Joon Wolfsberg – Wonderland


Aus Erfurt in Thüringen kommt Joon Wolfsberg, die am 1. Juni ihre zweite CD mit dem vielversprechenden Namen "Wonderland" veröffentlicht. Nun gilt Erfurt nicht gerade als Hochburg des musikalischen Schaffens. Deswegen hat sich Joon wohl auch in Richtung der USA orientiert. Dort hat sie ihr neues Album im Tracking-Room Studio in Nashville aufgenommen.

Joon Wolfsberg - Wonderland
Eher zufällig sah Joon mit ihrem Vater Joe im Oktober 2010 die Casting-Show "Popstars". In der Sendung waren die Teilnehmerinnen seinerzeit für Aufnahmen in dem o.g. Studio in Nashville. Es war ein Mitarbeiter des Tonstudios zu sehen, der auch die Mädels fachlich bewertete. Papa Joe sah das, sprang auf und rief: "Das ist der Typ, den wir suchen!" Sein Name war Zach Allen und Joe suchte im Internet nach ihm, fand seine E-Mail Adresse und schrieb sofort eine Nachricht. Joe fragte, ob er nicht Lust hätte, Joon´s nächstes Album zu produzieren. Er fügte Links hinzu, wo Zach sich Demos anhören konnte. Am nächsten Tag kam die positive Antwort. Zach Allen suchte dann mit einer Demo-CD von Joon Musiker für die Aufnahme und wurde fündig. Als Fan von Blind Melon fühlte er sich durch Joon an deren 1995 verstorbenen Sänger Shannon Hoon erinnert. So kam es letztlich auch zur Zusammenarbeit mit den beiden Blind Melon Musikern Brad Smith (Bass) und Christopher Thorn (Gitarre). Am Schlagzeug nahm Dave Krusen, Gründungsmitglied von Pearl Jam Platz. Last but not Least komplettiert Frank Ortegel, ein Freund der Wolfsberg´s die Stammbesetzung. Herausgekommen ist nun das Album Wonderland, das tatsächlich sehr amerikanisch klingt. Die Musiker leisten hervorragende Arbeit und schaffen es, den Alternative-Sound der frühen Neunziger wiederzubeleben. Die Stimme von Joon hat mich persönlich an Linda Perry von den 4 Non Blondes erinnert. Es brauchte ein wenig, bis ich dahinter kam, aber dann hat es irgendwann Klick gemacht. Im Song "Nothing To Lose" klingt sie ein wenig wie Macy Grey. Mein persönliches Highlight auf dem Album ist "Say Yes", eine Nummer, die der interessanten Stimme von Joon ein gutes Podium gibt und einen hohen Wiedererkennungswert hat. Der Song würde auch im Radio sehr gut funktionieren, weil er einfach im Kopf bleibt! Die Geschichte um die Entstehung des Albums zeigt, dass es Sinn macht, an seine Träume zu glauben. Ich denke, dass Joon vor zwei Jahren nicht im Ansatz daran geglaubt hätte, mit diesen Musikern zusammenzuarbeiten und am Ende ein wirklich gutes Album in den Händen zu halten. Die nahezu perfekte Pressearbeit wird hoffentlich ebenfalls dafür sorgen, dass Joon Wolfsberg auch ohne Major-Company ihren Platz in der Musiklandschaft finden wird. "Wonderland" hält absolut, was der Name verspricht. Die Songs, die Musiker, der Gesang und auch der gute Klang der CD ergeben ein Album, das mit Sicherheit seine Freunde finden wird. Wer sich jetzt angesprochen fühlt, kann das komplette Album als MP3-Stream über das folgende Widget anhören, oder selbiges ab 1. Juni käuflich erwerben. Viel Spaß!!!

In das Album "Wonderland" reinhören:

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