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Archive for July 2012

Grafik: Torsten Sukrow
31.07.2012 Veröffentlicht von Torsten in Intern, Sonstiges, Spezial

rock-jazz-pop.com steht zum Verkauf

Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist, heißt es häufig. Ein weiterer Grund mit etwas aufzuhören, ist leider akuter Zeitmangel. Ein Projekt wie Rock-Jazz-Pop macht zwar sehr viel Spaß, aber benötigt auch ein gewisses Maß an Zuwendung. Und für eben diese fehlt mir die nötige Zeit!

Rock-Jazz-Pop Logo
Es wäre schade, wenn diese Webseite einfach eingestellt werden würde, da sie inzwischen einen guten Zuspruch findet. Die Domain ist in den Suchmaschinen bereits in höheren Positionen gerankt und bekommt darüber einen Großteil der Besucher. Bei Google gab es zwischenzeitlich zwei Änderungen des Algorithmus, die kurzfristig für Knicks bei den Besucherzahlen sorgten. Wenn jedoch regelmäßig frischer Content eingestellt und ordentlich verschlagwortet wird, sind auch weiterhin gute Positionen in den Suchmaschinen und vernünftige Besucherzahlen möglich. Der aktuelle Google-PageRank ist 1. Eine Steigerung ist jedoch machbar! Entsprechende Tipps würde der Käufer von mir mitbekommen.

Zum Verkauf steht die komplette Webseite mit den Domains "rock-jazz-pop.com" und "rock-jazz-pop.de", das vollständige Template (Design der Webseite), das Logo, der Twitter-Account (die aktuelle Zahl der Follower findest Du im Twitter-Widget in der Sidebar, rechts) sowie der vollständige Content, mit derzeit knapp 200 Artikeln. Alle Artikel sind von mir selbst geschrieben! Teilweise ist eigenes Bildmaterial aus meinem Bildarchiv enthalten. Alle urheberrechtlich relevanten Inhalte, können innerhalb dieses Projekts unbegrenzt weiter genutzt werden. Das Template enthält keine Sprachdateien, so dass ich eine Menge Arbeit investiert habe, wesentliche Teile des Frontends "per Hand" ins Deutsche zu übersetzen. Insgesamt habe ich bis heute geschätzt mindestens 300 – 400 Arbeitsstunden in diese Webseite investiert. Eine Kontaktliste zu Plattenfirmen und Promotern würde ich ebenfalls mitliefern. Hierüber können Rezensionsexemplare (CDs & DVDs) angefragt werden. Die Erfahrung zeigt, dass man sehr viel unterschiedlichstes und spannendes Material bekommen kann, wenn man ordentliche Rezensionen schreibt! Eine Facebook-Fanseite gibt es auch. Diese wird – soweit technisch und rechtlich möglich – auch mit übergeben.

Rock-Jazz-Pop ist insbesondere für Affiliate-Programme interessant, da nahezu jeder veröffentlichte Artikel direkt mit den Links zu Affiliate-Anbietern bestückt werden kann. Derzeit sind diese Links auf meine Partnerprogramme verlinkt. Hier müsste der Käufer dann einmal durchgehen und die Links ändern, um mögliche Verkaufsprovisionen zu bekommen. Ferner sind weitere Werbeplätze auf der Webseite nutzbar.

Bei Interesse an dieser schönen Webseite, stehe ich für Rückfragen gerne zur Verfügung. Der Preis ist Verhandlungssache! Für Anfragen nutzt bitte das Kontaktformular.

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Foto: SULUPRESS.DE / Torsten Sukrow

Peter Gabriel – Secret World Live in neuer Überarbeitung auf DVD und Blu-ray

Am Freitag (13.07.2012) erscheint in einer überarbeiteten Fassung der Mitschnitt des Peter Gabriel Konzertes der Secret World Tour auf DVD und Blu-ray. Aufgenommen wurde das Material an zwei Abenden im November 1993 im italienischen Modena. Die neue Fassung wurde in Bild und Ton komplett neu restauriert und remastert.

Peter Gabriel - Secret World Live - DVD
Ich selbst war als junger Bildjournalist mit eigener Agentur am 7. November 1993 in der Alsterdorfer Sporthalle in Hamburg zum Konzert von Peter Gabriel. Das dürfet also einige Tage vor dem Mitschnitt in Modena gewesen sein. Kurz vor dem Konzert gab es immer vom örtlichen Veranstalter die Regeln für die Fotografen. Normal darf man als Konzertfotograf für die drei ersten Stücke in den Fotograben direkt vor der Bühne. Beim Peter Gabriel Konzert kam jedoch vorab die Frage, ob wir (die Fotografen) denn auch ordentlich lange Tüten und einen stabilen Fotokoffer dabei hätten… Gemeint waren Teleobjektive und eine Möglichkeit die eigene Position etwas zu erhöhen. Der Grund für diese Frage war darin begründet, dass wir nicht, wie üblich vor die Bühne durften, sondern über einen Seiteneingang in die Halle gebracht wurden. Hier stand man ebenerdig hinter ca. 20-30 Meter Publikum. Von dieser Position hatte ich einen einigermaßen Blick auf den Bühnenlaufsteg, der ins Publikum führte und durfte zwei oder drei Stücke bei relativ schlechtem Licht Fotos machen. Ich hatte als längste Brennweite ein 200mm Objektiv dabei und konnte aufgrund meiner eigenen Größe von 1,90m zumindest versuchen noch ein zwei brauchbare Bilder zu bekommen. Die Bedingungen waren jedoch aus Sicht eines Fotografen mehr als bescheiden! Meine Ausbeute war somit sehr mager. Das Bild oben ist schon eins der besseren!

Anschließend schaute ich mir mit einem Kumpel das restliche Konzert an und war doch erstaunt, wie viele bekannte Gesichter im Publikum waren. Wir trafen dort Musiker, Leute von Konzertagenturen und weitere Personen aus der Branche. Peter Gabriel zog also damals durchaus ein spezielles Publikum an, das teils auch aus professioneller Sicht schauen wollte, welche Show-Elemente er einbaut. Dafür war Herr Gabriel ja bekannt! Über einen Bekannten, der ebenfalls im Publikum war, gab es sogar kurz das Gerücht, dass wir ggf. zur After-Show-Party könnten. Das war dann aber doch nur heiße Luft. Den Abend habe ich noch in guter Erinnerung und das Konzert war auch okay. Als Gründungsmitglied und ehemaliger Frontmann von Genesis war es Peter Gabriel, der die Band mit seinen extravaganten Outfits und natürlich mit dem Progressiv-Rock nach vorne gebracht hat. Und auch als Solo-Künstler hat er sich das Besondere bewahrt, weiter große Musik gemacht und es verstanden sich mit ausgefallenen Konzerten und Videos zu inszenieren.

Die Secret World Tour ist definitiv ein Meilenstein. Die Show hat tolle visuelle Momente, enthält die großen Hits wie "Sledgehammer", "Don’t Give Up" oder "Solsbury Hill" und zeigt einfach den charismatischen Peter Gabriel mit gewohnt guten Musikern wie z.B. Manu Katché am Schlagzeug, oder Langzeitbegleiter Tony Levin am Bass. Die alte Fassung dieses Konzertmittschnitts soll hinsichtlich der Bild- und Tonqualität relativ mies sein. Die neue Fassung ist in Ordnung, bietet aber qualitativ immer noch nicht das, was 1993 bzw. nach Überarbeitung heute technisch möglich war/ist. Das Bild ist meist recht flau und ohne Brillanz. Ich habe zur Rezension die DVD-Variante bekommen, vielleicht hat die Blu-ray mehr zu bieten? Man sollte aber keine Wunder erwarten! Der Klang ist in Ordnung. Neben dem Konzert gibt es noch Bonusmaterial. Dabei ist eine Bildgallerie, die jedoch auch mehr dokumentarischen, als künstlerischen Wert hat. Ferner gibt es eine Zeitraffer-Aufnahme des Bühnenaufbaus samt Konzert und Abbau vom Berliner Gig. Ein „Making of“ sowie zwei Bonus-Songs runden das Paket ab. Für Fans ist und bleibt diese Konzert-DVD - auch bei nicht optimaler Bildqualität - ein Leckerbissen, der in der Sammlung nicht fehlen sollte.

Peter Gabriel - Come Talk To Me


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Foto: Sandrine Lee

Mike Stern – All Over The Place

Der US-amerikanische Jazz- und Fusion Gitarrist Mike Stern hat kürzlich mal wieder ein frisches Album auf den Markt gebracht. "All Over The Place" heißt das Werk und bietet mit einer feinen Auswahl von Gastmusikern eine flexible Zusammenstellung von 11 Songs.

Mike Stern - All Over The Place
Vorab fällt bereits beim Einlegen der CD die Spielzeit von über 75 Minuten positiv auf. Während Mainstream-Musiker sich oft schon schwer tun, 40 Minuten ansatzweise akzeptabel zu füllen, scheint es bei Jazz-Musikern eher so zu sein, dass sie zu wenig Platz auf dem Silberling haben, um alle guten Songs unterzubringen. Quantitativ ist der Daumen schon mal oben. Wer nun ein Album erwartet, dass von der Gitarre dominiert wird, muss umdenken. Aufgrund der vielen hochkarätigen Gäste stehen auch andere Instrumente im Focus und die Stücke zeigen ganz verschiedene Facetten, so dass es durchaus Abwechslung gibt. Ein Titel wie "Cameroon" mit Richard Bona am Gesang (und Bass) klingt im Refrain ein wenig wie Toto, also fast poppig. Andere Stücke zeigen mehr den zeitgenössischen Jazz. "Out Of The Blue" erinnert an Pat Metheny; hier spielt Randy Brecker noch eine passende Trompete und Tom Kennedy zupft dazu eine Basslinie, die schon ziemlich abgefahren ist. Gerade die Solo-Parts sind auf diesem Album wahre Leckerbissen und zeigen die durchgehend hohe Qualität aller Musiker. Ebenfalls mit dabei sind u.a. Jim Beard (zudem Produdent des Albums), Dave Weckl, Kenny Garrett, Dave Holland, Victor Wooten,…

Bei der Expertendichte wäre für profilneurotische Ego-Shows auf der Gitarre wohl gar kein Platz. Das scheint auch Mike Stern´s Ding nicht zu sein! Dennoch kommt der typische, mittenbetonte und Chorus-versetzte Gitarrensound nicht zu kurz. Auf zwei Stücken greift Mike Stern auch zur Nylon-Gitarre. Die Songs gehen von fetzig bis ruhig, "As Far As We Know" ist fast meditativ. Somit ist die Richtung Jazz und Fusion grob vorgegeben, das Album zeigt jedoch ein buntes Spektrum mit Einflüssen aus allen Himmelsrichtungen. Folglich sind die 75 Minuten kurzweilig und qualitativ ebenfalls erste Sahne. Nachdem nun die Spielzeit und die Güte der Musik positiv abgeschnitten haben, möchte ich abschließend noch den Klang lobend erwähnen, der ebenfalls seinen Beitrag zum Gelingen des Musikgenusses leistet. Wer nicht fest auf ein Instrument geprägt ist, sondern Jazz und Fusion Musik mit großer Vielfalt begrüßt, ist mit "All Over The Place" in jeder Hinsicht optimal bedient.

Mike Stern - All Over The Place - Teaser


In das Album "All Over The Place" reinhören und/oder als MP3 bei Amazon.de kaufen:



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