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Archive for January 2014

Foto: Sam Hare

Matt Schofield – Far As I Can See – Ein grandioses Album

Wenn ich nach meinem Glauben gefragt werde, tendiere ich am ehesten zum Taoismus oder zum Buddhismus, grundsätzlich bin ich aber atheistisch eingestellt. Zumindest in der Musik habe ich allerdings nun mal wieder etwas wirklich Göttliches entdeckt, woran man nicht nur glauben kann. Denn Far As I Can See, die neue Scheibe von Matt Schofield ist real und ab 14. Februar für jedermann zu haben.

Matt Schofield - Far As I Can See
Normalerweise geize ich mit Superlativen. Zu schnell werden diese sonst inflationär eingesetzt und verlieren an Glaubwürdigkeit. Bei Matt Schofield muss ich jedoch eine Ausnahme machen – nicht zur Bestätigung der Regel, sondern weil es angebracht ist. Dieser Mann ist genial und in der Tat mit Abstand das Beste, was ich seit langem in diesem Genre gehört habe! Der 36-jährige wird von der Fachpresse derzeit in den höchsten Tönen gelobt. Das Guitarist Magazine hält ihn gegenwärtig für den besten Bluesgitarristen Großbritanniens und das Vintage Guitar Magazine schreibt: "Der beste europäische Bluesmusiker seiner Generation. Sein musikalisches Gespür ist unglaublich, sein Spiel so interessant, dass jeder Gitarrist, der sich an ihm orientiert, dafür belohnt werden wird." 2010, 2011 und 2012 hat er den British Blues Award dreimal in Folge als bester Gitarrist gewonnen. Im "Penguin Book Of Blues Recordings" wird er als einer von nur zwei lebenden britischen Künstlern mit einem Vier-Sterne-Rating geführt. Mit anderen Worten: Der Mann ist eine Keule!

Das fünfte Studioalbum des Gitarristen, Sängers, Songwriters und Produzenten Matt Schofield hat mich schlichtweg umgehauen. Far As I Can See zeigt diverse Facetten zeitgemäßer Bluesmusik, von ruhigen, klassisch angehauchten Songs über die funky Hammernummer "Hindsight", die dermaßen groovt, dass es unmöglich ist, still sitzen zu bleiben bis hin zu "Red Dragon", einem Bluesrocktitel, der an Joe Bonamassa erinnert und ein Evergreen werden könnte. Neun der 11 Songs stammen aus der Feder des Meisters, zwei Songs sind Coverversionen seiner musikalischen Helden wie "Yellow Moon" von den Neville Brothers. Matt Schofield hat für jede Stimmung den richtigen Ton und beherrscht seine Gitarre perfekt. Aber nicht nur er überzeugt bis in die Haarspitzen. Die Kollegen, die ihn auf dem Album begleiten sind ebenfalls durchweg Meister ihres Faches. Man hört wunderbare Passagen von Jonny Henderson auf der Hammond-Orgel in verschiedensten Klangvariationen, einen knurrigen Bass von Carl Stanbridge, der teilweise herrlich synkopiert gespielt wird und Multiinstrumentalist Jordan John am Schlagzeug, der höchste Erwartungen stillt und jedem Song den richtigen Rhythmus verpasst. Alles ist extrem lebendig, perfekt aufeinander eingespielt und restlos überzeugend. Wer mal wieder eine richtig geile Platte sucht, hat beste Chancen bei Matt Schofield fündig zu werden. Ich verneige mich vor dieser Leistung, die mir sehr großen Hörgenuss bereitet. Für mich ist Far As I Can See bereits jetzt eines der besten Alben 2014!

Matt Schofield - Far As I Can See – EPK


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Foto: Mascha Muenzesheimer

Robben Ford – A Day In Nashville – Die neue CD des Ausnahmegitarristen

Im weitesten Sinne würde ich Robben Ford als Bluesgitarristen bezeichnen. Er spielt jedoch ebenso Jazz, Fusion und singt auf seinen Platten – und das seit über 40 Jahren. Eine neue CD des Südkaliforniers kommt am kommenden Freitag (31.01.2014) in den Handel und hört auf den Namen A Day In Nashville. Der Name ist Programm, weil das Album tatsächlich an nur einem Tag im legendären Studio "Sound Kitchen" in Nashville aufgenommen wurde. Normal dauert so eine Produktion mehrere Wochen.

Robben Ford - A Day In Nashville Cover
Robben Ford hatte die Stücke selbstverständlich alle gut vorbereitet und die Musiker mit Demos versorgt, so dass die Songs in der kurzen Zeit eingespielt werden konnten. Es ist aber auch ein Beleg für die technische Qualität des Gitarristen, der definitiv zu den ganz großen des Genres zählt. Denn A Day In Nashville klingt in keinster Weise wie ein Schnellschuss. Im Gegenteil. Es gibt rund 45 Minuten hochkarätige musikalische Unterhaltung. Dabei bilden Fords charakteristisches Gitarrenspiel sowie sein Gesang eine bekannte Basis. Ich kenne nicht die komplette Diskographie von Robben Ford, Posaune habe ich jedoch bis dato noch nicht so prägnant gehört. Das ist auf diesem Album anders. Barry Green, der auch für Tony Bennett ins Horn bläst, gibt dem Album eine ungewöhnliche aber interessante Komponente. Bläsersätze hört man ja häufiger auf derartigen Platten, aber markante Posaunensolos sind schon etwas seltener. Die Gitarre kommt aber zum Glück auch nicht zu kurz, so dass wir auch da schöne Soli in bekannter Manier dargeboten bekommen. Wir haben es auch nicht mit einem reinen Bluesalbum zu tun, sondern hören ebenfalls etwas Jazz und ein wenig R’n’B. Diese Genre-Mischungen sind Robben Ford Fans vertraut. Die Songs wirken grundsätzlich ein wenig ruhiger und werden somit ebenfalls dem Albumnamen gerecht. Im Pressetext ist von "Old School" die Rede, was also nicht nur auf die schnelle Aufnahme, sondern auch auf die Songs zutrifft. Das bedeutet jedoch nicht, dass einfache 12-Takt-Themen heruntergeschrabbelt werden. Der besondere Ton von Robben Ford macht schon eine ganze Menge mehr her und demonstriert die Klasse. Die Posaune bringt aber doch zuweilen etwas tradiertes Südstaaten-Flair ins Spiel. Mir sind die früheren Alben als Robben Ford mit The Blue Line als Trio aktiv war etwas lieber, weil es dort mehr flottere Stücke gab. Das ist aber reine Geschmackssache. Qualitativ lässt sich an A Day In Nashville nichts aussetzen. Gute Songs und solides musikalisches Handwerk mit virtuosen Soloparts können eben auch etwas ruhiger sein. Robben Ford ist immerhin schon 62 Jahre alt, so dass er durchaus mal etwas gemächlicher zu Werke gehen kann. Er ist und bleibt ohne jeden Zweifel ein genialer sowie herausragender Musiker.

Robben Ford - A Day In Nashville - EPK


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Foto: Martin Huch

Heinz Rudolf Kunze - Stein vom Herzen - Live

Bezeichnet wird er als Liedermacher, Rockmusiker, Schriftsteller oder Rock-Poet. Das alles trifft auf Heinz Rudolf Kunze zu und umschreibt einen Mann, der mit Wort und Musik seit über drei Jahrzehnten sein Publikum begeistert. Seine Texte sind bis ins Mark intelligent, gewitzt und zuweilen auch provokant. Dass Heinz Rudolf Kunze die deutsche Sprache beherrscht, ist Teil seines Erfolges. Dabei bleiben jedoch einige Personengruppen des Mainstreams auf der Strecke.

Heinz Rudolf Kunze - Stein Vom Herzen - Live
Heute kommt das neue Album "Stein vom Herzen – Live" von Heinz Rudolf Kunze in die Läden. Es ist mal wieder eine Live-Platte, die mir gerade bei HRK immer gut gefallen. Die Zwischentöne, die Betonungen und insbesondere die legendären Sprechtexte sind u.a. ein Garant für anspruchsvolle Unterhaltung. Aufgenommen wurde das Konzert am 21. November 2013 bei radioBERLIN 88,8. Ein Radio-Konzert in kleiner Runde. Kunze spielte größtenteils Songs aus dem Studioalbum "Stein vom Herzen" und einige ältere Titel wie "Dein Ist Mein Ganzes Herz", "Mit Leib Und Seele" oder "Vertriebener" sowie drei gesprochene Texte. Letztere beziehen sich auf aktuelle Ereignisse, legen den Finger tief in die Wunden der Systeme und regen zum Nachdenken an. Dank der "Verstärkung" mit Jens Carstens am Schlagzeug, Zoran Grujovski an der Gitarre, Leo Schmidthals am Bass sowie Matthias Ulmer an den Tasten bestanden die Songs des kurz zuvor veröffentlichten Studioalbums die Feuerprobe und überzeugten durch ein großartiges Live-Feeling. Mir gefällt die Kombination aus eingängiger Musik, scharfsinnigen Texten und dem einzigartigen Timbre von Kunzes Stimme. Sowohl der Gesang, als auch die gesprochenen Passagen klingen immer ein wenig schelmisch und bilden die Basis für die Charakteristik von Heinz Rudolf Kunze. Als besonderer Bonus erscheinen auf dem Album drei Demo-Versionen der neuen Songs "Der Clown schreit Feuer", "Wahrheit eines Sieges" und "Küsse unterm Kleid", die Kunze zusammen mit Peter Pichl produzierte.

Ich finde, es gibt wenige Musiker, die so markant klingen und bei denen trotzdem jedes Wort glasklar zu verstehen ist. Bei Grönemeyer oder Niedecken braucht man das Booklet für die Texte. Bei Kunze langt es, aufmerksam zuzuhören. Und genau das sollte man tun. Denn HRK ist auch ohne die ganz großen Gassenhauer, etwas abseits vom Mainstream einer der besten deutschen Rockmusiker, die wir haben. Multimassenkompatibel wird er jedoch nie sein – zum Glück!

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Sheryl Crow – Feels Like Home – Die neue CD mit leichtem Country-Touch

Bereits bei der ersten Single von Sheryl Crow, die sie 1993 veröffentlichte, bekam ich große Ohren. Nein, das war nicht "All I Wanna Do!" Ich meine die Single davor. "Run, Baby, Run" hieß die und hat bei mir schon beim ersten Hören funktioniert. Nun kommt mit "Feels Like Home" am 24. Januar ein neues Studioalbum der 9-fachen Grammy-Gewinnerin in die Läden, das einige deutliche Country-Wurzeln erkennen lässt.

Sheryl Crow - Feels Like Home
In meiner Plattensammlung befinden sich diverse CDs von Sheryl Crow, obwohl mir immer wieder aufgefallen ist, dass jedes Album zwar echte Hammersongs, aber eben auch einige Titel enthält, die ich schwächer finde. Der einzige Longplayer, der mir fast von vorne bis hinten gefiel, war "Wildflower". Vielleicht liegt das daran, dass das Album durchgängig eine sehr schöne Stimmung hält und wie aus einem Guss wirkt. Die Chartpositionen waren jedoch gerade bei "Wildflower" nicht so hoch, wie bei den Vorgängern. Den roten Faden der Durchgängigkeit erkenne ich auf "Feels Like Home" nun auch wieder. Der oben erwähnte Country-Einfluss kommt bei einigen Stücken deutlicher durch, z.B. wenn Sheryl Crow zweistimmig singt, und man fast ein wenig an Dolly Parton erinnert wird. Gerade die Stimme ist es aber auch, die mich immer wieder begeistert. Klar und frisch, aber irgendwie auch verletzlich trifft sie bei mir einen Nerv. In der Kombination mit echten Gitarren, realen Drums,… und ohne technische Spielereien, bleibt sich Sheryl Crow seit über 20 Jahren treu und ist dabei vollkommen authentisch. Auch wenn sich die Grundstimmungen der Alben immer etwas unterscheiden, bleibt die Basis gleich. Bodenständige Songs, die vielfach durch ihr gutes Songwriting, eine hochwertige Produktion, der nötigen Menge Feeling und nicht zuletzt durch ihren Gesang überzeugen. Die Songs sind gitarrenlastig, was ich als Pluspunkt werte, da auf den Sheryl Crow Alben offensichtlich mit erdigem Equipment gearbeitet wird. Wenig moderne Effekte, dafür mehr drahtige Gitarrensounds aus alten Röhrenverstärkern. Es klingt halt sehr amerikanisch.

Man merkt, wenn Künstler Musik machen, die ehrlich gemeint ist und nicht nur auf hohe Chartpositionen zielen. Bei Sheryl Crow zeigt sich das ganz deutlich. Sie hat es auch gar nicht nötig sich zu verbiegen, um in paar mehr CDs zu verkaufen. Die leichte Country-Note mag den einen oder anderen möglicherweise abschrecken, dafür bekommt man ein Album das echt und ehrlich ist. Und nur so kann Musik richtig transportiert werden. In den Staaten dürfte die Country-Färbung durchaus angesagt sein. Selbst hierzulande konnten Künstler wie Shania Twain, Faith Hill oder Garth Brooks, die alle viel mehr aus der Country-Ecke kommen, beachtliche Erfolge feiern. Bei Sheryl Crow dominiert der Rock und somit dürften die Fans mit dem neuen Album wieder perfekt bedient werden. "Feels Like Home" vermittelt fast so etwas wie Leichtigkeit, was an der Art liegen mag, wie es aufgenommen wurde. Sheryl Crow ist nämlich täglich von Zuhause ins Studio gefahren und war abends wieder daheim. So konnte sie ihre Kinder jeden Tag zu Schule bringen und hatte einen ganz normalen und geregelten Tagesablauf. Aus diesem Blickwinkel macht der CD-Titel dann auch durchaus Sinn. Ein schönes Album mit knapp 45 Minuten Spielzeit von einer Frau, die angekommen wirkt.

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The Beatles – The U.S. Albums – Box

Aufmerksame Leser dieses Blogs dürften längst bemerkt haben, dass ich großer Beatles Fan bin. Neben Queen waren es die Fab Four die mich musikalisch am meisten geprägt haben. Am kommenden Freitag schlagen die Herzen der Beatles-Fans erneut etwas höher. Dann erscheint nämlich ein neues Boxset mit speziellen U.S.-Versionen der Alben, die zwischen 1964 und 1970 in Amerika erschienen sind.

The Beatles - The U.S. Albums - Sammlerbox mit 13 CDs
Das Gros der Songs dürfte zwar jeder Anhänger irgendwie schon mindestens einmal im eigenen Archiv haben. Dennoch ist diese Box ein Highlight für Sammler und Extremfans, da sich die Alben in den USA von denen in Europa erschienenen Exemplaren unterschieden haben. Die Albumtitel sind partiell andere, die Song-Zusammenstellungen und die Mixe differierten zum Teil und das Artwork wurde ebenfalls auf den amerikanischen Markt angepasst. Das Ganze erscheint nun komplett in einer ansprechenden Box, die den einen oder anderen Beatles-Fan mit Sicherheit entzücken wird.

Am 7. Februar 1964, also ziemlich genau vor 50 Jahren kamen die Beatles erstmals nach Amerika und wurden von Mengen begeisterter Fans empfangen. Zwei Tage später, am 9. Februar traten die Jungs aus Liverpool in der Ed Sullivan Show bei CBS auf und lösten einen Erdrutsch in der US-amerikanischen Musikgeschichte aus. Die Hysterie war über den großen Teich geschwappt und Millionen Amerikaner waren von den smarten Briten angetan. Die sogenannte British Invasion hatte begonnen. Von 1964 (Meet The Beatles!) bis 1970 (Hey Jude) erschienen 13 Alben in speziellen US-Versionen, die nun in einer besonders hochwertigen Aufmachung als CD-Box in den deutschen Handel kommen. Das Original-Artwork der Covers wurde einschließlich der inneren Schutzhüllen übernommen. Es gibt ferner ein 64-seitiges Booklet mit Fotos, Promobildern und einem neuen Essay von dem amerikanischen Autor und TV-Manager Bill Flanagen. Alle Alben (außer dem Audio Documentary Album "The Beatles’ Story") wird es für eine begrenzte Zeit auch einzeln geben. Einige erscheinen in diesen Versionen erstmals auf CD. Leider habe ich nicht die komplette Box bemustert bekommen – das wäre aber auch zu schön gewesen – sondern einen Sampler, der aus allen 13 Alben Auszüge enthält. Von "She Loves You" über "Drive My Car" bis zu "Hey Jude" sind schon auf der Promo-CD jede Menge musikalische Perlen enthalten. In der Box, in der alleine neun Alben sind, die die amerikanische Chartspitze erklommen haben, findet sich dann die komplette US-Diskographie der Beatles von 1964 bis 1970. Das ist ein echter Leckerbissen, bei dem jedem Fan das Wasser im Munde zusammenlaufen dürfte.

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Foto: Jessica Lausen

Transatlantic – Kaleidoscope – Ein Prog-Rock Highlight!

Diese anspruchsvolle Kapelle besteht aus bekannten Namen des Progressive Rocks. Man könnte fast schon von den üblichen Verdächtigen reden. Neal Morse (Ex-Spock's Beard, Flying Colors), Mike Portnoy (The Winery Dogs, Ex-Dream-Theater, Flying Colors, …), Roine Stolt (The Flower Kings) und Pete Trewavas (Marillion) haben alle ihre musikalischen Projekte. Dennoch finden sich gerade in diesem bombastischen Genre immer wieder solche elitäre Koryphäen zusammen und machen – so hat es fast den Eindruck – schnell mal ein Album.

Transatlantic – Kaleidoscope
Transatlantic ist ein Nebenprojekt von Neal Morse. Der Terminus Nebenprojekt erweckt dabei möglicherweise den Eindruck von Halbherzigkeit. Dem ist jedoch nicht so. Kaleidoscope kommt in verschiedenen Versionen am 24. Januar 2014 auf den Markt. Die Standard-Version ist ein Doppelalbum, wobei die erste Scheibe 5 grandiose Song-Perlen auf über 75 Minuten Spielzeit verteilt, in die ich bereits intensiv reinlauschen konnte. CD zwei enthält Coverversionen von The Moody Blues, King Crimson, Elton John, ELO u.a. Leider wurde die Cover-CD nicht mit bemustert, so dass ich hierüber nur mutmaßen kann, dass diese ebenfalls hochkarätig sein wird. CD eins beglückt jedoch auch schon massiv und rechtfertigt definitiv allein den Kauf dieses Albums. Mal ruhig mal rockig sorgen die vier Herren für musikalische Glückmomente, die an Bands wie Yes, Emerson, Lake and Palmer und andere Größen früher Zeiten erinnern. Wer die richtig gute Musik der Siebziger auch so sehr vermisst wie ich, sollte Transatlantic mal in den CD-Player oder besser noch als Vinyl auf den Plattenteller legen. Ich hatte diverse Assoziationen beim Hören des Albums, ohne dass hier irgendwie abgekupfert wurde. Die erste CD hat ihren ganz eigenen Stil und transportiert einfach eine Musikalität, die man kaum noch findet. Dabei sind die Songs "Into The Blue" sowie der Titeltrack "Kaleidoscope" mit 25 bzw. knapp 32 Minuten Spielzeit epische Meisterwerke, die die wahre Größe der Musiker aufzeigen. Komplexität und Musikgenuss stehen sich hier jedoch nicht im Weg, sondern ergänzen sich perfekt zu einem Stil, von dem ich persönlich nicht genug bekommen kann. Und wenn das Ganze dann noch mit moderner Technik aufgenommen wird, kommt ein erstklassiges Album wie Kaleidoscope heraus. Ein wahrer Paukenschlag zu Beginn des Jahres und eine unbedingte Kaufempfehlung für wahre Musikfreunde. Perfekt eingespielt aber absolut nicht steril passt hier einfach alles. Ich bin begeistert! Das folgende Video zeigt den ruhigen Song "Shine", der auch auf dem Album enthalten ist.

Transatlantic - "Shine" Official Music Video


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