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Tag: 2007

Foto: Eagle Vision / Edel

Gary Moore – Live At Bush Hall 2007

Der 2011 leider viel zu früh verstorbene Gary Moore begann seine musikalische Karriere ja eher im Hardrock-Genre. So war er mehrfach als Gitarrist bei Thin Lizzy dabei, gründete u.a. die Jazzrock-Band Colloseum II und war auch als Solokünstler im Hard & Heavy Bereich bekannt. 1990 wechselte er zum Blues und verblüffte damit zwar einige, war aber auch extrem erfolgreich. Live At Bush Hall ist die Aufnahme eines Radiokonzertes aus dem Jahr 2007, bei dem der Blues die Hauptrolle spielt und die als CD am 19. September in den Handel kommt.

Gary Moore - Live At Bush Hall 2007
Der Gig diente seinerzeit der Promotion für sein gerade veröffentlichtes Album "Close At You Get", aus dem er natürlich einige Songs spielte. Selbstverständlich war ebenfalls bekanntes Material wie "Still Got The Blues", "Walking By Myself" oder "To Tired" dabei. Ein kleines Highlight ist auch eine Interpretation des Thin Lizzy Klassikers "Don´t Believe A Word". Bereits vor ca. zwei Jahren kam "Blues For Jimi", ein Live-Konzert bei dem Gary Moore Stücke von Jimi Hendrix spielte, als CD und DVD auf den Markt. Für mich war jedoch der Stil des Iren mit den Hendrix-Stücken nicht wirklich kompatibel. Bei der aktuellen Scheibe stand Gary Moore wieder zu 100% für seine Art, den Blues zu spielen. Er war ein brillanter Techniker, der extrem flotte Soli abgekurbelt hat; aber er konnte eben auch genauso gut richtig viel Gefühl in sein Gitarrenspiel legen und mit langen, singenden Tönen überzeugen. Genau diese Kombination war vermutlich auch für den riesen Erfolg seiner Blues-Alben Anfang der Neunziger verantwortlich. Auf Live At Bush Hall zeigte er wieder beide Seiten; den flotten Gitarrero und den Bluesmann mit ganz viel Feeling. Nebenbei war Gary Moore ebenfalls ein hervorragender Sänger, der eine gute Stimmfarbe hatte und sauber bis in hohe Lagen intonieren konnte – auch live. Klanglich liefert die CD nicht das Optimum, aber insgesamt bekommt der Fan einen ansprechenden Mitschnitt aus der späten Phase des Iren, die durchaus einen Platz im CD-Regal der Gary Moore Anhänger verdient hat.

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Toto – Falling In Between Live (DVD)

Bei Toto dreht sich immer mal wieder das Personalkarussell. Der einzige, der durchgehend immer dabei war, ist Steve Lukather an der Gitarre und am Gesang. Als Klassiker möchte ich gerne die DVD "Falling In Between Live" aus dem Jahr 2008 vorstellen, die in der dortigen Besetzung sehr gut harmoniert. Simon Phillips am Schlagzeug, der den 1992 verstorbenen Jeff Porcaro seit nunmehr knapp 20 ersetzt, muss eigentlich kaum erwähnt werden. Er ist eine Klasse für sich und passt einfach mit seinem Drum-Stil perfekt zur Band.

Toto - Falling in between Live DVD
Wirklich erstaunt war ich bei dieser DVD von Bobby Kimball, der sowohl bei der Studio-CD "Falling In Between", als auch bei dieser Tour aus dem Jahr 2007 zum Mikro griff. Der Mann haut immer noch die hohen Töne mit einer Power raus, dass man es kaum glauben kann. Gesanglich ist das auf jeden Fall großartig. Nur legt Kimball häufiger den Arm um Steve Lukather, vielleicht um Harmonie zu demonstrieren. Es wirkt etwas aufgesetzt und Steve scheint das wohl nicht so zu gefallen. An der Gitarre ist Lukather natürlich bei Toto unverzichtbar. Alle anderen sind mehr oder weniger austauschbar. Ich habe Toto sogar mal mit Gregg Bissonette am Schlagzeug live gesehen, als Simon Phillips krank war. Das ging ebenfalls. Klasse sind auf dem Konzertmitschnitt auch Leland Sklar am Bass und Greg Phillinganes am Keyboard und Gesang. Beide integrieren sich fantastisch in die Band und gerade Bass-Legende Leland Sklar, der normal für ruhigere Künstler wie James Taylor, Jackson Browne, Phil Collins oder Barbra Streisand den Bass zupft, hat seinen Job hammermäßig gemacht und gezeigt, dass er richtig rocken kann! Last but not least ergänzt Tony Spinner an der zweiten Gitarre und am Gesang das Line-Up. Zusammen kommt ein guter Sound raus, der gerade auch dort, wo es in den mehrstimmigen Gesang geht, absolut überzeugen kann. Steve Lukather zaubert selbstverständlich wieder reichlich Solos aus dem Ärmel, so dass auch hier keiner zu kurz kommt. Die großen Hits wie u.a. "Hold The Line", "Rosanna", "Africa" oder "Stop Lovin You" sind alle enthalten. Die Gesamtspielzeit beträgt kurzweilige 142 Minuten. Ein klasse Konzert aus dem Zenith in Paris und eine DVD/Blu-ray, die in keiner Toto-Sammlung fehlen sollte!

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