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Archive for February 2012

Foto: Rodney Bursiel

Drew Nelson – Tilt A Whirl

Laut Pressemappe der amerikanischen Plattenfirma Red House Records ist die Musik von Drew Nelson eine Mischung aus Bruce Springsteen´s Roots-Rock Sound und der folktypischen, geschichtenerzählenden Sensibilität von Nanci Griffith. Ich habe Ähnlichkeiten zu John Hiatt, Eddie Vedder oder John Mellencamp gehört. Vermutlich ist es von allen ein bisschen. Der Sound hat auf jeden Fall eine sehr amerikanische Note. Somit trifft die Bezeichnung "Americana" hinsichtlch des Musikstils wohl am ehesten zu.

Drew Nelson - Tilt A Whirl
Drew Nelson, der aus Michigan stammt, spielt seine Folkrock Kompositionen mit Einflüssen aus Blues, Country und Pop. Dabei kommen dann Stücke raus, die neben den normalen Instrumenten mit einer singenden B3-Orgel, Pedal-Steel- oder Dobro-Gitarre einen tendenziell schwermütigen US-Sound erzeugen, der mir persönlich sehr gut gefällt. Die Songs sind ruhig und handeln von vielfältigen Situationen aus dem Alltag. Es geht um getrennte Liebespaare, Wanderarbeiter und andere verlorene Seelen. Und wenn man genau hinhört, erkennt man auch, dass Drew Nelson einige der besungenen Charaktere selbst verkörpert. Drew Nelson erzählt Geschichten und verpackt diese in traurige, musikalische Gewänder. Die Songs werden von einer spürbaren Authentizität und Melancholie getragen. Alles harmoniert und die schönen Melodien nehmen einen mit. In Deutschland wird die CD von Drew Nelson über in-akustik vertrieben. Sowohl Red House Records, als auch in-akustik stehen grundsätzlich für hochwertigen Klang. Das bestätigt sich auch wieder bei "Tilt A Whirl". Somit ist das Album neben den tiefgründigen und melodischen Songs auch klanglich ein absoluter Volltreffer. Wer den Americana-Sound mag, ist mit Drew Nelson optimal beraten. Laut Pressemappe sind im Rahmen der CD-Veröffentlichung auch Konzerttermine in Europa geplant. Mal sehen, ob wir Herrn Nelson dann auch in Deutschland live erleben dürfen.

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Foto: PR

Loreena McKennitt – Troubadours On The Rhine

Man könnte Loreena McKennitt fast schon als Grand Dame der irischen und keltischen Musik bezeichnen. Das ist natürlich durchweg positiv gemeint. Sie lebt diese Musik und beherrscht zahlreiche Instrumente. Loreena McKennitt spielt Harfe, Klavier sowie Akkordeon und verzaubert das Publikum mit ihrer klaren Stimme. Während der Promo-Tour zu ihrem letzten Album "The Wind That Shakes The Barley" war sie auch in kleiner Besetzung mit ihren langjährigen Musikern Brian Hughes (Gitarre) und Caroline Lavelle (Cello) für ein Radiokonzert beim SWR1 in Mainz. Hier spielten die drei in gemütlicher Atmosphäre ein Set bestehend aus Klassikern wie "The Lady of Shalott", "Bonny Portmore" und "The Bonny Swans" sowie Stücke aus dem letzten Album und traditionelle Songs. Loreena McKennitt sagte selbst über dieses Konzert: „Diese Veröffentlichung ist anders, als alles, was ich bisher gemacht habe‚ eine Erfahrung, die dem eines intimen Hauskonzertes gleich kommt, als ob ich in meinem Wohnzimmer für eine paar Freunde gespielt hätte.“

Loreena McKennitt - Troubadours On The Rhine
Ein Mitschnitt dieses Konzerts kommt am 2. März 2012 als CD in den Handel. Auf dem Album zeigt sich die Klasse der Kanadierin und ihrer Musiker. Die drei spielen Ihre Songs professionell und fehlerfrei und füllen damit den Raum. Selbst im Trio funktioniert diese Musik also hervorragend. Denn normal stehen bei den Konzerten von Loreena McKennitt ein paar mehr Leute auf der Bühne (siehe Video). Im Pressetext zur CD steht, dass dies ihr erstes "Unplugged-Album" sei. Ganz unverkabelt wird es jedoch nicht gewesen sein, da Brian Hughes auch einen Gitarren-Synthesizer einsetzt. Dennoch überzeugt die vertrauliche Stimmung des Auftritts vor relativ wenig Menschen. Loreena McKennitt ist in ihrer Musik absolut authentisch und das zeigt sie in diesem kleinen, persönlichen Rahmen vielleicht noch klarer, als auf großen Konzerten.

Loreena McKennitt - The Bonny Swans


Wer Loreena McKennitt live erleben möchte, findet hier die Termine.

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Foto: Tristan Ladwein

Stefan Gwildis – frei händig

1995 habe ich im Hamburger Stadtpark im Vorprogramm von B.B. King eine Band mit dem Namen "Die Strombolis" erlebt. Sänger und Gitarrist dieser Kapelle war Stefan Gwildis. Und es war interessant, wie das auf Blues eingestelltes Publikum sich auch von dieser Band mitreißen ließ. Das lag zum einen an der ungewöhnlichen Mischung aus Jazz, Pop und den deutschen Texten, aber zum anderen wohl auch am charismatischen Frontmann. Mit seinen Solo-Scheiben hat Stefan Gwildis inzwischen einen festen Platz in der deutschen Musiklandschaft eingenommen.

Stefan Gwildis - frei händig
Seine Musik hat Seele und die Texte sind geistreich. Auf dem Album "Neues Spiel" aus dem Jahr 2003 hat er Soul-Klassiker eingedeutscht und überzeugend interpretiert. Damit hat Gwildis allerdings auch reichlich polarisiert. Die einen haben es geliebt, die anderen vielleicht nicht verstanden. Es folgten die Alben "Nur wegen dir", "Heut ist der Tag" und "Wünscht du wärst hier". "Heut ist der Tag" war auch der bislang erfolgreichste Single-Hit von Stefan Gwildis, der es 2007 bis auf Platz 2 der deutsche Charts schaffte. Mit "frei händig" steht seit heute (24.02.2012) das neue Album im CD-Regal der Plattenhändler. Das Artwork des Longplayers ist klasse! Hochwertige Fotos, ein ansprechendes Layout mit angenehmer Farbgebung und das Ganze auf seidenmatten Karton gedruckt. Das Booklet bleibt dieser Linie ebenfalls treu und enthält alle Songtexte im Ambiente des ansprechenden Designs. So stelle ich mir das Drumherum für eine CD vor! Bei der Musik geht es auch gewohnt hochwertig zu. Ausgefallene Arrangements mit üppiger Instrumentierung in einem radiotauglichen Gewand dürften die Fans begeistern. Das gute Songwriting, das Stefan Gwildis hauptsächlich mit den Kollegen Martin Langer, Tobias Neumann und Michy Reincke realisiert, zeigt, dass Musik aus Deutschland keineswegs kitschig oder banal sein muss. Nein, diese Songs haben Klasse und zeigen ein sehr hohes Niveau. Da könnte sich manch ein internationaler Act eine Scheibe von abschneiden. Das Album ist in jeder Hinsicht überzeugend und man erkennt, die Liebe, die sich in der Umsetzung manifestiert. Auf "frei händig" findet man sogar mal wieder einen Hidden Track, also einen Song, der am Ende der CD nach einer längeren Pause noch mal aufflammt. Dadurch reduziert sich jedoch die angezeigte Spielzeit der CD von knapp 70 Minuten effektiv um ca. 24 Minuten und 40 Sekunden. Dennoch bleibt eine ¾ Stunde Zeit, das neue Werk von Stefan Gwildis zu genießen. So, genug fabuliert, jetzt ist Musikhören angesagt.

2012 ist Stefan Gwildis auch live in diversen Städten zu sehen und zu hören. Hier gibt es die Termine und Tickets.

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Foto: Robert John

Motörhead – Ace Of Spades

Anfang der Achtziger Jahre galt Motörhead als lauteste Band der Welt. Anfang der Neunziger konnte ich mich bei einem Konzert in Flensburg im Fotograben direkt vor der Bühne live davon überzeugen, dass die Herren reichlich Dezibel ins Publikum rausfeuern. Meine Fresse, war das laut! Das Foto (mitte) ist von diesem Konzert. Dennoch oder gerade deswegen ist die Band um Frontmann Lemmy Kilmister Kult! Gegründet wurde Motörhead 1975 nachdem Lemmy bei Hawkwind rausgeflogen war. Das kommerziell erfolgreichste Album von Motörhead war "Ace Of Spades" mit der gleichnamigen Single. Das war 1980 mit den Bandkollegen (Fast) Eddie Clarke an der Gitarre, der seinerzeit als einer der schnellster Gitarrist der Welt galt und Phil "Animal" Taylor am Schlagzeug. Die aktuellen Mitstreiter bei Motörhead neben Lemmy sind Phil "Wizzo" Campbell an der Gitarre und Backgroundgesang sowie der Schwede Mikkey Dee an den Drums.

Motörhead / Lemmy Kilmister am 23.06.1993 in Handewitt / Flensburg
Motörhead © SULUPRESS.DE Torsten Sukrow
Lemmy hatte immer schon den Ruf, dass er dem Alkohol zugetan ist, was auch den Klang seiner Stimme ausmachen soll. Dennoch ist es erstaunlich, dass er das Musikerleben mit anstrengenden Tourneen immer noch mitmacht. Da muss man sich die Frage stellen, ob das trotz, oder wegen des Alkohols funktioniert. Sein Markenzeichen ist neben den beiden Fibromen auf der linken Wange der Rickenbacker Bass (Signaturmodel 4004LK), den er mittels eines Marshall Amps so übersteuert, dass er Verzerrt. Diese Spielweise ist eher untypisch für Bassisten, aber für Motörhead Teil des eigenen Sounds. Den Song "Ace Of Spades" kennt vermutlich jeder, der die Zeit miterlebt hat. Auch wenn sich die Songs von Motörhead ähneln, sticht "Ace Of Spades" irgendwie heraus und ist für mich ein Klassiker des Hardrocks. Deswegen geht die Wahl für den Song der Woche diesmal an diesen Kracher.



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Foto oben: © Robert John
Foto mitte: © SULUPRESS.DE / Torsten Sukrow

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21.02.2012 Veröffentlicht von Torsten in Konzerte, Live On Stage

Michael Schenker – Temple Of Rock Tour 2012

Der "kleine" Bruder von Gitarrist Rudolf Schenker, hat neben seinem Mitwirken bei den Scorpions auch in vielen anderen Konstellationen mitgerockt. Michael Schenker löste bei UFO 1973 den späteren Whitesnake Gitarristen Bernie Marsden ab und konnte neben seinen spielerischen Fähigkeiten auch als Komponist überzeugen. In dieser Zeit entstanden UFO Hits wie "Doctor Doctor" und "Rock Bottom". 1979 kehrte er kurz zu den Scorpions zurück, gründete dann aber 1980 die Michael Schenker Group (MSG). Von 1993 bis 2002 spielte Michael Schenker auch wieder bei UFO. Aus dieser Zeit ist auch das Live-Foto.

Michael Schenker am 23.12.1993 in der Großen Freiheit 36 in Hamburg:
Michael Schenker © SULUPRESS.DE / Torsten Sukrow
Zu den Bandprojekten kamen neben Gastperformances bei anderen Künstlern wie z.B. Uli Jon Roth oder Siggi Schwarz auch immer mal wieder Solo-Scheiben. 1993 erschien u.a. "Thank You" ein eher untypisches Album mit akustischen Gitarren, das vermutlich den seinerzeit herrschenden Unplugged-Trend bedient hat, aber sehr gut war. Aus diesem Album hat er auf der damaligen UFO Tour auch ein paar Stücke gespielt.

Die kommende Tour mit sechs Terminen in Deutschland enthält viele Songs aus der Laufbahn von Michael Schenker. Zu hören sein werden Titel wie "Rock Bottom", "Doctor Doctor" (UFO), "Armed and Ready", "Intro The Arena" (MSG), aber auch Scorpions Klassiker wie "Another Piece of Meat", "Rock You like a Hurrican". Und selbstverständlich gibt es auch Material aus dem aktuellen Album "Tempel Of Rock". Begleitet wird Michael Schenker auf der Tour u.a. von alten Wegbegleitern wie Herman Rarebell und Francis Buchholz (beide Ex-Scorpions) sowie Doogie White (Ex Rainbow und Yngwie Malmsteen). Damit dürfte die Qualität der Besetzung schon mal durchaus vielversprechend sein. Da kommt eine ordentliche Portion Classic-Rock auf die Besucher zu!

Die Termine

DatumOrtLocation
25.04.2012KrefeldKulturfabrik
26.04.2012HamburgMarkthalle
28.04.2012ErfurtHsD/Gewerkschaftshaus
29.04.2012AugsburgSpectrum
15.05.2012HannoverCapitol
16.05.2012BerlinC-Club

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Foto oben: PR
Foto mitte: © SULUPRESS.DE / Torsten Sukrow

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Dani Wilde – Juice Me Up

Gerade befindet sich Dani Wilde zusammen mit Cassie Taylor und Samantha Fish als "Girls With Guitars" auf der Blues Caravan Tour 2012 durch die deutschsprachigen Länder. Gestern wurde ihr drittes Solo-Album "Juice Me Up" veröffentlicht. Dass auch Frauen mit Bluesmusik überzeugen können, weiß der Freund des Genres nicht zuletzt durch Künstlerinnen wie Ana Popovic oder Joanne Shaw Taylor.

Dani Wilde - Juice Me Up
Dani Wilde variiert dies jedoch auf ihrem neuen Album und präsentiert in gut 50 Minuten Spielzeit Soul, Funk und Southern-Songs, ohne auf die Blues-Elemente zu verzichten. Da wird bei einigen Nummern auch auf eine Bläsersektion zurückgegriffen, die sich sehr gut ins Gesamtbild einfügt. Dani´s jüngerer Bruder Will Wilde hat ebenfalls einen Einsatz und spielt eine amtliche Bluesharp in "Mississippi Kisses". Die meisten Songs hat Dani Wilde selbst geschrieben und zeigt damit, neben ihren Qualitäten als Gitarristin und Sängerin erneut ihr Talent beim Songwriting. Dabei greift sie auch mal politische Themen auf und singt in "Crazy World" über Kindersoldaten afrikanischer Rebellengruppen oder in "The Burning Truth" von den Krawallen, die im Sommer 2011 in englischen Großstädten für Ausnahmezustände sorgten. Sehr schön ist auch die Version von Smokey Robinson´s Ballade "Who´s Loving You", die einen wunderbaren Motown-Sound hat und super auf die CD passt. Die Stimme von Dani Wilde klingt eigentlich eher zart. Dennoch drückt sie wichtige Töne gut raus, arbeitet mit Vibrato, Kopfstimme sowie mit etwas Dreck im Gesang und gibt den Songs eine emotionale Tiefe. Sie hat auf jeden Fall Soul! Im Titelsong "Juice Me Up" erinnert sie mich stimmlich sogar mal leicht an Alannah Myles. Es bedarf also nicht unbedingt einer schwarzen Stimme, um diese Musik wirklich überzeugend rüberzubringen. Im Gegenteil: Dani Wilde liefert mit ihren Songs und ihrer Stimme ein uneingeschränkt authentisches Album ab und gilt zu Recht als eine der bedeutendsten Bluesmusikerinnen Großbritanniens. Die Platte im Vinyl-Look macht richtig Spaß!

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Foto: Svenja von Schultzendorff

THE STEWARDESSES - Pussy Empire hebt ab

Für alle Websuchenden, die beim Keyword "Pussy Empire" einen anderen Content erwartet haben, möchte ich mich aufrichtig entschuldigen! Pussy Empire ist ein Hamburger Plattenlabel, das bereits seinen 10. Geburtstag feiert und – der Name lässt es erahnen – nur Frauen im Repertoire hat. Zur Feier des Tages haben sich die beiden Chefin Catharina Boutari und Chantal de Freitas überlegt, einen Sampler mit den Künstlerinnen des Labels herauszubringen. Dieser sollte jedoch nicht nur eine Sammlung bestehender Werke enthalten, sonder Interpretationen von Songs anderer Künstler. Die CD ist inzwischen fertig und sollte seit heute (17.02.2012) beim gut sortierten Plattenhändler im Regal stehen.

THE STEWARDESSES - Pussy Empire Hebt Ab
Nun kommen wir mal zur Musik: Es sind alles Coversongs deutscher Interpreten, die größtenteils auch einem breiten Publikum bekannt sein sollten und in ein zartes Akustik-Pop Gewand gehüllt wurden. Die Interpretationen sind sparsam und hauptsächlich auditiv instrumentiert, was bei den meisten Liedern sehr charmant rüberkommt. Besonders gefallen haben mir die Titel "Allein, Allein" (Polarkreis 18) von Birgit Fischer, "Türlich, Türlich" (Das Bo) von Catharina Boutari und mein absoluter Spitzenreiter "Major Tom" (Peter Schilling) von Illute. Illute ist auch die einzige, die eigentlich gar nicht zum Label gehört, aber als österreichische Gastinterpretin eingeladen wurde. Ihre Interpretation von "Major Tom" ist total minimalistisch, aber ganz wunderbar. Zu Beginn leichte Streicher, Piano und der nackte Gesang. Keine Effekte, kein Tamtam! Und im Refrain dann das Harmonium (?) und der Chor, der total nach Neuer Deutscher Welle klingt. Ich fühle mich leicht an die Marinas von Andreas Dorau aus "Fred von Jupiter" erinnert. Zum anfixen bekommt Ihr hier noch mal die ganze Songliste des Albums:

  • Katrina "Mensch" (Herbert Grönemeyer)
  • Catharina Boutari "Türlich, Türlich" (Das Bo)
  • Birgit Fischer "Allein, Allein" (Polarkreis 18)
  • Chantal De Freitas "Is it 'cos I'm cool" (Mousse T)
  • Katrina "Weißes Papier" (Element Of Crime)
  • Illute "Major Tom" (Peter Schilling)
  • Birgit Fischer "Vom selben Stern" (Ich & Ich)
  • Chantal De Freitas "Amerika" (Rammstein)
  • Catharina Boutari "Durch den Monsun" (Tokyo Hotel)
  • Katrina "Geile Zeit" (Juli)
  • Birgit Fischer "Sonne" (Rammstein)
  • Chantal De Freitas "Jetzt erst recht" (LaFee)
  • Illute "Jungen, Mädchen" (Hund Am Strand)


  • Wem die Songliste noch nicht reicht, kann sich das Video zu "Türlich, Türlich" von Catharina Boutari ansehen…



    So die Damen, bevor wir abheben und der Musik weiter lauschen, würde ich noch gerne die Sicherheitsbelehrung erhalten einen Tomatensaft bestellen!

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    Foto: Deidre O'Callaghan

    The Pierces – You'll Be Mine

    Zugegeben, der Song der Woche ist eine größere Herausforderung, als ich im Vorwege dachte. Mir ist es dabei wichtig, dass der Song natürlich immer eine besondere Qualität hat, im Idealfall ein Video verfügbar ist und ich am besten auch noch Fotos der Künstler bekommen kann. Es soll ja auch gut aussehen! Insbesondere die Qualität des aktuellen Songs der Woche finde ich grandios, aber die anderen beiden Punkte sind ebenfalls erfüllt! Die Schwestern Catherine und Allison Pierce sind Sängerinnen, Songwriter und zusammen das Duo The Pierces. Ich bin zufällig auf die Geschwister aus Alabama aufmerksam geworden und habe aus diversen Songs den Titel "You'll Be Mine" ausgewählt. Es war die erste Single aus ihrem vierten Album "You & I". Single und Longplayer kamen im letzen Herbst zeitgleich auf den Markt.

    The Pierces – You & I
    So unterschiedlich die beiden Schwestern auch aussehen, musikalisch harmonieren sie absolut perfekt. Der Gesang von Catherine (blond), die zweite Stimme von Allison (brünett) und der wunderbar eingängige Folkpop sind klasse. Und obwohl der Song Ohrwurmqualität hat, ist er keinesfalls trivial. Warum werden solche Titel nicht viel mehr im Radio gespielt? Wäre ich Musikredakteur, würde ich derartige Komposition herbeisehnen. Stattdessen werden immer wieder die gleichen Nummern durchgenudelt, bis man sie einfach nicht mehr ertragen kann. In Großbritannien werden The Pierces von Fans und Presse bereits gefeiert. Dort hat das Album "You & I" auch bereist den Goldstatus erreicht! Die britische "The Times" schrieb „Honigsüße Harmonien und großartige Pop-Hooks“, in der Zeitschrift "Q" stand über The Pierces „Eine lebensbejahende Freude“. Die Songs der beiden jungen Frauen sind wirklich großartig. Deswegen mein Aufruf an die Musikredakteure deutscher Radiostationen: Es ist niemandem geholfen, wenn Sender Songs wie in einer Endlosschleife totspielen. Bringt lieber mal frische Titel wie z.B. "You'll Be Mine" ins Programm. Der ist oder war zwar (noch) nicht in den Top-20, gehört dort aber im Minimum hin! Es ist nie zu spät…

    The Pierces – You'll Be Mine


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    Foto: © ra2 studio - Fotolia.com
    15.02.2012 Veröffentlicht von Torsten in Intern, Spezial

    Rock-Jazz-Pop in sozialen Netzwerken - Facebook & Twitter

    Selbstverständlich findet Ihr Rock-Jazz-Pop auch mit einer eigenen Seite bei Facebook sowie bei Twitter. Dort informiere ich Euch zeitnah über aktuelle Artikel, so dass Ihr immer im Bilde seid, sobald hier etwas Neues publiziert wird. Gerade meine Facebook-Gefolgschaft ist noch etwas übersichtlicher, so dass ich mich freuen würde, mit diesem Artikel ein paar neue Fans zu begeistern! Wer lieber über Twitter informiert werden möchte, kann mir auch dort folgen. Am besten fügt Ihr meine Twitter-Seite in eine Liste ein, damit Ihr schnell die aktuellen Artikel im Überblick habt. Google + setze ich für Rock-Jazz-Pop derzeit nicht ein. Mal sehen, was die Zukunft bringt.

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    XING nutze ich für professionelle Vernetzung z.B. mit Ansprechpartnern aus Plattenfirmen, Promotionfirmen, Konzertagenturen, Verlagen,… Ich freue mich auch bei XING über neue Kontakte! Also, nicht lang überlegen, sondern mitmachen! Auch davon lebt so eine Seite wie Rock-Jazz-Pop! Wir sehen uns…

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    TV-Tipp: Rockpalast von den Leverkusener Jazztagen 2011

    Walter Trout © SULUPRESS.DE / Torsten Sukrow
    Am Montag, den 20. Februar 2012 sendet das dritte Programm vom WDR einen ganz besonderen Rockpalast. Von 01.30 - 04.30 Uhr werden Walter Trout, Johnny A., Popa Chubby und Andy McKee für kurzweilige Unterhaltung sorgen. Aufgenommen bei den 32. Leverkusener Jazztagen 2011 im letzten November zeigen die vier Gitarristen, was sie können. Vor vielen Jahren habe ich Walter Trout in Hamburg bei einem Konzert erleben dürfen und war restlos begeistert! Auf dem Konzert entstand auch das Foto (oben). Der US-Bluesrocker ist live immer ein Erlebnis und wird auch bei diesem Konzert sicherlich überzeugen. Der schwergewichtige Popa Chubby dürfte unter Bluesrockfreuden ebenfalls bekannt sein. Johnny A. (das A. steht für Antonopoulos) ist auch aus Amerika, hat jedoch griechische Wurzeln. Hierzulande ist er noch weniger bekannt, seine Musik ist jedoch im Bereich melodischer Blues- und Jazz- Nummern recht interessant und der Gitarrenbauer Gibson hat ihm bereits ein eigenes Signatur-Model erstellt, was durchaus als Qualitätsmerkmal gewertet werden kann. Und last but least ist Andy McKee noch auf der Setliste, der sich als Fingerstyle-Gitarrist bereits einen Namen gemacht hat. Der Rockpalast-Mitschnitt dürfte also eine unterhaltsame Sendung werden, die man aufgrund der späten Stunde am besten aufzeichnet. Zur Einstimmung kredenze ich noch drei Videos der genannten Künstler.

    Walter Trout - Work No More


    Johnny A. - Ignorance Is Bliss


    Andy McKee - Ebon Coast


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    Foto oben: © SULUPRESS.DE / Torsten Sukrow
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