit auch die oben erwähnte Covergestaltung. Es geht halt um den Blues!

Aufgenommen wurde das Album in der Zurückgezogenheit der Grafschaft Cornwall im Südwesten Großbritanniens, ohne technische Errungenschaften wie das Internet und selbst ein Telefonnetz ist dort kaum vorhanden. In dieser Abgeschiedenheit konnte sich Danny Bryant voll auf die Musik konzentrieren. Und herausgekommen ist tatsächlich ein solides Blues-Rock-Album. Bei einigen Stücken sind die Enden für meinen Geschmack etwas flatterig. Im positiven Gesamtbild ist das aber zu verschmerzen. Auch wenn der Vergleich ggf. etwas hinkt, ist das Gitarrenspiel gegenüber des letzten Livealbums sauberer. Das kann natürlich durch die wesentlich legereren Bedingungen im Studio begünstigt sein, aber auch durch eine Entwicklung in der Spieltechnik. In meiner letzten Rezension hatte ich mir gewünscht, dass Danny Bryant noch mehr seinen eigenen Sound findet. Und ich denke, er ist auf einem sehr guten Weg. Da viele Songs des Albums mit 2 Gitarren oder zusätzlichen Keyboards aufgenommen wurden, bleibt abzuwarten, wie das Ganze in der Formation des Power-Trios live herüberkommt. Ansehen und anhören kann man sich das auf der anstehenden Tour. Musikalisch und spielerisch hat Danny Bryant auf jeden Fall wieder einen Sprung nach oben gemacht.

Danny Bryant – Hurricane – Tour Termine
Datum Ort Location
18.04.2013 Unna Lindenbrauerei
19.04.2013 Köln Yardclub
20.04.2013 Rutesheim Uhlenspiegel
21.04.2013 Freiburg Jazzhaus
22.04.2013 A-Salzburg Rockhouse
24.04.2013 München Garage Deluxe
25.04.2013 Erfurt Museumskeller
26.04.2013 Torgau Kulturbastion
27.04.2013 Berlin Quasimodo
    
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Danny Bryant 'Hurricane' Album Preview



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Foto: © SULUPRESS.DE

Die volle Packung für Jeff Healey Fans

Ich kann mich noch recht gut daran erinnern, als ich das erste Mal Jeff Healey im Fernsehen sah. Das war damals eine Offenbarung. Ein blinder Mann lieferte, seine Gitarre auf den Beinen liegend, eine grandiose Performance mit extremer Spielfreude ab und überzeugte mich total. Das war virtuoser Bluesrock der Extraklasse! Ich weiß allerdings nicht mehr, in welcher Sendung das war. In den folgenden Jahren habe ich Jeff Healey zweimal live erlebt, wo er mich auch jedes Mal total begeistert hat. Am 22. Februar sind gleich zwei neue Sahnestückchen für Jeff Healey Fans erschienen.

Jeff Healey – As The Years Go Passing By [CD/DVD]

Jeff Healey - As The Years Go Passing By
Dieses besondere Set von in-akustik ist in zwei Versionen erhältlich. Einmal mit drei CDs sowie als Deluxe Edition zusätzlich mit 2 DVDs. Enthalten sind drei Konzertmitschnitte aus der Zeit, als es im Fernsehen noch die Kultsendung "Ohne Filter" gab. Konkret sind es die Auftritte "Ohne Filter Extra" vom 10. Mai 1989, da war Healey noch relativ unbekannt. Eventuell ist das sogar das Konzert, bei dem ich ihn erstmals begeistert sah. Ferner im Set dabei sind "Extraspät in Concert" vom 2. April 1995 sowie "Ohne Filter Extra" vom 31. Oktober 2000. Über die Jahre kann man sehr gut sehen und hören, wie Jeff Healey reifte. Zu Anfang seiner Solo-Karriere war er noch voller Adrenalin, wirkte wild und ungestüm, in den folgenden Jahren wurde er zwar etwas ruhiger, blieb aber dennoch virtuos und einzigartig. Sein Gitarrenspiel wurde sogar mit der Zeit sauberer. Die Tour aus dem Jahr 2000 war jedoch auch die letzte der Jeff Healey Band.

Jeff Healey - As The Years Go Passing By (Official Trailer)



Die Konzerte waren für Fans wahre Highlights dieses außergewöhnlichen Musikers! Das 89er Konzert ist ein echter Kracher. Wenn Healey seinen ersten Hit "See The Light" anstimmt, bekomme ich noch heute eine Gänsehaut. Und das Solo ist einmalig! B.B. King, mit dem Jeff Healey bereits 1986 spielte, sprach damals schon in den höchsten Tönen von Healey und nannte ihn seinen Freund. Diese Kompilation enthält Mitschnitte aus drei tollen Konzerten, die den Kanadier mit seinem ganzen Können zeigen. Definitiv für Fans ein "Must Have". Die Tonträger haben zusammen 183 Minuten, das Videomaterial 200 Minuten Spielzeit.


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Jeff Healey Band – House On Fire

Jeff Healey Band - House On Fire
Die andere Veröffentlichung ist ein Album, das von Eagle Rock publiziert wurde. Enthalten sind gut 47 Minuten mit Demos und Raritäten aus den Neunzigern. Acht der elf Nummern wurden zwischen März und Juli 1992 während der Sessions für das Album "Feel This" aufgenommen. Die beiden Tracks "Adam Raised A Cain" (von Bruce Springsteen) und "We’ve Got Tonight" (ja, genau das, was im Original von Kenny Rogers und Sheena Easton intoniert und von Bob Seeger geschrieben wurde) stammen vom Mai/Juni 1994, "Daze Of The Night" wiederum vom Oktober 1998. Das Album ist klanglich bei einigen Songs nicht ganz optimal, aber als Ergänzung zur bestehenden Diskografie, insbesondere für Healey-Anhänger eine Bereicherung. Das Artwork der CD passt zu den damaligen Scheiben der Jeff Healey Band und reiht sich somit auch optisch perfekt in die bereits gesammelten Tonträger ein.


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Jeff Healey, der seit seinem ersten Lebensjahr an einem bösartigen Netzhauttumor litt, welcher auch für seine Erblindung verantwortlich war, starb am 02. März 2008 an dieser heimtückischen Krankheit, wenige Tage vor seinem 42. Geburtstag. Kurz vor seinem fünften Todestag erschienen nun diese beiden Werke und bringen den Fans zum einen die wirklich überzeugenden TV-Konzerte vom Anfang seiner Karriere bis zum Jahr 2000. Das sind großartige Zeitdokumente, die in jede Healey-Sammlung gehören! Zum anderen kommen auf "House On Fire" einige unveröffentlichten Stücke heraus, die ebenfalls eine wichtige Vervollständigung des Lebenswerks von Jeff Healey darstellen. Selbst nach einem knappen viertel Jahrhundert und fünf Jahre nach seinem Tod fasziniert mich der blinde Blues-Man aus Kanada immer noch. So einen Gitarristen wie Jeff Healey wird es wahrscheinlich nie wieder geben!

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Foto: Torsten Sukrow

Neues vom Plattenmarkt am 01. Februar 2013

Auch diese Woche sind keine Mega-Kracher unter den neuen Releases der Plattenfirmen. Dennoch sind nach einiger Suche in den Veröffentlichungen des 1. Februars 2013 ein paar Perlen aufgetaucht, die ich als Empfehlungen in meine Auswahl genommen habe. Wer mit Walliserdeutsch etwas anfangen kann, sollte sich mal die frische CD der Schweizer Mundartsängerin Sina mit schönen Popsongs in unterschiedlichen Duetten, u.a. mit Stefanie Heinzmann antun. Der Bluesrocker Mitch Ryder veröffentlicht einen Konzertmittschnitt, genau wie die Average White Band, die mit Soul, Funk und R&B sowie dem Hit "Pick Up The Pieces" in den Siebzigern bekannt wurde. Ebenfalls live, aber schon etwas älter, ist das Album der UK-Tour 75 von Thin Lizzy. Die Niederländer von Golden Earring (Radar Love) bringen ein neues Studioalbum und von Blind Guardian kommt ein fettes Box-Set, das auf 8.000 Exemplare limitiert ist. Hochwertiger Jazz kommt diese Woche von Cloning Americana (Modern Jazz), dem deutschen Jazz-Gitarristen Helmut Kagerer sowie vom Lora Kostina Trio, einer Gruppe um die namensgebende Pianisten aus Sankt-Petersburg. Zu guter Letzt beglückt uns Altpunk Billy Idol mit einem DVD-Live-Konzert aus dem Jahr 1993, das jedoch mit 50 Minuten Spielzeit recht knapp ausfällt.
Somit sind doch auch diese Woche wieder ein paar Schmankerl dabei. Geht doch!

Die Liste meiner Auswahl in tabellarischer Übersicht:

Cover
Titel
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Sina - Duette
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Blind Guardian - A Traveler's Guide to Space and Time
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Golden Earring - Tits 'n Ass
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Cloning Americana - For Which It Stands
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Average White Band - Times Squared
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Helmut Kagerer - About Birds and Bees
Helmut Kagerer - About Birds and Bees
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Thin Lizzy - UK Tour '75
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Lora Kostina Trio – Vorahnung
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Mitch Ryder - It's Killing Me
Mitch Ryder - It's Killing Me
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Billy Idol - Live From London
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The Motives – Featuring Matt Taylor

Ein Freund von mir nennt Blues auch gerne mal abwertend "Bauernpunk". Nun gut, es gibt sicherlich drittklassige Blueskapellen, die auf Dorffesten spielen und mit einer derartigen Umschreibung zufrieden sein könnten. Es gibt jedoch auch Bands, die wirklich hochkarätig sind und allein mit dem Genre Blues schon ungenügend beschrieben wären. The Motives sind so eine Band!

The Motives - Cover
Laut Presseankündigung vereinen sich bei "The Motives" vier der besten Bluestalente Europas. Da wären an der Gitarre und am Gesang Matt Taylor (Long John Baldry, The Snow White Blues Projekt, Patricia Kaas, Gary Barlow,…), an der Hammond sowie am Piano Jonny Dyke (Amy Macdonald, Judie Tzuke, Coco Montoya, Ben E King, US Bonds and The Overtones,…), am Bass Andy Graham ('Best Bass Player' bei den British Blues Awards 2010 & 2011, Ian Siegal,…) und last but not least am Schlagzeug Roy Martin (Aretha Franklin, David Sanborn, James Morrison, Jack Bruce, Joan Baez, Robert Palmer,…). Diese vier haben das neue Bandprojekt The Motives gegründet und werden am 22. Juni ihr erstes Album in dieser Konstellation veröffentlichen. Ich habe bereits ein Promoexemplar vorliegen und bin richtig begeistert. Das Cover mit Sin-City-Schrift ist schon ein erstes Statement, das die Erwartungen schürt. Hier sind Profis mit ganz viel Herzblut am Werk und zeigen rund eine Stunde lang, wie anständige Bluesmusik klingt. Sie verbinden 40er New York, 50er Chicago und 60er London Sound mit dem elektrisierenden Gitarrenspiel von Matt Taylor. Dabei erklingen die Gitarrenparts mit einem herrlichen Röhrensound, ergänzt von typischen Hammond-Orgeln und feinsten (E-)Piano Melodien. Getragen wird alles durch die solide Rhythmus-Sektion. Der Gesang von Matt Taylor klingt streckenweise wie ein motivierter Eric Clapton, erinnert aber zuweilen auch etwas an Mark Hollis von Talk Talk. Die Mischung macht´s. Das Album geht spielerisch durch die Jahrzehnte und zeigt Songmaterial, das vertraut, aber dennoch frisch wirkt. Schon der Opener "Never Tell A Lie" glänzt durch ein tolles Intro, in dem gleich der Benchmark gesetzt wird. Die Füße wippen sofort mit und der überzeugende Retro-Sound begeistert bei sehr gutem Klang. Hier sind Musiker am Werk, die die Songs nicht nur spielen, sondern leben. Feinste Handmade-Musik live und auf echten, (vermutlich) alten Instrumenten eingespielt. So muss Blues gemacht werden – ehrlich und authentisch und ohne große Effekthascherei. Dann ist es auch definitiv kein Bauernpunk, sondern musikalische Handwerkskunst erster Klasse, die richtig abgeht! Im April 2012 hat übrigens die Pre-Produktion für einen weiteren Sin-City Film (Sin City: A Dame to Kill For) begonnen. Der eine oder andere Song von The Motives könnte da doch bestimmt in den Soundtrack passen!

The Motives feat. Matt Taylor - Natures Cruel Design


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Joe Bonamassa – Driving Towards The Daylight

Faulheit kann man Joe Bonamassa sicher nicht vorwerfen. Solo, mit Beth Hart sowie mit der Band Black Country Communion, bei der er festes Mitglied ist, hat er allein 2011 drei Studio-Alben veröffentlicht! Ende März erschien der Konzertmitschnitt "Beacon Theatre – Live From New York" auf DVD/Blu-ray und am Freitag (18. Mai 2012) folgt bereits sein nächstes Album, das 13. seiner Karriere. "Driving Towards The Daylight" heißt das Werk; und wieder lässt Herr Bonamassa sich nicht lumpen.

Joe Bonamassa - Driving Towards The Daylight
In rund 55 Minuten zeigt der US-Gitarrist, Sänger und Songwriter wieder mal seine herausragenden Qualitäten. Vier der 11 Songs stammen aus seiner Feder, die anderen Titel sind von Robert Johnson, Howlin´ Wolf, Willie Dixon, Bernie Marsden (Ex-Whitesnake), Bill Withers, Tom Waits und Jimmy Barnes. Letzterer hat es sich auch nicht nehmen lassen, seinen 87er Hit "Too Much Ain't Enough Love" selbst einzusingen. Mit dem "Fremdmaterial" verneigt sich Joe Bonamassa vor seinen Helden. Die Zusammenstellung der Songs enthält eine gute Mischung aus klassischen Bluesthemen und gradlinigem Rock. Dabei zeigt das Album, dass die Genres Blues und Rock sehr eng verbunden und die Grenzen fließend sind. Diese Musik ist durch eine gekonnte Spielweise auch im Jahr 2012 immer noch topaktuell! Während ich früher oft das Gefühl hatte, dass Joe Bonamassa sich gerne durch schnelle Soli profilieren wollte, hält er heute ein besseres Maß ein. Der Mann wird ja ebenfalls älter und reifer. Er hat es auch inzwischen gar nicht mehr nötig, sein Können permanent durch ausschweifende Kurbel-Exzesse auf dem Griffbrett unter Beweis zu stellen. Da wo es passt, gibt es natürlich dennoch flotte Soloparts. An anderen Stellen überzeugt er durch ruhiges und sehr gefühlvolles Spiel. Meine Anspieltipps sind "A Place In My Heart" und "New Coat Of Paint". Die Tendenz der Chartplatzierungen der letzten Bonamassa Alben zeigte eigentlich immer nach oben. Die Top-Positionen stiegen also sukzessive von CD zu CD. Sein letztes reines Solo-Album "Dust Bowl" schaffte es 2011 immerhin auf Platz 10 in Deutschland. Hier scheint Joe Bonamassa eine ganz respektable und stetig wachsende Fan-Gemeinde zu haben, die garantiert auch an "Driving Towards The Daylight" erneut ihre Freude haben wird.

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