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Archive for November 2013

Foto: ZDF / GF-Design

3sat Thementag - Pop Around The Clock - Silvester 2013

Es ist inzwischen das TV-Musik-Highlight des Jahres und gute Tradition. Seit 2002 beglückt uns 3sat alljährlich an Silvester rund 24 Stunden lang mit einem Potpourri aus hochkarätigen Live-Konzerten. Pop Around The Clock heißt es auch dieses Jahr wieder am 31. Dezember und gespannt warten die Musikbegeisterten darauf, welche Konzerte es an diesem Thementag zu sehen und zu hören gibt. Mir liegen diese Daten nun vor. Ich habe selbige für Euch wieder aufbereitet und in eine übersichtliche Tabelle zusammengefasst.

Zu den diesjährigen Topstars im Programm zählt Supertramp mit dem kompletten restaurierten Paris-Konzert von 1979 in Spielfilmlänge, aus dem seinerzeit auch das legendäre Live-Album "Paris" entstand. Ein weiteres Glanzlicht ist Pink Floyd mit einem Konzertmitschnitt, der im Rahmen der 1988er "A Momentary Lapse of Reason"-Tour aufgenommen wurde. Freuen darf man sich zudem auf "An Acoustic Evening" mit Joe Bonamassa, Peter Frampton Comes Alive: 35 Tour, Eric Clapton: Crossroads, Paul McCartney & Wings: Rockshow, The Rolling Stones: Sweet Summer Sun, u.v.m. Das Programm kann sich wirklich sehen lassen!

Alle Konzerte, die 3sat an Silvester 2013 zeigt, sind Erstausstrahlungen auf dem Sender, viele davon in HD-Qualität! Ferner sind einige der Konzerte sogar gerade erst frisch auf DVD und Blu-ray erschienen. Wie immer werden aber nicht die kompletten Shows bei 3sat gezeigt, sondern Highlights daraus. Wer jedoch durch die Sendungen auf den Geschmack kommt, findet in der Tabelle die passenden Links, um die kompletten Versionen der Konzerte auf DVD- bzw. Blu-ray zu bestellen, sofern diese erhältlich sind. Dazu musst Du einfach auf den Titel klicken. Sollte es (noch) keine DVD/Blu-ray Version von den Konzerten geben, führt der Link auf eine Suchseite mit möglichen Alternativtiteln zum Konzert.

Wer braucht eine Silvesterparty, wenn wieder so viele geniale Konzerte im Fernsehen laufen? Und wer doch irgendwo eingeladen ist, hat ordentlich was aufzunehmen.

Die Rolling Stones sind zu Sylvester auch bei "Pop Around The Clock" auf 3sat dabei:

The Rolling Stones - Mick Jagger (Foto: Dave Hogan)

Die Liste der "Pop Around The Clock" Konzerte für Silvester 2013:

Uhrzeit Sendung Aufnahmejahr
6.00
Peter Gabriel, Sting, & Bruce Springsteen: Human Rights Now! *
1988
7.00
Pink Floyd: A Delicate Sound of Thunder *
1988
7.45
Joe Bonamassa: An Acoustic Evening
2012
8.30
Peter Frampton Comes Alive: 35 Tour
2012
9.30
Michael McDonald: This Christmas
2009
10.15
Pur: Schein & Sein - Das 1000. Konzert
2013
11.15
Philipp Poisel: Projekt Seerosenteich
2012
12.00
Marius Müller-Westernhagen: Live in Basel *
2012
12.45
Udo Lindenberg & Das Panikorchester: Ich mach mein Ding
2012
14.15
The Beach Boys: 50 - Live in Concert
2012
15.15
Eric Clapton: Crossroads
2013
16.20
The Eagles: Live at the Capital Centre *
1977
17.05
Supertramp: Live in Paris - Das komplette Konzert!
1979
18.45
Paul McCartney & Wings: Rockshow
1976
20.00
The Rolling Stones: Sweet Summer Sun
2013
21.00
Joe Cocker: Fire It Up - Live
2013
22.00
Elton John: In Concert *
2013
23.00
P!nk: The Truth About Love
2013
0.00
Madonna: The MDNA Tour
2012
1.55
Emeli Sandé: Live at the Royal Albert Hall
2012
2.40
Muse: Live in Japan *
2013
3.45
Alice Cooper und Rammstein: Wacken Open Air 2013 *
2013
4.30
Woodkid: Melt! Festival 2013 *
2013
5.15
Plan B: The Grindhouse Tour
2013
6.15
Hugh Laurie (Dr. House): Live on the Queen Mary
2013
    
* Von diesen Konzerten gibt es (derzeit) keine DVD/Blu-ray zu kaufen.

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Foto: © Apple Corps LTD

The Beatles - On Air - Live At The BBC Volume 2 + The Collection

Dass die Beatles auch über 40 Jahre nach ihrer Trennung immer noch faszinieren, wird durch erfolgreiche neue Veröffentlichungen der Fab Four belegt. 1994 kam die Doppel-CD Live At The BBC auf den Markt, die in Großbritannien die Chartspitze und in den USA Platz 3 eroberte. Innerhalb von sechs Wochen wurden weltweit über fünf Millionen Exemplare verkauft. Am 8. November 2013 kommt mit On Air - Live At The BBC Volume 2 der Nachfolger des Bestsellers auf den Markt.

The Beatles - Live At The BBC - The Collection
Das erste BBC Album wurde zur Veröffentlichung von Teil zwei auch nochmal überarbeitet und es gibt ferner beide Alben zusammen als The Collection. Letztere liegt mir als Rezensionsexemplar vor. Beide Alben sind in hochwertigen Digisleeves, im Stil von aufklappbaren Vinylplattenhüllen. Jedem liegt ein 48-seitiges Hochglanzbüchlein bei, in denen penibel für jeden Song dokumentiert wird, wann dieser aufgenommen und gesendet wurde. Zudem gibt es für alle Titel eine kurze Anmerkung, das Studio, in dem diese aufgenommen wurden und den Namen der Sendung, in der die Aufnahme zu hören war. Am Beginn des Booklets in Vol. 1 gibt es einleitende Worte vom ehemaligen Beatles-Pressesprecher Derek Taylor. In Vol. 2 übernimmt Paul McCartney den Prolog. In beiden Booklets gibt es ferner ergänzende Worte über die BBC-Sessions der Beatles vom Autoren und Beatles-Experten Kevin Howlett (The Beatles: The BBC Archives: 1962-1970). Die CDs selbst sind stilecht mit den typischen Äpfeln dekoriert. Beide Alben stecken in der Collection zusätzlich in einem Pappschuber. Die Haptik und die optische Aufmachung sind natürlich gerade für Beatles Fans und Sammler ein wichtiges Kriterium, das hier auf jeden Fall schon mal volle Punktzahl erhält.

The Beatles (Foto: © Apple Corps Ltd)

In den Sechzigern und Siebzigern hat die British Broadcasting Corporation (BBC) viele Künstler zu Aufnahmesessions in ihre Studios eingeladen. Die Beatles haben zwischen 1962 und 1965 allein 275 (in Worten: Zweihundertfünfundsiebzig) musikalische Performances bei dem Sender eingespielt. Die Menge an Darbietungen, lässt erahnen, welche Wichtigkeit für Künstler damals in diesen Auftritten lag. Heute biete das Internet z.B. über Facebook und YouTube viele Möglichkeiten bekannt zu werden. Früher mussten die Musiker immer wieder persönlich ihren Erfolg befeuern. Das waren richtige Ochsentouren, die aber auch den Vorteil hatten, dass die Künstler viel Spielpraxis bekamen. Und gerade bei den Beatles, die in den Shows auch sehr viele Fremdkompositionen spielten, hört man, wie sicher sie schon in ihren frühen Jahren waren. Paul McCartney intoniert "Lucille" ebenbürtig wie Little Richard, was mir schon beim Zuhören einen Hustenreiz beschert. Beide Alben enthalten viele Songs aus der Rock-'n'-Roll Ära sowie weitere Hits anderer Künstler. Damals gab es einige hochkarätige Songwriter, die für Interpreten komponierten und texteten. Dazu zählten z.B. Phil Spector, Jerry Leiber und Mike Stoller, Gerry Goffin und Carole King sowie andere. Das war damals der Normalfall. Eher unüblich war es, dass Interpreten selbst komponierten. Und so haben die Beatles ebenfalls viele dieser Fremdkompositionen auf ihren frühen Konzerten gespielt, von denen Songs wie "Twist And Shout", "Please Mister Postman" oder "Honey Don´t" in den Fab Four Versionen durchaus zu Klassikern wurden. Aber natürlich sind ebenfalls jede Menge echte Beatles-Titel wie "Please Please Me", "If I Fell", "I´m A Loser", "And I Love Her", etc. dabei.

Bei den BBC-Sessions der Beatles spürt man zum einen den Spaß und einige alberne Momente, aber eben auch die Professionalität, mit der die vier ihre Musik aufnahmen. Zwischen den Titeln gibt es immer mal wieder kurze Sprachmitschnitte aus den Sendungen, die einen sympathischen Eindruck hinterlassen. Die Klangqualität ist natürlich trotz aktueller Überarbeitung nicht zeitgemäß. Dennoch ist erkennbar, dass die BBC als öffentlich rechtlicher Sender ganz passabel ausgestattet war. So fehlt den Aufnahmen zwar Fülle und Dynamik, aber das meiste ist doch relativ luftig und klar, so dass es hier aufgrund des Alters wenig zu meckern gibt. Es geht meiner Meinung auch eher um die Originalität und den individuellen Wert solcher Aufnahmen. Die Alben sind in erster Linie etwas für eingefleischte Beatles Fans, von denen es nach wie vor eine Menge gibt. Und eben diese dürfen sich nun über neues / altes Material freuen.

Die Beatles - Live At The BBC Veröffentlichungen
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The Beatles - On Air - Live At The BBC Volume 2
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The Beatles - Live At The BBC - The Collection
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Foto: Universal Music

Roger Taylor – Fun On Earth – Die neue Solo-CD vom Queen-Drummer

Als langjähriger Queen Fan spitze ich natürlich immer die Ohren, wenn es etwas Neues aus der Richtung gibt. Am Freitag (08.11.2013) veröffentlicht Queen-Schlagzeuger Roger Taylor sein neues Album. Fun On Earth ist das fünfte Solo-Werk des Briten. 1987 gründete Taylor neben Queen auch noch die Band The Cross, die drei Alben aufgenommen hat. Die Gruppe löste sich jedoch 1993 wieder auf. Alle Solo-Scheiben, die Alben von The Cross und verschiedenes, bis dato unveröffentlichtes Material gibt es ebenfalls ab 8. November in einem Limited Boxset unter dem Namen The Lot.

Roger Taylor - Fun On Earth
Für mich ist Roger Taylor einer der grandiosesten Drummer und für Queen hätte es keinen besseren geben können. Sein Sound und die Art wie er Schlagzeug spielt sind einzigartig, was auf seinen Soloprojekten jedoch leider nicht wirklich zum Tragen kommt. Nun lausche ich also dem neuen Silberling, auf dem alle Songs aus Roger Taylor´s Feder stammen; nur beim Titel "Be With You" hat sein Sohn Rufus Tiger mitgeschrieben. Bereits bei Queen konnte Roger Taylor mit brillanten Titeln wie z.B. "I’m In Love With My Car", "Radio Ga Ga", "A Kind Of Magic" oder "These Are The Days Of Our Lives" begeistern. Auf Fun On Earth erinnert gleich die erste Nummer "One Night Stand" beim Gitarrenriff in der Strophe an "Breakthru" vom Queen-Album The Miracle. Bei "Up" wurde vermutlich der gleiche Synthesizer wie bei "Radio Ga Ga" benutzt, zumindest klingt dieser ähnlich. Die Nummer ist sehr modern und untypisch. Ansonsten gibt es wenige Analogien zu Queen Werken. Glanzpunkt des Albums ist für mich "Say It´s Not True", das bereits 2008 auf The Cosmos Rocks (Queen + Paul Rogers) enthalten war. In der aktuellen Version spielt Jeff Beck eine wunderbar gefühlvolle Gitarre. Von der ersten Single "Sunny Day" war BBC-Moderator Chris Evans so angetan, dass er sie direkt zweimal hintereinander spielte. Der ruhige Song ist wirklich gut und Roger´s Gesang klingt zum Teil ein wenig nach Rod Stewart. Schon deswegen könnte der Titel gut im Radio funktionieren.

Die Grundstimmung des Albums erinnert mich an Happiness?, Roger Taylor´s drittes Solo-Album aus dem Jahr 1994, was zum einen an seinem charakteristischen, rauen Gesang und zum anderen an der Art der Instrumentierung liegt. Auf Fun On Earth kommt jedoch auch bei einigen Titeln ein Saxophon zum Einsatz, was ganz leichte Smooth-Jazz Anklänge mit sich bringt bzw. an entsprechende Pop-Balladen aus den Achtzigern erinnert. Die Produktion ist erwartungsgemäß topp und der Klang kann auch überzeugen. Das Songwriting ist solide, aber es gibt keine wirklich herausragenden Highlights wie zu Queen-Zeiten. Mit so einer Erwartungshaltung sollte man aber auch nicht an die CD rangehen. Es ist ein Solowerk und als solches eigenständig und losgelöst zu betrachten. Da es noch kein passendes Videomaterial zum Album gibt, verlinke ich eine frühere Liveversion von "Say It´s Not True", natürlich ohne Jeff Beck, aber mit dem typischen Gesang von Roger Taylor.

ROGER TAYLOR - Say It's Not True


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Foto: Eagle Rock Entertainment

The Rolling Stones ‘Sweet Summer Sun – Hyde Park Live’

Im Sommer haben die Rolling Stones ihren 50. Geburtstag zusammen mit mehr als 100.000 Fans im Londoner Hyde Park gefeiert. An zwei Abenden gab es die großen Hits vor beeindruckender Kulisse. Und damit auch alle Stones Fans daran teilhaben können, erscheint die Show am 8. November auf DVD, Blu-ray sowie in verschiedenen Editionen auf CD und Vinyl.

The Rolling Stones - Sweet Summer Sun - Hyde Park Live
Bereits vor 44 Jahren, am 5. Juli 1969 spielten die Rolling Stones ein Konzert in der Londoner Grünanlage. Das war seinerzeit das erste Konzert für Mick Taylor bei der britischen Rockband, der 1974 allerdings wieder ausstieg. Zum Jubiläum im Sommer kam er jedoch für zwei Titel zurück auf die große Bühne seiner ehemaligen Kollegen, was auf dem Mittschnitt natürlich festgehalten ist.

Die Show begann bei Tageslicht an einem perfekten Sommertag. Die Bühne wurde speziell mit massiven Eichen flankiert. Woher die Bäume kamen und was anschließend damit passierte, will ich lieber nicht hinterfragen. Die Kulisse sollte damit an den früheren Auftritt der Rolling Stones an gleicher Stelle erinnern. Ansonsten bestand der komplette Bühnenhintergrund fast vollständig aus Videowänden, was diverse Effekte zuließ, aber vor allem auch den Besuchern, die weiter hinten standen, etwas mehr optische Eindrücke ermöglichen sollte. Background-Sängerin Lisa Fischer hatte bei "Gimme Shelter" ihren großen Einsatz. Zusammen mit Mick Jagger schritt sie den langen Laufsteg entlang ins Publikum und sang zusammen im Duett mit dem Frontmann. Ihre Stimme hatte eine Power, die selbst eine Aretha Franklin erblassen lassen würde. Ganz große Klasse!

Mit Einsetzen der Dämmerung und dem ins Violette neigende Abendrot kamen die Showelemente deutlicher in den Mittelpunkt. Bei "Sympathy For The Devil" stiegen die Fans mit den ersten Tönen sofort ins obligatorische "Ooo-whoo" ein, während die Bühne sich optisch zu einem Entree in die Hölle verwandelte. Tiefes rot, Flammen und mittendrin Mick Jagger. Ja, das hat schon was. Und wer je ein Konzert der Stones erlebt hat, weiß über die Magie solcher Inszenierungen. Bei "You Can’t Always Get What You Want" intonierten der Voce Choir und Mitglieder des London Youth Choir den Anfang des Songs sowie die Refrains. Ansonsten waren die großen Hits von "Start Me Up" über "Honky Tonk Women" bis "Jumpin’ Jack Flash" und viele andere dabei. Es macht einfach Spaß die Rolling Stones, die alle schon um die 70 Jahre alt sind, live zu sehen. Mick Jagger hat immer noch eine Beweglichkeit, die beeindruckend ist und seine Stimme ist so markant wie genial. Auch wenn Keith Richards und Ronnie Wood aussehen, als ob sie jeden Abend am Tresen einer nikotingeschwängerten Kneipe abhängen und mächtig was kippen, liefern sie ebenfalls eine perfekte Show ab. Charlie Watts trommelt gewohnt schlicht, aber am Ende steht das musikalische Gesamtbild, der einzigartige Sound, der die Rolling Stones auszeichnet und dafür verantwortlich ist, dass sie eine der dienstältesten und erfolgreichsten Rockbands der Musikgeschichte sind.

Ich konnte die Rolling Stones im Mai 1990 auf der Urban Jungle Tour in Hannover live erleben. Obwohl ich nie ein großer Stones-Fan war, faszinierten mich die Herren damals derart, dass die Begeisterung bis heute anhält. Ich war seinerzeit dort, weil es ja mal wieder die letzte Tour der Stones sein sollte 🙂 Gut, dass es anders kam und die Briten bis heute geniale Konzerte spielen. Ein bisschen von diesem Zauber kommt auch auf der DVD ‘Sweet Summer Sun – Hyde Park Live’ rüber. Was soll ich sagen: "It’s Only Rock ‘n’ Roll, but I like it…"

The Rolling Stones: Sweet Summer Sun - Hyde Park Live ~ Trailer


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Foto: © Rico Torres

Machete Kills – Original Motion Picture Soundtrack

Machete Cortez, dargestellt von Danny Trejo ist die unkaputtbare Kampfmaschine, ein Mann, der in absolut jeder Situation Herr der Lage bleibt und immer einen coolen Spruch á la "Machete twittert nicht!" parat hat. Am 19. Dezember 2013 läuft in Deutschland der zweite Teil der Machete-Trilogie unter dem Namen Machete Kills an. Der Soundtrack zum Film kommt unter dem gleichen Namen am 11. November in die Läden. Vorab ist die Scheibe aber auch schon als Import erhältlich. Ich hatte jetzt bereits die Möglichkeit mir die CD anzuhören.

Machete Kills – Original Motion Picture Soundtrack
Vorweg sei erwähnt, dass die Besetzung des Films mal wieder allererste Sahne ist. Kultregisseur Robert Rodriguez (Desperado, From Dusk Till Dawn, Sin City) konnte für die Fortsetzung von Machete (2010) neben Hauptdarsteller Danny Trejo auch folgenden Stars Direktiven geben: Mel Gibson, Carlos Estévez (auch bekannt als Charlie Sheen), Sofía Vergara, Lady Gaga, Amber Heard, Antonio Banderas, Cuba Gooding Jr., Zoe Saldana, Demian Bichir und ebenfalls wieder Michelle Rodríguez. Charlie Sheen mimt im Übrigen den Präsidenten der Vereinigten Staaten, der es mit dem extremen Waffenhändler Luther Voz (Mel Gibson) zu tun bekommt. Und ihr ahnt bereits, wer diesen Konflikt auf seine ganz besondere Art lösen soll? Richtig. Machete!

Michelle Rodríguez (Foto: © Rico Torres)

Diese ganz spezielle Art von Trash-Kino benötigt natürlich auch die passende Musik. Und die kommt schon mal mit viel Tamtam vorab und wurde von Carl Thiel und Robert Rodriguez komponiert. Der Titeltrack und Opener der CD ist eine typische Rocknummer mit sehr viel mexikanischem Kolorit, wie man es eben aus typischen Rodriguez-Produktionen kennt. Das mittelamerikanische Flair kommt auch in vielen weiteren Stücken immer wieder zum Einsatz, wobei die Musik weit weniger trashig ist, als es der Filmtitel im ersten Moment vermuten lässt. Es gibt durchaus große orchestrale Inszenierungen, die mit viel Dramatik und Pathos die Bedeutung der auditiven Untermalung zeigen und hinsichtlich des Films große Erwartungen wecken. Es klingt auf jedem Fall nach ganz großem Kino - teilweise wie bei James Bond - und sollte auf einer ordentlichen Anlage mit entsprechender Lautstärke genossen werden. Die Nachbarn dürfen ruhig mithören. Zum Ende der CD (vermutlich das Film-Finale) wird es auch wieder rockiger. Wenn Machete Kills so dramatisch und gut ist, wie es der Soundtrack vermuten lässt, dürfte das ein unterhaltsamer Kinoabend werden. Ich bin gespannt! Einen kleinen Vorgeschamack liefert der folgende Trailer...

MACHETE KILLS Trailer


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