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Tag: Beatles

Foto: Heart © Norman Seeff

The Art Of McCartney – Eine musikalische Hommage an Paul McCartney

Egal, ob bei den Beatles, mit den Wings oder auf seinen Solo-Platten – Paul McCartney ist ohne jeden Zweifel einer der grandiosesten Songwriter unserer Zeit. Unzählige Hits und Ohrwürmer stammen aus seiner Feder und beglücken das Publikum seit über 50 Jahren mit guter Musik. Am 14. November erscheint das Doppelalbum The Art Of McCartney auf dem viele ganz große Stars dieser Musik ihren Tribut zollen und einige der tollen Songs aus dem Repertoire des Briten neu aufgenommen haben.

The Art Of McCartney
Die Idee zu diesem Projekt hatte der Produzent Ralph Sall, der Paul McCartney 2003 traf, als die beiden einen Song aus den Ram Sessions für einen Soundtrack bearbeiteten. Ralph Sall fragte Paul McCartney und dessen Musikverlag, ob sie die Idee für ein Tributalbum unterstützen würden und Paul gab sein OK. Ralph rekrutierte dann für die instrumentalen Parts auf dem Album die Gitarristen Rusty Anderson und Brian Ray, den Keyboarder Paul "Wix" Wickens und den Schlagzeuger Abe Laboriel Jr. Sie alle haben schon mit Paul McCartney getourt und kennen das umfangreiche musikalische Werk. Im nächsten Step wurden diverse große Künstler gefragt, ob sie Lust hätten, an dem Projekt mitzuwirken. So finden wir auf dem Album wohlklingene Namen wie Barry Gibb (Bee Gees), Billy Joel, Heart, Alice Cooper, Steve Miller, Jamie Cullum, Jeff Lynne (ELO), Paul Rodgers (Free / Bad Company), Brian Wilson (Beach Boys), u.v.m.

Ein Großteil der Stars betonte, wie wichtig der Einfluss von Paul McCartney auf ihre eigene musikalische Entwicklung und das eigene Songwriting war, so dass sie gerne an diesem besonderen Liebhaberprojekt teilgenommen haben, auch um ihre Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen. So entstand ein Doppel-Album mit über 2 Stunden Musik, das zum einen klanglich top ist und zum anderen auf erfrischende Art und Weise zeigt, wie gut die McCartney Songs auch zu anderen Interpreten passen. Einige bleiben zwar sehr nah am Original, geben den Songs aber dennoch eine eigene Note. Andere interpretieren auf ihre Weise. Willie Nelson gehört z.B. nicht zu meinen Lieblingssängern, weil er ein grauenhaftes Timing hat und undeutlich singt. Seine Version von "Yesterday", die auch etwas anders instrumentiert ist, bekommt durch seine Stimme jedoch einen ganz eigenen und authentischen Charakter. Jamie Cullum singt "Every Night" und kann genauso überzeugen, wie Paul Rogers bei "Let Me Roll It". Modernere Künstler wie Corinne Bailey Rae ("Bluebird") oder Owl City ("Listen To What The Man Said") finden sich ebenfalls auf dem Album. Richtig klasse sind zudem die Kiss Version von "Venus And Mars / Rock Show" sowie "Eleanor Rigby" von Alice Cooper. Nicht alle Interpretationen sagen mir vollkommen zu, aber das Gros ist wirklich klasse, macht Spaß und gehört in jede ordentliche Beatles bzw. McCartney Sammlung.

Alice Cooper - Eleanor Rigby


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The Beatles – The U.S. Albums – Box

Aufmerksame Leser dieses Blogs dürften längst bemerkt haben, dass ich großer Beatles Fan bin. Neben Queen waren es die Fab Four die mich musikalisch am meisten geprägt haben. Am kommenden Freitag schlagen die Herzen der Beatles-Fans erneut etwas höher. Dann erscheint nämlich ein neues Boxset mit speziellen U.S.-Versionen der Alben, die zwischen 1964 und 1970 in Amerika erschienen sind.

The Beatles - The U.S. Albums - Sammlerbox mit 13 CDs
Das Gros der Songs dürfte zwar jeder Anhänger irgendwie schon mindestens einmal im eigenen Archiv haben. Dennoch ist diese Box ein Highlight für Sammler und Extremfans, da sich die Alben in den USA von denen in Europa erschienenen Exemplaren unterschieden haben. Die Albumtitel sind partiell andere, die Song-Zusammenstellungen und die Mixe differierten zum Teil und das Artwork wurde ebenfalls auf den amerikanischen Markt angepasst. Das Ganze erscheint nun komplett in einer ansprechenden Box, die den einen oder anderen Beatles-Fan mit Sicherheit entzücken wird.

Am 7. Februar 1964, also ziemlich genau vor 50 Jahren kamen die Beatles erstmals nach Amerika und wurden von Mengen begeisterter Fans empfangen. Zwei Tage später, am 9. Februar traten die Jungs aus Liverpool in der Ed Sullivan Show bei CBS auf und lösten einen Erdrutsch in der US-amerikanischen Musikgeschichte aus. Die Hysterie war über den großen Teich geschwappt und Millionen Amerikaner waren von den smarten Briten angetan. Die sogenannte British Invasion hatte begonnen. Von 1964 (Meet The Beatles!) bis 1970 (Hey Jude) erschienen 13 Alben in speziellen US-Versionen, die nun in einer besonders hochwertigen Aufmachung als CD-Box in den deutschen Handel kommen. Das Original-Artwork der Covers wurde einschließlich der inneren Schutzhüllen übernommen. Es gibt ferner ein 64-seitiges Booklet mit Fotos, Promobildern und einem neuen Essay von dem amerikanischen Autor und TV-Manager Bill Flanagen. Alle Alben (außer dem Audio Documentary Album "The Beatles’ Story") wird es für eine begrenzte Zeit auch einzeln geben. Einige erscheinen in diesen Versionen erstmals auf CD. Leider habe ich nicht die komplette Box bemustert bekommen – das wäre aber auch zu schön gewesen – sondern einen Sampler, der aus allen 13 Alben Auszüge enthält. Von "She Loves You" über "Drive My Car" bis zu "Hey Jude" sind schon auf der Promo-CD jede Menge musikalische Perlen enthalten. In der Box, in der alleine neun Alben sind, die die amerikanische Chartspitze erklommen haben, findet sich dann die komplette US-Diskographie der Beatles von 1964 bis 1970. Das ist ein echter Leckerbissen, bei dem jedem Fan das Wasser im Munde zusammenlaufen dürfte.

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Foto: © 2013 Mary McCartney

Paul McCartney – New

Andere Leute seines Alters legen ihre schweren Beine möglichst oft in die Horizontale, um dem wohlverdienten Ruhestand zu frönen. Paul McCartney ist schließlich 71 Jahre alt. Er begnügt sich jedoch nicht damit, sein Alter als Grund für Untätigkeit heranzuziehen. Wirklich arbeiten wird er wohl nicht mehr müssen. Ergo treibt ihn vermutlich die Freude an der Musik an, was dem Fan seit heute ein frisches Album mit dem schlichten Namen "New" im Plattenregal beschert.

Paul McCartney - New
Was erwartet man also musikalisch von einem Ex-Beatle im Rentenalter, der ein neues Album veröffentlicht? Tradiertes und Altbackenes sowie laue Aufgüsse alter Ideen? Zugegeben in einigen Songs sind durchaus auch mal Ähnlichkeiten zu den Beatles zu hören. Mag sein, dass Paul McCartney absichtlich mit solchen bekannten Klängen kokettiert, vielleicht ist das aber auch einfach sein charakteristischer Sound. Insbesondere die erste Single, die wie das Album auf den Namen "New" hört, hat schon entsprechende Anleihen, was aber auch dafür sorgt, dass der Song spätestens beim zweiten Hören im Ohrwurm-Gedächtnis sein Unwesen treibt. Ansonsten bietet das Album durchaus Kompositionen, die wirklich als modern bezeichnet werden können. Solange klassische Instrumente eingesetzt werden, ist die Beatles-Analogie immer mal wieder erkennbar. Wobei ein Song wie "Early Days" sogar leichte Anflüge von Country-Pop hat, was nun auch nicht unbedingt ein klassisches Merkmal von Herrn McCartney ist. Spannend wird es jedoch auf der zweiten Hälfte der CD. Der Song "Appreciate" hat z.B. einen zeitgemäßen Beat und absolut atypischen Gesang. So ein Titel könnte hinsichtlich des Songwritings und der Instrumentierung meiner Meinung nach auch zu Depeche Mode oder Justin Timberlake passen. Der moderne Ansatz zeigt sich auch im poppig gestalteten Cover. Aber keine Angst. Es ist und bleibt ein Paul McCartney Album mit deutlich erkennbarem Fab-Four-Kolorit!

Der Brückenschlag zwischen bekannten Klängen und modernem Liedgut funktioniert prächtig. Paul McCartney lässt sich dabei auch nicht lumpen und greift auf diverse renommierte Aufnahmestudios, Produzenten und Musiker zurück, was sicher in der Summe zum Gelingen beiträgt. Hier wurde nicht gekleckert, sonder geklotzt. Und das hört man auch. New ist ein sehr gut klingendes Album mit Arrangements, die man zum Teil so nicht unbedingt von Paul McCartney erwartet hätte, die aber dennoch perfekt in seine Diskographie passen. Denn Paulchen ist nun mal eine Legende und er weiß genau, wie man eine interessante Platte macht. Nach sechs Jahren liegt mit New endlich wieder ein Paul McCartney Album mit brandneuem Material vor, welches das belegt.

Paul McCartney 'New' (Lyric Video)


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Foto: Robert Ellis
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Paul McCartney / Wings - Wings Over America

Man kann Paul McCartney definitive zu den Dinosauriern im Musik-Business zählen. Deswegen werden auch immer wieder alte Werke von ihm und von den Wings neu aufgelegt. Heute erschien das Live-Album "Wings Over America" als Re-Release, welches die legendäre Nordamerika Tour (1976) der Band um Paul und Linda McCartney sowie dem Gitarristen Denny Laine (ex-Moody Blues) dokumentiert.

Paul McCartney - Wings - Wings Over America
Das Album erscheint in verschiedenen Versionen bis hin zum Deluxe Edition-Boxset, bestehend aus 4 Büchern und 4 Discs (3 CDs, 1 DVD)! Mehr geht nicht. Ich habe als Rezensionsexemplar die Doppel-CD bekommen, die das ursprüngliche Album enthält. Das Material wurde in den Abbey Road-Studios remastert. Mir fehlt leider der Vergleich zur Original-Veröffentlichung. Der Klang entspricht jedoch nach wie vor einer typischen Aufnahme aus den Siebzigern, allerdings ist alles recht luftig. Besonders sticht der Bass hervor, der zwar nicht wummert, aber sehr präsent hörbar ist. Vielleicht war der Funk damals ein Grund für den vordergründigen Bass, aber ansonsten ist das Album auf großen Strecken recht rockig. Neben den großen Hits der Wings wie z.B. "Live And Let Die", "Jet", "My Love", "Band On The Run" oder "Silly Love Songs" sind auch die Beatles Titel "Lady Madonna", "The Long And Winding Road", "I´ve Just Seen A Face", "Blackbird" und "Yesterday" zu hören. Die Mischung der Songs ist sehr abwechslungsreich und die Spielfreude der Wings ist unüberhörbar. Somit wird knapp 2 Stunden kurzweilige Musik geboten, die live mit vier Bläsern schön abgerundet wird. Beim Durchhören ist man doch erstaunt, wie viele Hits die Wings allein von der Gründung 1971 bis zur Aufnahme 1976 hatten. Dabei waren die höchsten Chartplatzierungen sowohl bei den Singles als auch bei den LPs tatsächlich in den USA. Dort hatten die Wings von 1973 bis 1977 fünf Longplayer in Folge auf Platz 1. Die letzte Nr. 1 war "Wings Over America", dieses Live-Album, das eine hervorragende Zwischenbilanz der Band aufzeigt. 1981 lösten sich die Wings auf.


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Foto: Torsten Sukrow

RJP Empfehlungen aus den Neuveröffentlichungen des 09. November 2012

Diese Woche findet sich eine ganz bunte Mischung an Neuheiten in meinen Tipps zusammen. Die Veröffentlichungen von Paul McCartney und Peter Frampton habe ich Euch bereits vorab ausführlich vorgestellt. Ansonsten haben wir ein neues Album von der Powerstimme Anastacia sowie nach 15 Jahren einen neuen Longplayer der Grunge-Rock-Band Soundgarden. Knüppelhart wird es mit dem Live-Doppel-Album von Machine Head. Extrem ruhige Ambient-Töne schlägt hingegen Brian Eno (Ex-Roxy Music) an. Ebenfalls eher ruhig und im Ansatz verstörend mag dem einen oder anderen das Album "Drift" von Monoloc vorkommen. Das ist Techno, der ohne 180bpm auskommt und dem Anhänger elektronischer Musik Freude bereiten könnte. Freuen dürften sich zudem Fans der schwedischen Progressive-Rock-Folk Band Tribute über die Wiederveröffentlichung des 1984er Albums "New Views". Die Beatles Fans bekommen ebenfalls erneut etwas geboten. Alle Original-Alben der Fab Four kommen remastered und in audiophiler Qualität auf 180g Vinyl in einem Box-Set in den Handel. Für die Jazzhörer gibt es ein frisches Album von Eberhard Weber und Green Day bringen die zweite CD "DOS!" ihrer Trilogie an den Start. Last but not least kommt eine DVD-Serie vom Kultur Spiegel heraus, die alte und neuere Rockpalast-Konzerte diverser deutscher Acts wie z.B. Spliff, Spider Murphy Gang, Silbermond oder Tocotronic enthält. Den ganzen Katalog der Live @ Rockpalast Serie findet Ihr hier. Da ist doch wieder für jeden etwas dabei, oder?

Hier sind meine Tipps für die Neuerscheinungen des 09. Novembers 2012 feinsäuberlich aufgelistet:

Cover
Titel
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Soundgarden - King Animal
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Anastacia - It´s A Man´s World
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Machine Head - Machine F**king Head Live
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Green Day - DOS
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Brian Eno - Lux
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The Beatles - Remastered Vinyl Box-Set
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Eberhard Weber - Résumé
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Tribute - New Views
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Monoloc - Drift
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Live @ Rockpalast - Kultur Spiegel – DVDs mit Rockpalast-Konzerten diverser deutscher Bands
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Foto: Torsten Sukrow

Neue Alben und DVD´s am 05. Oktober 2012

Diesen Freitag gibt es wieder ein paar nennenswerte Neuerscheinungen auf dem Platten und DVD Markt. Rockröhre Beth Hart ist dabei, die Hardrocker von Kiss stellen mit "Monster" ihr 20. Studioalbum in die Plattenregale und Anna Depenbusch bringt den Nachfolger zu ihrer Erfolgs-CD "Die Mathematik der Anna Depenbusch" heraus. Überarbeitete Neuauflagen gibt es von Deep Purple´s "Machine Head" sowie vom Film "Magical Mystery Tour" der Beatles, letzterer in diversen Ausführungen (DVD, Blu-ray und Limited Deluxe Edition). Mein Geheimtipp diese Woche ist das Album "The Silicone Veil" von der Norwegerin Susanne Sundfør. Da solltet Ihr unbedingt mal reinhören.

Hier ist meine komplette Auswahl der Veröffentlichungen für Freitag, den 05. Oktober 2012:

Cover
Titel
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Susanne Sundfør - The Silicone Veil
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Kiss - Monster
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Anna Depenbusch - Sommer aus Papier
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Deep Purple - Machine Head Remaster
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Jeff Lynne - Long Wave
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Beth Hart - Bang Bang Boom Boom
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Don Felder - Road To Forever
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Beatles - Magical Mystery Tour (DVD)
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The Who - Live In Texas `75 (DVD)
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Paul Simon - Live In New York City (DVD)
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Foto: © MPL Communications Ltd. - Photographer: Mary McCartney

Paul McCartney – Kisses On The Bottom

Als Solokünstler bestehen seine Konzerte auch heute noch hauptsächlich aus Beatles Songs. Paul McCartney lebt live on Stage den Mythos und sorgt dort für Zeitreisen in die Sechziger und Siebziger. Nun hat er, der als Musiker für viele Vorbild und Inspiration war, selbst die Lieder auf einer Platte aufgenommen, die ihn beeinflusst und musikalisch geprägt haben. Das Album "Kisses On The Bottom" ist die Hommage an seine Vorbilder. Es entstand mit Hilfe des mit einem Grammy ausgezeichneten Produzenten Tommy LiPuma, mit Diana Krall und ihrer Band sowie Gastauftritten von Eric Clapton und Stevie Wonder.

Paul McCartney - Kisses On The Bottom Cover
Es ist eine sehr persönliche Reise durch amerikanische Kompositionen, die Paul teilweise zum ersten Mal hörte, als sein Vater sie auf dem heimischen Piano spielte. Das Ganze geht also vielmehr in eine jazzige Richtung und befriedigt somit nicht unbedingt den Beatles-Fan. Sollte dieser jedoch Interesse an der Vorgeschichte der Beatles haben, ist dieses Album eine schöne Errungenschaft. In knapp 50 Minuten zeigt Paul McCartney eine gelungene Zusammenstellung weniger bekannter Klassiker. Er selbst hat bei diesem Album nur gesungen, was für ihn eine ganz neue Erfahrung war. Und es waren diese Lieder, die ihm sein Verständnis für die Musik gaben. “Als ich anfing zu schreiben und zu komponieren, merkte ich, wie gut diese Songs strukturiert waren und ich denke schon, dass ich dadurch viel gelernt habe“, erklärt Paul. “Ich fand Künstler wie Fred Astaire ziemlich cool. Songschreiber wie Harold Arlen, Cole Porter usw. fand ich einfach magisch. Und als ich dann selbst Songs schrieb, merkte ich, wie gut gemacht und schön diese Stücke waren.“ Nun lässt Paul uns an diesen Werken teilhaben und präsentiert sie auf seine Art mit diesem sehr schönen Album. Auch wenn die Stimme von Paul McCartney teilweise etwas Druck vermissen lässt, singt er die Lieder auf seine Weise, so dass dann doch wieder eine Verbindung zu den Beatles hergestellt werden kann. Das Album passt ganz wunderbar in das Gesamtwerk von Paul McCartney, der dieses Jahr 70 wird!

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Foto: Universal Music Group

Ringo Starr – Ringo 2012

Als Beatles-Fan habe ich mich heute über ein Promo-Exemplar der neuen Ringo Starr CD in meinem Postkasten gefreut! Bei den Beatles war er der lustige Typ am Schlagzeug, der jedoch zum Gesamtwerk der Fab Four vergleichsweise wenige Songs beigesteuert hat. Gesanglich war er bei den Beatles u.a. für Lieder wie "Yellow Submarine", "Honey Don´t", "With A Little Help From My Friends" oder auch "Octopus’s Garden" verantwortlich. Letzterer stammt auch aus seiner Feder. Dass Richard Henry Parkin Starkey Jr. – so sein bürgerlicher Name – durchaus gute Songs schreiben kann, hat er in der Vergangenheit u.a. mit seinen Solo-Hits "Photograph" oder "I Don´t Come Easy" bewiesen.

Ringo - 2012 Cover
Am 10. Februar kommt nun das neue Album "Ringo 2012" in den Handel. Ringo selbst spricht bei seinen Werken von Audio-Biografien! Beim aktuellen "Longplayer" überzeugt die Qualität des Materials, sowohl hinsichtlich des Songwritings, als auch bezüglich der Klangqualität. Unterstützt wurde Ringo Starr von namhaften Gästen wie seinem Schwager Joe Walsh (Eagles), Bluesgitarrist Kenny Wayne Shepherd, Jazz-Kontrabassist Charlie Haden, Edgar Winter (Bruder von Johnny Winter), Dave Stewart (Eurythmics), u.v.a. Das Ergebnis kann sich sehen bzw. hören lassen. Die Songs haben einen 60er/70er Charme, mit zeitgemäßem Sound und dokumentieren eine hervorragende Studioarbeit. Ringos leicht monotoner Gesang passt sehr gut zu den Stücken. Die Titel "Step Lightly" sowie "Wings" sind Neuaufnahmen älterer Stücke von Ringo Starr. "Wings" hat in der aktuellen Version einen deutlichen Reggae-Touch bekommen. Sehr gefallen hat mir der erste Track des Albums "Anthem". Hier wird im Gitarrensolo ganz leicht mit Beatles-Songs kokettiert. So hört man kurz die ersten Töne des Intros aus "Day Tripper" oder die verzerrte Gitarre aus "Revolution". Ich bekam also schnell etwas Vertrautes geliefert. Eine weitere sehr schöne Nummer ist "Wonderful", ein Song, den Ringo seiner Frau Barbara gewidmet hat und der für meinen Geschmack auch absolut radiotauglich wäre. Das Album ist also solide produziert, enthält tolle Songs und macht wirklich Spaß.

Einen "Wermutstropfen" gibt es dennoch! Mir wäre es lieber gewesen, wenn das Album "Ringo 2013" hieße und auch erst in einem Jahr herauskommen würde. Dann wäre nämlich noch genug Zeit, weitere Titel zu produzieren und eine echte Langspielplatte abzuliefern. Jetzt enthält die Scheibe nämlich nur eine bescheidene Spielzeit von 28 Minuten und 56 Sekunden. Das ist für meinen Geschmack definitiv zu knapp und nicht in Ordnung. Auf ein CD-Album muss mehr Material, oder es sollte spürbar günstiger angeboten werden!

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George Harrison – Living In The Material World (DVD)

Bei den Beatles galt er als der Stille und stand hinter John Lennon und Paul McCartney immer eher in der zweiten Reihe. Dabei lag ihm diese Rolle gar nicht so sehr. Gerade in den späteren Jahren der Band hat George Harrison immer mehr versucht, eigene Songs zu den Beatles Alben beizusteuern, was aber oft nicht nach seinen Vorstellungen gelang. Was dann z.B. aus diesen Songs wurde, zeigt die Dokumentation "Living In The Material World" von Regie-Altmeister und Oscar-Preisträger Martin Scorsese.

George Harrison – Living In The Material World (DVD)
In über 3 Stunden erfährt man auf der DVD/Blu-ray ganz viele Details aus dem Leben von George Harrison. So schaffte Harrison es z.B. doch, zunehmend mit seinen Songs auf die Beatles Alben zu kommen. Insbesondere auf der eher experimentellen "Sgt.Pepper's Lonely Hearts Club Band" konnte er noch das sehr indisch angehauchte "Within You Without You" beisteuern und damit eine wichtige Marke auf dem Album setzen. Seine ganz großen Beatles Songs waren z.B. "While My Guitar Gently Weeps" (Weißes Album), "Something" oder "Here Comes the Sun" (beide Abbey Road). Harrison merkte aber zunehmend, dass er alleine wohl besser zurechtkommen würde und die Beatles ihn eher in seiner künstlerischen Entfaltung behindern als fördern. Während der Let It Be-Aufnahmen, die auch gefilmt wurden, kritisierte Paul das Gitarrenspiel von George und es kam zum Streit vor laufender Kamera. Die ganze Platten-Aufnahme scheint unter extremen Spannungen entstanden zu sein. Das Album wurde fertiggestellt, aber die Differenzen blieben, so dass Paul McCartney am 10. April 1970 die offizielle Auflösung der Beatles bekanntgab!

Die Solo-Karriere von George Harrison kann sich aber ebenfalls sehen lassen. Mit "My Sweet Lord" hatte er als erster Ex-Beatle einen Nr. 1 Hit. Zusammen mit Ravi Shankar organisierte er 1971 das "Konzert für Bangladesch" im "Madison Square Garden" in New York, bei dem u.a. auch Eric Clapton, Ringo Starr, Billy Preston und Bob Dylan neben George Harrison auftraten. Auch Klaus Voormann, ein Freund aus alten Hamburger Tagen stand bei dem Konzert mit auf der Bühne. Mit Bob Dylan, Jeff Lynne, Tom Petty und Roy Orbison feierte George Harrison unter dem Namen "Traveling Wilburys" Ende der Achtziger weitere Erfolge. Die Band produzierte 2 Studioalben, wobei Roy Orbison bereits vor der Auskopplung der zweiten Single und vor Veröffentlichung des ersten Albums an einem Herzinfarkt starb.

George Harrison war auch Fimproduzent. Eric Idle (Monty Python), der kurz vor Beginn der Dreharbeiten zu "Das Leben des Brian" mit George telefonierte, erzählte, dass die Finanzierung des Projektes durch die EMI gestoppt wurde, weil die Handlung anstößig sei. Harrison sprang spontan ein und sagte die Finanzierung in Höhe von rund 4 Millionen Dollar aus eigenen Mitteln zu, angeblich nur, weil er diesen Film unbedingt sehen wollte! Kurz darauf gründete er zusammen mit Denis O’Brian die Firma "HandMade Films", um den Film zu produzieren. Es folgten weitere Filme wie z.B. Time Bandits, Mona Lisa, Nonnen auf der Flucht,… Selbst in der Formel 1 war George Harrison öfter als Gast in der Boxengasse und zog dort schnell die Journalisten an. Damon Hill und Jackie Stewart waren Freunde des Ex-Beatles.

In der Dokumentation kommen viele Wegbegleiter von George Harrison zu Wort: Eric Clapton, Jeff Lynne, Tom Petty, Ringo Starr, Klaus Voormann, George Martin, Yoko Ono, Phil Spector, … Natürlich spielt die spirituelle Entwicklung von George Harrison auch eine ganz wichtige Rolle. Er wechselte bereits in den sechziger Jahren zum Hinduismus und praktizierte diese Religion fortan. Seine zweite Frau Olivia Arias, mit der er seit 1978 verheiratet war, erzählt zum Ende der Doku über ein beeindruckendes Erlebnis, welches Sie nach dem Tod von George hatte… Dies möchte ich hier aber nicht vorwegnehmen!

HD-Trailer GEORGE HARRISON: LIVING IN THE MATERIAL WORLD



Es macht wenig Sinn eine Dokumentation dieses Ausmaßes inhaltlich in Textform wiederzugeben. So bleibt mir nur die Empfehlung dieser DVD/Blu-ray für Beatles Fans, aber auch für alle die, die Einblicke in das Leben eines besonderen Menschen bekommen möchten und Interesse an einer großen Persönlichkeit haben. Es gibt in dem Film viele wissenswerte, heitere, aber auch traurige Geschichten über George Harrison. Auch wenn er der ruhige Beatle war, erzählt "Living In The Material World" mit viel bisher unveröffentlichtem und nie gezeigtem Filmmaterial die Geschichte eines beeindruckenden Mannes, der vielleicht von vielen Fans als solches gar nicht wahrgenommen wurde.

Die Doppel-DVD und Blu-ray werden am 08. Dezember veröffentlicht!

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THE BEATLES – “Red” und “Blue” Collections – Remaster

Wer zu den besten Zeiten des Vinyls eine ansatzweise aussagekräftige Plattensammlung hatte, besaß meistens auch im Minimum eine dieser Zusammenstellungen der großen Beatles Hits, die erstmals 1973, also einiges nach Auflösung der “Fab Four” veröffentlicht wurden. Das rote Album war eine Sammlung aus Singles und Album Tracks von 1962 – 1966, das blaue Album enthielt die großen Songs von 1967 – 1970. Beide Standardwerke wurden 2009 remastert und 2010 neu veröffentlich! Der eine oder andere mag nun stöhnend bemerken, dass schon wieder alte Alben recycelt wurden, die die meisten sowieso schon im Schrank haben. Diese beiden Doppel-CD´s sind jedoch echter Kult und dokumentieren eine gute Auswahl über die Songs und die Entwicklung der Beatles während ihrer nur 7-jährigen Schaffensphase!

Beatles Red Box
Die Platten bekamen durch das Remastern eine wirklich tolle Brillanz und Transparenz. Man hört alles viel differenzierter und klarer. Es gibt auch Werke in der Rockgeschichte, deren Remaster gehörig in die Hose gingen. Die “Red Box” und die “Blue Box” der Beatles hingegen sind in den frisch veröffentlichten Versionen jedoch wirklich gelungen. Es wurden nicht nur die Tonregler auf Rechtsanschlag gedreht, um alles fett und neu klingen zu lassen. Hier war das gleiche Team von Ingenieuren der EMI Music Abbey Road Studios am Werk, das bereits die Original-Alben der Beatles remastert hat. Alles hat seinen Charme behalten und klingt original nach Sixtys, jedoch scheint es, als ob nun die imaginäre Wolldecke vor den Boxen verschwunden ist. Bis auf “Love Me Do”, “Please Please Me”, “From Me To You” und “She Loves You” sind alle Songs in Stereo!

Beatles Blue Box
Die Alben kommen in liebevoll umgesetzten Digipaks mit hochwertig gedruckten und umfangreichen Booklets in die Läden. Die Booklets enthalten schöne, teils seltene Bilder, alle Songtexte sowie einen kurzen (englischen) Rückblick auf das Werk der Beatles von Bill Flanagan. Er schreibt: “Die Musik in dieser Sammlung hat alles verändert – das ist jedoch nur die halbe Geschichte. Diese Musik verändert alles von Generation zu Generation von Zuhörern.” Was Herr Flanagen sagen will ist: Die Musik der Pilzköpfe ist bis heute selbst bei jungen Leuten, die weit nach der Auflösung der Beatles geboren wurden, sehr beliebt und prägend. Und das scheint sich weiter zu vererben!

Die Musik ist wirklich phantastisch und bewirkt ein Déjà-vu nach dem anderen. Die Songs der Beatles sind einfach zeitlos und großartig. Das ist es, was diese Musik so genial und magisch macht. Wer meint, die Beatles hätten nur Lagerfeuermusik mit drei Akkorden gemacht, hat gar nichts verstanden. Kaum eine andere Band hat das Leben, die Geschichte und die Musik im Allgemeinen derart nachhaltig beeinflusst wie die Beatles. Nicht umsonst klingen auch heute noch aktuelle Produktionen immer wieder ein wenig nach den Herren aus Liverpool. Zuletzt erinnerte z.B. der Gitarrenpart in “Shame” von Robbie Williams und Gary Barlow sehr an “Blackbird” von den Beatles.

Beide Compilations gehören auch heute noch definitiv als Exponate der Musikgeschichte und als Minimalausstattung in jedes CD Regal, es sei denn, man hat bereits alle “normalen” Werke von John, Paul, George und Ringo dort archiviert. Über diese Alben habe ich die Beatles kennen und lieben gelernt. Deswegen sind bei mir auch beide Bewertungsdaumen nach oben gerichtet! Das Rote Album hätte zwar auch problemlos auf eine CD gepasst, aber hier wurde sich wohl streng an das Original gehalten, so dass es auch heute noch ein Doppelalbum ist. Für mich und vermutlich unzählige Beatles-Fans auf diesem Planeten sind diese beiden Alben in der aufpolierten Form auf jeden Fall ein Highlight. Danke an APPLE CORPS LTD., EMI MUSIC und natürlich die BEATLES! So, jetzt werde ich etwas Musik hören!

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