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Tag: Ana Popovic

Foto: Marco van Rooijen

Ana Popovic – Can You Stand The Heat

Boah, das groovt aber mal so richtig. Während die letzte Scheibe (Unconditional) von Ana Popovic eher back to the roots ging und ruhigerer Natur war, geht auf der neuen CD "Can You Stand The Heat" mit knackigen Funk-Elementen meist die Post so richtig ab.

Ana Popovic - Can You Stand The Heat
Bei der optischen Darstellung von Frau Popovic mögen der eine oder andere Herr und bestimmt auch ein paar Damen von der Musik abgelenkt sein. Die serbische Gitarristin und Sängerin geizt nicht mit ihren Reizen und zeigt offensichtlich gerne ihre weibliche Seite. Nun mag der unkundige Leser meinen, dass man mit hohen Schuhen und langen Beinen nicht unbedingt für den Blues prädestiniert ist. Die oftmals reizvolle Darstellung ist auch nicht jedermanns Sache, aber ein unverkennbares Statement der Künstlerin. Ich kann jedoch die frohe Botschaft verkünden, dass bei Ana Popovic die Musik erster Güte ist. Bereits die ersten Töne der neuen Platte geben die Richtung vor. Sehr funky fühlt man sich sofort in Zeiten zurückversetzt, in denen handgemachte Musik mit synkopierten Bassläufen, groovigen Drums und kernigen Bläsersätzen noch massentauglicher war. Ana Popovic nimmt diesen Faden auf und zeigt wieder mal mit ihrem beeindruckenden Gitarrenspiel und dem gefühlvollen Gesang, dass sie in einer Männerdomäne durchaus ihren Platz gefunden hat. Mit "Can You Stand The Heat" demonstriert sie zudem die Wandelbarkeit des Blues, der nicht nur die Form eines 08/15 12-Takte-Schemas haben muss, sondern so viele weitere interessante Facetten hat. Und interessant ist das Album von Ana Popovic allemal. Es erinnert zeitweise an die Musik von Albert Collins. Als Anpieltipp sei hier mal "Ana´s Shuffle" genannt. Mit einer knappen Stunde Spielzeit beweist die Serbin, dass Blues weder schwarz noch männlich, oder gar traurig ist und auch nicht aus dem Mississippi Delta oder Chicago kommen muss. Ana Popovic zeigt, dass sie mit anständiger Qualität auch ohne Frauenquote begeistert und legt erneut eine Platte vor, die positiv überrascht und zudem auch noch sehr gut klingt. Ich bin von dieser CD sehr angetan und kann sie nur wärmstens empfehlen. Erschienen ist "Can You Stand The Heat" am 19. April 2013 und im Sommer und Herbst gibt es Livetermine: Karten bestellen!

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Ana Popovic - Unconditional

Ana Popovic und der Blues. Grundsätzlich erwartet man von Blues-Musikern, dass sie aus den USA kommen, männlich und am besten schwarz sind. Sie dürfen gerne älter sein und ihren Blues, also das Leid, das sie in ihrer Musik zum Ausdruck bringen auch über die Gesichtsmimik darstellen. Ana Popovic bedient diese Klischees gar nicht. Sie kommt aus Serbien, ist offensichtlich eine Frau und steht schon mal in High-Heels, engen Jeans und bauchfrei auf den Konzertbühnen. Und sie hat dennoch den Blues. Frau Popovic bringt ihre Stratocaster gekonnt zum Singen und Schreien und zwar in bester Manier reifer Bluesgrößen und mit einer gehörigen Portion Feeling. Drahtiger Gitarrensound mit knackigem Anschlag. Garniert wird alles mit einer kraftvollen Stimme die zeitweise Vergleiche zu Macy Gray oder Shirley Bassey erlaubt, also durchaus richtig Soul hat!

Ana Popovic - Unconditional
Das neue Album Unconditional wurde in New Orleans vom Grammy-Gewinner John Porter produziert. Neben einer Auswahl von 12 Songs, die durch die Bank überzeugen, zeigt Ana Popovic auf dem Cover, das sie optisch nicht so ganz in das Genre passt. Sie posiert nämlich nackt, allerdings im Sichtschutz einer Gitarre. Also, nicht so schlimm, aber eben untypisch, dafür aber durchaus sexy!

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