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Archive for March 2014

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Brian May & Kerry Ellis – The Candlelight Concerts – Live At Montreux 2013

Brian May ist als Queen-Gitarrist und Urheber vieler Queen-Hits längst eine lebende Legende. Kerry Ellis ist eine etablierte Musical-Darstellerin und -Sängerin, die insbesondere auch durch das Queen-Musical We Will Rock You bekannt wurde, wo sie in der Originalbesetzung von 2002 bis 2004 als "Meat" im Londoner Dominion Theatre zu sehen und zu hören war. Brian May und Kerry Ellis geben seit einigen Jahren zusammen Konzerte und haben auch schon gemeinsam Platten produziert. Am 28. März kommt das Montreux-Konzert der beiden aus dem letzten Jahr als DVD bzw. Blu-ray auf den Markt. Zudem ist eine Live-CD, aufgenommen auf der Born Free Tour 2012 mit enthalten.

Brian May & Kerry Ellis – The Candlelight Concerts – Live At Montreux 2013
Als alter Queen-Fan freue ich mich stets über Veröffentlichungen rund um die Band. Dass Brian May seit einiger Zeit gemeinsame Sache mit Kerry Ellis macht, habe ich zwar wahrgenommen, aber irgendwie ging das immer an mir vorbei. Vielleicht wurde ich mal mit einer schlechteren Aufnahme konfrontiert, oder ich konnte mir die Kombination eines meiner musikalischen Helden mit einer Musicalsängerin nicht so recht vorstellen. Kürzlich sah ich dann bei YouTube einen Clip, bei dem die beiden zusammen den Queen-Song Save Me spielten. Ich war schwer begeistert, obwohl es zum Ende bei Kerry Ellis ein wenig so klang, als ob sie "Shave Me" sang… 😉

Kaum, dass mein Interesse an dieser Kollaboration stieg, bekam ich die Info, dass Eagle Vision das Montreux-Konzert aus dem Jahr 2013 auf DVD und Blu-ray veröffentlicht. Selbiges liegt mir nun als Rezensionsexemplar vor. Bereits die DVD-Version ist in der Bildqualität brillant. Die Klangqualität ist ebenfalls makellos. Wie der Name dieser Publikation bereits erahnen lässt, sind es keine Rock-Konzerte, die die beiden geben. Es sind eher die ruhigen Töne, die angeschlagen werden. Aber die Kombination aus einem der markantesten Gitarristen der Rockgeschichte und einer hochgradig guten Sängerin funktioniert super. Und weil Brian May auf einen tollen Fundus großartiger Songs aus seiner Queen-Zeit zurückgreifen kann, gibt es natürlich auch entsprechendes Liedgut in speziellen Versionen zu hören. Dabei sind u.a. Love Of My Life, Sombody To Love, ´39 und selbst Titel wie Tie Your Mother Down und We Will Rock You fanden Einzug in die Setlist. Aber auch Something von den Beatles oder Dust In The Wind von Kansas und viele weitere Songs tragen die beiden in ihren speziellen Fassungen vor. Besonders schön finde ich ferner den Titel Born Free, der mir auf Anhieb bekannt vorkam. Nach kurzem Überlegen erinnerte ich mich an die Fernsehserie "Frei Geboren" aus den Siebzigern, wo dieser Song lief. Wahnsinn, wie stark eine Melodie über Jahrzehnte im Gedächtnis bleibt und auch die dazugehörigen Emotionen mitkonserviert. Brian May und Kerry Ellis unterstützen mit dem Song die Born Free Foundation von Virginia McKenna und weisen auch auf ihren Konzerten auf die Rechte von Tieren hin.

Brian May & Kerry Ellis - The Way We Were (The Candlelight Concerts - Live At Montreux 2013)


Begleitet werden Brian May und Kerry Ellis bei den Konzerten von Jeff Leach an den Keyboards. Die Spielzeit der DVD liegt bei gut 1,5 Stunden, die CD hat knapp 65 Minuten Material. Brian May – inzwischen doch ziemlich stark ergraut – und Kerry Ellis geben vor den Songs immer eine kurze Einleitung. Alles ist sehr intim, entspannt und durchweg sympathisch. Ich mag die bescheidene Art von Brian May, die nicht im Ansatz erahnen lässt, was er mit Queen alles erreicht hat. Und auch wenn die meisten Songs unplugged vorgetragen werden, lässt er es sich nicht nehmen, auch noch mal hier und da zur Red Special – seiner E-Gitarre – zu greifen und den einen oder anderen Titel elektrisch zu spielen, was vom Publikum durch rasch einsetzendes Mitklatschen dankend quittiert wird. Sowohl hier, als auch bei den Songs, wo zum Mitsingen animiert wird, erkannt man schnell, dass die Dichte der Queen-Fans nicht gerade gering ist. Von Love Of My Life erklingen nur die ersten Töne und schön gibt es begeisterte Zustimmung aus dem Stravinski Auditorium. Auch dort wird natürlich mitgesungen – nicht so druckstark wie zu Queen-Zeiten, aber das Publikum in Montreux ist zum einen quantitativ etwas überschaubarer und inzwischen im Durchschnitt wohl ebenfalls etwas älter geworden (hüstel). Das Package aus dem Montreux Konzert auf DVD bzw. Blu-ray und der CD dürfte sowohl Queen-Fans, aber auch Musical-Freunde beglücken. Die ganz großen Gänsehautmomente fehlen zwar, aber insgesamt ist diese Veröffentlichung eine runde Sache und gehört in jede Queen-Sammlung.

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Foto: Jeff Katz

The Robert Cray Band – In My Soul

Seit bald vier Jahrzehnten ist Robert Cray im Musikbusiness aktiv und zählt längst zu den wichtigsten Bluesgitarristen dieses Planeten. Seit 2011 ist er in der Blues Hall Of Fame der Blues Foundation, in die er als einer der jüngsten, lebenden Musiker aufgenommen wurde. Am 28. März erscheint das 17. Studio-Album der Robert Cray Band mit dem Titel In My Soul. Und der Name ist Programm.

Robert Cray Band - In My Soul - Cover
Ich habe die Limited Edition CD als Rezensionsexemplar bekommen. Diese ist in einem liebevoll gestalteten Papp-Klappcover. In der linken Tasche ist das Booklet, in der rechten die CD mit einer weiteren Innenhülle. Hier wurde sich hinsichtlich der Aufmachung sehr deutlich an Covern für Vinylscheiben orientiert. Die Gestaltung trägt diesem Retro-Gedanken von den Schrifttypen bis zur Fotografie ebenfalls Rechnung. Der rote Faden zieht sich weiter bis in die Musik. Das ist perfekter Soul, wie er in den Sechzigern oder Siebzigern nicht besser hätte entstehen können. Von peppigen Titeln wie dem Opener You Move Me, mit schöner Hammond-Orgel, einen trockenem Schlagzeug und phantastisch klingenden Gitarrenparts bis zu sehr typischen Sixties-Balladen wie Fine Yesterday oder Hold On bietet dieses Album eine tolle Atmosphäre. Die Instrumentierung entspricht dem Zeitgeist vergangener Jahrzehnte, die Hallräume sind teilweise sehr weit und das Feeling ist absolut authentisch. Klanglich ist In My Soul jedoch auffällig luftig, differenziert und zeitgemäß. Alles ist stimmig und passt optimal zusammen. Hier und da kommen einige Bläser zum Einsatz, die ebenfalls die Stimmung früherer Dekaden unterstreichen. Neben dem gewohnt hochkarätigen und sauberen Gitarrenspiel von Robert Cray überzeugt der Amerikaner auch erneut durch seinen souligen und gefühlvollen Gesang. Produziert wurde der Longplayer von Steve Jordan. Zur Robert Cray Band gehören derzeit neben dem Meister selbst, Richard Cousins am Bass, Les Falconer an den Drums sowie Dover Weinberg an den Keyboards. Cray drängt sich als Namensgeber niemals in den Vordergrund, sondern findet stets das richtige Maß, um der Musik genau den Input zu geben, den sie braucht, um so echt zu klingen. Man merkt dem Album an, dass es mit sehr viel Liebe zum Detail entstanden ist. Von den Songs bis zur Gestaltung ist die Zielvorgabe klar erkennbar. Alles ist in Sechziger- und Siebziger-Kolorit getränkt und wird Freunde dieser Ära garantiert begeistern. Die Herren haben jede Menge Herzblut in die Aufnahmen gelegt und liefern ein restlos überzeugendes Album ab. So macht Retro Spaß und das Ziel ist für meinen Geschmack zu 100% erreicht!

The Robert Cray Band - In My Soul - Album Trailer


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Foto: Brantley Gutierrez

MILOW – Silver Linings

Da ist er wieder, der Belgier mit der weichen Stimme. Dass MILOW deutlich mehr als ein One-Hit-Wonder ist, hat er bereits mit diversen Chartplatzierungen seiner Songs mehrfach unter Beweis gestellt. Am 28. März kommt sein 4. Studio-Album Silver Linings in die Läden.

MILOW - Silver Linings
Laut Pressetext soll diese CD besonders warm klingen. Und in der Tat kommt genau dieses Feeling sofort rüber. Es ist ruhig, samtig und angenehm. Dabei sind die Songs von einer breiten Melancholie durchzogen und sowohl bei den Texten als auch bei den Harmonien eher dunkler einzuordnen, als die Vorgänger. Aber keine Angst, es klingt eindeutig nach MILOW und kann als solches auch überzeugen. MILOW selbst sagt, dass er ein großer Fan trauriger Musik ist und er sich durch das Hören solcher Songs besser fühlt. Die Single "We Must Be Crazy" läuft schon reichlich im Radio und wird auch bei YouTube ordentlich beworben. Mir persönlich gefällt Song Nr. 2 "Echos In The Dark" insbesondere in Verbindung mit dem dazugehörigen Video (siehe unten), dass durch die Dunkelheit, die Zeitlupe sowie der leicht beklemmenden Unterwasserstimmung klasse wirkt! Den weiblichen Gesangspart übernimmt dabei Courtney Marie Andrews, die auch weitere Backing Vocals auf Silver Linings beigesteuert hat.

Das Album wurde bei Fairfax Recording in Los Angeles aufgenommen, wo bereist große Werke von Tom Petty, Fleetwood Mac oder Neil Young konserviert wurden. Am Mischpult fand sich Clif Norrell (Bruce Springsteen, Tom Petty, R.E.M., ...) ein. Am Keyboard saß Larry Goldings (James Taylor, Tracy Chapman, Norah Jones, ...) und am Schlagzeug nahm Matt Chamberlain (David Bowie, Fiona Apple,…) Platz. An den Gitarren haben Val McCullum (Jackson Browne, Willie Nelson, ...) sowie Tom Vanstiphout, der seit 2007 festes Bandmitglied bei MILOW ist, ihre Dienste verrichtet. Last but not least gibt es echte Streicher auf der Platte. Trotz der Dichte der US-Session-Musiker klingt das Album nicht unbedingt amerikanisch. Es gibt zwar einige Harmonien, die in diese Richtung tendieren, die Instrumentierung ist jedoch etwas populärer ausgelegt, was den eingangs erwähnten warmen Sound unterstreicht. Ferner konnte die besondere Stimmung dadurch eingefangen werden, dass die Musik live eingespielt wurde. Das macht es lebendig. Wir erleben also erneut ein durchweg angenehmes Album von MILOW, das sicher wieder in vielen CD-Regalen einen Platz finden wird. Ich empfehle jedoch unbedingt zur Deluxe-Variante (Doppel-CD) zu greifen, da die Standard-Version bereits nach 34 Minuten und 37 Sekunden am Ende ist.

Milow - Echoes in the Dark (Music Video)


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Rick Springfield – Original Album Classics – 5 CD Box Set

Ich breche mir keinen Zacken aus der Krone, wenn ich zugebe, dass ich in meiner Jugend mal Rick Springfield Fan war. Und so versucht man auch immer mal gerne wieder das Feeling vergangener Tage durch das Hören der damaligen Helden zu spüren. Einige Alben von Rick Springfield waren zeitweise als CD nur schwer oder gar nicht zu bekommen. Am 28. März kommen fünf seiner Werke als Box in der Serie Original Album Classics von Sony Music in den Handel.

Rick Springfield - Original Album Classics
Enthalten sind die Alben Comic Book Heros (1973), Working Class Dog (1980), Success Hasn´t Spoiled Me Yet (1982), Living In Oz (1983) und Tao (1985). Ich vermisse ein wenig das 84er Album Hard To Hold, welches der Soundtrack zum gleichnamigen Film war und die Hitsingle Love Somebody enthielt. Springfield spielte damals auch die Hauptrolle in dem Film, der jedoch als solches eher schwach war. Diese Auswahl der Alben zeigt die Entwicklung vom jungen Rocker bis zum sehr eigenständigen, populär geprägten Springfield auf Tao. Auf letzerer CD findet sich auch die Hit-Single Celebrate Youth, die bis heute regelmäßig im Radio läuft. Seit Living In Oz hat der Australier eine Zeit lang auf Synthesizer und Drummachines gesetzt. Das hat er aber sehr intelligent gemacht, so dass die Grundausrichtung seiner Songs immer noch rockig klang, aber eben modern. Die Produktionen waren zudem recht anspruchsvoll. Auch seine Balladen waren großartig. Living In Oz und Tao waren in den Achtzigern zwei meiner absoluten Lieblingsplatten und ich mag sie bis heute sehr gerne. Es waren einfach extrem eingängige Songs, mit charismatischem Gesang, die dem Zeitgeist entsprachen. Springfield gilt auch als ausgezeichneter Gitarrist und als Songwriter hat er wirklich tolles geleistet. Der kommerzielle Durchbruch gelang ihm 1981 mit der Single Jessie´s Girl, für die er in der Kategorie "Best Rock Vocal Performance, Male" sogar den Grammy gewann. Das dazugehörige Album Working Class Dog ist nicht nur durch den Bully mit Schlips und Kragen im Gedächtnis hängen geblieben. Als Bonus finden sich auf dem Longplayer in dieser Box u.a. die Original-Version von Taxi Dancing, das Springfield 1984 nochmal zusammen mit Randy Crawford aufnahm und auf das (fehlende) Album Hard To Hold packte. Spannend in dieser Zusammenstellung ist das Frühwerk Comic Book Heros, das ein wenig wie eine Rock-Oper wirkt. Von den Kritikern wurde das Album seinerzeit durchaus gelobt, erfolgreich war er dennoch nicht wirklich. Die Musik war 70er-typisch und zeigt den frühen Springfield, der damals bereits ein gutes Gespür für besondere Songs zeigte. Zeitlich in der Mitte dieser Box liegt das Album Success Hasn´t Spoiled Me Yet, auf dem sich der Hit Don´t Talk To Strangers findet und das insgesamt noch gitarrenlastiger ist, als die Nachfolger. Die Box enthält jede Menge musikalische Erinnerungen und lässt mich mit vielen tollen Songs an frühere Jahre zurückdenken. Zum bescheidenen Preis einer einzelnen CD bekommen Springfield-Fans dieses Set mit fünf Original-Scheiben und können sich – wie ich – in ihre Jugend zurückversetzen. Die Alben sind jeweils in einem Pappschubber im Original-Design der Vinylplatten. Die Bilder sind zwar teilweise nur Repros und auf Booklets wurde komplett verzichtet, dafür ist diese Box unschlagbar günstig und dem musikalischen Genuss tut das alles keinen Abbruch. Ein Super-Set!

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Yiruma – Blind Film – Ein Soundtrack für die Seele

Diese CD bekam ich mal wieder als Blindbemusterung. Erneut ein klassisches Album. Ich entfernte das Cellophan und legte den Silberling ein, ohne mir das Cover genauer anzusehen. Es erklangen liebliche Piano-Klänge, bei denen sofort das Gefühl einer berührenden Filmszene entstand, ohne dass ich passende Bilder dazu vor dem geistigen Auge hatte. Yiruma heißt der Künstler, kommt aus Südkorea und vermag mich bereits mit wenigen Tönen in den Bann zu ziehen.

Yiruma – Blind Film
Nun greif ich doch mal zum Cover und sehe den Titel: Blind Film – Das passt. Ein Blick in das Booklet offeriert zu jedem Song ein paar Szenen, die allegorisch jeweils eine mehr oder wenig abstrakte Situation beschreiben, die mit der dazugehörigen Musik vertont wird. Es ist wie ein melancholischer Soundtrack zu verschiedenen Begebenheiten. Und im Kopf läuft kein actionreicher Blockbuster, sondern etwas fürs Herz. Die Songs nehmen einen mit, in eine Art Hollywood für die Ohren und die Seele wird von diesen schönen Kompositionen beflügelt. Es ist ruhig und schön, teilweise auch etwas traurig in Moll. Yiruma transportiert hier eine riesengroße Portion wunderbar vertonter Emotionen, ohne Kitsch aber mit ganz viel Pathos. Und bereits beim zweiten Hören ist die Musik sehr vertraut und wirkt wie die Erinnerungen an schöne Erlebnisse, die in den Arrangements konserviert wurden. Erstaunlich wie Musik einen einfangen kann. Ich habe mich also erneut durch ein Klassik-Album überzeugen lassen, das Konzept meines Blog ein wenig aufzuweichen. Bei Yiruma sind die Grenzen zwischen Klassik und Pop jedoch auch fließend. Letztlich enthält das Album einfach schöne Melodien, die hauptsächlich durch das sensible Pianospiel, partiell untermalt durch ein paar Streicher begeistern. Der in Seoul geborene Yiruma hat bereits mehr als ein Dutzend CDs veröffentlich und berührt damit inzwischen Menschen aller Altersklassen. Selbst die Generation-YouTube liebt den Südkoreaner, was die Zahl seiner Klicks belegt. Die Musik ist zeitlos und sorgt für wohlige Stimmungen jenseits der Hektik des Alltags und fernab allen Stresses. Zum Entschleunigen und Entspannen ist Blind Film perfekt. Leider endet der Genuss bereits nach gut 41 Minuten. Die Klangqualität ist sehr gut und das Artwork der CD im Digipak überzeugt mich ebenfalls. Ein gelungenes Gesamtkunstwerk!

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Johnny Cash – Out Among The Stars – Eine neue CD mit kürzlich entdeckten Studio-Aufnahmen

Fans des Country-Urgesteins Johnny Cash können sich eigentlich nicht darüber beschweren, dass der Sänger zu wenig Platten aufgenommen hat. Und trotz der umfangreichen musikalischen Hinterlassenschaften des 2003 gestorbenen Cash´s, kommt am 21. März ein gänzlich neues Album, mit kürzlich (wieder)-entdeckten Songs unter dem Namen Out Among The Stars in den Handel.

Johnny Cash - Out Among The Stars
Wenn ich ehrlich bin, ist Country nicht unbedingt mein favorisiertes Genre. Es gibt verschiedene Zweige in der Country-Musik, wobei ich mit Bluegrass, den Western-Arten sowie Honky Tonk quasi gar nichts anfangen kann. Die Ecke, in der sich Johnny Cash bewegte, nennt sich Outlaw, was jedoch über die langen Jahre seines Schaffens etwas variierte. Bei dieser Country-Musik finde ich durchaus einen Zugang. Gerade die ruhigere Art, die nicht ins Kitschige abgleitet, hat Tiefe und Anspruch. Und wenn Johnny Cash die Lieder mit seiner charismatischen Bassbariton-Stimme intoniert, nehme ich ihm jedes Wort ab. Der Mann war bis ins Mark authentisch und konnte mit der Musik aus einfachen Geschichten große Songs machen. Die Aufnahmen auf Out Among The Stars wurden bis jetzt in keiner Art veröffentlicht. Es handelt sich dabei auch nicht um zweitklassige Demos, Bootlegs, oder anderweitig minderwertige Aufnahmen. Auf dem Album sind knapp 40 Minuten bis dato nicht publiziertes, quasi neues Material, das 1981 in den Columbia Studios in Nashville, Tennessee und 1984 in den 1111 Sound Studios aufgenommen wurde. Die Songs klingen erstaunlich frisch und gegenwärtig. Dass diese bereits 30 Jahre und älter sind, hört man ihnen absolut nicht an. Besonders schön ist der Retro-Look des Albums mit einer sehr genialen schwarz/weiß Aufnahme von Cash. Mein Anspieltipp ist "She Used To Love Me A Lot", das bereits 1984 von David Allan Coe aufgenommen sowie veröffentlicht wurde und besonders in der Cash-Version (siehe und höre das Video) im Gedächtnis hängen bleibt. Ferner gibt es zwei Duette mit seiner Frau June Carter Cash und ein Duett mit Waylon Jennings. Insgesamt ein gelungenes Album, das die Fans garantiert begeistern wird und ein weiteres überzeugendes Werk in Cash´s Diskographie ist.

Johnny Cash - She Used To Love Me A Lot
Hier war das Video zu "She Used To Love Me A Lot" über YouTube eingebunden, welches jedoch nicht mehr verfügbar ist... (Schade!)

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Beth Hart & Joe Bonamassa - Live In Amsterdam

Letztes Jahr im Mai veröffentlichten Beth Hart und Joe Bonamassa ihr zweites gemeinsames Studioalbum Seesaw. Wie es sich gehört, haben die beiden auch eine Tournee gespielt und die Scheibe live vorgestellt. Am 21. März kommt der Mitschnitt des Konzertes aus Amsterdam als Doppel-DVD, Blu-ray, Doppel-CD und 3 LP Set in den Handel.

Beth Hart & Joe Bonamassa - Live In Amsterdam
Von Joe Bonamassa kommt ja in den letzten Jahren viel Material auf den Markt. Studio-Alben, Live-Mitschnitte in aller Form und auch Kollaborationen mit anderen Musikern, wie Black Country Communion, die sich inzwischen wieder aufgelöst haben, oder eben Beth Hart. Die Menge der Bonamassa-Publikationen hat gefühlt schon fast etwas Inflationäres…

Beth Hart ist eine US-Sängerin mit einer Powerstimme, wie man sie selten hört. Dass dieses Organ auch live bestens funktioniert, wird auf dem neuen Tonträger Live In Amsterdam eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Für Bonamasssa Fans sei vorab erwähnt, dass Beth Hart bei dieser Zusammenarbeit in der ersten Reihe steht. Joe Bonamassa spielt zwar unter den Musiker die erste Geige – pardon – die erste Gitarre, aber er tritt spürbar etwas zurück und überlässt die Bühne seiner musikalischen Partnerin, die mit rauer Stimme und gekonnt eingesetztem Vibrato überzeugt. Natürlich werden Songs aus den gemeinsamen Alben vorgetragen, welches größtenteils Soul- und Jazzcover z.B. von Etta James, Melody Gardot, Aretha Franklin, Billie Holiday oder Ray Charles sind. Für meinen Geschmack stechen "Someday After Awhile (You´ll Be Sorry)" von Freddie King, "Nutbush City Limits" von Tina Turner und "I´d Rather Go Blind" von Billy Foster & Ellington Jordan am meisten hervor. Und obwohl auch die Band auf sehr hohem Niveau unterwegs ist, will der Funken nicht so ganz überspringen. Sowohl beim holländischen Publikum, als auch bei mir auf der Couch zündet die Show nicht vollständig. Das mag an den Songs liegen, die grundsätzlich weniger gitarrensololastig sind, wie auf anderen Bonamassa-Produktionen. Musikalisch gibt es jedoch nichts zu meckern. Das überragende Können von Joe Bonamassa an der Gitarre und die Hammerstimme von Beth Hart ergänzen sich eigentlich optimal. Ich würde mir mal eine echte Bluesrockscheibe mit mehr Drive von den beiden wünschen, denn die Gesangsstimme von Bonamassa mag ich persönlich nicht so gerne. Er erinnert mich übrigens optisch mit Designeranzug, nerdiger Brille und Zuhälter-Uhr immer wieder ein wenig an den US-Schauspieler Woody Harrelson.
Wer die Studioalben von Beth Hart und Joe Bonamassa mag, wird auch hier bedenkenlos zugreifen können und seine Freude an der Musik haben. Die Bonamassa-Fans, die seinen typischen Bluesrock erwarten, sollten vielleicht vorab mal reinhören…

Beth Hart & Joe Bonamassa - Live From Amsterdam - EPK


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Horst Weber - Steps - Das zweite Album des Jazz-Gitarristen

Ende 2012 habe ich eher zufällig Island View, die erste CD von Horst Weber bei Amazon entdeckt und hier im Blog als neue Veröffentlichung in einer Liste mit CD-Tipps aufgeführt. Das hat Horst Weber auch mitbekommen und nach einem kurzen, netten Schriftwechsel bekam ich das Album als Rezensionsexemplar, welches ich dann auch noch mal ausführlich besprochen habe. Vor einiger Zeit bekam ich nun das neue Album Steps von Horst Weber zugesandt, welches am 7. März bei Timezone-Records erscheint.

Horst Weber - Steps
Wer bei dem Begriff Jazz gleich mit den Augenrollt, sollte kurz ein wenig innehalten. Wie der Vorgänger, besticht auch Steps in erster Linie durch das ruhige, partiell schon fast meditative Gitarrenspiel von Horst Weber. Dabei zeigen sich hinsichtlich der Kompositionen und der Spielweise immer die feinsinnige Kunst sowie das Gespür für das Reduzierte. Schon bei Island View war es genau das, was mir gefiel. Weniger ist mehr. Und so knüpft Horst Weber an bewährtes an und beweist, dass man Virtuosität auch in ruhigen Stücken zeigen kann. Schon in meiner letzten Rezension habe ich in voller Absicht Vergleiche zu weltbekannten Jazz-Gitarristen gezogen. Steps belegt diese These erneut und überzeugt mit schönen Melodien, sauberem Gitarrenspiel und sensiblen Momenten. Weber verbindet in seinen lyrisch-impressionistischen Kompositionen Jazz, Folk und Klassik. Er benutzt für seine Musik Nylon-, Stahlsaiten-, und E-Gitarren und zaubert daraus leichte und ruhige Stimmungen, die einen problemlos in den Bann ziehen und für Entspannung sorgen. Knapp 64 Minuten geht diese Instrumental-Reise, für die man sich auch die Zeit nehmen sollte, um die volle Wirkung zu genießen. Das internationale Potential ist deutlich erkennbar. Alle Songs erreichen erneut ein sehr hohes Niveau und nehmen einen mit. Aus meiner Sicht herausragend ist "The Circle", eine 10-minütige Nummer, die größtenteils improvisiert eingespielt wurde. Der Klang der Scheibe ist tadellos!

Vielleicht sorgt die Zusammenarbeit mit der Plattenfirma für eine größere Wahrnehmung dieses besonderen Künstlers und dafür, dass noch mehr Jazz-Freunde in den Genuss dieser wunderbaren Musik kommen. Verdient wäre das in jedem Fall! Auf der Webseite von Horst Weber gibt es einige Hörproben aus dem Album.

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Foto: Ian Witlen

Mike Oldfield – Man On The Rocks

Es war Ende 2013, als ich erfuhr, dass Mike Oldfield, seit meiner Jugend einer meiner musikalischen Helden, ein neues Album für das Frühjahr 2014 angekündigt hat. Seit 2008 gab es kein neues Material vom Meister und meine Vorfreude war groß. Als ich dann kürzlich erfuhr, dass die Online-Promotion für Man On The Rocks durch eine Firma übernommen wird, die mir wohlgesonnen ist, stieg mein Glücksgefühl weiter. Ich fragte die CD an und bekam eine Bestätigung, dass mir diese – sobald verfügbar – zugehen würde… Yeah! Am 7. März erscheint der Longplayer und ich hatte gestern mein Rezensionsexemplar im Postkasten.

Mike Oldfield - Man On The Rocks
Ich war im besten Teenie-Alter, als ich das erste Mal mit der Musik von Mike Oldfield konfrontiert wurde. Über Hits wie "Moonlight Shadow", "Shadow On The Wall", oder "To France" kam ich ganz schnell auch zu den frühen Werken, allen voran natürlich Tubular Bells. Die Arbeit des Briten hat mein Leben musikalisch maßgeblich beeinflusst. In den späteren Jahren gab es aber auch immer mal Alben, die man getrost vergessen konnte. Die Ankündigung einer neuen CD für 2014 hat mich entzückt, denn wer sich rund sechs Jahre Zeit lässt und ein Genie ist, muss etwas großartiges abliefern – dachte ich zumindest…

Ich bereitete die Hörprobe gebührend vor. Behagliche Atmosphäre, gedämpftes Licht, ein guter Tee sowie eine gemütliche Sitzposition sollten den Audiogenuss so optimal machen, wie nur möglich. Die Spielzeitanzeige versprach knapp 1 Stunde Musik. Alles war perfekt, bis ich den Startknopf betätigte. Bereits der erste Song war eine triviale Nummer, die eine beliebige Top-40-Band auf jedem Dorffest hätte spielen können. Es klang ein wenig wie Chris de Burgh... An dieser Stelle sei erwähnt, dass alle Songs auf dem Album mit Gesang sind. Früher gab es zumindest auch immer die tollen Instrumentalstücke wie "Taurus I – III" oder "The Lake". Zudem hatten auch die Gesangsstücke eine unverkennbare Oldfield-Note. Auf Man On The Rocks klingt alles beliebig und austauschbar. Den Gesang übernimmt Luke Spiller von den Struts, ein relativ junger Sänger. Grundsätzlich ist alles gut und sauber produziert und klingt auch größtenteils ganz ordentlich. Aber die Stücke sind gähnend langweilig. Ich habe mich jedoch gezwungen alles komplett durchzuhören, damit ich mir ein vollständiges Bild machen kann. Und nachdem es lahm losging, musste ich die Erfahrung machen, dass ich mich Song für Song von einem Tiefpunkt zum nächsten hangelte. Nur in den Solo-Passagen erkennt man mal ein wenig den Gitarrensound von Herrn Oldfield. Ansonsten hat das neue Material in etwa noch so viel mit Songs á la Tubular Bells zu tun, wie Angeliter Sattelschweine mit Ballettanz. Für mich ist dieses Album eine Mogelpackung. Draußen steht zwar Mike Oldfield drauf, drinnen findet sich jedoch nur banales Liedgut mit dem jeder unbekannte Künstler durch das geschlossene Fenster der A&R-Manger (das sind die wichtigen Leute in den Plattenfirmen) fliegen würde. Wenn das das Ergebnis von sechs Jahren Pause ist, dürfte es wohl die letzte Darreichung von Mike Oldfield vor seiner Rente sein. Oder er hat das Material versehentlich aus der untersten Schublade seiner Kommode genommen? Ich war froh, als die Stunde endlich um war. Fortan wird Man On The Rocks sein Dasein als Staubfänger in meinem CD-Regal fristen. Das Album ist eine Beleidigung für alle Fans. Ich bin zutiefst enttäuscht und muss kopfschüttelnd feststellen, dass bei Oldfield die Luft sowas von raus ist und er sich mit dieser CD selbst demontiert. Die einstige musikalische Lichtgestalt knipst das Licht aus und bekennt mit dieser Publikation öffentlich, dass ihm das Geniale abhanden gekommen ist und bei ihm die Kreativität "On The Rocks" (auf Eis) liegt. Schade um das verschwendete Polycarbonat für die CD!

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Foto: Luxuslärm

Luxuslärm – Alles Was Du Willst

Album Nr. 4 der Iserlohner Band Luxuslärm kommt am 07. März in den Handel. Die drei Vorgänger wurden noch mit dem eignen Plattenlabel veröffentlicht, promotet und vertrieben – und insbesondere die letzte CD Carousel war mehr als nur ein Achtungserfolg! Das neue Werk Alles Was Du Willst wird nun bei der Major-Company Universal Music veröffentlicht und dadurch medial deutlich mehr gepusht.

Luxuslärm - Alles was du willst - Cover
Die Handschrift von Luxuslärm ist unverkennbar. Powervolle Songs mit dicken Gitarrenbrettern und einem modernen Sound, der meistens richtig nach vorne drückt. Die Stimme von Frontfrau Jini Meyer bleibt in der Stilistik immer noch mit Christina Stürmer vergleichbar, wird aber hier und da auch ganz schön "dreckig". Und natürlich wird weiter in Deutsch gesungen, wodurch es an einigen Stellen durch fehlendes Versmaß etwas eckig und kantig wird. Das muss jedoch kein Nachteil sein. Die Deutsche Sprache ist nun mal nicht so musikalisch wie die Englische. Einige Texte wirken dennoch ein wenig zu konstruiert und man wird immer mal wieder an andere einheimische Kollegen wie Frida Gold, Silbermond, Silly oder die Toten Hosen erinnert. Die Eigenständigkeit wird also eindeutig über den Sound definiert. Und der ist bei Luxuslärm markant und stark. Live dürfte die Post vermutlich richtig abgehen. Am besten gefällt mir "Durchdrehen" (siehe Video), die zweite Single-Auskopplung aus dem Album, weil sie eine prägnante Hookline hat und durch einige klassische Synthie-Sounds sowie einen knackigen Bass sehr besonders und speziell klingt. Das erwarte ich von Luxuslärm! Die restlichen Songs erreichen dieses Niveau leider nicht ganz. Die Ohrwurmdichte war auf dem Vorgänger Carousel für meinen Geschmack klar höher. Dort gab es mit "Atemlos", "Liebt Sie Dich Wie Ich" und dem Titelsong "Carousel" mindestens drei herausragende Nummern, die unmittelbar wirkten und die Messlatte natürlich ziemlich hochgelegt haben. Insgesamt fehlt dem neuen Album etwas die Tiefe, sowohl bei den Texten, als auch musikalisch. Es wirkt fast ein wenig so, als ob Alles Was Du Willst auf einen fixen Veröffentlichungstermin fertiggestellt werden musste. Es bleibt zu hoffen, dass das Pulver von Luxuslärm noch nicht verschossen ist… Die CD ist solide, kann jedoch leider qualitativ nicht an die Güte des Vorgängers herenreichen.

Luxuslärm - Durchdrehen


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