Pentatonix – PTX – Die A-Capella-Sensation aus den USA

Die Musik, die es heute in die Hitparaden schafft, ist häufig nicht wirklich nach meinem Geschmack. Da merkt man doch langsam das fortschreitende Alter, mit dem man sich mehr und mehr vom musikalischen Zeitgeschmack entfernt. Nun hatte ich heute jedoch mal wieder eine Blindbemusterung im Postkasten, auf der solch moderne Musik enthalten ist – jedoch in spezieller Form. Normal frage ich neue Veröffentlichungen an, wenn ich sie gerne rezensieren möchte. Bei Pentatonix, die mit A-Capella-Versionen verschiedener Chart-Hits und ihrem Album PTX in den Startlöchern stehen, war ich mir unsicher. Nun kam die CD, die am 19. September erscheint, ohne mein Dazutun und mir wurde die Entscheidung abgenommen.

Pentatonix – PTX
In der Pressemitteilung steht, dass ich mal fragen sollte, wer schon alles von Pentatonix gehört hat…? Die Band ist nämlich ein YouTube-Hit mit vielen Millionen Klicks. Als Sony Music kürzlich die Publikation angekündigt hat, habe ich natürlich auch mal reingeschaut. Ehe ich mich versah, hatte ich nahezu alle Clips der fünf US-Vocalisten angesehen, weil es mich fasziniert hat. Bei einigen Songs fragte ich mich jedoch, ob die Beatbox von Kevin James Olusola wirklich immer ohne Hilfsmittel intoniert wird. Ansonsten sind die mehrstimmigen Gesänge absolut erstklassig und beeindruckend. Wenn das live annähernd so vorgetragen wird, wie auf der CD oder in den Videos, kann man nur seinen Hut ziehen. Das ist harmonisch und vom Timing so exakt auf dem Punkt, dass einem die Luft wegbleibt. Auf dem Album-Track "Papaoutai" spielt Lindsay Stirling als Gast im übertragenen Sinne nicht die erste Geige, denn der Gesang ist hier immer vorrangig. Pentatonix besteht aus Mitch Grassi (Countertenor), Scott Hoying (Bariton), Avriel Kaplan (Bass), Kirstie Maldonado (Mezzosopran) und Kevin "K.O." James Olusola (Beatboxing). Optisch sind alle komplett unterschiedliche Typen – wie eben auch bei den Gesangsstimmen. Teilweise sind die Outfits schräg, aber das gehört bestimmt zum Gesamtkonzept – und das geht absolut auf! Allein das Video zum Opener der CD, ein Daft Punk Medley steuert bei YouTube auf 92 Millionen Klicks zu! Andere Videos sind bei den Klickzahlen ebenfalls im zweistelligen Millionenbereich. Auf diesem ersten Longplayer für Deutschland sind Interpretationen von "Royals" (Lorde), "Can’t Hold Us" (Macklemore), "Say Something" (A Great Big World & Christina Aguilera), u.a. sowie vier eigene Songs enthalten. Es bleiben moderne Popsongs, von denen mich im Fall der Cover-Versionen die meisten im Original nicht wirklich berühren. Wenn sie von Pentatonix vorgetragen werden, finde ich sie schon teilweise sehr hörenswert. Die Zahlen bei YouTube bedürfen grundsätzlich keiner weiteren Erklärung. Nun kann man Pentatonix eben auch im heimischen CD-Player abspielen. Eine Option, von der viele Fans sicher erheblichen Gebrauch machen werden.

[Official Video] Say Something - Pentatonix (A Great Big World & Christina Aguilera Cover)


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