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Spezial

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Oh mein Gott! Queen + Adam Lambert zu Weihnachten in der Helene Fischer Show...

Als ich heute Morgen lass, dass Queen + Adam Lambert bei der Helene Fischer Show (!) dabei sind, die am 25.12.2014 im ZDF ausgestrahlt wird, ist mir fast die Teetasse aus der Hand gefallen. Helene Fischer ist ja ganz schnuckelig und ihre Show, die bereits zum dritten Mal in Folge, das genügsame und betagte ZDF-Publikum zu Weihnachten einbalsamiert, soll gerne die heile Welt mit ihren Discofox-Schmonzetten und weiterem Liedgut der Gäste suggerieren. Aber was machen Queen, die Helden meiner Jugend in diesem schöngefärbten, weichgespülten Schlager-Umfeld???

Queen + Adam Lambert - Foto: PR

Nach dem Tod von Freddie Mercury habe ich Brian May 1993 live in Hamburg gesehen. Er hat damals viele Queen Klassiker gespielt. Ich bin leider nie in den Genuss eines Konzertes von Queen mit Freddie Mercury gekommen. So war der Auftritt von Brian May eines der herausragenden musikalischen Live-Erlebnisse meines Lebens. Als Queen dann zusammen mit Paul Rodgers auf Tour gingen, war ich nicht richtig begeistert, aber Paul Rodgers ist u.a. durch Free und Bad Company eine musikalische Größe und konnte zumindest dadurch sowie als herausragender Sänger überzeugen. Das Studioalbum The Cosmos Rocks von Queen + Paul Rodgers war aber definitiv weder Fisch noch Fleisch, so dass diese Kollaboration keinen Bestand hatte. Man hätte es dabei belassen können oder besser sollen!

Seit 2012 trällert nun aber der Musical-Darsteller und Zweitplatzierte der Castingshow American Idol (2009) Adam Lambert als Interim-Frontmann bei Queen. Für jeden echten Fan ein Schlag ins Gesicht! Wie können Brian May und Roger Taylor an die Stelle von Freddie so einen selbstverliebten Gockel stellen? Gesanglich mag Herr Lambert ja eine passabele Leistung abliefern, aber seine überzuckerte Selbstdarstellung auf der Bühne erweckt den Eindruck, als ob er der alleinige Star wäre und die Band seine geduldeten Begleitmusiker. Gut, Freddie war auch eine Diva und hat auf der Bühne eine extrovertierte Performance abgeliefert. Er hat aber auch einen erheblichen Teils der Queen Songs geschrieben. Er war das Genie, das die Extravaganz verkörperte und uns große Songs wie "Bohemian Rhapsody", "Sombody To Love", "Love Of My Life" u.v.m. beschert hat. Adam Lambert singt nur und posiert wie der Gottkaiser des Entertainments.

Der Auftritt von Queen + Adam Lambert in der Helene Fischer Show ist ein weiterer Tiefpunkt meiner einstigen Lieblingsband, wie das Jüngste Gericht, die Wahrwerdung der Apokalypse und das Ende des musikalischen Abendlandes. Es macht mich Atemlos! Was ist nur aus meinen musikalischen Haudegen geworden, dass sie inzwischen mit einem profilneurotischen No-Name aus einer Castingshow in einer Schlagersendung des ZDF auftreten, um Rentnern zu Weihnachten etwas vorzusingen? Ich verstehe es nicht! Die Ära Queen war mit dem Tod von Freddie Mercury beendet. Das, was heute unter dem Namen Queen firmiert, ist nicht mehr als eine Coverband mit partieller Originalbesetzung, eine Jahrmarktskapelle, die noch ein paar Auftritte vor Senioren mitnimmt und die die Seele einer der besten Rockbands der Musikgeschichte ausgeweidet hat. Wie kann man sich so in die Lächerlichkeit begeben? Ich verstehe es nicht…

Wer sich dennoch ein wenig von dem, was Queen einmal war, mit dem Beiwerk eines aufgeplusterten Frontmanns ansehen und anhören möchte, hat im Frühjahr die Chance dazu. Dann kommen die Herren nämlich auch für ein paar Konzerte nach Deutschland (Tourtermine). Ich werde mir meine guten Erinnerung behalten und lieber mal wieder ein paar alte Queen-Platten auflegen, die mich definitiv mehr erfreuen, als ein ungenügend inszeniertes und merkwürdig anmutendes Plagiat.

Links
Queen Homepage
Queen bei Facebook
Queen bei Twitter

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Fotos: Thomas Hanses (EBU)
11.05.2014 Veröffentlicht von Torsten in Humor, Spezial, TV, TV Konzerte

Jetzt geht´s um die Conchita Wurst – Oder was es mit der Toleranz auf sich hat!

Wenn ich mir die Schlagzeilen zum gestrigen ESC ansehe, ist überall zu lesen, dass wir einen Sieg der Toleranz und Akzeptanz erleben durften. Es scheint, als ob die Mehrzahl der Journalisten sowie der Zuschauer nicht geblickt haben, dass Conchita Wurst keine missgebildete Zirkusattraktion aus dem Kuriositäten-Kabinett ist, sondern eine Kunstfigur, die bewusst mit ihrem Äußeren provoziert, um zu polarisieren und aufzufallen. Im wahren Leben steht hinter der bärtigen Frau nämlich ein Mann namens Thomas Neuwirth.

Eurovision_Conchita Wurst © Thomas Hanses (EBU)
Die ersten Toleranzwähler dürften sich jetzt um ihre Stimme(n) betrogen fühlen. Denn dachten sie doch, dass diese Frau mit der unbändigen Gesichtsbehaarung ein bedauernswertes Wesen sei, dem man aus Mitgefühl und Inklusionsgründen die Stimme geben muss. Das scheue Reh hat sich trotz offensichtlicher, optischer Makel auf die Bühne gewagt und in bester Shirley Bassey Manier einen Song intoniert, der einem James Bond Film gut zu Gesicht gestanden hätte. Diesen Mut muss man doch durch wohlwollende Hergabe der Stimme(n) honorieren, ob es einem gefällt oder nicht. Diese Courage gehört belohnt. Die Presse ist begeistert und stimmt in die Gutmütigkeitsfabel ein. Eine Schlagzeile wie "Die Toleranz hat gesiegt" macht sich in Zeiten, wo es am Ostrand Europas heiß her geht besonders gut. Da wird die Frau mit Vollbart zum Symbol für Friedlichkeit und zur Botschafterin für bedingungslose Nächstenliebe. Ach, dann ist die Welt wohl doch nicht so schlecht, wie ich dachte?

Aber Moment! Wenn die Frau gar keine Frau ist und womöglich nicht mal Conchita Wurst heißt, legt das doch den Verdacht nahe, dass das Publikum absichtlich getäuscht werden sollte…? Nein, soweit will ich jetzt nicht gehen. Die Zuschauer sind vermutlich nur auf sich selbst reingefallen, da ein graziles Wesen mit goldenem Kleid, wallenden Haaren und einem engelsgleichen Gesicht nicht mit dem Vorhandensein eines Vollbartes oder anderer männlicher Attribute kompatibel ist. Da springen irgendwelche Sicherungen raus und das Hirn arbeitet nicht mehr rational. Es setzt eine fehlgeleitete Empathie ein, die dem armen Wesen helfen will. Auch wenn der Song nicht schlecht war, vielleicht sogar gut – gewonnen hat die Optik, das Anderssein, das eigentümliche Wesen. Musik ist ja Geschmackssache, aber ich habe immer öfter das Gefühl, dass es beim Eurovison Song Contest vielmehr um eine möglichst auffällige Inszenierung, als um die eigentlichen Songs geht. Conchita Wurst ist definitiv anders. Das ist schließlich Sinn und Zweck einer Kunstfigur dieser Gattung. Dies ist sie jedoch in voller Absicht und nicht, weil sie vom Schicksal gebeutelt ist. Das kann man gut finden, oder nicht. Wer dann jedoch für so einen Song bzw. Künstler aus Toleranz stimmt, hat sich nur instrumentalisieren lassen und ist auf die Masche "Bärtige-Frau" schlichtweg reingefallen. Sind die Menschen so leicht manipulierbar, oder war "Rise Like A Phoenix" am Ende möglicherweise doch der beste Song des Abends? Ich hatte jedenfalls andere Favoriten.

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Foto: © Torsten Sukrow

Rory Gallagher – Kickback City – Ein einzigartiges Album-Projekt

Erst kürzlich hatte ich die DVD "Live In Cork" von Rory Gallagher hier im Blog vorgestellt. Nun kommt schon wieder ein neues Werk vom irischen Bluesrocker postum auf den Markt. Diesmal handelt es sich um ein Album-Projekt namens Kickback City, das verschiedene Genres verbinden soll. Die Grundidee dreht sich um hard-boiled-Krimis, also solche, die von abgebrühten Privatschnüfflern handeln. Rory Gallagher mochte diese Art Krimis so sehr, dass diese ihn zu verschiedenen Songs inspirierten.

Rory Gallagher - Kickback City Cover
Das Package besteht aus drei CDs. Die erste Scheibe enthält bekannte, jedoch remasterte Studioaufnahmen von Gallagher, die eben genau durch die o.g. Inspirationen entstanden sind. CD zwei ist die Audio-Version der eingangs erwähnten Live DVD, die nun erstmals auf CD erscheint. Und last but not least ist auf dem dritten Silberling das Hörbuch "The Lie Factory", geschrieben von Ian Rankin und gesprochen von Hollywood-Star Aidan Quinn. Verpackt ist alles in einem ansprechenden Hardcover-Buch, das auch die Druckversion des Krimis – natürlich alles in englischer Sprache – sowie Illustrationen von Timothy Truman enthält. Als Zugabe gibt es dann auch noch 4 Postkarten mit Motiven aus dem Buch. Alles im allen bekommt der Fan hier schon ein besonderes Werk, das in seiner Art außergewöhnlich und speziell ist.

Rory Gallagher - Kickback City Pack Shot
Rory Gallagher - Kickback City Pack Shot
Als ich dieses Package von der Promotion-Firma angeboten bekommen habe, hatte ich Probleme die Verbindung zwischen der Musik, dem Hörbuch und dem illustriertem Hardcover-Buch zu sehen. Natürlich geht es bei allem um diese spezielle Art der Krimis. Aber irgendwie stehen die verschiedenen Parts dieser CD-Veröffentlichung alle für sich allein. Die Musik von Rory Gallagher, die den Soundtrack zum Buch darstellen soll, gefällt mir gut. Gallagher war einfach ein toller Bluesrock-Künstler, was auch auf den beiden ersten CDs klar erkennbar ist. Aber ein Soundtrack ist für mich die zeitgleiche Untermalung einer Geschichte. Bei diesem Werk ist das jedoch nur ansatzweise möglich, wenn ich die Printversion lese und dazu die Musik laufen lasse. Ob die jeweilige Textpassagen und die Musik dann zueinanderpassen, bleibt dem Zufall überlassen. Allein betrachtet, sind die, in diesem Genre-Mix vereinten Bestandteile durchaus reizvoll, die konzeptionelle Kombination macht für mich jedoch auch weiterhin nur bedingt Sinn. Da das Ganze preislich nur geringfügig mehr als eine normale CD kostet, mag die Rechnung dennoch aufgehen. Zumindest ist es eine schöne Hommage an den 1995 verstorbenen Rory Gallagher. Und wer weiß, vielleicht wird dieses CD-Buch-Hörbuch-Projekt in einigen Jahren ein begehrtes Sammlerstück – nicht nur bei Gallagher Fans.

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20.02.2013 Veröffentlicht von Torsten in Humor, Intern, Sonstiges, Spezial

Komische Menschen von Torsten Sukrow – Jetzt bin ich auch noch Buch-Autor

Heute schreibe ich über ein Buch, das rein gar nichts mit Musik zu tun hat! Warum? Weil ich der Autor bin! Hier im Blog, oder auch an anderen Stellen, habe ich schon hin und wieder etwas Humoristisches geschrieben. Daraus entstand die Idee, die nun in meinem ersten eigenen Buch gipfelt.

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'Komische Menschen' heißt das Werk und enthält 12 lustige Kurzgeschichten. Es ist als eBook bei Amazon.de erhältlich. Quasi zeitgleich zum Buch habe ich einen Blog, eine Seite bei Facebook sowie einen Account bei Twitter erstellt, damit alle wissbegierigen Leser mit Humor auf dem Laufenden bleiben können. Die umfangreiche Nutzung der Online-Angebote würde ich sehr begrüßen. Als gepflegte Lektüre ist das Buch 'Komische Menschen' natürlich eine perfekte Alternative zum Musikgenuss!

Blog: www.sukrow.de
Facebook: https://www.facebook.com/sukrow.de
Twitter: https://twitter.com/sukrow_de
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Grafik: Torsten Sukrow
29.11.2012 Veröffentlicht von Torsten in Sonstiges, Spezial

Will uns der NDR zu Radio-Masochisten machen?

Seit gestern bin ich geneigt, die Frage im Titel mit "JA" zu beantworten. Das Radioprogramm von NDR 2 scheint eine kalkuliert beabsichtigte Quälerei zu sein, die ich nun belegen kann. In der Gummi-, Lack- und Lederszene bezeichnet man käuflich erworbene Qual als (Sado-)Masochismus. Kaufen muss der mündige Bürger im vorliegenden Fall das öffentlich-rechtliche Programm per Zwangsabgabe über die Rundfunkgebühr - ab 2013 Rundfunkbeitrag. Und die Qual entsteht bei mir persönlich durch die folgenden Begebenheiten:

Ein Phänomen, das NDR 2 sicherlich mit den meisten anderen Radiosendern teilt, ist die musikalische Tristesse. Es scheint ein Portfolio aus 20-30 Songs zu geben, die lieblos hoch und runter georgelt werden. Das allein fordert schon ein Übermaß an Toleranz. Wenn dann jedoch auch noch immer das gleiche Lied zur gleichen Zeit gespielt wird, komme ich mir vor wie Wettermann Phil Connors im Film "Und täglich grüßt das Murmeltier". Was im Unterhaltungskino durchaus noch drollig ist, drängt einem im wahren Leben an den Rand des Zumutbaren. Es geht konkret um den Song "Little Talks" von der Band "Of Monsters And Men" (siehe Bild). Dieser läuft in einer einstweilen unerträglichen Häufigkeit immer nach den 7.00 Uhr Nachrichten. Gestern war es wieder soweit! Das passiert zwar nicht täglich, aber in einer Anhäufung, dass es auffällt, massiv nervt und bei mir die Frage des "WIESO?" aufwirft. Soll der Titel ein flotter Wecker sein, ist der Einsatz von der Plattenfirma an der Stelle gebucht, oder zeigt sich in der Agglomeration tatsächlich die wahre Erbärmlichkeit der übersichtlichen Musikauswahl des Senders?

Of Monsters And Men - Foto: © Universal
Dass NDR 2 offensichtlich komplett auf eine Musikredaktion verzichtet, ist quasi unüberhörbar. Sollte dort dennoch ein Musikredakteur im Lohnbezug sein, wäre es dringend angebracht, dessen Legitimation zu überprüfen. Ich vermute, dass der Sender für die Erstellung des Musikprogramms eine Software namens "Guantanamo Playlists 2.0" einsetzt, die darauf ausgelegt ist, den gebührenpflichtigen Hörer weich zu kochen. Akustische Folter, oder nennen wir es lieber ausdruckslose Seichtheit? Als halbwegs gebildeter Mensch wehre ich mich gegen die Vorstellung, dass dem Gros der Zuhörerschaft diese Eintönigkeit nicht stört, oder schlimmer noch, nicht auffällt. Sind denn die meisten Menschen wirklich nur noch im Sinne ihrer Kaufkraft nützliche Verbraucher, die es zu manipulieren gilt? Ich distanziere mich auf jeden Fall von der Unkultur dieser, durch Zwangsabgaben finanzierten Einöde!

Früher waren Radiosendungen Trendsetter! Dort konnte man im normalen Programm noch neue Musik entdecken. Heute begnügt man sich mit der randomisierten Wiedergabe der Top-20. Nur was bereits erfolgreich ist, findet den Weg in die Playlisten. Dass dabei Songs und auch Künstler so penetrant eingesetzt werden, dass man sie nach einiger Zeit mit klarem Verstand nicht mehr ertragen kann, scheint einkalkuliert zu sein, oder aber gar nicht aufzufallen. Sängerinnen wie Amy MacDonald oder Adele hängen mir kilometerweit aus den Ohren raus. Ich kann sie nicht mehr hören! Beim ZDF läuft diese Ausbeutung des temporär Erfolgreichen gerade bis zum Abwinken mit "Flatrate-Conférencier" Markus Lanz, der als Geheimwaffe alles moderiert, was Aussicht auf Quote hat. Die telegene Erscheinung von Herrn Lanz wird bei der Häufigkeit seiner Einsätze sicher bald den Zustand der Homöostase verlassen. Sofern Jörg Pilawa dann noch nicht von SAT.1 zurückerworben wurde, könnte er notfalls wieder übernehmen, oder Klaas und Joko, wenn die dann noch nicht durch ihre Omnipräsenz pulverisiert sind!

Ich würde mir gerade im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk mehr Nachhaltigkeit, wenn nicht sogar einen Paradigmenwechsel wünschen. Es kann doch nicht sein, dass ein gebührenfinanziertes System seine Geldgeber derart am Nasenring herumführt. Sorgt endlich mal wieder für kreative Leute und innovative Programme! Habt mal Mut, neue Songs von weniger bekannten Künstlern zu spielen und nicht nur immer stromlinienförmige Inhalte in der Dauerschleife zu senden sowie glattgebügelte Dauermoderatoren einzusetzen. Und speziell beim NDR – das ist das Programm, das ich terrestrisch empfange – sollten einige Radiomoderatoren mal ihre Deutschkenntnisse auffrischen. Schließlich hat so ein Sender auch immer noch einen Bildungsauftrag und könnte sich dem freien Fall des eigenen Anspruchs durchaus erwehren!

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Grafik: Torsten Sukrow
31.07.2012 Veröffentlicht von Torsten in Intern, Sonstiges, Spezial

rock-jazz-pop.com steht zum Verkauf

Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist, heißt es häufig. Ein weiterer Grund mit etwas aufzuhören, ist leider akuter Zeitmangel. Ein Projekt wie Rock-Jazz-Pop macht zwar sehr viel Spaß, aber benötigt auch ein gewisses Maß an Zuwendung. Und für eben diese fehlt mir die nötige Zeit!

Rock-Jazz-Pop Logo
Es wäre schade, wenn diese Webseite einfach eingestellt werden würde, da sie inzwischen einen guten Zuspruch findet. Die Domain ist in den Suchmaschinen bereits in höheren Positionen gerankt und bekommt darüber einen Großteil der Besucher. Bei Google gab es zwischenzeitlich zwei Änderungen des Algorithmus, die kurzfristig für Knicks bei den Besucherzahlen sorgten. Wenn jedoch regelmäßig frischer Content eingestellt und ordentlich verschlagwortet wird, sind auch weiterhin gute Positionen in den Suchmaschinen und vernünftige Besucherzahlen möglich. Der aktuelle Google-PageRank ist 1. Eine Steigerung ist jedoch machbar! Entsprechende Tipps würde der Käufer von mir mitbekommen.

Zum Verkauf steht die komplette Webseite mit den Domains "rock-jazz-pop.com" und "rock-jazz-pop.de", das vollständige Template (Design der Webseite), das Logo, der Twitter-Account (die aktuelle Zahl der Follower findest Du im Twitter-Widget in der Sidebar, rechts) sowie der vollständige Content, mit derzeit knapp 200 Artikeln. Alle Artikel sind von mir selbst geschrieben! Teilweise ist eigenes Bildmaterial aus meinem Bildarchiv enthalten. Alle urheberrechtlich relevanten Inhalte, können innerhalb dieses Projekts unbegrenzt weiter genutzt werden. Das Template enthält keine Sprachdateien, so dass ich eine Menge Arbeit investiert habe, wesentliche Teile des Frontends "per Hand" ins Deutsche zu übersetzen. Insgesamt habe ich bis heute geschätzt mindestens 300 – 400 Arbeitsstunden in diese Webseite investiert. Eine Kontaktliste zu Plattenfirmen und Promotern würde ich ebenfalls mitliefern. Hierüber können Rezensionsexemplare (CDs & DVDs) angefragt werden. Die Erfahrung zeigt, dass man sehr viel unterschiedlichstes und spannendes Material bekommen kann, wenn man ordentliche Rezensionen schreibt! Eine Facebook-Fanseite gibt es auch. Diese wird – soweit technisch und rechtlich möglich – auch mit übergeben.

Rock-Jazz-Pop ist insbesondere für Affiliate-Programme interessant, da nahezu jeder veröffentlichte Artikel direkt mit den Links zu Affiliate-Anbietern bestückt werden kann. Derzeit sind diese Links auf meine Partnerprogramme verlinkt. Hier müsste der Käufer dann einmal durchgehen und die Links ändern, um mögliche Verkaufsprovisionen zu bekommen. Ferner sind weitere Werbeplätze auf der Webseite nutzbar.

Bei Interesse an dieser schönen Webseite, stehe ich für Rückfragen gerne zur Verfügung. Der Preis ist Verhandlungssache! Für Anfragen nutzt bitte das Kontaktformular.

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Foto: Smileus/Fotolia
6.06.2012 Veröffentlicht von Torsten in Sonstiges, Spezial

Brauchen wir eigentlich einen EM-Song?

Zu jedem Fußballgroßereignis gehört ja mittlerweile auch ein eigener Song. Zur bevorstehenden Fußballeuropameisterschaft gibt es ebenfalls schon wieder entsprechendes Liedgut. Normal ärgere ich mich über Radiosender, die über Monate den Eindruck erwecken, nur eine CD-Kompilation mit 20 Stücken in der Schublade der Musikredaktion zu haben, um daraus das tägliche Programm zu bestücken. Momentan bin ich fast dankbar über diese Eintönigkeit.

Soccer © DS Visionen Fotolia.com
Ich habe mich nämlich kürzlich mal gefragt, ob es überhaupt einen Song für die EM 2012 gibt und begann bedauerlicherweise zu recherchieren. Ich hätte es besser wissen sollen! Begleitendes Tonmaterial zu großen Fußballtournieren muss ein paar einfache Regeln befolgen: Der Song sollte lateinamerikanische Rhythmen enthalten. Das baut eine Brücke dorthin, wo die vermeintlichen Gottkaiser des Fußballs herkommen. Ein Mitgrölpart, á la "Olé – Olé – Olé", oder so ähnlich, der auch bei einem Alkoholpegel von 1,8 Promille und einem IQ von unter 80 noch funktioniert, ist ein MUSS! Im Musikvideo tanzen ein paar leicht bekleidete Dirnen, die zwar andere Instinkte stimulieren, der Sache (dem Verkauf) aber dennoch förderlich sein könnten. Schließlich benötigt man einen Künstler, der einen gewissen Bekanntheitsgrad hat, sich aber trotzdem für dieses Vorhaben hergibt, obwohl dieser weiß, dass es zwar dem Image schadet, aber dennoch vielleicht ein paar Extra-Euros in die Kasse spült. Die Europameisterschaft in Polen und der Ukraine wird sogar von verschiedenen Interpreten vertont. Allen voran ist der offizielle UEFA-Song "Endless Summer" von Oceana. Oce-wer??? Es sollen doch bekannte Künstler sein! Oceana ist eine Soul-Sängerin, die in Polen und in der Ukraine so bekannt ist, wie Shakira oder vergleichbare Goldkehlchen. Ach so! Dann haben wir als nächstes unseren huttragenden Swingbarden Roger Cicero, der für den DFB den atypischen Song "Für nichts auf dieser Welt" intoniert. OK, gleich zwei Songs, denkt der mündige Bürger. Es kommt aber noch dicker! Das ZDF schmeißt eine weitere Nummer ins Rennen. Hierbei handelt es sich um eine osteuropäisch angehauchte Version des Neunziger-Hits "I Like To Move It", die von einer Kapelle namens Los Colorados rausgeschmettert wird. Das Original von Reel 2 Real war schon grenzwertig, aber jetzt wird die Grenze geknackt… Coca Cola hat auch einen eigenen Song, Irland schickt die überzuckerten Zwillinge von Jedward ins Rennen und an dieser Stelle habe ich meine Recherche zum Selbstschutz abgebrochen! Auch wenn die, in Monotonie und Tristesse verfallenen Radiosender die offiziellen, halboffiziellen und inoffiziellen Songs kaum bis gar nicht in ihr Programm implementieren, kocht der eine oder andere gar sein eigenes Süppchen und nötigt Moderatoren mit schiefer Stimme zur Darbietung hauseigener EM-Lieder, welche oftmals einer Körperverletzung verdächtig nahe kommen. Ich erspare Euch Beispiele!

Die Überschrift dieses Artikels, stellt ja die Frage, ob wir einen EM Song überhaupt brauchen? So wie es aussieht, brauchen wir offensichtlich eine ganze Batterie davon. Scheinbar wollen viele Leute ihren Profit aus dem Fußball-Ereignis schlagen. Die Songs spielt zwar keiner, aber Hauptsache, sie sind da. Das ist wie der Schuss aus einer Schrotflinte. Eine Kugel trifft vielleicht, aber die meisten verfehlen ihr Ziel! Naja, das ZDF wird wohl seinen Nerv-Song über das Maß der Zumutbarkeit ins laufende Programm einwerfen und an der eigenen Zielgruppe vorbeischießen. Normale Einsätze im Radio dürften jedoch auch bei der Nummer überschaubar bleiben. Echte Fußball-Fans würden sich diese kalkulierten EM-Songs vermutlich sowieso nicht kaufen, da selbige ja eher zu Fan-Devotionalien greifen, die die Deutschlandflagge in jeder erdenklichen Form wiedergeben, um den eigenen Patriotismus breitflächig zu demonstrieren. Dass diese Produkte vermutlich zu 98% aus asiatischer Produktion kommen; geschenkt! Was dem Deutschen recht ist, ist dem Asiaten billig, oder umgekehrt. Es geht schließlich darum, nach gewonnen Spielen der deutschen Elf, mit der tiefergelegten Rest-TÜV-Karre seine Freude über den errungenen Sieg auf offener Straße lautstark auszuleben und dabei die Straßenverkehrs-Ordnung kurzzeitig auszublenden. Dafür sind seichte Swing- und Poplieder einfach nicht geeignet. Die Bassrutschen in den Autos wollen schließlich mit harten Beats gefüttert werden. Zudem würden radiotaugliche Töne doch nur beim Dauerhupen stören. Schließlich muss man fairerweise auch noch an alle die denken, die selbstlos den Klang ihrer durchdrehenden, abreibenden Reifengummis ertönen lassen, um ihren Beitrag zum Gelingen der Feier beizusteuern. Und aus den alkoholbenetzten Kehlen ertönt dazu ein steinzeitliches "Deutschlaaaand, Deutschlaaaand, Deutschlaaaaand, Deutschlaaaand…" Wer braucht da noch einen EM-Song? In diesem Sinne: Gutes Gelingen!

Autokorso Deutschland WM2010


Das angezeigte Video wird von YouTube bereitgestellt!
Foto Mitte: DS Visionen/Fotolia.com

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25.05.2012 Veröffentlicht von Torsten in Sonstiges, Spezial

Die GEMA dreht durch!

Normal schreibe ich hier im Blog über neue CDs und DVDs, Konzerte und Festivals sowie andere Themen rund um die Musik. Heute geht es mal um die GEMA, die als Treuhänderin für 65.722 Mitglieder in Deutschland (stand 31.12.2011) sowie über 2 Millionen Rechteinhaber in aller Welt dafür sorgt, dass diese bei Nutzung ihres geistigen Eigentums angemessen entlohnt werden. Soweit so gut!

Musikstile © kentoh Fotolia

Nun ist die GEMA jedoch in letzter Zeit durch geplante, massive Preiserhöhungen häufiger in der Presse und in der Kritik. Hierbei geht es vorerst mal um die Neugestaltung der Veranstaltungstarife in Gaststätten, Diskos sowie auf Zeltfesten, usw. Laut Meldung der GEMA soll das System fairer werden. Hierbei werden Rechenbeispiele aufgeführt, die zeigen sollen, wo es günstiger wird und wo teurer. In einem Zeitungsbericht zu diesem Thema habe ich kürzlich gelesen, dass eine Diskothek in Norddeutschland anstatt aktuell rund 15.000 Euro, zukünftig in etwa 150.000 Euro, also das zehnfache an die GEMA zahlen soll. Bei vielen anderen Betrieben stehen ebenfalls teils massive Preiserhöhungen an. Im Grundsatz sollen durch die neuen Veranstaltungstarife kleine Betriebe entlastet und große Betriebe mehr zur Kasse gebeten werden. Für die meisten scheint sich jedoch eine massive Erhöhung der Beiträge abzuzeichnen. Wenn eine Erhöhung im Rahmen von 5-10% stattfinden würde, wäre es sicher auch keine große Sache. Doch die Erhöhungen liegen häufig bei mehreren hundert Prozent und darüber hinaus. Noch absurder wird das Ganze, wenn letztlich nicht mal unbedingt die Künstler, deren Songs gespielt werden, eine direkte, höhere Vergütung bekommen, sondern die Mehreinnahmen über den Verteilungsschlüssel (siehe weiter unten) ausgeschüttet werden. So könnte z.B. eine große Gothic-Party ordentlich Geld in die GEMA-Kassen spülen, von dem die Gothic Künstler selbst aber ggf. nur Bruchteile abbekommen würden. Das liegt zum einen daran, dass viele Veranstaltungen pauschal abgerechnet werden und es keine Auflistungen der gespielten Titel gibt. Somit kann auch keine gerechte Vergütung erfolgen. Zum anderen liegt es am Verteilungsschlüssel der GEMA. Der größte Anteil, nämlich 65,25% der Ausschüttung für 2011 erhielten die sogenannten ordentlichen Mitglieder bzw. Vollmitglieder. Ende des Jahres gab es (nur) 3.448 ordentliche Mitglieder bei der GEMA. Um Vollmitglied zu werden muss man jedoch mindestens fünf Jahre ein außerordentliches Mitglied gewesen sein und einen Mindest-GEMA-Ausschüttungsbetrag (30.000 Euro innerhalb der fünf Jahre) erlangt haben. An die 6.472 außerordentlichen Mitglieder wurden 2011 nur 4,79% der Ausschüttungen verteilt. Der Weg nach oben ist also nicht ganz einfach und von magerer Vergütung geprägt. Es gibt auch noch angeschlossene Mitglieder. Diese sind zwar Urheber, aber weder Komponist, noch Texter oder Verleger, oder deren Erben. Die knapp 56.000 angeschlossenen Mitglieder repräsentieren die größte Gruppe, die sich durch die GEMA vertreten lässt; es sind aber keine echten Vereinsmitglieder. An diese Gruppe wurden 2011 23,3% der Ausschüttungen verteilt. Zusammengefasst bedeutet das, dass die ordentlichen Mitglieder zwar mit gut 5% die kleinste Gruppe innerhalb aller Mitglieder darstellen, aber mit Abstand das größte Stück (ca. 2/3) vom Kuchen bekommen. Somit wird diese Gruppe von den neuen Veranstaltungstarifen natürlich auch am meisten profitieren. Diese Fehlgewichtung ist für mich der Beweis eines recht zweifelhaften Systems, in dem es viele Ungerechtigkeiten zu geben scheint!

GEMA Abgabe auf USB-Sticks und Speicherkarten
USB Stick © Yahia LOUKKAL - Fotolia
Der nächste Coup der GEMA sind die Erhöhungen der Abgaben auf USB-Sticks und Speicherkarten! Auch hier begnügt man sich nicht mit kleinen Preissteigerungen, sondern möchte die Abgabe von 10 Cent auf 1,95 Euro pro Medium erhöhen. Das entspricht einem Aufschlag von 1850%! Als Erklärung wird der technische Fortschritt genannt. Vermutlich ist der größere Speicherplatz gemeint? Aber für was zahlt der Kunde denn eigentlich konkret, bzw. was ist die Gegenleistung? Auf dem Speichermedium sind ja keine Daten drauf, die urheberrechtlich geschützt werden können. Meinen die, dass nun mehr Raubkopien auf die Speichermedien passen und deswegen eine so astronomische Preiserhöhung gerechtfertigt sei? Werden solche Raubkopien dann legal, weil sie über die erhöhte Abgabe üppig vergütet werden? Werden mal wieder alle unter Generalverdacht gestellt und müssen sich mit der willkürlich taxierten GEMA Abgabe freikaufen?

Ich betreibe nicht nur diese wunderbare Webseite, sondern bin auch Teehändler. Daher stelle ich mal einen Vergleich auf. Ich möchte ab 1. Januar 2013 bitte für jedes verkaufte Teetrinkgefäß (Tasse, Glas, Schale,…) 10 Cent Gebühr erheben und für jede Teekanne 50 Cent. Es könnten ja aus den Gefäßen Tees aus meinem Sortiment konsumiert werden, die illegal den Besitzer gewechselt haben. Das klingt bescheuert und ist bescheuert! Mir fehlt natürlich auch die staatliche Legitimation dafür. Und das macht den Unterschied zur GEMA. Die darf das und wartet nun auf das freundliche Abnicken vom Patentamt für diesen Irrsinn!

Da die Einnahmen der GEMA über die letzten 10 Jahre relativ konstant sind, stellt sich die Frage, was diese massiven Erhöhungen für einen Sinn haben? Es liegt die Vermutung nah, dass damit die heftigen Einbrüche bei den Musik-Verkäufen für die Künstler kompensiert werden sollen. Der Weg ist jedoch aus meiner Sicht eine Sackgasse! Denn bei den neuen Veranstaltungstarifen wird es vielen Betrieben das Genick brechen, da diese sich die unerhörten Preissteigerungen nicht werden leisten können. Primäres Ziel einer Veranstaltung kann es auch nicht sein, den GEMA-Mitgliedern ihre Taschen zu füllen. Ein Unternehmer arbeitet zuerst einmal für seinen eigenen Ertrag. Je mehr externe "Handaufhalter" jedoch vor dem eigenen Nutzen stehen und das wirtschaftliche Risiko drastisch erhöhen, desto weniger sind Unternehmer bereit, Veranstaltungen mit Musik überhaupt noch durchzuführen. Für viele Betriebe würde das das Ende bedeuten! Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ich mir die Musik, die mir gefällt, auch kaufe. Dafür muss ich jedoch diese Musik erst mal irgendwo hören. Daher ist jede Aufführung, egal ob in der Disko, auf dem Stadtfest oder z.B. auch bei YouTube, eine Art Marketingmaßnahme, die dem Künstler hilft, Tonträger zu verkaufen! Somit sollte genau überlegt werden, ob es Sinn macht, alle diese Veranstalter und Aufführer derart zu drangsalieren!

Natürlich wird es immer Leute geben, die sich ihre Musik illegal kopieren. Die gab es aber auch schon zu Zeiten der Compact-Kassetten. Anstatt jedoch mit Pauschalabgaben – auch für die ehrlichen Bürger – diese Ausfälle auszugleichen und die Einnahmesituation augenscheinlich zu verbessern, würde es viel mehr Sinn machen, innovative Vertriebswege zu finden. Das hat die Musikindustrie jedoch über Jahre verschlafen. Es wird auch nicht jeder USB-Stick, jede Speicherkarte oder jeder CD-Rohling mit illegal beschafftem Urheberrechtsmaterial bespielt. Umsatzverluste können auch durch schlechte Qualität begünstigt sein. Falls die massiven Preissteigerungen der GEMA Beiträge wirklich in die Tat umgesetzt werden, wird das den Künstlern erheblichen Schaden zufügen und dem Gros sicher auf Dauer in der Summe nicht mehr Geld in die Taschen spülen… Zudem würde es der Veranstaltungskultur in Deutschland gar nicht bekommen!

Fotos: DWF/Fotolia, kentoh/Fotolia, Yahia LOUKKAL/Fotolia

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Foto: Michaela Lüttringhaus
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Rock 'til You Drop – Tu es, bevor es zu spät ist!

Rock 'til You Drop... so lautet der bekannte Refrain von Status Quo. Als ich jung war, habe ich selbst in verschiedenen Formationen Musik gemacht. So habe ich z.B. in einer Coverband namens "Die Bietels", die Stücke einer Gruppe aus Liverpool interpretiert hat, Gitarre und Keyboard gespielt sowie gesungen.

"Die Bietels" - (Der Herr mit der Gitarre bin ich!):
Die Bietels © SULUPRESS.DE
Wir hatten einige peinliche, aber auch extrem geile Auftritte. Eine der besten Shows war sicher die, auf dem Jübek Open Air 1992, als wir vor mehreren tausend Leuten dafür sorgten, dass der komplette Ablaufplan durcheinandergeriet und selbst Joe Cocker, der abends auf der Hauptbühne erwartet wurde, 20 Minuten später als geplant beginnen musste. Der Auftritt hat riesigen Spaß gemacht! Obwohl wir bei glühender Mittagshitze um 14.00 Uhr in einem Zelt, mit schwarzen Anzügen auf der Bühne standen, haben wir das Publikum mit unseren Interpretationen so begeistert, dass wir während unseres Auftritts das Festival beherrschten. Es war wie ein Rausch, der auch heute, knapp 20 Jahre später noch Begeisterung bei mir auslöst! Leider ist das aber nur noch die Erinnerung. Im Trott und der Bequemlichkeit des Alltags ist das Musikmachen immer weniger geworden. Schade! Doch nun wurde ich durch einen halbverwesten Zombie (siehe Video) wachgerüttelt und überlege tatsächlich wieder aktiv zu werden. Und das kannst du auch! Hol deine Gitarre, dein Keyboard oder dein Schlagzeug wieder hervor, rufe die alten Kumpels an und probt wieder gemeinsam. Man muss nur seinen Allerwertesten mal hochkriegen und es einfach TUN, BEVOR ES ZU SPÄT IST!

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Deine Zeit läuft. Also, warum noch länger warten? Instrument abstauben und einfach wieder anfangen! Music Your LifeLass DEIN Spiel beginnen!

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Foto: © ra2 studio - Fotolia.com
15.02.2012 Veröffentlicht von Torsten in Intern, Spezial

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