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Archive for December 2011

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AC/DC – Back In Black

Sylvester, also morgen vor 38 Jahren, am 31. Dezember 1973 hatte die Band AC/DC ihren ersten Live-Auftritt in einem Club in Sydney. Mit dem dritten Sänger Brian Johnson, der 1980 den Platz des verstorbenen Bon Scott einnahm, nahmen die Herren das Album "Back in Black" auf, welches nach Michael Jacksons "Thriller" das meistverkaufte Album der Rockgeschichte ist. Nach Schätzungen wurden von der Platte ca. 49 Millionen Einheiten verkauft! Der Titeltrack ist diesmal der Song der Woche. Die Nummer ist einfach klasse. Ich habe eine schöne Live-Version herausgesucht, die von der DVD "Live at River Plate" stammt. Einen Auszug der DVD gibt es morgen ab 21.00 Uhr auch auf 3sat innerhalb des Pop around the clock – Thementages.

AC/DC © C. Taylor Crothers
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Foto: © C. Taylor Crothers

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Katie Melua – Have Yourself A Merry Little Christmas

Quasi entdeckt wurde die süße gebürtige Georgierin Katie Melua von Mike Batt. Batt hat z.B. die Titelmelodie für "Wetten dass…?" geschrieben. Aus seiner Feder stammen jedoch auch richtige Hits wie u.a. "Bright Eyes", welches von Art Garfunkel sehr erfolgreich gesungen wurde oder "Nine Million Bicycles" eben von Katie Melua. Katie Melua trat 1999 das erst mal in den Fokus der Öffentlichkeit, als sie bei einer britische Talentshow gewann. Es folgten ein paar Fernsehauftritte bis Mike Batt 2003 das erste Album mit ihr aufnahm. Die zarte Stimme, die ansprechende Optik und natürlich die schönen Songs mit einer Mischung aus Jazz, Pop und Folk kamen beim Publikum an. Inzwischen ist Katie Melua ein Star, trat z.B. beim legendären Montreux Jazz Festival auf und gibt rund um den Erdball Konzerte. Mit dem Weihnachtslied "Have Yourself A Merry Little Christmas" hat sie vor einigen Jahren den Klassiker von Judy Garland aufgenommen und war damit in verschiedenen TV-Shows. Eine schöne Version mit unterstützenden Streichern habe ich rausgesucht. Irgendwie passt es gerade… Die Herren am Anfang des Videos gehören übrigens nicht zum Ensemble der Muppet Show! Frohe Weihnachten allen Lesern von Rock-Jazz-Pop!!!

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Lynyrd Skynyrd © Travis Shinn
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21.12.2011 Veröffentlicht von Torsten in Konzerte, Live On Stage

Lynyrd Skynyrd – Deutschland-Konzerte im Juni 2012

Wenn von Südstaatenrock bzw. "Southern Rock" die Rede ist, kommt man an einer Band definitiv nicht vorbei: Lynyrd Skynyrd – gegründet 1964 – bedienen dieses Genre seit über vier Jahrzehnten. Ihre großen Hits wie "Sweet Home Alabama", "Free Bird" oder "Call Me The Breeze" sind Klassiker der Rockgeschichte. Die Band musste allerdings auch viele Schicksalsschläge verkraften. Am 20. Oktober 1977 kam es zu einer Tragödie. Die Band war mit dem Flugzeug von Greenville nach Baton Rouge (Louisiana) unterwegs und stürzte in Gillsburg (Mississippi) in einem Waldgebiet ab. Bei dem Absturz kamen die Bandmitglieder Ronnie Van Zant (Gesang), Steve Gaines (Gitarre) und Cassie Gaines (Backgroundgesang), der Tourmanager Dean Kilpatrick sowie Pilot und Co-Pilot ums Leben. Die restlichen Mitglieder überlebten den Absturz schwer verletzt.

Lynyrd Skynyrd © Travis Shinn
Nach einer Neuformierung im Jahr 1987 übernahm Johnny Van Zant, Bruder des verstorbenen Ronnie Van Zant den Gesang. Aber auch Gitarrist und Gründungsmitglied Allen Collins konnte inzwischen nicht mehr mitspielen, da er in Folge eines Autounfalls im Jahr 1986 von der Hüfte abwärts gelähmt war. Er starb 1990 an einer Lungenentzündung im Alter von nur 37 Jahren. Von den ursprünglichen Gründungsmitgliedern ist heute nur noch Gary Rossington an der Gitarre dabei. Die Musik von Lynyrd Skynyrd lebt dennoch weiter! Der Bandname geht übrigens auf den Sportlehrer Leonard Skinner zurück, der die Schüler Ronnie Van Zant, Allen Collins, Gary Rossington, Bob Burns und Larry Junkstrom bei Verstößen gegen die Kleiderordnung ertappte. Nachdem die Herren die Schule verlassen hatten, gaben sie ihrer Highschool-Band "The Noble Five" den Namen "Leonard Skinnerd", der später, um Ärger zu vermeiden in "Lynard Skynard" und letztlich in "Lynyrd Skynyrd" geändert wurde. Im Frühsommer kommt die Band in der Besetzung Johnny Van Zant (Gesang), Gary Rossington (Gitarre), Peter Keys (Keyboards), Robert Kearns (Bass), Rickey Medlocke (Gitarre), Michael Cartellone (Schlagzeug), Mark Matejka (Gitarre), Dale Krantz Rossington (Gitarre) und Carol Chase (Gesang) für vier Konzerte nach Deutschland.

Die Termine

DatumOrtLocation
05.06.2012MünchenZenith
06.06.2012LeipzigParkbühne
07.06.2012BerlinZitadelle
10.06.2012HamburgStadtpark

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Foto: © Travis Shinn

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16.12.2011 Veröffentlicht von Torsten in Internet Videos, Video

Kraftwerk – Radioactivity

Auch wenn wir uns zurzeit in der konstruiert-besinnlichen Vorweihnachtszeit befinden, in der doch wieder fast jeder Radiosender die alljährlichen Christmas-Songs mit Schlittenglöckchengebimmel bis zur Schmerzgrenze rauf und runter spielt, erlaube ich mir ein wenig Kontrastprogramm. Die Herren der 1970 in Düsseldorf gegründeten Gruppe Kraftwerk gelten als Pioniere der elektronischen Musik. Der Song "Radioactivity" stammt vom 75er Album "Radio-Aktivität", welches als Konzeptalbum gilt, weil sich alle Songs auf die Themen Radioaktivität, Kernenergie und Rundfunk beziehen. Der Song wurde 1991 für das Album "The Mix" neu aufgenommen und textlich überarbeitet. Normal ist die Musik von Kraftwerk nicht unbedingt mein Ding. Aber manchmal funktionieren diese technischen Songs sehr gut und bedienen eine "gewisse" Stimmung. Weihnachtsfeeling stellt sich bei mir dieses Jahr (noch) nicht ein, so dass dieser Song mit seinem düster-kritischem Thema gerade mal passt… Und morgen höre ich dann wieder "Last Christmas" und stell eine geflügelte Jahresendfigur (so hieß angeblich in der DDR der Weihnachtsengel) auf.

Kraftwerk © EMI Music Germany
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15.12.2011 Veröffentlicht von Torsten in Konzerte, Live On Stage

Tom Petty & The Heartbreakers 2012 live in Deutschland

Seit über 20 Jahren waren Tom Petty & The Heartbreakers nicht mehr live in Europa zu sehen. Im nächsten Jahr hat diese Durststrecke ein Ende. Dann kommt die Band mit ihrem namensgebenden Frontmann für drei Termine nach Hamburg, Köln und Mannheim. Während Tom Petty & The Heartbreakers bereits 1975 gegründet wurden und in den USA eine feste Institution sind, hat Petty als Solo-Künstler erst 1989 seine erste Platte veröffentlicht. Mit den Heartbreakers sind auch in Deutschland Songs wie "American Girl", "Into the Great Wide Open", oder "Learning to Fly" einem breiteren Publikum bekannt. Vom Solokünstler Tom Petty kennt man u.a. die Singles "I Won’t Back Down" oder "Free Fallin´". Für alle Fans der US-Band hat das Warten ein Ende. Im Juni 2012 gastieren die Herren in drei deutschen Arenen. Der Vorverkauf beginnt am 13. Januar 2012. Über die Twitter- und Facebook-Seiten von Rock-Jazz-Pop gibt es zum Vorverkaufsstart einen Reminder. Es macht also Sinn, dort zu folgen und/oder Fan zu werden!

Tom Petty & The Heartbreakes © Mary Ellen Matthews

Die Termine

DatumOrtLocation
10.06.2012Hamburgo2 World
25.06.2012KölnLanxess Arena
30.06.2012MannheimSAP Arena

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Foto mitte: © Mary Ellen Matthews

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Pete Townshend – Give Blood

Als Songwriter und Gitarrist von The Who hat Pete Townshend Musikgeschichte geschrieben. Zusammen mit dem The Who Schlagzeuger Keith Moon hat er früher nach den Konzerten für ordentlich Schrott gesorgt, indem beide die Instrumente kurz und klein geschlagen haben. Damals war das wohl so… Die ersten Anfänge von The Who wurden bereits 1959 von Roger Daltrey gelegt. Anfang der Sechziger stießen Bassist John Entwistle und Pete Townshend zur Band. Die Gruppe spielte in Woodstock, ist für die Rock-Opern Tommy und Quadrophenia verantwortlich und hat z.B. mit dem Album "Live At Leeds" (1970) laut Aussage vieler Kritiker eines der besten Live-Platten der Musikgeschichte abgeliefert. Vermutlich ist The Who auch eine der einflussreichsten Bands der Rock-Musik.

Pete Townshend – White City
Pete Townshend hat ebenfalls diverse Solo-Alben veröffentlicht. Kommerziell am erfolgreichsten war vermutlich die 85er-Scheibe "White City" von der auch die Singles "Face The Face" und "Give Blood" ausgekoppelt wurden. Von "Give Blood" liefen seinerzeit – wenn ich mich recht erinnere – öfter verschiedene Live-Videos im Fernsehen. Der Titel ist für mich bis heute einer der besten Rocksongs überhaupt. Angetrieben durch die Delay-Gitarre von David Gilmour (Pink Floyd) und durch das grandiose Schlagzeugspiel von Simon Phillips, der ganz klar der Motor dieses Liedes ist. Vom Einstieg über den Mittelteil bis zum Ende ist Phillips der Sauerstoff, der die Glut des Songs in lodernde Flammen verwandelt. Hinzu kommen eine amtliche Bläser-Sektion, ein passender Backgroundgesang und knackige Percussions. "Give Blood" ist definitiv üppig instrumentiert - und der Song kann es vertragen! Das Video ist optisch etwas antiquiert, klanglich aber ganz ok. Da es eine authentische Aufnahme ist und die Damen und Herren wirklich live spielen, kann man über die kleinen Einbußen beim Bild hinwegsehen. Dem Spaß tut dies keinen Abbruch. Ein exzellenter Titel und somit der Song der Woche!

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Mike Oldfield - © Universal Music
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Mike Oldfield – Tubular Bells

Auch knapp 40 Jahre nach der Veröffentlichung ist "Tubular Bells" von Mike Oldfield ein Hochgenuss. Dieser Meilenstein der Musikgeschichte ist das meistverkaufte Instrumentalalbum eines Solokünstlers weltweit und gehört quasi zum Pflichtbestand eines jeden Plattenregals. 2009 wurde eine remasterte Version von "Tubular Bells" auf CD veröffentlicht, die ausgezeichnet klingt.

Mike Oldfield - Tubular Bells
Mike Oldfield hat dieses Album als 19-jähriger fast ganz allein eingespielt, in dem er hintereinander alle einzelnen Instrumente auf einer Mehrspur-Bandmaschine aufnahm. Das Ergebnis ist ein legendäres Meisterwerk. Das Grundthema von "Tubluar Bells" setzt sich sofort im Kopf fest und spielt da notfalls auch alleine weiter. Das Werk besteht aus zwei Teilen, die 1973 je eine Seite einer Langspielplatte belegten. Es war auch das erste Album, das bei Virgin Records erschien und ist somit ganz wesentlich am Erfolg von Richard Branson und dessen damaliger Plattenfirma beteiligt. Die Musik dieser Platte, mit schönen Folk-Elementen ist definitiv zeitlos und immer wieder fesselnd. "Tubular Bells" hielt sich über 5 Jahre in den britischen Album-Charts, wurde weltweit über 17 Millionen Mal verkauft und ist eine der erfolgreichsten Debüt-Alben überhaupt.

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Meat Loaf © Paul Brown
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Meat Loaf – Hell In A Handbasket

In der Karriere von Meat Loaf ging es häufiger bergauf und bergab. Sein großer Durchbruch kam 1977 mit dem Album "Bat Out Of Hell", das sich bis heute über 43 Millionen mal verkauft hat. Sämtliche Songs dieses Klassikers stammen von Jim Steinmann, der als riesen Wagner-Fan gilt und auch im Musical-Umfeld viel komponiert hat. Diese Einflüsse zeigten sich deutlich auf "Bat Out Of Hell". Auf der Platte wurde durch Steinmann ein neuer pompöser Musikstil geprägt, der "Wagner-Rock" genannt wird und natürlich immer auch mit Meat Loaf in Verbindung steht. "Bat Out Of Hell" ist Fluch und Segen zugleich. Denn zum einen ist da der kommerzielle Erfolg; die Platte steht auf Platz 5 der meistverkauften Alben weltweit. Zum anderen muss sich Meat Loaf immer wieder an diesem Werk messen lassen. Es kam zwischenzeitlich auch zum Streit zwischen Meat Loaf und Jim Steinmann, was in dessen Folge zu weniger erfolgreichen Alben ohne die Beteiligung von Steinmann führte. Nach der Versöhnung kam einige Jahre später (1993) mit "Bat Out Of Hell II", ein weiteres, sehr erfolgreiches Meisterwerk in den Handel und sorgte für ein erstklassiges Comeback. Die beiden erfolgreichsten Alben von Meat Loaf waren also in Zusammenarbeit mit Jim Steinmann und durch dessen unverkennbaren Sound entstanden.

Meat Loaf – Hell In A Handbasket
Nun ist Anfang Dezember das neue Album "Hell In A Handbasket" von Meat Loaf erschienen. Jim Steinmann ist diesmal nicht dabei. Ich gebe zu, dass ich mit einer gewissen Erwartungshaltung an das neue Werk rangegangen bin und natürlich die Songs an den großen Werken von Meat Loaf gemessen habe. Beim ersten flüchtigen Hören war ich etwas enttäuscht. Nachdem ich die CD jedoch öfter laufen ließ, gefiel mir Großteil der Songs auch mehr und mehr. Was ich jedoch weiterhin nicht verstehe, ist z.B. beim Song "Mad Mad World", die Einlage durch Rapper "Chuck D". Rap auf einer Rock-Platte? Vielleicht soll dadurch Fortschritt demonstriert werden, was für mich jedoch zum einen nicht passt und zum anderen einfach zu gewollt wirkt! Die neue Platte ist also ganz klar weg vom klassischen Steinmann-Sound und beschreitet andere, rockigere Wege. Die Produktion ist gut. Meat Loaf ist auch ein zu großer Künstler, um etwas Halbherziges abzuliefern. Deswegen sind natürlich Top-Leute an dem Werk beteiligt, die ihre Arbeit auch gut gemacht haben. Besonders gefallen hat mir der Song "Blue Sky", der mit einem atemberaubenden, mehrstimmigen Chor eine Gänsehautstimmung erzeugt. Wenn man sich auf den neuen (anderen) Sound von Meat Loaf einlässt, bekommt man ein solides Rock-Album von einem der größten Sänger der letzten Jahrzehnte!

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Foto oben: © Paul Brown

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Modern Jazz Quartet – Together Again!

Es begab sich zu einer Zeit, es muss so Mitte der Neunziger des letzten Jahrhunderts gewesen sein, als ich in einem modernen, digitalen Rundfunkempfänger ein Jazz-Song hörte, der mich total begeistert hat. Die Band hieß "The Big 3" und bestand, wie spätere Recherchen ergaben, aus den Musikern Milt Jackson (Vibraphone), Joe Pass (Gitarre) Ray Brown (Bass). Insbesondere das Vibraphon stand bei dem gehörten Song im Vordergrund. Leider gab es die Platte zu der Zeit nicht in Deutschland! Aber es gab und gibt jede Menge Alternativen.

Modern Jazz Quartet - Together Again!
Milt Jackson ist einer der großen Wegbereiter und Musiker des Modern Jazz gewesen. Er war es auch, der 1952 zusammen mit John Lewis (Piano), Percy Heath (Kontrabass) und Kenny Clarke (Schlagzeug) aus dem "Milt Jackson Quartet" das "Modern Jazz Quartet" machte. 1955 verließ Kenny Clarke die Band und wurde fortan durch Connie Kay ersetzt. Die Band war über rund 2 Jahrzehnte ein Garant für hochwertigen Jazz. 1974 trennte sich das Modern Jazz Quartet, gab aber dennoch einige Konzerte. Erst 1981 kam die Band wieder offiziell zusammen und spielte 1982 auf dem legendären "Montreux Jazz Festival" in der Schweiz. Von diesem Konzert stammt auch der Mitschnitt der CD "Together Again". Das wirklich grandiose an der Musik ist, dass sie komischerweise zu ganz verschiedenen Stimmungslagen passt. Man kann sie bei einem guten Tee, oder einem guten Wein laut und intensiv hören und dabei einen ungeheuren Spaß haben. Sie ist jedoch ebenfalls als leise Hintergrundsmusik für einen Mittagschlaf im wohltemperierten Wohnzimmer perfekt. Auch wenn die Aufnahme aus dem Jahr 1982 stammt, kann sie klanglich sehr wohl überzeugen und selbst den highfidelen Zuhörer begeistern. Eine wirklich tolle CD, die als Re-Release über in-akustik seit kurzem zum überaus fairen Sonderpreis zu haben ist. Große Klasse!

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Rodrigo Y Gabriela - Buster Voodoo

Es gibt Tage, an denen läuft es irgendwie nicht rund. Heute ist so ein Tag und ich mache mir schon seit morgens Gedanken um den Song der Woche. Kurz bevor ich aufgeben wollte, habe ich dieses Video von den beiden Mexikanern Rodrigo Y Gabriela bei YouTube gefunden. Ich war absolut geplättet. Wie geil ist das denn? Die Spielen einen so abgefahrenen, modernen Flamenco, dass ich hin und weg bin. Mit vollem Namen heißen Rodrigo Y Gabriela übrigens Rodrigo Sánchez und Gabriela Quintero und haben vorher in einer Trash-Metal Band gespielt. Das erklärt vielleicht die Geschwindigkeit, mit der sie ihre Gitarren bearbeiten. Der Song "Buster Voodoo" ist durch die Musik von Jimi Hendrix inspiriert, was vermutlich den Einsatz der Wah-Wah-Pedale begründet. Der Titel ist auf dem Album "11:11". Ich bin wirklich massiv begeistert von diesem fantastischen Duo. Da haben sich die Gitarrenstunden doch mal wirklich gelohnt! Und ich habe definitiv meinen Song der Woche gefunden!

Rodrigo Y Gabriela
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Webseite von Rodrigo Y Gabriela
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