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Archive for January 2013

Foto: Torsten Sukrow

Neues vom Plattenmarkt am 01. Februar 2013

Auch diese Woche sind keine Mega-Kracher unter den neuen Releases der Plattenfirmen. Dennoch sind nach einiger Suche in den Veröffentlichungen des 1. Februars 2013 ein paar Perlen aufgetaucht, die ich als Empfehlungen in meine Auswahl genommen habe. Wer mit Walliserdeutsch etwas anfangen kann, sollte sich mal die frische CD der Schweizer Mundartsängerin Sina mit schönen Popsongs in unterschiedlichen Duetten, u.a. mit Stefanie Heinzmann antun. Der Bluesrocker Mitch Ryder veröffentlicht einen Konzertmittschnitt, genau wie die Average White Band, die mit Soul, Funk und R&B sowie dem Hit "Pick Up The Pieces" in den Siebzigern bekannt wurde. Ebenfalls live, aber schon etwas älter, ist das Album der UK-Tour 75 von Thin Lizzy. Die Niederländer von Golden Earring (Radar Love) bringen ein neues Studioalbum und von Blind Guardian kommt ein fettes Box-Set, das auf 8.000 Exemplare limitiert ist. Hochwertiger Jazz kommt diese Woche von Cloning Americana (Modern Jazz), dem deutschen Jazz-Gitarristen Helmut Kagerer sowie vom Lora Kostina Trio, einer Gruppe um die namensgebende Pianisten aus Sankt-Petersburg. Zu guter Letzt beglückt uns Altpunk Billy Idol mit einem DVD-Live-Konzert aus dem Jahr 1993, das jedoch mit 50 Minuten Spielzeit recht knapp ausfällt.
Somit sind doch auch diese Woche wieder ein paar Schmankerl dabei. Geht doch!

Die Liste meiner Auswahl in tabellarischer Übersicht:

Cover
Titel
Bestellen bei
Sina - Duette
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Blind Guardian - A Traveler's Guide to Space and Time
Blind Guardian - A Traveler's Guide to Space and Time
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Golden Earring - Tits 'n Ass
Golden Earring - Tits 'n Ass
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Cloning Americana - For Which It Stands
Cloning Americana - For Which It Stands
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Average White Band - Times Squared
Average White Band - Times Squared
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Helmut Kagerer - About Birds and Bees
Helmut Kagerer - About Birds and Bees
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Thin Lizzy - UK Tour '75
Thin Lizzy - UK Tour '75
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Lora Kostina Trio – Vorahnung
Lora Kostina Trio – Vorahnung
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Mitch Ryder - It's Killing Me
Mitch Ryder - It's Killing Me
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Billy Idol - Live From London
Billy Idol - Live From London
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Foto: Torsten Sukrow

Interessante Musik Neuerscheinungen auf CD vom 25. Januar 2013

Wirklich neue Alben der bekannten, großen Namen sind diese Woche zwar nicht dabei, ich habe aber dennoch eine ganz spannende Auswahl der Neuerscheinungen des Plattenmarktes vom 25. Januar 2013 zusammengestellt. Meine Liste beginnt mit der Neuauflage des legendären Fleetwood Mac Albums "Rumors", das zum 35. Geburtstag in verschiedenen Ausführungen erscheinen wird. Die deutschen Elektromusik-Pioniere von Qluster (vormals Kluster bzw. Cluster) erfreuen die Fans mit frischem Material. Eine fluffige Scheibe bringt auch die Singer-Songwriterin Betty Steeles und ein Comeback feiert die britische Metal-Institution Chrome Molly nach 22 Jahren. Die Sparte "Blues" wird diese Woche mit den Alben von Erja Lyytinen und Bart Walker anspruchsvoll besetzt. Und jazzig wird es mit dem Yaron Herman Trio sowie der CD von Jill Barber, die den 50er Style mit Orchester aufleben lässt und dabei mit ihrer Stimme zeitweise an Katie Melua erinnert. Die Hard 'n' Heavy Fraktion wird weiter beglückt mit dem neuen Werk von Pink Cream 69 sowie einer tollen Platte von Dante, die irgendwo zwischen Progressive Metal und Progressive Rock ihr Genre gefunden haben.

Hier ist die strukturierte Auflistung meiner Empfehlungen für diese Woche:

Cover
Titel
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Fleetwood Mac - Rumours
Fleetwood Mac - Rumours
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Pink Cream 69 - Ceremonial
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Dante - November Red
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Jill Barber - Mischievous Moon
Jill Barber - Mischievous Moon
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Erja Lyytinen - Forbidden Fruit
Erja Lyytinen - Forbidden Fruit
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Betty Steeles - This Is Betty Steeles
Betty Steeles - This Is Betty Steeles
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Chrome Molly - Gunpowder Diplomacy
Chrome Molly - Gunpowder Diplomacy
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Qluster - Lauschen
Qluster - Lauschen
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Bart Walker - Waiting On Daylight
Bart Walker - Waiting On Daylight
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Yaron Herman Trio - A Time for Everything
Yaron Herman Trio - A Time for Everything
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Foto: Torsten Sukrow

Die frischen Tonträger Neuerscheinungen für den 18. Januar 2013

So liebe Leute, langsam kommen mal wieder ein paar Neuerscheinungen um die Ecke, die es vorzustellen lohnt. Wir beginnen mit dem Soundtrack zum neuen Quentin Tarantino Film "Django Unchained". Neues gibt es auch von Halloween, einer der erfolgreichsten deutschen Heavy Metal Bands sowie von den Punk-Rockern Bad Religion. Die italienische Rockröhre Gianna Nannini wirft ebenfalls ein frisches Werk auf den Plattenmarkt. Besonders spannend find ich diese Woche die Werke von der britischen Singer-/Songwriterin Kyla La Grange, der brasilianischen Metalband Vandroya und von dem US-Pianisten Ben Sidran. Letzterer spielte früher für die Steve Miller Band und war z.B. auch als Studio- bzw. Sessionmusiker für die Rolling Stones, Peter Frampton, oder Eric Clapton tätig. Sein Album ist jedoch ganz ruhiger Jazz vom Feinsten. Interessant ist zudem die Auswahl aus dem Benefiz-Livekonzert 12-12-12 für die Opfer des Wirbelsturms "Sandy", bei dem u.a. Bruce Springsteen, Roger Waters (Pink Floyd), Paul McCartney und Billy Joel mitwirkten. Die kompletten Erlöse aus den Eintrittskarten, den Downloads und den CD-Verkäufen gehen an den "Robin Hood Relief Fund", der vor Ort an der Ostküste der USA mit den Geldmitteln, Know-How und Material hilft. Bereits ausführlich hatte ich kürzlich das neue Album von Toto Gitarrist Steve Lukather sowie die DVD / Blu-ray von Lady Antebellum vorgestellt. Mal schauen, was die nächsten Wochen so bringen!

Hier ist die tabellarische Übersicht meiner Auswahl:

Cover
Titel
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Django Unchained - Soundtrack
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Helloween - Straight Out Of Hell
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Steve Lukather - Transition
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12-12-12 The Concert for Sandy Relief
12-12-12 - The Concert for Sandy Relief
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Gianna Nannini - Inno
Gianna Nannini - Inno
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Kyla La Grange - Ashes
Kyla La Grange - Ashes
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Vandroya - One
Vandroya - One
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Ben Sidran - Don't Cry for No Hipster
Ben Sidran - Don't Cry for No Hipster
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Bad Religion - True North
Bad Religion - True North
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Lady Antebellum - Own The Night - World Tour
Lady Antebellum - Own The Night - World Tour [DVD & Blu-ray]
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Foto: Rob Shanahan

Steve Lukather – Transition – Die neue CD vom Toto Gitarristen

Steve Lukather ist ohne jeden Zweifel einer der besten Gitarristen der Welt. Seine Technik, verbunden mit dem eigenen, unverkennbaren Stil und der Vielseitigkeit sorgen nicht nur bei Toto für einen unverwechselbaren Sound. Steve Lukather zählt auch seit Jahrzehnten zu einem der gefragtesten Studiogitarristen und wurde von unzähligen Weltstars für Plattenaufnahmen gebucht.

Steve Lukather - Transition
Ich habe Steve Lukather in meiner Zeit als Bildjournalist einige Male getroffen und erlebt. Er ist ein nahbarer, sympathischer Künstler, der zwar hinsichtlich seiner Arbeit immer extrem professionell ist, dennoch niemals die Diva gibt, oder mit sonstigen Star-Allüren um die Ecke kommt. Am 18. Januar erscheint das neue Solo-Album "Transition". Bei einem Musiker dieser Liga ist die Erwartung natürlich auch immer etwas höher. Heute hatte ich ein Promo-Exemplar der CD im Postkasten. Leider wurde das Album ohne Cover geliefert. Somit kann ich zur Haptik und zum Artwork gar nichts schreiben.

Dass ich Steve Lukather musikalisch sehr schätze, wird aus den einleitenden Worten dieses Artikels vermutlich schon klar. Unvergessen ist für mich immer noch das Album "Candyman", das er 1994 in Deutschland unter seinen Namen und in Amerika unter dem Bandnamen Los Lobotomys herausbrachte. Das Album ist und bleibt für mich der Benchmark, an dem sich alles Nachfolgende messen lassen muss. Es war musikalisch mit einem Mix aus Fusion und Rock mit einer Menge Punch ein Meilenstein. Auch der Klang des Albums war der Musik entsprechend gut. Die nachfolgenden Alben von Steve Lukather tendierten wieder etwas mehr zum Toto-Sound, wurden also etwas massentauglicher. Dennoch wurde nie auf ausgefallenen Soli verzichtet und die Besetzungen der anderen Musiker waren ebenfalls stets auf hohem Niveau. So ist es auch auf "Transition" wieder. Mehr Mainstream, weniger Los Lobotomys, aber dennoch musikalisch anspruchsvoll! Toll ist z.B. die Lukather-Version von "Smile", eine schöne Instrumentalnummer, vom Meister sehr schön interpretiert! Begleitet wird Steve Lukather auf "Transition" u.a. von Lee Sklar, Nathan East, Lenny Castro und Gregg Bissonette.

Beim Klang der Scheibe muss ich jetzt jedoch mal richtig Dampf ablassen. Ein Problem, das ich seit einiger Zeit speziell bei den CDs von Mascot aber auch bei einigen anderen Labels feststelle: Es klingt tendenziell pappig, mittenlastig und verhangen! Und auch der Klang auf "Transition" ist leider bescheiden und flach. Beim Hören hinterfrage ich mich selbst, ob ich ggf. einen schlechten Tag habe, oder meine Anlage vielleicht spinnt. Zur Gegenprobe habe ich dann "Through The Looking Glass" von Toto aus dem Jahr 2002 eingelegt. Ein Unterschied wie Tag und Nacht! Auf einmal war Dynamik und Druck da und es wurde richtig luftig. Nach dem Rückwechsel zum frischen Lukather Album hingen aber wieder die Decken vor den Boxen. Wie kann es sein, dass ein Label wie Mascot, bei dem wirklich viele geniale Musiker ihre Scheiben veröffentlichen, scheinbar dem Klang der Musik keine angemessene Bedeutung mehr beimisst? Und wieso lassen die Künstler das mit ihrer Musik machen? Mich ärgert so etwas ganz massiv! Denn die Technik gibt es problemlos her, ordentlich klingende Scheiben zu produzieren. Und ich glaube nicht, dass die Mascot Künstler ihre Platten in heruntergekommenen Hinterhofstudios aufnehmen. Die Voraussetzungen für einen guten Klang sind also definitiv gegeben! Dennoch wird musikalisch hochwertiges Material - aus mir nicht ersichtlichen Gründen - zum klanglichen Gematsche zusammenpresst, welches speziell die Zielgruppe der Mascot-Künstler nicht zufriedenstellen dürfte! Gute Musik mit Radioweckerklang macht nicht wirklich glücklich. Die Leistung von Steve Lukather wird durch den faden MP3-Sound leider extrem negiert… Schade!

Live dürfte es hoffentlich etwas besser klingen, so dass ich hier auch noch die kommenden Konzert-Termine poste. Karten könnt Ihr hier bestellen.

STEVE LUKATHER Live 2013
Datum Ort Location
24.03.2013 Hamburg Markthalle
10.04.2013 Berlin Lido
15.04.2013 Aschaffenburg Colos Saal
16.04.2013 Hannover Musikzentrum
17.04.2013 Bochum Zeche
19.04.2013 Stuttgart LKA Longhorn
20.04.2013 München Backstage Werk
    

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Foto: PR

Lady Antebellum – Own The Night - World Tour [DVD & Blu-ray]

Die Wochen von Ende Dezember bis Mitte Januar sind für Tonträger Rezensenten eine Saure-Gurken-Zeit. In diesem Zeitraum kommen nämlich kaum nennenswerte Veröffentlichungen auf den Markt, was somit auch mir eine Zwangspause aufgenötigt hat. Kurz vor Weihnachten bekam ich jedoch noch die neue DVD "Own The Night - World Tour" von Lady Antebellum, die am 18. Januar 2013 erscheinen wird.

Lady Antebellum - Own The Night - World Tour
Die mehrfachen Grammy-Gewinner Lady Antebellum starteten 2012 ihre erste Headliner-Welttournee, auf der auch das Material der DVD aufgenommen wurde. Es handelt sich im Übrigen um die erste Videoveröffentlichung der Band aus Nashville, was Fans sicher begeistern wird! In Amerika füllen die drei problemlos die größten Hallen, aber auch im Rest der Welt findet die Musik von Lady Antebellum ihre Fans. Charles Kelley, Dave Haywood und Hillary Scott wurden auf der Tour durch eine hervorragende Band begleitet. Besonders gefallen hat mir der Drummer Chris Tyrrell, der übrigens heute auf den Tag genau 1 Jahr mit Hillary Scott verheiratet ist. Der Erfolg in Amerika ist sicherlich durch den deutlichen Country-Einschlag zu erklären. Und weil auch anderswo in der Welt countrygeprägte Künstler wie Faith Hill, Shania Twain oder Garth Brooks ankommen, ist es nicht verwunderlich, dass Lady Antebellum international ebenfalls erfolgreich sind. Ihr größter Hit bisher war "Need You Now", der selbstverständlich auch auf der DVD dargeboten wird. Zu sehen ist ferner diverses Doku-Material der Band aus Ihrer Karriere sowie von Spielorten der Welttour. Diese Parts werden immer zwischendurch eingespielt, was ich persönlich etwas suboptimal finde. Dennoch sind die musikalische Qualität und die Produktion auf sehr hohem Niveau. Hierdurch wirkt das Ganze dann aber auch zeitweise etwas glatt und inszeniert. Ich denke, dass es hier zwischen den amerikanischen und zumindest den deutschen Fans leichte Unterschiede gibt. Die Amis mögen die perfekte Show, anderswo sind durchaus auch mal ein paar Ecken und Kanten wünschenswert. Für Freunde des gepflegten Country-Pops sind Lady Antebellum aber auf jeden Fall empfehlenswert! Das Bonusmaterial enthält u.a. die Songs "Good Life", "Love´s Lookin´Good On You", "Love This Pain", "Sweet Emotion" und "Black Water" (feat. Darius Rucker & Thompson Square). Die Spielzeit beträgt ca. 124 Minuten.

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